Fincite ist das Startup der Woche 46: best-in-class wealthmanagement software


Banking & Finance, IT & IKT

Wer schon mal selbst Geld anlegen wollte, weiß wahrscheinlich, wie kompliziert und aufwändig der ganze Prozess ist. Das ist allerdings nicht nur auf Kundenseite so, sondern auch auf der Seite der Banken. Um den Banken und letztendlich auch dem Kunden zu helfen, hat unser Startup der Woche Fincite eine Softwärelösung entwickelt, die es Finanzdienstleistern ermöglicht, neue Modelle und Innovationen schneller zu realisieren. Wir haben uns mit Christian Paulus, dem Marketing Director zusammengesetzt, um etwas mehr über Fincite, dessen Werte und Ziele zu erfahren.

Hallo Christian! Danke, dass du dir heute die Zeit genommen hast. Wir beginnen direkt mit unserer ersten Frage: Wie würdest du Fincite pitchen?

Heutzutage wird es für Finanzinstitute von Tag zu Tag teurer, analoge Anlageberatung und Vermögensverwaltung anzubieten. Deswegen ermöglichen wir Banken, Asset Management und Versicherungsunternehmen, ihren Kunden digitale oder digitalunterstützte, also hybride Leistungen anzubieten.

Um das umzusetzen, habt ihr eine eigene Software entwickelt, richtig? Was kann der Nutzer mit dieser Software alles tun?

Genau. Unsere Software Fincite.CIOS ermöglicht Finanzdienstleistern hauptsächlich drei Dinge. Alle Konten, Vermögenswerte, Investmentziele und Restriktionen können in einem 360°-Profil erfasst werden. Diese Daten nutzen wir dann, um der Bank Erkenntnisse und Impulse über den Kunden zu generieren.
Außerdem kann das Finanzinstitut hochindividualisierte Portfolios erstellen und managen. Diese Portfolios entsprechen den Präferenzen, Zielen und Einschränkungen des Kunden, sowie den Anlagerichtlinien der Bank.

Das klingt sehr umfangreich. Was ist der Vorteil von Fincite.CIOS gegenüber anderen Softwaresystemen?

Unsere Software befähigt Finanzdienstleister dazu neue Service-Modelle und Innovationen rund um das Thema Investment schnell auszurollen, zu digitalisieren und kundenzentrierter zu gestalten. Heutzutage schaffen das viele Finanzinstitute nicht, da wichtige Prozessschritte softwaretechnisch nicht unterstützt werden oder nur in starren Legacy-Systemen stattfinden.

Mit Fincite.CIOS decken wir eine Vielzahl an Investmentprozessen ab. Dies reicht von der Finanzanalyse über die Beratung bis hin zur Anlagevermittlung und Vermögensverwaltung. Bei institutionellen Kunden kann sogar die Fondskonstruktion mit CIOS erstellt werden.

Wir haben damit die weltweit erste vernetzte Investmentsoftware entwickelt, die drei vorher isolierte Softwaresysteme eines Finanzdienstleisters vereint. Diese drei Softwaresysteme sind Financial Homes, Beratungsprozesse und Portfolio-Management-Systeme. Während die Softwareklasse des Financial Homes (i) noch neu ist, gibt es für Beratungsprozesse (ii) viele, eher einfache Softwarelösungen. Oft isoliert von diesen Systemen haben Banken ihre (iii) Portfolio-Management-Systeme. Diese kommen oft noch aus einer Welt in der Berater und Vermögensverwalter mehr Wert auf die Analyse einzelner Aktien als auf den Kunden gelegt haben.

Damit könnt nicht nur wertvolle Informationen über Kunden liefern, sondern auch Finanzdienstleistern die meisten Prozesse verkürzen. Wie sieht euer Geschäftsmodell aus?

CIOS ist eine Software-as-a-Service (SaaS). Das heißt, wir bieten unsere Software als Dienstleistung an. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden außerdem noch Leistungen zur Konfiguration. Das geschieht dann gemeinsam mit unseren Partnern.

Du hast vorhin schon kurz eure Zielgruppen angerissen. Könntest du nochmal konkretisieren, wie euer Zielmarkt aussieht?

Ja, klar. Auf der einen Seite sind unsere Zielgruppen die Finanzdienstleister, also von Direktbanken über Finanzvertriebe und Privatbanken bis hin zu institutionellen Asset Managern.

Auf der anderen Seite, also der Unternehmensebene, sind es in der Regel umsatzverantwortliche oder prozessverantwortliche Manager in den Bereichen Beratung, Wertpapier, Vermögensverwaltung, Fondsvertrieb und so weiter.

Dabei konzentrieren wir uns hauptsächlich auf die Märkte DACH, BENELUX und NORDICS.

Das heißt, ihr seid mittlerweile auch international im Markt vertreten?

Genau. In vielen europäischen Ländern sind wir bereits aktiv und zu unseren Kunden zählen neben großen Retailbanken auch renommierte Privatbanken und Vertriebe. Unser Ziel ist es die Internationalisierung in Europa weiter auszubauen. Währenddessen wollen wir unseren Marktanteil im Heimatmarkt Deutschland weiter konsistent ausbauen.

Auf der Produktseite haben wir zuletzt unsere Software um das Thema nachhaltige Investments erweitert. Der Wunsch vieler Konsumenten nach einer nachhaltigen Lebensweise spiegelt sich auch vermehrt in ihren Investments wider, weshalb es für uns wichtig war, unsere Software dahingehend auszubauen.

Christian, damit sind wir auch schon am Ende dieses Interviews. Vielen Dank für deine Zeit und dieses spannende Gespräch! Wir hoffen, auch weiterhin viel von euch zu hören! Wer an weiteren Informationen über euch interessiert ist, darf gerne einen Blick in euer Innoloft Profil oder euren Innoloft Request werfen.