Die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen und Innoloft launchen digitale Innovationsplattform für EUREGIO Maas-Rhein


Banking & Finance, Energie & Umwelt, Health & FoodTech, IT & IKT, Mobilität

Digitale Plattform unterstützt Aachens Unternehmen und Startups

Mit ihrer digitalen Innovationsplattform (DIP) unterstützt die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen Unternehmen und Startups: Die Plattform bietet die Möglichkeit neue Geschäftspartner (zum Beispiel B2B-Kunden) zu erhalten. Darüber hinaus stellt die Innovationsplattform innovative Technologien und Lösungen aus der Region vor und unterstützt Unternehmen somit beim Innovationsscouting.

Plattformlösung für Business-Aktivitäten

Die DIP steht allen Unternehmen aus der Region Aachen kostenlos zur Verfügung. So ermöglichen zahlreiche Features der Plattform das Anbahnen von Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und den direkten Austausch untereinander. Dazu können sich Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Startups auf der Plattform registrieren und ihr eigenes Profil hinterlegen. Auf diesem lassen sich dann Produkte, Dienstleistungen und Technologien einstellen, um sie in Aachen und darüber hinaus zu kommunizieren. Damit sich Lösungsanbieter und Lösungssuchende auf der Plattform direkt finden, gibt es die Möglichkeit, Kunden- und Kooperationsgesuche in Form von “Anfragen” (Requests) auf der Plattform zu veröffentlichen. Ein Matchmaking-Algorithmus hilft beim automatisierten Finden passender Partner und Kunden.

Kontaktanbahnung und Vernetzung auf digitalem Weg 

Über die eingebaute Chat-Funktionen haben Nutzer die Möglichkeit, untereinander in Kontakt zu treten. Das erleichtert den Austausch in Zeiten von Home-Office ohne Gelegenheit für persönliche Treffen. „Die DIP-Plattform kann somit eine Teilaufgabe von Messen, Veranstaltungen und Konferenzen übernehmen, nämlich das Kennenlernen, Vernetzen und Anbahnen von Geschäften und innovativen Projekten,“ sagt Dieter Begaß, Leiter der Wirtschaftsförderung Aachen. Mit ihr lassen sich räumliche Distanzen überwinden, denn sie ermöglicht sich zeit- und ortsunabhängig mit Geschäftspartnern auszutauschen. Auch nach Corona wird die DIP für registrierte Nutzer weiter betrieben und kann Unternehmen, Forschungsinstituten und Startups bei der Initiierung von Kooperationen und dem Finden von innovativen Lösungen wertvolle Unterstützung leisten.

Genau mit diesem Anliegen wurde die HYPEREGIO DIP vom Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa der Stadt Aachen sowie weiteren Akteuren wie der AGIT im Rahmen des Interregio Programms “Hyperegio EarlyTech” initiiert und gemeinsam mit der Innoloft GmbH umgesetzt. Am 7. September findet der offizielle Launch der Plattform statt. Interessierte werden gebeten, sich über https://kurzelinks.de/diplaunch zur digitalen Launch-Veranstaltung anzumelden. Ab dem 7. September ist eine kostenfreie Registrierung unter dem Link  https://hyperegio-dip.eu möglich.

 

Über die DIP Plattform

Die Zielsetzung des “Early Tech Programms” ist Innovationen von Unternehmen und Forschungsinstituten in der Euregio zu vernetzen. Mit dem Herstellen von Synergien und einer beschleunigten Markteinführung von Technologien sind wirtschaftliche Mehrwerte generierbar. Für das Vernetzen und das Herstellen von Transparenz im Innovationsbereich wird ein Großteil der Aktivitäten digital gebündelt. Hierzu dient die digitale Innovationsplattform (DIP). Sie ist an das stetig wachsende digitale Innovationsnetzwerk der Innoloft GmbH und an die Hyperegio-Plattform als Nutzerschnittstelle angedockt. Mit ihrer Präsentation auf der Plattform können Startups, Forschungseinrichtungen und Unternehmen Aufmerksamkeit auf Projekte und eigene Produkte lenken, sich untereinander vernetzen und neue Kooperationen eingehen. Bei der Suche nach Kompetenzen und innovativen Kundenlösungen hilft die DIP beim Innovationsscouting. 

Über die Innoloft GmbH

Das Innoloft Netzwerk fördert Innovationen, indem es die innovativsten Akteure aus allen Technologiebranchen verbindet. Das Netzwerk ist darauf ausgerichtet, Barrieren zwischen Unternehmen, Investoren und Startups weltweit abzubauen und ihnen wirtschaftliche Chancen zu erschließen. Diesem Zweck dienen spezifische digitale Formate, die Entwicklungspartner, neue Technologien, Investment Cases oder Kunden identifizieren und entsprechende Akteure auf der B2B-Plattform zusammenbringen. Nutzer werden so bei der Partnerakquise, dem Innovations-Scouting und der Lead-Generierung unterstützt.

Breeze Technologies ist das Startup der Woche 35: Sensoren für die Luftqualität


Energie & Umwelt, Energieeffizienz & Umwelt, IT & IKT

In den letzten Monaten haben wir gesehen, welche positiven Auswirkungen der Lockdown auf unsere Umwelt hat. Der Smog hat sich verzogen, die Luft war vielerorts wieder klar. Allerdings messen viele Städte nur punktuell ihre Luftqualität, was große Lücken in den Daten lässt. Das soll sich jetzt ändern. Wir haben mit Robert Heinecke über sein Startup Breeze Technologies zu dieser Mission gesprochen.

Hallo Robert! Danke, dass du uns heute unsere Fragen beantwortest. Lass uns direkt loslegen: Was macht ihr bei Breeze Technologies?

Breeze Technologies liefert flächendeckende Luftqualitäts- und Klimadaten, generiert daraus Handlungsempfehlungen und hilft damit Städten und Unternehmen eine lebenswertere Umwelt zu schaffen.

Das klingt sehr spannend! Könntest du uns erläutern, wie das genau funktioniert?

Gerne! Wir entwickeln kleine und kostengünstige Luftqualitätssensoren, die alle gängigen Luftschadstoffe in Echtzeit erfassen, und sammeln die so gewonnenen Daten in einer zentralen Cloud. Daneben integrieren wir aber auch andere Datenquellen, zum Beispiel Satellitendaten, um ein möglichst genaues Abbild der Luftqualität in unseren Städten zu erzielen. Eine von uns entwickelte künstliche Intelligenz wertet diese Daten in Echtzeit aus und liefert optimale Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der lokalen Luftqualität. Diese speisen sich aus einem Katalog von über 3.500 Einzelmaßnahmen und reichen von photokatalytischem Asphalt im Straßenbau bis zur Verkehrssteuerung auf der Basis von Luftqualitätsdaten, wie sie zum Beispiel in der Stadt Köln als Pförtnerampeln erprobt wird.

Dadurch, dass ihr auch künstliche Intelligenz einsetzt, gibt euer System je nach Situation neue Empfehlungen, richtig?

Genau. Die Wirkung der implementierten Maßnahmen misst unser System wiederum ebenfalls und kann hierdurch in der Zukunft noch bessere Empfehlungen abgeben. Eine ähnliche Dienstleistung erbringen wir auch für Gebäudemanager, denen wir bei der Messung und Optimierung der Luftqualität in Büroumgebungen helfen. Unser System kann also sowohl drinnen als auch draußen eingesetzt werden.

Wie habt ihr euer Geschäftsmodell aufgebaut?

Wir vermieten unsere Sensoren an Unternehmen und Städte und nehmen hierfür eine jährlich anfallende Miet- und Wartungsgebühr. Zu den von uns empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität werden Dienstleister und Hersteller als Partner gewonnen, die ein Vermittlungsgebühr für über uns erzielte Umsätze zahlen.

Haltet ihr eure Zielgruppe da recht allgemein?

