Innovations for the Energysystem of the 21st century

Breit gefächerte Innovationen für den Umbau des Energiesystems


Energie & Umwelt

Österreich stärkt seine Rolle als Energieinnovationsland

 

Unsere österreichischen Nachbarn arbeiten ebenfalls intensiv an der Umstellung ihres Energiesystems auf nachhaltig und erneuerbar. Mit ihrer Klima- und Energiestrategie #Mission2030 forcieren sie den Ausbau erneuerbarer Energien. Ebenso unterstützen Umweltförderung (UFI) und der Klima- und Energiefonds (KLI.EN) bei der Förderung von Vorhaben für den sektorgekoppelten Einsatz erneuerbarer Energie im Wärme-, Gebäude- und Mobilitätsbereich. Dadurch könnten jährlich allein in Österreich rund 9 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß eingespart werden. Vorausgesetzt der Anteil erneuerbarer Energie steigt.

Nur mit den gegenwärtigen Technologien wird es kaum machbar sein. So sind für den weiteren Ausbau einerseits Technologien und Innovationen sowie andererseits Akteure und Märkte nötig. Denn Anwendungen entstehen nur dort, wo Forschungsergebnisse und Technologien die Forschungslabore verlassen. Sie können den Weg in die Praxis beispielsweise durch Pilotprojekte finden. Ebenfalls bilden innovative Geschäftsmodelle die Grundlage für neue Lösungen auf dem Markt. Hier sind Rahmenbedingungen, finanzielle Mittel und Leuchtturmprojekte hilfreiche Wegbereiter. Diese Botschaften übermittelten Dr. Leonhard Schitter, MA, Präsident Oesterreichs Energie (OE) und Maria Patek, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus den Teilnehmern des vierten Oesterreichs Energie Trendforums.

 

Viertes Oesterreichs Energie Trendforum zum Thema Innovationen und Startups

 

Dieses fand am 21. November 2019 zum vierten Mal in diesem Jahr in Wien zum Thema „Innovationen für das Energiesystem des 21. Jahrhunderts“ statt. Bei diesem wurde die Bedeutung von Forschungs- und Zukunftstechnologien sowie deren Umsetzung in der Energiewirtschaft und industrieintensiven Industrie zur Dekarbonisierung betont.

„Energie ist das Top-Thema unserer Zeit“ so Dipl. Ing.in Maria Patek, Bundeswirtschaftsministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, MBA

„Österreich und die EU haben sich sehr ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2050 soll Europa der erste klimaneutrale Kontinent sein. Dabei sind Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit weiter hoch zu halten. Mut zur Innovation ist der Motor zu einer ökosozialen Marktwirtschaft, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erfolgreich begegnen. Forschung und Innovation sind eine Grundvoraussetzung für die Erreichung der nationalen und internationalen Klima- und Energieziele.“

 

Dekarbonisierung benötigt neue Technologien und Innovationen

 

Demzufolge ist ein hoher Bedarf für Innovationen gegeben. Gemeinsam hat Innoloft mit der Interessenvertretung der Österreichischen E-Wirtschaft OE eine Innovationsplattform auf den Weg gebracht. Auf dieser sammeln und filtern wir Informationen und Kooperationsgesuche, um die Realisierung innovativer Projekte zu beschleunigen. So können Unternehmen, Startups und Investoren eigene Profile anlegen. Startups können Gesuche kostenfrei veröffentlichen, um passende Entwicklungs-, Vertriebs- oder strategische Partner sowie Investoren zu finden. Dadurch erhalten sie bei etablierten E-Wirtschaftsunternehmen Sichtbarkeit. Gleichzeitig können auch sie Kooperationsgesuche einstellen oder themenspezifische Challenges initiieren. Bei diesen bewerben sich innovative Startups für Kooperationsprojekte.

„Auf die Weise können wir Innovationen gezielt beschleunigen. Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit OE,“ zeigt sich unser CEO, Sven Pietsch über die Kooperation mit OE erfreut. „Sie hilft uns dabei, die Innovations-Ecosysteme aus Deutschland und Österreich weiter miteinander zu verzahnen. Bei der Aufgabe, die wir uns vorgenommen haben, sind wir auf Partner angewiesen. Daher wäre das Vorgehen ohne OE gar nicht möglich. Die Kooperation mit OE läuft seit 2 Jahren. Nach den ersten guten Erfahrungen haben wir die Plattform nun nochmals verbessert, um den Mitgliedern des Verbands noch mehr Funktionen wie beispielsweise das LIVE-Matching an die Hand zu geben“, so Sven weiter und ergänzt: „Nutzer können einfach einstellen, in welchen Bereichen sie derzeit auf der Suche nach Innovationen sind und erhalten über die Plattform regelmäßig Vorschläge, zu innovativen Projektideen oder Umsetzungspartnern.“

Einen Klick hier, um einen Blick auf die neue OE Innovationsplattform zu werfen.

 

Startup Pitches beim vierten Oesterreichs Energie Trendforum

 

Drei weitere Startups; Greenwell Energie GmbH, MYPV und Luvside präsentierten ihre Innovationen in Form von Pitches beim vierten Trendforum. Greenwell Energie GmbH hat eine schlaue Lösung zur Bereitstellung von Erdwärme für den Agrarsektor entwickelt. Das Startup MYPV sorgt für die Nutzung von PV-Strom zur Wärmeversorgung in Räumen und für die Warmwasseraufbereitung. Startup Luvside arbeitet an vertikalen Rotoren für den Offshore-Bereich. Greenwell Energie wird seine Lösung im Rahmen von Oesterreichs Energie Kongress 2020 einem großen Fachpublikum vorstellen.

Diese und viele weitere Startups findet ihr auf der Plattform – unserer Innoloft-Datenbank.

 

*Bildnachweis: Oesterreichs Energie/Christian Fürthner

Bildbeschreibung: Dr. Leonhard Schitter, Präsident von Oesterreichs Energie (l.außen), Maria Patek, als Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus für Energiepolitik(m.links), Sven Pietsch (m.rechts), CEO Innoloft GmbH; Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie (r.außen)


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