OMNIA ist das Startup der Woche 23: The plural of energy


Energie & Umwelt

Ist es möglich, erfolgreich durch den Prozess der Energiewende zu gehen? Wie geht der Prozess leichter von der Hand? Sich den neuen Herausforderungen der Energiereform zu stellen ist aufwändig und haarsträubend. Es gibt so viel zu beachten: Politische Prozesse und Regulationen, neue Geschäftsmodelle, Marktintegration und noch viel mehr. Das Startup der Woche OMNIA ist ein junges Beratungsunternehmen, welches sich auf diese Transformationen spezialisiert hat. Managing Partner Andreas Pointvogl hat uns OMNIAs speziellen Ansatz genauer erklärt.

Hallo Andreas! Schön, dass du heute hier bist! Lass uns direkt starten: Wie würdest du OMNIA in einem Satz pitchen?

OMNIA hilft weitreichende Transitionsprozesse hin zu mehr ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit zu bewerkstelligen – im Kleinen wie im Großen.

Wie funktioniert das im Detail?

Wir folgen einem sehr einfachen Ansatz in dem, was wir tun: „master, quantify, implement“. Das führt über unsere bisherige Erfahrung in der Anwendung dazu, dass wir ganzheitlich arbeiten in den wenigen Themenbereichen, die wir unsere nennen. Dabei ist unser Anspruch in jedem Unterthema nicht nur Experte zu sein, sondern dies auch umsetzen zu können, und unsere Partner auf den gleichen Stand zu bringen. Dies wirkt sich auf unsere Produkte aus, die dadurch von unserem gesamtökonomischen Verständnis profitieren, genauso wie von unserem Detailwissen. Dabei nutzen wir zwar etablierte IT-Lösungen, bringen unsere Kunden aber immerfort dazu neue Technologien zu erwägen und zu implementieren.

Was macht ihr dabei anders oder sogar besser als klassische Beratungsunternehmen?

Wir arbeiten sowohl in sehr großen Zusammenhängen, wie z.B. Sektorreformprogrammen, als auch in kleinen Prozessschritten, die notwendig sind, um eine Transitionsanforderung umzusetzen. Unser USP ist, dass wir mit unseren Partnern Hand in Hand durch eine entscheidende Phase in deren Entwicklung gehen und somit Teil des Teams werden. Wir arbeiten dabei als und mit einer Mischung von Fachexperten, Entwicklungshelfern und Politikern, was so am Markt einmalig ist.

Was nutzt ihr für ein Geschäftsmodell?

Wir bieten moderne Standardlösungen im Bereich der Quantifizierung und Umsetzung von strukturellen Transitionsprozessen. Dabei sind wir auf die Bereiche Energiewende und nachhaltige Finanzierung spezialisiert. Wir befinden uns derzeit im Aufbau eines neuen Standards für Reporting und Due Diligence im Bereich Sustainable Finance, der hilft den zukünftigen europäischen Anforderungen frühzeitig zu begegnen und unsere Partner zu first-movern zu machen. Unser Geschäftsmodell ist dabei eine neue Form von Advisory Service, die sich durch eine inhaltliche Verschränkung auf unsere Spezialthemen, aber auch durch eine full-service Attitüde charakterisiert.

Du hast schon eure Spezialgebiete angesprochen, nämlich Themen wie die Energiewende und nachhaltige Finanzierung. Bewegt ihr euch da auch im internationalen Bereich? Wer zählt alles zu euren Kunden?

Ja, genau. Wir agieren hauptsächlich international. Unsere Kunden sind Regierungen, internationale Organisationen, Banken, staatliche und private Unternehmen, die sich in einem Transitionsprozess befinden, diesen begleiten oder anstoßen wollen. Unsere potentielle Zielgruppe sind alle Institutionen, die sich im Energiebereich tummeln, oder sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben und somit sehr groß. Eingeschränkt wird dies aber wiederum dadurch, dass wir nur langfristig und partnerschaftlich mit Kunden arbeiten wollen, also nicht in einem klassischen Kunde-Dienstleister-Verhältnis, was für viele bereits einer Anpassung bedarf.

Welche Entwicklungen habt ihr euch für die nähere Zukunft vorgenommen? Und wo steht ihr aktuell?

Wir stehen sehr fest auf einem Bein im Bereich der Transition im Energieumfeld und sind gerade dabei mit starken Partnern unser Offering im Bereich Sustainable Finance auszurollen, also unser zweites Standbein. Perspektivisch werden wir die Bereiche smart city und mobility services in Angriff nehmen und neue Service-Produkte dort ausrollen.

Andreas, vielen Dank für das spannende Interview. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolge bei der Erschließung neuer Bereiche!

Wer mehr über OMNIA erfahren will, kann sich auf dem entsprechenden Innoloft Profil informieren.