Ja. Wir adressieren vor allem HSE- und Facility-Manager in größeren Unternehmen und die kommunale Verwaltung. Die Branche, in der sich das Unternehmen befindet spielt vorerst keine Rolle.

Vor zwei Jahren habt ihr den Hamburger Gründerpreis gewonnen und auch sonst habt ihr schon spannende Projekte gestartet. Kannst du uns da einen kleinen Einblick geben?

Na klar. Mit renommierten Pilotkunden wie der Deutschen Telekom und Smart City-Projekten in Hamburg und Berlin konnten wir bereits viele Erfolge für uns verbuchen. Über eine Bürgerplattform stellen wir einen Teil der gesammelten Daten auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Unser Unternehmen wurde außerdem in zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben als eines der vielversprechendsten europäischen Startups ausgezeichnet. Hierzu gehören zum Beispiel der Hamburger Gründerpreis, den du ja gerade schon genannt hast, die EU Top 50, eine Auszeichnung durch den Bundespräsidenten und die Aufnahme in die Forbes 30 Under 30-Liste für Sozialunternehmer.

Robert, vielen Dank für dieses spannende Interview! Wir wünschen euch weiterhin ganz viel Erfolg.
Wer mehr über Breeze Technologies erfahren möchte, kann sich auf ihrem Innoloft Profil über ihre Produkte und Gesuche informieren.

 

Hybrid Lidar Systems ist das Startup der Woche 34: Sensoring and Automotive


IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Der Mobilitätssektor steht vor dem Umbruch, denn Mobilität wird gerade im Hinblick auf Sicherheit und Nachhaltigkeit neu definiert. Eine spannende Zeit, in der sich neue Lösungen entwickeln, die mit der neuesten Technik ausgestattet sind. Heute sprechen wir mit Ingo Diettele, CEO von Hybrid Lidar Systems. Das Startup der Woche hat spannende Lösungen entwickelt, um dem modernen Verkehrssystem gerecht zu werden.

Hallo Ingo! Schön, dass du heute da bist. Kannst du uns einen Einblick in das deutsche Verkehrssystem und die aktuellen Entwicklungen geben? Welche Rolle spielt ihr darin?

Die Bundesrepublik hat eines der weltweit dichtesten Straßen- und Eisenbahnnetze. Dabei sind (fahr-) sicherheitsrelevante Anforderungen jeglicher Mobilität wesentliche Betrachtungsfelder der tangierenden Branchen. Unter anderem nimmt die autonome Mobilität eine wichtige Rolle in aktuellen Diskussionen ein.

Mobilität und Sicherheit sind somit eine untrennbare Symbiose eingegangen. Sensoren, die Funktionen des menschlichen Auges und unseres Erfahrungswissens übernehmen sind unerlässlich, um autonomes Fahren grundlegend zu ermöglichen. Die Forschung konzentriert sich dabei zunehmend auf LiDAR (Light Detection and Ranging) Sensoren. Diese stehen noch vor dem Eintritt in den Massenmarkt, stellen jedoch aufgrund ihrer Eigenschaften eine potenzielle Lösung für das flächendeckende, Sicherheitsstandards entsprechende, vollautomatisierte Fahren dar.

Unser Projekt fokussiert die Forschung und (Weiter-) Entwicklung von LiDAR Sensoren sowie deren Applikationen und konzentriert sich dabei auf einen völlig neuen Ansatz. Ausschlaggebend war die Erfindung eines innovativen Messverfahrens. Damit wird die Datenerfassung mittels neuartiger digitaler Signalverarbeitungsalgorithmen mit einem sehr niedrigen Rechenaufwand umgesetzt.

Ein optimal für den Verkehr ausgerüstetes Fahrzeug hat unterschiedliche Anforderungen der Industrie zu erfüllen. Die derzeit verfügbare Spitzentechnologie bietet z. T. präzise und teure Lösungen. Wir stellen mit unserem Produkt LiSSA (LiDAR for Smart Sensing and Automotive) einen einzigartigen Ansatz vor, welcher die Anforderungen erfüllt und sogar übertrifft. Durch den geringen Rechenaufwand kann die Innovation zuverlässig kosteneffizient angeboten werden. Mit unserem Hybridverfahren sind neben einer hohen Auflösung (doppelte VGA) ein hohes Maß an Genauigkeit (<1 cm), eine garantierte Lasersicherheitsklasse 1 (augensicher), sowie eine Reichweite von mehr als 200 Metern möglich.

Durch die Kombination mehrerer neuartiger Ansätze wird eine bessere Objektklassifizierung ermöglicht, was für die Bewegung autonomer Fahrzeuge in einem dynamischen Umfeld einen entscheidenden Sicherheitsfaktor darstellt.

Wie funktionieren eure Sensoren genau?

Mit unserem LiSSA Automotive ist es möglich, ein hochauflösendes LiDAR-Bild zu erzeugen, um Objekte zu erkennen. Die verwendeten Softwarealgorithmen erlauben es, Parameter zu ändern die vorher fest im Chip verankert waren. Durch die Nutzung unseres Multiplexansatzes gelingt es, die nutzbare Chipfläche drastisch zu steigern und somit ein hochauflösendes Bild zu erzeugen. Zusätzlich arbeiten und wir derzeit an weiteren neuartigen Komponenten und können so zukünftig die Auflösung optimieren. Ziel ist es, jedes sich bewegende Objekt im Straßenverkehr mit unserer LiDAR Sensorik auszustatten, sodass wir den Verkehr auf eine neue Sicherheitsstufe heben können!

Die hochauflösenden Daten, die wir mithilfe unseres Sensors bereitstellen, stehen fahrzeugintern und -extern für eine Weiterverarbeitung zur Verfügung. Dabei sind LiDAR Sensoren für eine weitere Vernetzung des Fahrzeugs unabdingbar. Zudem ist eine Vielzahl von weiteren Anwendungsfeldern umsetzbar. Unter anderem in den Bereichen Logistik, consumer electronics (Smartphones/Tablets), augmented reality oder auch Windkraft und Drohnen: Überall dort wo eine Maschine „sehen“ können muss oder sollte, wird ein LiDAR Sensor benötigt.

Du hast schon viele Mehrwerte der LiDAR Sensorik dargestellt, kannst du auf den wichtigsten Mehrwert von eurer Lösung genauer eingehen?

Wir bieten mit unserem Produkt, wie bereits erwähnt, eine deutlich höhere Auflösung: Dies wird mithilfe unsers Signalverarbeitungsalgorithmus ermöglicht, welcher gleichzeitig die nutzbare Chipfläche drastisch erhöht. Darüber hinaus ist ein innovativer multispektraler Ansatz Teil des Projektes – so können mehrere Areale der Umgebung gleichzeitig abgedeckt werden, was in einer schnelleren und hochauflösenden Umgebungserfassung resultiert.

Ist eure Innovation schon nutzbar?

Noch nicht. Aktuell befindet sich die Hybrid Lidar Systems vorrangig im Forschungs- und Entwicklungsprozess. Wir fertigen in unserem Labor die ersten LiDAR Sensoren in Handarbeit mit Prototypen-Komponenten. Wir sind im Bereich der Optoelektronik, sowie der Hard- und Softwareprogrammierung tätig und fungieren als Designcenter.

In den nächsten zwei Jahren haben wir uns zum Ziel gesetzt, die autonome Mobilität mittels LiDAR Sensoren zu revolutionieren. Langfristiges, übergeordnetes Ziel ist es, mit unserem Sensor die Basis für eine sichere sowie kosteneffiziente Mobilität für den Massenmarkt zu ermöglichen.

Verstehe. In welchen Branchen ist euer Produkt zuhause? Nur in der Automobilindustrie?

