Die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen und Innoloft launchen digitale Innovationsplattform für EUREGIO Maas-Rhein


Banking & Finance, Energie & Umwelt, Health & FoodTech, IT & IKT, Mobilität

Digitale Plattform unterstützt Aachens Unternehmen und Startups

Mit ihrer digitalen Innovationsplattform (DIP) unterstützt die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen Unternehmen und Startups: Die Plattform bietet die Möglichkeit neue Geschäftspartner (zum Beispiel B2B-Kunden) zu erhalten. Darüber hinaus stellt die Innovationsplattform innovative Technologien und Lösungen aus der Region vor und unterstützt Unternehmen somit beim Innovationsscouting.

Plattformlösung für Business-Aktivitäten

Die DIP steht allen Unternehmen aus der Region Aachen kostenlos zur Verfügung. So ermöglichen zahlreiche Features der Plattform das Anbahnen von Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und den direkten Austausch untereinander. Dazu können sich Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Startups auf der Plattform registrieren und ihr eigenes Profil hinterlegen. Auf diesem lassen sich dann Produkte, Dienstleistungen und Technologien einstellen, um sie in Aachen und darüber hinaus zu kommunizieren. Damit sich Lösungsanbieter und Lösungssuchende auf der Plattform direkt finden, gibt es die Möglichkeit, Kunden- und Kooperationsgesuche in Form von “Anfragen” (Requests) auf der Plattform zu veröffentlichen. Ein Matchmaking-Algorithmus hilft beim automatisierten Finden passender Partner und Kunden.

Kontaktanbahnung und Vernetzung auf digitalem Weg 

Über die eingebaute Chat-Funktionen haben Nutzer die Möglichkeit, untereinander in Kontakt zu treten. Das erleichtert den Austausch in Zeiten von Home-Office ohne Gelegenheit für persönliche Treffen. „Die DIP-Plattform kann somit eine Teilaufgabe von Messen, Veranstaltungen und Konferenzen übernehmen, nämlich das Kennenlernen, Vernetzen und Anbahnen von Geschäften und innovativen Projekten,“ sagt Dieter Begaß, Leiter der Wirtschaftsförderung Aachen. Mit ihr lassen sich räumliche Distanzen überwinden, denn sie ermöglicht sich zeit- und ortsunabhängig mit Geschäftspartnern auszutauschen. Auch nach Corona wird die DIP für registrierte Nutzer weiter betrieben und kann Unternehmen, Forschungsinstituten und Startups bei der Initiierung von Kooperationen und dem Finden von innovativen Lösungen wertvolle Unterstützung leisten.

Genau mit diesem Anliegen wurde die HYPEREGIO DIP vom Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa der Stadt Aachen sowie weiteren Akteuren wie der AGIT im Rahmen des Interregio Programms “Hyperegio EarlyTech” initiiert und gemeinsam mit der Innoloft GmbH umgesetzt. Am 7. September findet der offizielle Launch der Plattform statt. Interessierte werden gebeten, sich über https://kurzelinks.de/diplaunch zur digitalen Launch-Veranstaltung anzumelden. Ab dem 7. September ist eine kostenfreie Registrierung unter dem Link  https://hyperegio-dip.eu möglich.

 

Über die DIP Plattform

Die Zielsetzung des “Early Tech Programms” ist Innovationen von Unternehmen und Forschungsinstituten in der Euregio zu vernetzen. Mit dem Herstellen von Synergien und einer beschleunigten Markteinführung von Technologien sind wirtschaftliche Mehrwerte generierbar. Für das Vernetzen und das Herstellen von Transparenz im Innovationsbereich wird ein Großteil der Aktivitäten digital gebündelt. Hierzu dient die digitale Innovationsplattform (DIP). Sie ist an das stetig wachsende digitale Innovationsnetzwerk der Innoloft GmbH und an die Hyperegio-Plattform als Nutzerschnittstelle angedockt. Mit ihrer Präsentation auf der Plattform können Startups, Forschungseinrichtungen und Unternehmen Aufmerksamkeit auf Projekte und eigene Produkte lenken, sich untereinander vernetzen und neue Kooperationen eingehen. Bei der Suche nach Kompetenzen und innovativen Kundenlösungen hilft die DIP beim Innovationsscouting. 

