Startups of the Month – April 2020


Energieeffizienz & Umwelt, Energiespeicherung, IT & IKT

Unsere vier Startups der Woche im April auf einen Blick

Mit dem Startup of the Month April Beitrag vermitteln wir euch spannende Einblicke über Innovationen von Wecreation, IoT connctd, Qarnot und Ice on Battery. Wir haben aus ihren Startup of the Week Interviews die wesentlichen Facts in Kürze für euch zusammengetragen. Erfahrt mehr zu ihren Produkten, Technologien, Geschäftsmodellen, Märkten, Zielgruppen. Weitere Details könnt ihr in den ihren Startup of the week – Interviews nachlesen. Um direkt in Kontakt mit ihnen zu treten, könnt ihr unseren Messenger aus unserer Datenbank nutzen. Dazu loggt ihr euch ein oder registriert euch mit eigenem Profil in unserer Datenbank. Es erwarten euch weitere spannende Features!

WeCreation – Den menschlichen Teil der Digitalisierung im Blick (KW15)

Wir befähigen Organisationen dazu, durch Kulturwandel und Zukunftskompetenzen die Zukunft aktiv zu gestalten und Wandel als Chance zu nutzen.“ Christian Binninger, Co-Gründer Wecreation GmbH

Die Digitalisierung wird nicht nur technisch vorangetrieben. Darin involviert sind Menschen. Daher fokussiert sich das Startup WeCreation auf „den menschlichen Teil der Digitalisierung“. Über agile Projekte, in verschiedenen Workshop-Formaten oder mittels Führungs- und Team-Coachings begleiten sie Organisationen bei ihren Transformationsprozessen von innen heraus. Dabei geht es um das Entfalten von Kreativität, um Lernprozesse, Teamfähigkeit und dem Erlangen von Zukunftskompetenzen. Mit ihrer WeAcademy kann das Gelernte in Form von „blended learning“ vertieft werden. In Folge der Corona-Krise hat WeCreation drei neue Online-Formate gelauncht. Zwar können alle Organisationen von ihren Service-Angeboten profitieren. Seit ihrer Gründung ist WeCreation auf die Energiewirtschaft ausgerichtet und arbeitet eng mit Stadtwerken und Versorgungsunternehmen zusammen. Zu ihren Kunden zählen unter anderem die Stadtwerke Haldensleben, die Stadtwerke Menden und die Stadtwerke Dessau. Mehr Details über sie und ihre Leistungen könnt ihr im Interview nachlesen oder erfahrt ihr in ihren Kunden Requests.

Zum Startup der Woche Interview KW15

IoT connctd – IoT-Plattform für skalierbare datenbasierte Services (KW16)

„Wir haben die offene und skalierbare Service Creation IoT Plattform entworfen und realisiert, um die Entwicklung von datenbasierten Services zu vereinfachen.“ Axel Schüßler, Co-Founder und CEO von IoT connctd

IoT connctd hat eine Service-Plattform für die Nutzung und Anwendung von IoT-Daten geschaffen. Diese hilft Kunden dabei, datenbasierte skalierbare Services zu entwickeln. Hierbei unterstützt IoT connctd sowohl bei der technischen Realisierung wie zum Beispiel der Datengenerierung und -auswertung sowie bei der agilen Weiterverarbeitung durch Simulationen, Tests, Piloten und schließlich Skalierung. Ihre cloudbasierte IoT-Service Plattform bildet die einzelnen Schritte ab. Ihr Angebot adressiert IoT connctd an Gerätehersteller in Form von Software. Sie können die IoT-Plattform als IoT-Backend nutzen. Für Service-Entwickler gibt es die GRAPH-API, die wie eine Google-Suchmaschine für das Internet der Dinge funktioniert. Dabei achtet IoT connctd auf die Entkopplung von Nutzer-Daten und IoT-Daten. Sie verschlüsseln alle Interaktionen und erlauben nur authentifizierten Zugriff. Das Hosting erfolgt in Deutschland und der EU. Vom Leistungsangebot ist IoT connctd breit aufgestellt. Zudem etablieren sie einen Datenmarktplatz, um hier den gezielten Austausch von Daten zu organisieren. Ihre Service-Angebote rund um die IoT-Plattform sind weltweit abrufbar. Wogegen sie sich bei Projekten gegenwärtig auf den europäischen Markt fokussieren. Weitere Infos, Kontaktdetails sowie Partnerschaftsgesuche erfahrt ihr in unserer Datenbank in ihren Requests.