Nicht ganz. Hauptzielgruppe ist schon die internationale Automobilindustrie. Allerdings haben wir auch zahlreiche Kontakte zu anderen Branchen geknüpft, welche die Vorteile von LiDAR Sensoren benötigen. Das „Sehen“ ist eine elementare Eigenschaft, die in vielen Branchen (Logistik, Industrie, Windenergie, HealthCare & Sport, Verkehr & Mobilität) benötigt wird, um Produkte auf ein neues (Sicherheits-) Level zu heben.

Du hast vorhin schon erwähnt, dass ihr noch in der Forschungsphase seid. Was ist der nächste große Meilenstein für euch?

Wir verfolgen unsere Ziele seit Ende 2018, die Gründung des Unternehmens. Ende Q4 dieses Jahres, Q1/2021 planen wir unser erstes Automotive Projekt zu buchen. Unser Industrieprodukt LiSSA Industrie ist bereits bestellbar und wird Ende des Jahres an den ersten Kunden im Bereich der Logistik ausgeliefert.

Ingo, damit sind wir leider schon am Ende des Interviews angelangt. Vielen Dank für die spannenden Einblicke in die Automotive Welt und eure innovative Lösung. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg!

Wer mehr über Hybrid Lidar Systems erfahren möchte, kann sich auf dem Innoloft Profil umschauen.

Olmatic ist das Startup der Woche 32: Effiziente Energiemanagement Lösungen


Energieeffizienz & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT

Obwohl der Zusatz „smart“ schon länger die Diskussion über Energiemanagement prägt, sind konkrete Umsetzungsansätze nur selten zu finden. Das findet auch unser Startup der Woche, denn herkömmliche Systeme sind meist unflexibel und plattformgebunden. Einer der Mitgründer von Olmatic, Christian Olma, stellt uns daher im Interview die Lösung des Startups vor: Das Olmatic Power Tracking.

Hallo Christian! Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Wir freuen uns schon sehr, Olmatic näher kennenzulernen. Würdest du uns deswegen direkt einen kleinen Pitch geben?

Klar, gerne! Wir entwickeln, fertigen und vermarkten Geräte und Systeme für das Energiemanagement 4.0 und die drahtlose Vernetzung durch zentrale Steuereinheiten im Industrie 4.0 und IoT Bereich. Unser hochinnovatives Olmatic Power Tracking ermöglicht dabei eine maximale Autarkie im Energiebereich.

Was hat es denn genau mit dem Olmatic Power Tracking auf sich?

Das sogenannte Olmatic Power Tracking (OPT) ist eine intelligente Kombination aus Hardware und Software, vereint in einem Produkt, was sich mit der völlig autarken Versorgung elektrischer Verbraucher über regenerative Energiequellen ohne die Notwendigkeit des konventionellen Versorgungsnetzes befasst. Um die durch erneuerbare Energiequellen (Solarzellen, Windturbinen, Wasserkraftwerke, usw.) verfügbare Leistung auf effektivste Weise zu verwenden, ohne überschüssige Energie in Form von Verlustleistung oder ähnlichem zu verlieren, bietet das OPT entsprechende Technologien und Systematiken, um eine dynamische Leistungsverteilung und Priorisierung der Energie- und Verbraucherquellen zu realisieren. Das bedeutet, dass bei optimaler Auslegung die Möglichkeit besteht, nahezu komplett auf das öffentliche Versorgungsnetz zu verzichten und den Energiebedarf über das konventionelle Versorgungsnetz auf < 1% zu reduzieren. Selbst beim Einsatz des Systems ohne regenerative Energiequellen, d.h. direkt über das konventionelle Versorgungsnetz, können hiermit bereits >30% an Energieeinsparung im Vergleich zu herkömmlichen Energiemanagementsystemen realisiert werden.

Das Hauptaugenmerk unseres Energiemanagementsystems liegt auf der spezifischen Behandlung jeder Eingangsquelle und jedes Verbraucheroutputs unabhängig voneinander. Dies gibt uns die Möglichkeit einer Energieverteilung an alle Verbraucher eines Systems mit höchster Effizienz. In Kombination mit einer direkten Integration in die Versorgungsleitung und offenen Schnittstellen in der Kommunikationsleitung können unsere Energiemanagementsysteme einfach an bestehende Systeme angepasst oder in diese integriert werden. Somit ist eine Energieverteilung über die Grenzen einer bestimmten Plattform oder Systems hinweg möglich.

Wie schlägt sich euer Produkt denn verglichen mit aktuell bereits etablierten Energie-Management-Systemen?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Energie-Management-Systemen zeichnet es sich vor allem durch die zusätzliche Vernetzung des Smart Grid auf Versorgungsebene aus, welche eine stufenlose Leistungsregulierung (0-100%) und Leistungsverteilung ermöglicht. Durch die spezifische Betrachtung aller Energieverbraucher und der Plattformunabhängigkeit der Systeme, kann ein hocheffizientes Energy-Sharing zwischen verschiedenen Energiesystemen mit maximalem Wirkungsgrad betrieben werden. Herkömmliche Systeme sind plattformgebunden und können lediglich über die Kommunikationsschnittstellen kommunizieren und leiden durch das statische Ein- und Abschalten auf Basis von vorkonfigurierter Leistungshysterese unter höheren Verlusten und fehlender Dynamik. Insbesondere in sicherheitsrelevanten Systemen kann die simple Abschaltung zu enormen Sicherheitslücken oder Chaosszenarien führen, welche das OPT-Verfahren über intelligente und dynamische Leistungsregulierung und Verteilung auf Basis von Priorisierungen vermeidet. Durch kundenspezifische, individuell anpassbare Ausführungen der Module, kann eine maximale Energieeinsparung zu geringen Investitionskosten für den Hersteller/Entwickler erreicht werden, welche geringe Amortisationszeiten versprechen. Das OPT-Verfahren wird hierfür mit bereits bestehenden und am Markt etablierten Energie-Management-Modulen und zentralen Steuereinheiten des Olmatic Produktsortiments verknüpft und realisiert dadurch die zwei folgenden Kernprodukte, welche jeweils in Kombination oder autark voneinander in allen AC und DC strombasierten Energiesystemen, konventioneller und regenerativer Erzeugungsart, verwendet werden können.

Verstehe. Du hast gerade davon gesprochen, dass ihr eure Produkte kundenspezifisch und individuell anpasst. Das Pricing gestaltet sich dann sicherlich genauso, oder?

Unter Anderem. Wir verfolgen die Umsetzung von zwei unterschiedlichen Geschäftsmodellen. Einerseits verkaufen wir über den Direktvertrieb im B2B Bereich durch entsprechender Akquise unseres Vertriebsteams und im Zuge von Networking-Maßnahmen und andererseits haben wir einen großen Kooperationspartner namens Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH, welcher für uns als Zwischenhändler fungiert und international aktiv unsere Produktreihe verkauft. Da wir stets kundenspezifische Produkte anbieten, ist das Pricing-Modell variabel und je nach Komplexität und Aufwand kalkuliert. Als zusätzliche Leistung bieten wir im Bereich des Energie Management 4.0 die komplette Energieberatung als zusätzliche Dienstleistung mit an.

Was sagst du denn zu dem Markt, den ihr aktuell adressiert? Inwieweit siehst du dort Wachstumspotenziale, Chancen und auch Risiken?