Über die Innoloft GmbH

Das Innoloft Netzwerk fördert Innovationen, indem es die innovativsten Akteure aus allen Technologiebranchen verbindet. Das Netzwerk ist darauf ausgerichtet, Barrieren zwischen Unternehmen, Investoren und Startups weltweit abzubauen und ihnen wirtschaftliche Chancen zu erschließen. Diesem Zweck dienen spezifische digitale Formate, die Entwicklungspartner, neue Technologien, Investment Cases oder Kunden identifizieren und entsprechende Akteure auf der B2B-Plattform zusammenbringen. Nutzer werden so bei der Partnerakquise, dem Innovations-Scouting und der Lead-Generierung unterstützt.

dena und SET launchen mit Innoloft das SET Network: Innovationen, Netzwerke und Partnerschaften für die Energiewende


Energie & Umwelt, Energieeffizienz & Umwelt, Energiemarkt & -handel

Das Thema Energiewende ist aktueller denn je. Aufgrund unseres digitalisierten Lebenswandels verbrauchen wir heutzutage etwa zehnmal so viel Strom wie unsere Mitmenschen vor ca. fünfzig Jahren. Die Zeit drängt. Doch wie kann es uns gelingen, Energie ausschließlich sauber, bezahlbar und sicher zu erzeugen sowie zu nutzen? 

In Deutschland stammt etwa ein Drittel des Stroms aus erneuerbaren Energien, also aus Windkraft, Sonnenenergie oder Biomasse. Der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase wird sukzessive reduziert und bis zum Jahr 2022 sollen die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden. Das ist ein richtiger Ansatz, aber kein Allheilmittel.

Innovative Energiewirtschaft: Startups bringen neuen Wind in die Energiewende

Um die politischen Ansätze und Entscheidungen zu unterstützen, braucht es frischen Wind, Spontanität und Flexibilität in der Energiewirtschaft. Umso besser, dass es immer mehr junge Gründerinnen und Gründer gibt, die mit innovativen Ideen und Lösungen aufwarten. Doch genau diese jungen Gründerinnen und Gründer brauchen Unterstützung von Investoren und etablierten Unternehmen, um ihre Innovationen entwickeln und etablieren zu können. Oft scheitert es genau an diesem Punkt und gute und innovative Ideen können nicht weiter verfolgt werden, weil Geld und Expertise fehlen.

Start Up Energy Transition launcht SET Network – mit Unterstützung von Innoloft

Genau da setzt die Deutsche Energie-Agentur (dena) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) an: Die globale Innovationsplattform Start Up Energy Transition (SET) soll Start-ups im Bereich der Energiewende verschiedene Formen der Unterstützung bieten, z.B. durch den jährlichen SET Award und das SET Tech Festival.

Analog dazu stellt sich die Start Up Energy Transition (SET) mit einem internationalen Fokus als globales Forum und mit der Überzeugung auf, dass eine nachhaltige Zukunft unmittelbar mit innovativen Geschäftsmodellen und politischem Willen einhergeht. Als Betreiber gilt auch hier die dena – in Zusammenarbeit mit dem Word Energy Council.

Um diesen vielversprechenden Ansatz nicht nur weiter zu verfolgen, sondern gleichwohl auch zu vertiefen, wurde am 1. Juli gemeinsam mit Innoloft das SET Network mit internationalem Ansatz ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um ein Netzwerk, dass sich gleichermaßen an Startups, etablierte Unternehmen und interessierte Investoren richtet. Startups können sich gezielt mit interessierten Unternehmen vernetzen, Investoren interessante Investitionsmöglichkeiten vergleichen und etablierte Unternehmen die Zusammenarbeit mit jungen Startups forcieren. So können letzten Endes gemeinsame, innovative Produktideen entwickelt und auf den Markt gebracht werden. 

Zahlreiche Features bieten schnelle und unkomplizierte Möglichkeiten, um die Vernetzung der einzelnen Akteure zu beschleunigen und so Innovationen für die Energiewende voranzutreiben: Mithilfe von Gesuchen können Startups beispielsweise direkt kommunizieren, welche Ressourcen sie für die Produktentwicklung benötigen oder ob Investoren gesucht werden. Währenddessen nutzen Unternehmen und Corporates gezielt die Suche nach Startups in der Energiebranche, um die firmeneigenen Use Cases zu verfolgen, und Investoren wird eine Übersicht über die neuesten Innovationen geboten, um interessante Projekte zu finden.

Hier gehts zur kostenlosen Registrierung und weiteren Informationen zum SET Network.