Zum Startup der Woche Interview KW16

Qarnot Energy – Patentierter Green IT-Ansatz nutzt Abwärme aus IT-Berechnungen (KW17)

„Wir nutzen Abwärme aus IT-Berechnungen, um Gebäude und Wasser nachhaltig zu heizen.“ Paul Benoit, Co-Founder und CEO

Mit dem verstärkten Einsatz moderner IT-Technologien im Zuge der Digitalisierung steigen ebenso Energieverbräuche. Die Bereitstellung von Rechenkapazitäten in Rechenzentren geht somit mit einem erhöhten Energiebedarf einher. Gleichzeitig erzeugen Rechenzentren sehr viel Abwärme. Einen Lösungsansatz hat Qarnot Energy entwickelt. Sie nutzen die durch Rechenzentren erzeugte Abwärme sinnvoll, indem sie diese durch ihre patentierte Technologie dem Energiesystem erneut zur Verfügung stellen. Hierfür haben sie einen Rechenheizer und einen digitalen Wasserkessel entwickelt. Mit diesen versorgen sie Heizkunden mit Wärme und Rechenkunden mit Rechenleistung. Für eine effektive Verteilung in Gebäuden mit IT-Ressourcen und Wärme sorgen Anschlüsse zum Glasfasernetz. Ihr Vertrieb ist auf den B2B-Bereich ausgerichtet. Die meisten Kunden sind in Frankreich verortet. Qarnot Energy will sein Angebot jedoch auf den europäischen Markt ausdehnen und hat hier insbesondere Großbritannien, den DACH- sowie den nordeuropäischen Raum im Blick. Mit der Rückgewinnung von Abwärme als Ressource kann Qarnot Energy sowohl Energieverbräuche senken als auch zu einem deutlich verringerten Kohlenstoff-Fußabdruck von Rechnern beitragen. Ihre weltweit patentierte Technologie ermöglicht einen innovativen nachhaltigen und wirtschaftlichen Green IT Ansatz, der einen Knotenpunkt zwischen IT und Gebäuden herstellt. Direkten Kontakt zu Qarnot Energy aufnehmen, könnt ihr über unsere Datenbank und ihre Requests.

Zum Startup der Woche Interview KW17

ICE-ON Battery – Energie in Kälte speichern (KW18)

Wir arbeiten an einem innovativen Kälteenergiespeicher. Die Technologie ist patentiert und erlaubt Energieüberschuss zu speichern und Treibhausgase zu reduzieren. Dariusz Ziemski, CEO 

ICE-ON Battery nutzt Eis als Energieträger, um Energie in Form von Kälte zu speichern. Kälte wiederum wird für industrielle Kühlungsvorgänge oder für Klimaanlagen benötigt. Mit der ICE-ON Battery kann sowohl konventionell erzeugte wie auch erneuerbare Energie in Form von Eis gespeichert werden. Bei der Umwandlung von Kälte in elektrischen Strom wird Wärme frei. Eine Kombination dessen schafft Voraussetzungen für eine optimierte Nutzung von Energie in einem Energie-Multisystem. In Verbindung mit Photovoltaik oder Wind kann der Wirkungsgrad der erneuerbaren Energie erhöht werden und gleichzeitig die Energieeffizienz von Kühl- und Heizsystemen verbessert werden. Das bringt wirtschaftliche Vorteile und lässt gleichzeitig Treibhausgas-Emissionen sinken. Ihre Kältespeicher bietet ICE-ON Systemanbietern und Unternehmen der erneuerbaren Energiebranche an. Sie arbeiten ebenso mit Branchenverbänden, Forschungsinstituten und staatlichen Organisationen zusammen. Gegenwärtig sind die ersten Pilotprojekte in Deutschland am Start. Seinen Kunden wird ICE-ON Batteries ein umfassendes Dienstleistungsangebot anbieten, welches von Planungs- und Konzeptstudien, Installation, Wartung und Schulung reicht. Ebenso wird es Softwarelösungen für die Fernsteuerung geben. Werft einen Blick in die Datenbank, um mehr über ihre Kooperationsrequest zu erfahren.

Zum Startup der Woche Interview KW18