Ein Produkt wie das Olmatic Power Tracking zum richtigen Zeitpunkt in einem Markt zu platzieren, welcher momentan mehr denn je im aktuellen Fokus steht, bringt zweifelsohne eine riesige Chance mit sich, das Unternehmen als Vorreiter in einem zukünftig stetig steigenden Markt zu etablieren. Da der Markt der elektrischen Verbraucher in den kommenden Jahren eher steigen wird, die konventionellen Energieressourcen dagegen eher sinken werden, ist damit zu rechnen, dass der Markt im Segment der regenerativen Energieversorgung für die kommenden Jahrzehnte ein gesichertes Wachstum mit sich bringt. Der rechtzeitige Markteintritt, sowie der Schutz des Produkts gegenüber Mitbewerbern stellen für uns also eine riesige Chance dar, uns schon jetzt nachhaltig für die kommenden Jahrzehnte gesund aufzustellen. Nichtsdestotrotz ist der Markt hart umkämpft und bereits durch eine große Anzahl an „Big Playern“ besiedelt, welche den Konkurrenzkampf gerne und direkt annehmen werden und bereits entsprechenden finanziellen Background besitzen, um hier kurzfristig aktiv zu werden. Die große Chance ist somit also gleichzeitig ein großes Risiko, den Konkurrenzkampf und somit die Marktanteile bereits zu Beginn zu verlieren, sofern die Strategie und die Ziele nicht mit vollster Präzision verfolgt werden. Wir verfolgen die internationale Zielgruppe.

Ihr habt euch 2016 gegründet, seitdem ist bestimmt viel passiert. Einige Ergebnisse hast du uns ja im Interview schon erläutert. Wie sehen die nächsten Schritte für die Entwicklung von Olmatic aus?

Im letzten Jahr haben wir die bereits vorhandenen Prototypen zur Marktreife überführt. Ziel war es, diese schnellstmöglich am Markt platzieren zu können. Im Zuge der Prototypenphase wurde ein neues Energiemanagementmodul entwickelt, welches das OPT-Verfahren beinhaltet. Es sind drei neue Produkte entstanden, welche direkt an bereits vorhandene Kundennetzwerke und Vertriebswege vermittelt werden. Das Energieversorgungsmodul ist das erste Produkt der neuen Universal 4.0 Reihe und dient in der aktuellen Ausführung als Energieversorgungsmodul für die intelligente Versorgung und das Energiemanagement gemäß OPT für Verbraucher im Niederspannungsbereich. Die um die Software-Funktionalität des OPT erweiterte wiu kann direkt als Nachfolgemodell der bereits vorhandenen plus der zusätzlichen Funktion des OPT vermarktet werden und dient zukünftig als zentrales Gateway und Steuereinheit zur digitalen Vernetzung des Systems.

Christian, vielen Dank für dieses spannende und ausführliche Interview. Wir wünschen euch für die weitere Entwicklung von Olmatic viel Erfolg. Wer mehr erfahren möchte, kann gerne einen Blick auf euer Innoloft Profil werfen.

Conclurer ist das Startup der Woche 28: Smarter Service für die Industrie 4.0


Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT

Die digitale Transformation ermöglicht neue Geschäftsmodelle und effiziente Prozesse – in jeder Branche. Das Startup der Woche Conclurer hat sich auf die Digitalisierung in den Maschinen- und Anlagenbau bzw. Industrie 4.0 spezialisiert. Somit gehören Chaos in der Serviceabteilung, unzufriedene Kunden und Druck vom Markt der Vergangenheit an. Was Conclurer stattdessen ermöglicht und was sie von anderen Startups unterscheidet, dass hat uns Janick Oswald, Innovation Delivery Manager, erzählt.

Hallo Janick! Danke, dass du heute hier bist! Wie würdest du Conclurer in einem Satz beschreiben?

Conclurer bringt den digitalen Service 4.0 in den Maschinen- und Anlagenbau und sichert so den langfristigen Erfolg, mit intelligenter Software, die Service einfach macht und mehr Umsatz ermöglicht.

Diese Lösungen vertreibt ihr aktuell unter dem Produktnamen CUSE. Könntest du uns etwas mehr darüber erzählen?

Gerne! Mit CUSE als cloudbasierte Softwarelösung, bieten wir dem Maschinen- und Anlagenbau eine Plattform für alle Anwendungsfälle im After-Sales. Dabei kombiniert CUSE verschiedenen Tools und Funktionalität in nur einer Lösung mit einer spielerisch leichten Benutzeroberfläche. Unser Ziel ist es, alle Tätigkeiten und Aufgaben die im Service anfallen einfach und kollaborativ abzubilden und schnellstmöglich zu lösen. Dabei sammeln wir zeitgleich relevante Daten für Analysen und machen die Arbeit im Service dank intelligenten Assistenten Tag für Tag einfacher und effizienter. Als Basis dafür dient eine automatisiert Workflowengine, ein skalierbare Maschinendatenbank inkl. Servicelogbuch sowie verschiedenste Assistentssysteme. Dank einer modernsten Dockerarchitektur und standardisierten APIs skaliert unser System mit Ihrem Anwendungsfall und integriert sich optimal in Ihre Systemlandschaft.

Verstehe. Wie sehen denn konkrete Mehrwerte aus, die mit der Nutzung eurer Services einhergehen?

Wir haben unsere ganze Erfahrungen und Wissen der letzten Jahre und unzähliger Projekt im After-Sales in eine Software gepackt. Rausgekommen ist CUSE – die leichtest zu bedienende Software für den After-Sales welche ab Tag 1 Mehrwert liefert. Egal wo man ansätzt, CUSE schafft Transparenz und Effizienz um langfristig mehr Umsatz zu generieren. Ob beim kleinen Mittelständer, der mit noch mit Telefon und Haftnotizen kämpft oder beim großen Innovatior, bei dem bereits die Sensorik in den Maschinen integriert ist. Cuse bildet die installierte Basis transparent ab, zeigt ungenutztes Potential im Service auf und sammelt wertvolle Daten für die nächste Stufe der präventiven Instandhaltung. Dabei zählt unsere Usability zum Erfolgsfaktor, denn das beste System nützt nichts, wenn es keiner nutzt.

Conclurer Digitalisierung 4.0
Das Conclurer Team

In eurem Innoloft Profil habt ihr unter Anderem das Businessmodel „License“ angegeben. Wie gestaltet sich das im Detail?

Wir sprechen nicht nur über den Service-Trend, sondern setzen diesen auch selber um.  Als Software-as-a-Service liefern wir CUSE browserbasiert über die Cloud aus. Sofort einsatzbereit, unabhängig von Zeit und Ort. Aber wir liefern nicht nur Software. Als Experten in der Servicedigitalisierung begleiten wir unsere Kunden von der Ist-Aufnahme über die Potentialanalyse und die Ideenfindung bis hin zur umgesetzten Servicelösung und der erfolgreichen Einführung des Systems im Unternehmen. Wir sind im gesamten Projekt mit dabei und stellen den Mehrwert unserer Lösungen sicher.

Wen wollt ihr mit CUSE erreichen?

Unsere Lösungen bietet Allen Mehrwert, die wartungs- und servicebedürftige Assets vertreiben, welche über den gesamten Lebenszyklus wertvolles Potential bieten. Zur unserer Hauptzielgruppe zählt der Anlagen- und Maschinenbau, ganz egal ob es sich um bewegliche oder stationäre Assets handelt. Dabei konzentrieren wir uns aktuell auf die DACH Region. In Deutschland ist der Maschinenbau mit mehr als 1 Millionen Beschäftigten der größte Arbeitgeber.

So wie das klingt, seid nicht mehr ganz neu im Business und könnt eure Produkte bereits gut vertreiben. Wer zählt denn zu euren Kunden? Wie sehen eure nächsten Schritte zum weiteren Wachstum aus?

Unserer Softwarelösungen sind seit mehreren Jahren bei Kunden wie Voith, Azo, Christian Maier und Diefenbacher im Einsatz. Mit Cuse bieten wir seit einem Jahr die wichtigsten Funktionalitäten für den After-Sales in einer Standardsoftware und haben diese bereits vielfach unter Beweis gestellt. Dabei entwickeln wir CUSE ständig weiter und ergänzen relevante Funktionalitäten um täglich noch mehr Mehrwert zu bieten.

Janick, vielen Dank für die spannenden Einblicke in eure Idee und Technologie. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg! Wer mehr über Conclurer erfahren möchte, kann sich ihr Innoloft Profil anschauen und mit ihnen Kontakt aufnehmen.

Startups des Monats – Juni 2020


Energie & Umwelt, Health & FoodTech, IT & IKT, Mobilität

Unsere fünf Startups der Woche im Juni auf einen Blick

Spannende Einblicke zu ihren Lösungen und Innovationen gaben uns im Juni die Startups OMNIA, Genie Enterprise, Famedly, Vimbee und Synertics mit ihren Startup of the Week Interviews. Wir haben hier in Kürze Aussagen zu ihren Geschäftsmodellen, Märkten, Zielgruppen und Lösungsansätzen für Euch in unserem Startups des Monats Format zusammengetragen. Die Details könnt ihr in den einzelnen Interviews nachlesen. Eine direkte Kontaktaufnahme ermöglicht unsere Messenger-Funktion in unserem Netzwerk. Hier könnt ihr euch ebenfalls mit eigenem Profil darstellen und in Kontakt zu den Startups treten.

 

OMNIA – Transformationsprozesse zum Erfolg führen (KW23)

Wir folgen einem sehr einfachen Ansatz in dem, was wir tun: ‘master, quantify, implement’.“ – Andreas Pointvogl, Managing Partner bei OMNIA 

Die Energiewende ist weiterhin in vollem Gange. Immer mehr Unternehmen und Energieversorger stellen ihre gesamten Systeme um. Allerdings kostet das Zeit, Geld und wahrscheinlich auch einiges an Nerven. Daher fokussiert sich das Startup OMNIA auf genau diese Transformationsprozesse. Ihre Expertise bezieht sich nicht nur auf das Theoretische, sondern auch um die wirkliche Umsetzung. Ihre Partner berät und begleitet OMNIA durch jeden Schritt des Prozesses und die Berater werden Teil des Teams. Es kommt zu deiner Mischung aus Fachexperten, Entwicklungshelfern und Politikern, was so am Markt einmalig ist. Zu den Kunden zählen unter anderem Regierungen, internationale Organisationen, Banken, staatliche und private Unternehmen, die sich in einem Transitionsprozess befinden, diesen begleiten oder anstoßen wollen. Aktueller Fokus ist dabei der Bereich der Energie, wobei OMNIA auch neue Leistungen im Bereich Sustainable Financing entwickelt. Mehr Details über sie und ihre Leistungen könnt ihr im Interview nachlesen oder erfahrt ihr in ihren Requests.

Zum Startup der Woche Interview von OMNIA

Genie Enterprise – Künstliche Intelligenz nutzen (KW24)

„Wir digitalisieren die menschliche Wahrnehmung, indem wir die neuesten Forschungsergebnisse nutzen, um praktische, nachhaltige Lösungen zu schaffen.“ – Regina Keßler, Gründerin von Genie Enterprise

Genie Enterprise entwickelt Produkte und Anwendungen mithilfe von künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernen. Außerdem unterstützen sie ihre Kunden mit ihrem Fachwissen mit klassischem Consulting. Mit ihren Produkten lösen sie konkrete Probleme in einem speziellen Bereich. Eines der Anwendungen ist WineGenie, ein digitaler Sommelier, der Kunden im Online Shop, aber auch vor Ort die passenden Weine vorschlägt. Das Startup bietet auch Lösungen für den Customer Service Bereich, die entsprechend der Kundenbedürfnisse anpassbar sind. Menschliches Verhalten und Wahrnehmung sind dabei immer die wichtige Basis, auf der aufgebaut wird. Aktuell steht WineGenie kurz vor dem Markteintritt. Auch ihre anderen Lösungen werden weiter entwickelt und getestet. Mit großen Mittelständlern und Großunternehmen als Zielgruppe, widmet sich Genie Enterprise einer Vielzahl an Projekten, um dem Menschen das Leben mithilfe von KI zu erleichtern. Weitere Infos und Kontaktdetails erfahrt ihr in unserer Datenbank in ihren Requests. 

Zum Startup der Woche Interview von Genie Enterprise

Famedly – Gute Kommunikation in der Medizin (KW25)

„Gute Medizin entsteht durch gute Kommunikation und Teamarbeit, daher bündelt Famedly sämtliche Kommunikationskanäle und stellt sicher, dass die richtigen Informationen bei den richtigen Ansprechpartnern landen.“ – Dr. Phillipp Kurtz, CEO von Famedly

Jede Sekunde werden neue Gesundheitsdaten generiert. Um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten, müssen diese Daten sicher und effizient ausgetauscht werden. Sonst kann es zu Fehlern in der Behandlung oder Diagnose kommen. Einen Lösungsansatz hat Famedly entwickelt. Famedly ist eine dezentrale Plattform für medizinische Zusammenarbeit. Damit können eine vielzahl von medizinischen Einrichtungen, wie zum Beispiel Krankenhäuser und Arztpraxen aber auch Apotheken und die stationäre Pflege die Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Einrichtung verbessern. Je nach Bedürfnis gibt es unterschiedliche Funktionen, die genutzt werden können. Alle Funktionen erfüllen die Auflagen des Datenschutzes und sind absolut sicher in der Anwendung und Datenweiterleitung. Die von Famedly verwendeten Open Source Technologien bieten ein so hohes Maß an Datensicherheit, dass sie auch von der französischen Regierung und der deutschen Bundeswehr eingesetzt werden. Mit Famedly verlangsamt Sicherheit und Datenschutz nicht mehr den digitalen Fortschritt in der Medizin, sondern bietet die dezentrale Plattform für einen reibungslosen digitalen Wandel. Direkten Kontakt zu Famedly aufnehmen, könnt ihr über unsere Datenbank und ihre Requests.

Zum Startup der Woche Interview von Famedly

Vimbee – Plattform für Kunden und Unternehmen (KW26)

 „Vimbee kann zum weltweit ersten und einzigen Prosumer Netzwerk werden, das Konsumenten für Unternehmen zu wertvollen Prosumern werden lässt.” –  Ehsan Shirangi, CEO von Vimbee

Vimbee entwickelt eine Plattform für den Austausch von Kunden und Unternehmen. Auf dieser Plattform können Verbraucher produktbezogenes Feedback abgeben. So erhalten Unternehmen direkt eine Rückmeldung über den Erfolg ihres Produktes. Diese Erkenntnisse über den Konsument können zum Beispiel auch zu Marktforschungszwecken genutzt werden. Das globale Wirtschaftssystem wird in digitaler Form abgebildet wodurch echte Data Mining Innovation, Wachstum und Wissen auf globalem Level gefördert wird. Durch den User Generated Content gibt es die Möglichkeit, Empfehlungsmarketing zu betreiben. Für die Verbraucher ist die Nutzung der Plattform kostenlos, während die Unternehmen für ihren Zugang bezahlen müssen. Hier bietet Vimbee verschiedene Preisstufen an. Aktuell befindet sich Vimbee am Ende der Test- und Entwicklungsphase. Werft einen Blick in die Datenbank, um mehr über ihre Requests zu erfahren.

Zum Startup der Woche Interview von Vimbee

Synertics – Datengetriebene Mobilitätslösungen (KW27)

“Im Vergleich zu anderen Lösungen, die oft nur deskriptiv Daten darstellen, bieten wir Lösungen an, die gezielt Daten auswerten, mit externen Datenbanken verschmelzen und so durch die Erstellung von Algorithmen und die Anwendung von KI Methoden für die Nutzer signifikante Mehrwerte generieren.” – Manuel Pessanha, CEO bei Synertics

Die Mobilitätsbranche steht vor vielen Herausforderungen: E-Autos, Sharing-Modelle und die Gewährleistung der Effizienz. Dazu braucht man vor allem eines – Daten. Diese Daten müssen analysiert und ausgewertet werden, bevor sie genutzt werden können. Synertics entwickelt passende Anwendungen für genau diesen Fall. Durch ihre Plattformlösungen wird Produktivität und Wirtschaftlichkeit von Produkten und Leistungen in der Mobilitätsindustrie gefördert. Synertics fokussiert sich dabei auf Investoren, Betreiber und Gemeinden, die sich in den Bereichen Ladeinfrastruktur, Car Sharing und Mikromobilität bewegen. Sie bieten also ein analytisches Tool an, das durch Auswertung von Daten wertvolle Einblicke gewährt. Anfang 2020 gegründet, ist Synertics jetzt dabei ihre Technologie zu verfeinern. Eine Beta-Version wurde schon 2019 getestet.

Zum Startup der Woche Interview von Synertics

 

Synertics ist das Startup der Woche 27: Datengetriebene Mobilitätslösungen


IT & IKT, Mobilität

Mobilität ist eines der großen Buzzwords der letzten Jahre. Wir brauchen neue Mobilitätskonzepte, wenn wir eine nachhaltige und trotzdem effiziente Zukunft aufbauen wollen. Datenauswertung und Datennutzung kann uns dabei helfen, Prozesse zu optimieren. Wer kümmert sich um solche Lösungen? Zum Beispiel das Startup der Woche Synertics. CEO Manuel Pessanha stand uns im heutigen Interview Rede und Antwort.

Hallo Manuel! Schön, dass du heute Zeit für uns hast. Lass uns direkt mit der ersten Frage starten: Was macht ihr bei Synertics?

Bei Synertics entwickeln wir für Investoren, Betreiber und Gemeinden in der Mobilitätsindustrie digitale und datengetriebene Lösungen, um die Standortplanung und den Flotteneinsatz produktiver und wirtschaftlich effizienter zu gestalten.

Ein spannendes Thema. Wie setzt ihr das um?

Wir bieten Plattformlösungen an, um die Produktivität und die Wirtschaftlichkeit von Dienstleistungen und Produkten in der Mobilitätsindustrie zu steigern. Dazu werden Daten aus verschiedenen Quellen aktiv gesammelt, bereinigt und ausgewertet. Die Resultate sind anschließend auf den von uns entwickelten Plattformlösungen abgebildet, um den Nutzern Einblicke zu geben, die ihnen erlauben, ihre Prozesse effizienter zu strukturieren. So sollen Standorte systematischer ausgewertet, Flotten zielgerichteter eingesetzt und Logistik-Teams sinnvoller engagiert werden.

Effizienzsteigerung in der Mobilität ist nicht unbedingt ein neues Thema. Wie geht ihr das im Hinblick auf die Ideen von anderen Startups an?

Im Vergleich zu anderen Lösungen, die oft nur deskriptiv Daten darstellen (z.B. Batteriestände, Buchungsdaten), bieten wir Lösungen an, die gezielt Daten auswerten, mit externen Datenbanken verschmelzen und so durch die Erstellung von Algorithmen und die Anwendung von KI Methoden für die Nutzer signifikante Mehrwerte generieren. Wir bieten also ein analytisches Tool an, das durch Auswertung von Daten wertvolle Einblicke gewährt.

Wie sieht euer Geschäftsmodell dazu aus?

Unsere Plattformlösungen sind aufeinander aufbauend und modular strukturiert. Die Preise sind daher nach Funktionalität gestaffelt. Das Pricing-Modell ist Subscription basiert.

Du hast vorhin erwähnt, dass ihr Investoren, Betreiber und Gemeinden in der Mobilitätsindustrie ansprecht. Die Mobilitätsindustrie umfasst viele einzelne Teilbereiche. Sind eure Lösungen für alle Bereiche der Mobilität ausgerichtet?

Der Markt für die Synertics Plattformlösungen unterteilt sich in die folgenden Bereiche:
1. Ladeinfrastruktur (Betreiber, Investoren und Gemeinden)
2. Mikromobilität (Betreiber und Investoren)
3. Car Sharing (Betreiber und Investoren)
Wir sind zur Zeit vor allem in Deutschland unterwegs und planen in der Zukunft europaweit präsent zu sein.

Wie weit seid ihr mit euren Lösungen schon vorangeschritten? Was sind eure Pläne für die zweite Jahreshälfte?

In 2019 haben wir unsere Beta Version Lösung entwickelt und durch Pilotprojekte am Markt getestet. Zusätzlich, um unsere Lösungsansätze zu testen, haben wir an unserem ersten Mobility Hackathon teilgenommen, in dem wir zweiter wurden. Aufgrund des positiven Feedbacks am Markt haben wir Anfang 2020 offiziell die Startup gegründet. Um unsere Technologie weiter ausreifen zu können, suchen wir stets nach Partnern, die daran interessiert sind, ihre Produktivität durch datengetriebene Ansätze zu steigern.

Manuel, vielen Dank für das spannende Interview! Wir wünschen euch für eure weitere Unternehmensentwicklung viel Erfolg und hoffen, noch viel von euch zu hören. Wer Synertics unterstützen will, kann gerne einen näheren Blick auf euer Innoloft Profil werfen oder euch über unseren Messenger kontaktieren.

Vimbee ist das Startup der Woche 26: Die Plattform für Kunden und Unternehmen


IT & IKT

Wo sammelt man das Kundenfeedback, was ein Unternehmen zu seinen Leistungen erhält? Wie zieht man den größten Nutzen aus den Meinungen und Anregungen? Klar ist, man braucht dafür eine Schnittstelle, die es ermöglicht, Verbraucherresonanzen auszuwerten und konkrete Maßnahmen auszuführen. Das Startup der Woche Vimbee hat dazu eine Plattform entwickelt, die diese Schnittstelle bieten soll. Wir sprechen heute mit CEO Ehsan Shirangi über die Mission und Fähigkeiten von Vimbee.

Hallo Ehsan! Vielen Dank, dass du dir heute Zeit für uns nimmst. Lass uns direkt mit der ersten Frage beginnen: Was ist Vimbee?

Vimbee ist ein globales Netzwerk mit dessen Unterstützung Unternehmen in Echtzeit und konsumbezogene Informationen nutzen können. Außerdem können sie ebenfalls Konsumentenmeinungen und –wünsche zur Trends- und Marktforschung und zum automatisch generierten Empfehlungsmarketing erhalten. Vimbee kann somit zum weltweit ersten und einzigen Prosumer Netzwerk werden, das Konsumenten für Unternehmen zu wertvollen Prosumern werden lässt.

Ein sehr spannendes Thema! Wie genau gestaltet sich eure Mission im Hinblick auf die eingesetzte Technologie?

Auf Basis unserer mehrdimensionalen strukturierten Daten- und Softwarearchitektur schaffen wir ein selbstständig wachsendes System, womit wir wirtschaftlich relevante Informationen synergetisch verknüpfen und in Relation zueinander setzen. Das globale Wirtschaftssystem wird in digitaler Form abgebildet wodurch echte Data Mining Innovation, Wachstum und Wissen auf globalem Level gefördert wird. Mit Hilfe unserer eigenständigen Multi-Sided Plattform können diese Daten genutzt werden, um Produkte auf Basis von realen Kundenbedürfnissen effizient zu entwickeln und zu vermarkten.

Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Unternehmens- und Produktstruktur darzustellen, Teil des Netzwerkes zu werden, Auswertungen und Statistiken zu konsumbezogenen Daten zu erhalten und am automatisch generierten Empfehlungsmarketing teilzunehmen. Unternehmen aller Größenordnungen wird durch Vimbee die Möglichkeit geboten, auf effiziente Weise anhand jeder einzelnen Konsumenteninteraktion Vertrauen und eine maximale Reichweite zur Neukundengewinnung zu erlangen.

Konsumenten können auf einfache Weise gewünschte Produkt- und Dienstleistungsinformationen in Bezug auf Lage, Preis, Verfügbarkeit und Qualität auffinden und anhand der Meinungen Anderer in Sekundenschnelle vergleichen. Zudem wird ermöglicht, nachhaltig durch die eigene Meinungsäußerung hohen Einfluss auf Unternehmen zu nehmen.

Was macht ihr anders, als Tools, die zum Beispiel auch Feedback sammeln?

Wir bieten unseren Nutzern 5 große Vorteile. Erstens ermöglichen wir es, Informationen gezielt zu kommunizieren und strukturiert zu erfassen. In dem Zuge können Unternehmen den User Generated Content kommerziell und transparent nutzen.
Zweitens stehen alle Informationen in Echtzeit und sprachunabhängig zur Verfügung. Das ist ein großer Vorteil. So kann jedes Unternehmen und auch jeder Konsument Vimbee nutzen.
Darüber hinaus sind wir sehr stolz auf unsere eigene Cloud-Struktur. Die reduziert die Datenmenge auf ein Minimum, indem Informationen über Produkte und Unternehmen nur einmal im System hinterlegt, aber beliebig oft verknüpft werden können. Unternehmen können auf unserer Plattform ihre real existierenden Beziehungen digital und skalierbar darstellen.
Der vierte Vorteil ist die Kommunikation zwischen Konsument und Unternehmen. Die erhalten nämlich die Möglichkeit, auf Basis von einzelnen Produkten oder Dienstleistungen zu kommunizieren. Kundenmeinungen und -verhalten kann jetzt einfach und schnell erfasst werden. Das sind wertvolle Informationen für die Vertriebsförderung und zur kundenorientierten Anpassung des Produktportfolios.
Der letzte Vorteil, den ich heute erwähnen möchte, ist die Reichweitenerhöhung der Unternehmen. Das funktioniert auf Basis der Konsumenteninteraktion. Innerhalb der Plattform werden Produktplatzierungen durch den Earned Content gesetzt. Da die Kommunikation anhand von einzelnen Produkten stattfinden kann, ist eine Abwertung eines gesamten Unternehmens wegen Mängeln in einem Produkt nicht möglich.
Im Vergleich zu allen amerikanischen oder chinesischen Unternehmen schaffen wir eine transparente und für alle zugängliche Open-Economy-Daten für eine erfolgreiche Kreislaufwirtschaft des globalen Wirtschaftssystems. Mit unserer Datenarchitektur erstellen wir Big-Smart-Data, die direkt Verbrauchern und Unternehmen gehören und dem Wohl der Allgemeinheit dienen.

Ihr bietet keine bezahlte Werbung innerhalb der Plattform an. Welches Preismodell nutzt ihr für Vimbee?

Einnahmen werden hauptsächlich durch die angemeldeten Unternehmen generiert, die ihre Unternehmens- und Produktstruktur einstellen und administrieren können und dadurch Zugang zu den Kunden-Informationen erhalten. Wir haben da verschiedene Pakete.

Als Einstiegsmöglichkeit wird Unternehmen durch ein Freemium-Paket die kostenfreie Administration von maximal 10 Produktprofilen ermöglicht. Der Funktionsumfang kann nur durch den Wechsel in eines der sechs kostenpflichtigen Pakete erweitert werden, deren Hauptunterschied im Wesentlichen in der Anzahl der Produkt- oder Dienstleistungsprofile besteht, die administriert werden können. Dabei reicht das Angebot von 10 bis max. 1.000 Profile und ist so für Unternehmen aller Größenordnungen zugänglich.

Optional sind die Pakete mit zusätzlichen Profilen erweiterbar. Das Basispaket wird 19,99 € monatlich kosten. Der geplante Preis für das umfangreichste Paket beträgt 799 € im Monat. Die optionale Reichweitensteigerung durch Produktplatzierungen und Deals wird im Stil von gängigen Affiliate-Systemen abgerechnet. Dabei besteht für Unternehmen die Möglichkeit, die Kosten durch festgelegte Budgets von vornherein einzugrenzen.

Für Konsumenten wird die Nutzung der Plattform und der dazugehörigen App kostenlos sein.

Du hast bereits erwähnt, dass Vimbee für Unternehmen jeder Größe geeignet ist. Welche Marktsegmente adressiert ihr genau?

Unser Geschäftsfeld kann basierend auf den angebotenen Produkten den folgenden Untersegmenten zugeordnet werden: Online-Informationsbeschaffung, Reputationsplattformen, Unternehmenskommunikation (CRM), Affiliate-Marketing, Markt- und Medienforschung. Es kann weltweit von jedem Unternehmen verwendet werden. Vimbee benötigt als Plattform keine kritische Masse und kann direkt mit dem ersten Kunden bzw. Konsumenten gestartet werden. Aufgrund der Eigenschaften, die ich vorhin erwähnte, existiert ein extrem großes Marktvolumen.

Für Business-to-Business bieten wir eine plattformübergreifende und produktbasierte Architektur, die einen zentralen Überblick über alle Daten gibt, die in einzelnen Produkten und im Handel zu finden sind.

Gleichzeitig ermöglichen wir dem Business-to-Consumer Bereich eine direkten produktbezogenen Kommunikationskanal zwischen Konsumenten und Herstellern und bieten eine einzigartige, mehrsprachige Datenarchitektur, mit der alle relevanten Informationen über den Verbraucher, seine Meinung und sein Verbraucherverhalten in Echtzeit strukturiert und analysiert werden können. Dies ist einzigartig und gleichzeitig ohne Verletzung der Datenschutzbestimmungen.

Ist Vimbee schon nutzbar?

In den vergangenen 4 Jahren wurde die Software so weit entwickelt, dass wir kurz vor dem Release stehen. Eine Beta-Version kann bereits demonstriert werden. Das Node-System (Software Architektur und Datenbank) mit allen Funktionen für Back- und Front-End ist bis zu 80% fertig.

Des Weiteren haben wir die Demo-App Kunden und potenziellen Kunden gezeigt und ihr Feedback ist sehr positiv ausgefallen. Nachdem sie die zentralisierte und klare Struktur erkannt hatten, waren sie sehr interessiert und fragten nach Updates für die Einführung. Wir arbeiten außerdem an neuen Features, wie Shops, Deals, Chatfunktionen, Statistiken und Auswertungen.

Esahn, vielen Dank für dieses spannende Interview! Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg für den Launch von Vimbee und hoffen, noch viel von euch zu hören!

Wer euch unterstützen will, kann gerne einen näheren Blick auf euer Innoloft Profil werfen oder euch über unseren Messenger kontaktieren.

Genie Enterprise ist das Startup der Woche 24: Daten- und KI-gesteuerte Anwendungen


IT & IKT

Wann lohnt es sich künstliche Intelligenz in Anwendungen zu verwenden? Wer bringt die richtige Expertise mit? Der Einsatz von maschinellen Lernen und künstlicher Intelligenz ist mittlerweile Gang und Gebe. Zum Beispiel für das Thema e-Commerce und soziale Medien. Aber die Technologien helfen auch nicht-digitalen Unternehmen. Regina Keßler ist Gründerin von Genie Enterprises, unserem Startup der Woche. Mit ihr haben wir darüber gesprochen, wie sie KI einsetzen und wie sie anderen Unternehmen dabei helfen.

Hallo Regina! Danke, dass du heute hier bist! Was ist eure Mission bei Genie Enterprise?

Wir digitalisieren die menschliche Wahrnehmung, indem wir die neuesten Forschungsergebnisse nutzen, um praktische, nachhaltige Lösungen zu schaffen.

Das klingt sehr vielversprechend, aber was bedeutet das im Detail?

Wir entwickeln eigene Produkte, Lösungen und unterstützen Unternehmen mit Consulting. Bisher haben wir zwei eigene Produkte entwickelt. Das Produkt WineGenie ist ein digitaler Sommelier, der in physischen Wein-Stores und Online-Shops genutzt wird. Es befindet sich in der Pilot-Phase bei mehreren Stores im Raum New York als Installation sowie bei einem großen Online-Shop in Deutschland als Shop-Plugin.

Die Lösung CustomerServiceGenie beinhaltet Bausteine, die in kundenindividuelle Anwendungen integriert werden. Die Bausteine bilden Funktionalitäten ab wie Erkennung von Bauteilen/Ersatzteilen über Smartphone-Kameras, Predictive Maintenance und Ermitteln von Reparatur-Vorschlägen aus Handbüchern.

Allen Produkten und Lösungen ist der lösungsorientierte Einsatz von Methoden maschinellen Lernens gemein, wobei stets konkrete Problemstellungen gelöst werden. Um unsere technologischen Möglichkeiten weiter zu entwickeln, sind wir in Forschungsnetzwerken aktiv und an mehreren Projekten mit Hochschulen und Forschungsinstituten beteiligt. Aktuell erforschen wir die Digitalisierung der menschlichen Nase und der Wahrnehmung von Gerüchen.

Das sind sehr viele unterschiedliche Leistungen, die ihr da bietet. Was ist daran besonders interessant für eure Kunden?

Da wir selbst Produkte entwickeln, sind die Mehrwerte bei jedem Produkt anders. Mit WineGenie fördern wir zum Beispiel die Digitalisierung der Weinberatung. Das geschieht durch fundierte Ermittlung von persönlichen Vorlieben auf Basis eines Persönlichkeits-Tests. So können Weine gezielt an passende Kunden vermarktet werden.

Das Besondere an CustomerServiceGenie ist, dass es OCR-Algorithmen auch für schwierigste Situationen beinhaltet. Außerdem erfolgt die Objekt-Erkennung auch sehr ähnlicher Objekt-Klassen aus verschiedenen Blickwinkeln.

Da ihr auch eigene Produkte entwickelt, sind eure Einkommensquellen diversifiziert oder? Liegt jedem Produkt ein anderes Modell zugrunde?

Ja so könnte man es sagen. Unsere Einkünfte bekommen wir aus drei verschiedenen Quellen. WineGenie bieten wir über ein Subscription Modell an. Darüber hinaus sind wir mit einem bestimmten Prozentsatz an den Umsätzen unserer Kunden beteiligt.
Bei CustomerServiceGenie läuft es ein wenig anders. Dort verkaufen wir Lizenzen oder kundenindividuelle Projekte. Das Beratungsgeschäft basiert auch auf individuellen Projekten, die je nach Aufwand berechnet werden.

Eure Zielgruppen sind auch unterschiedlich?

Genau. Je nach Produkt sieht unsere Zielgruppe anders aus. Mit WineGenie bewegen wir uns vor allem in den USA und Europa. Dort sprechen wie circa dreißigtausend Weinhändler an. Auch unser Produkt CustomerServiceGenie ist auf dem amerikanischen und europäischen Markt vertreten. Zielgruppe hier sind große Mittelständler oder Großunternehmen mit komplexen technischen Produkten. Die Kunden, die unsere Consulting Leistungen in Anspruch nehmen, kommen hauptsächlich aus Deutschland, aber auch aus anderen europäischen Ländern. Dabei handelt es sich ebenfalls um große Mittelständler und Großunternehmen

Welche Produkte sind denn schon marktreif? Was plant ihr noch in diesem Jahr?

Die kommenden Monate sind sehr spannend für uns! WineGenie steht kurz vor der Markteinführung. Aktuell läuft noch die Pilot-Phase zur Validierung der Use-Cases und des Business Modells. Wir planen auch die eventuelle Ausgründung eines Spin-Offs, inklusive einer Finanzierungsrunde zum Aufbau von Vertrieb und Weiterentwicklung. Für CustomerServiceGenie sind erste Bausteine in Forschung und Entwicklung vorhanden. Wir erwarten ein marktreifes Produkt Ende 2020. Im Beratungsgeschäft haben wir einen guten Kundenstamm aufgebaut und werden ihn weiter ausbauen.

Außerdem starten wir demnächst mit den neuen Forschungsprojekten zur “Digitalen Nase”, worauf wir uns schon sehr freuen.

Regina, da habt ihr noch ein spannendes Jahr vor euch! Vielen Dank für das spannende Interview. Wir wünschen euch weiterhin noch viel Erfolg.

Wer mehr über Genie Enterprise erfahren möchte, kann sich auf deren Innoloft Profil über Requests und Produkte informieren.

„Innoloft Benefits Program“ – Boost your Startup


Banking & Finance, Energie & Umwelt, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

 

Startups stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Jede Gründungsphase bringt eigene mit sich. In der Seed-Phase dreht sich alles darum, aus einem Konzept und einem funktionstüchtigen Prototypen ein vermarktbares Produkt zu schälen. Dementsprechend liegt der Fokus darauf, mit einem gut durchdachten Geschäftsmodell Kunden und Partner zu gewinnen. Neben dem Zugang zum Markt brauchen Startups hier vor allem Rat und Finanzierung.

In der Wachstumsphase wächst die Zahl der Kunden und damit der Umsätze. Jedoch setzt das wiederum das Rekrutieren von neuen Mitarbeitern sowie das Etablieren von passenden Unternehmensstrukturen voraus. Diese bilden oft das Fundament für die nachfolgenden Jahre. Gleichzeitig wachsen in dieser Phase auch die Erwartungen und Qualitätsansprüche der Kunden an Produkte und Services. Ebenso werden in dieser Phase Geschäftsstrategien angepasst oder -erweiterungen vorgenommen. Es kommen neue Geschäftspartner hinzu und das eigene Unternehmensnetzwerk wächst.

Doch gleich in welcher Phase sich ein Startup befindet, fehlende Ressourcen sind immer ein Engpass. So benötigen Startups Unterstützung und Starthilfen in Form von Zugang zu Infrastrukturen und Netzwerken genauso wie zu Ressourcen finanzieller und nicht-monetärer Art.

Partner des „Innoloft Benefits Program“

Als Startup wissen wir aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, bei seinem Vorhaben unterstützt zu werden. Aus dem Grund haben wir das „Innoloft Benefits Program“ initiiert. Gemeinsam mit Partnern möchten wir euch Starthilfen anbieten.

Einer unser Partner ist Amazon Web Services (AWS). Mit ihrem AWS Activate-Programm Webservices stellen sie Unternehmen moderne Infrastrukturdienstleistungen bereit. Als Startups könnt ihr euch über unsere Plattform für ihre Services registrieren und erhaltet einmalig Credits im Wert von bis zu $5.000 gutgeschrieben.

Damit ihr in den Genuss des Benefit kommt, ladet ein weiteres Startup in unser Innovationsnetzwerk ein, dass sich mit einem eigenen Profil registriert. Das eingeladene Startup kann unser Netzwerk mit allen Funktionen frei nutzen und ebenfalls am „Innoloft Benefits Program“ teilnehmen.

Weitere Infos zum Innoloft Benefits Program erhaltet ihr hier:

Details zum Innoloft Benefits Program erfahren

Eventbuddy GmbH

Ein Startup, die bereits vom AWS Benefit profitieren konnten, ist die Eventbuddy GmbH. Die Eventbuddy GmbH ermöglicht Eventmanagement der neuesten Generation mit ihrer Plattform, die sich intuitiv bedienen lässt und einen digitalen Ticketverkauf integriert.

„Als Startup in der Wachstumsphase wird man schnell mit der Skalierung seiner digitalen Infrastruktur konfrontiert. Durch das Innoloft Benefits Programm von Innoloft konnten wir an einer Partnerschaft mit Amazon Web Services profitieren, sodass wir uns nun auf die Weiterentwicklung unserer Plattform konzentrieren können.“ – Lucian Holtwiesche, Head of Product