ChargeX ist das Startup der Woche 5: Zukunftssichere Ladeinfrastruktur für Elektromobilität


Energieeffizienz & Umwelt, Mobilität

Der Umstieg auf alternative Antriebe in unserer Mobilität ist in vollem Gange. Elektromobilität ist einer der Wege, um die Energiewende auch auf der Straße umzusetzen. Doch der Ausbau von Ladeinfrastruktur ist langwierig und kompliziert. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Engpass bei der Verfügbarkeit an Ladepunkten entsteht. ChargeX, unser Startup der Woche, hat ein Produkt entwickelt. Damit wird der Aufbau von neuen Ladepunkten, einfacher und effizienter. Eine spannende Idee, über die wir im Interview mit Mitgründer und CBDO Michael Masnitza sprechen.

Hallo Michael! Wir freuen uns, heute mehr über euer Startup zu erfahren und legen deswegen auch direkt los. Wer seid ihr bei ChargeX?

Bei ChargeX entwickeln wir modulare Ladelösungen für Elektroautos.

Gib uns gerne ein paar Hintergrundinfos zu euren Lösungen. Wie funktioniert eure Idee im Detail?

Mit unserer modularen Ladelösung für Elektroautos „Aqueduct“ können viele Stellplätze kostengünstig und mit geringem Installationsaufwand elektrifiziert werden. Das modulare Konzept ermöglicht Betreibern von Flottenparkplätzen und Tiefgaragen einen kosteneffizienten und bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Das modulare Ladesystem von ChargeX beginnt mit dem Startmodul. Dieses wird regulär vom Elektriker installiert. Es bildet den ersten Ladepunkt und beinhaltet alle Kernkomponenten wie den Energiezähler und die Internetverbindung. Nun können weitere Ladepunkte, die Erweiterungsmodule, ganz einfach als “plug & play” nach Bedarf hinzugefügt werden. Auf Basis unseres intelligenten Ladealgorithmus wird im Betrieb das zu ladende Elektroauto festgelegt. Aus Kundensicht bieten wir eine modulare Mehrfachsteckdose für Ladestationen. Aus Netzsicht bilden wir ein kleines Microgrid aus Ladestationen, um den vorhandenen Netzanschluss optimal auszunutzen.

Da Elektromobilität aktuell in aller Munde ist, sind die meisten Probleme schon bekannt und werden von vielen jungen Unternehmen angesprochen. Was macht eure Lösung besonders und wie erschließt ihr den Weg in den praktischen Einsatz?

Aqueduct nutzt dank unserem sequenziellen Lastmanagement die bestehende Netzinfrastruktur optimal aus und das plug&play System reduziert die Installationskosten auf ein Minimum. Unser Produktkonzept setzt auf Vorteile, die nur genutzt werden können, wenn mehrere Stellplätze elektrifiziert werden. Wir sparen zusätzlich viele Komponenten ein, was auch die Hardware deutlich günstiger macht. Für unsere Kunden wird damit der Aufbau von großflächiger Ladeinfrastruktur sehr einfach. Denn Aqueduct ist ein Komplettsystem. Sogar die Internetverbindung zu einem Backend ist vorkonfiguriert. Der Kunde muss es also nur auspacken, das System installieren und er hat sofort mehrere Ladepunkte aufgebaut. Sollte er in Zukunft mehr Ladepunkte benötigen, kann ganz einfach weitere Module hinzufügen.

Und wie gestaltet sich das Pricing für Aqueduct?

Unser Ladesystem richtet sich in erster Linie an Unternehmen, die Ladepunkte für Ihre Flotte oder Mitarbeiter benötigen. Natürlich ist es auch für den urbanen Wohnbereich, also für große Tiefgaragen, optimal geeignet. Jedes Lademodul kostet 750€. Wir bieten zum Einstieg ein Starter-KIT aus 4 Modulen und allen Installationsmaterialien für 3499 Euro an. Benötigt der Kunde zusätzlich ein Backend-System, liefern wir ein Partner-Backend direkt mit aus.

Du bist eben schon kurz auf eure Zielgruppe eingegangen, die ChargeX anspricht. In welchen weiteren Segmenten und Branchen siedeln sich eure Kunden an?

Unsere Ladelösung ist für das private und semi-öffentliche Laden von Elektroautos konzipiert, also zu Hause oder am Arbeitsplatz. Die Anwendungsfälle sind die Elektrifizierung von Firmenparkplätzen, Tiefgaragen oder Garagen von Wohnhäusern mit mehr als einem Elektroauto. Die Kunden sind Eigentümergemeinschaften oder Betreibern von diesen Flottenparkplätzen und Tiefgaragen. Neben Privatpersonen wurde ein Renault Autohaus als Testpartner akquiriert und wir haben unser Konzept in mehreren Kundengesprächen validiert und LOIs erhalten.

Wir konkurrieren mit Herstellern von günstigen Ladestationen und mit hardwareorientierten Anbietern von Lastmanagementsystemen. Diese verursachen aber hohe Kosten je Ladepunkt, sind aufwändig zu installieren oder nicht zur Elektrifizierung mehrere Stellplätze geeignet. Indem wir mit unserem Konzept bewusst auf die im Medienfokus stehenden Marktsegmente der Schnellladestationen und des öffentlichen Ladens verzichten, können wir eine für den Kunden geeignetere und kosteneffizientere Lösung anbieten.
Wir zielen auf den Wachstumsmarkt der Ladeinfrastruktur im Segment des privaten und semi-öffentlichen Ladens. Unser Produkt kann im gesamten europäischen Raum eingesetzt werden.

Das bringt mich auch schon zu meiner letzten Frage: Ihr habt euch 2017 gegründet und seitdem sicherlich schon einige Meilensteine erreicht. Welche sind das? Wo steht ihr denn aktuell in der Entwicklung von Aqueduct?

Mitte 2018 konnten wir dann die ersten Business Angel von unserer Idee überzeugen. Das Produkt (MVP) ist seit März 2019 zertifiziert und erste Pilotkunden wie Volkswagen wurden bereits mit Ladesystemen ausgestattet. Aqueduct ist regulär bestellbar. Allerdings können wir als Startup nicht alle Bereiche der Wertschöpfungskette abdecken. Wir suchen vor allem lokale Reseller für unsere Ladelösung. Aktuell suchen wir für die Vorbereitung der Skalierung eine Seed-Finanzierung in Höhe von 1.5M€.

Michael, vielen Dank für das spannende Interview! Wir wünschen euch für die weitere Umsetzung eurer Vision viel Erfolg. Wer euch dabei unterstützen möchte, darf gerne einen Blick in euer Innoloft Profil oder eure Innoloft Requests werfen.

Innoloft Highlights 2019 – Unsere größten Erfolge im Jahresrückblick


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Mit dem Abschluss von 2019 geht unser bis dato stärkstes und energiegeladenes Geschäftsjahr seit Bestehen der Innoloft GmbH zu Ende. Auch wenn wir auf noch keine allzu lange Firmenhistorie blicken können, gab es im Jahr 2019 etliche Highlights für uns. Diese möchten wir durch einen Rückblick auf das Jahr mit euch teilen.  

Los geht’s!  

 

Plattform im neuem Gewand und mit erweitertem Funktionsumfang

Ein für uns weichenstellender Schritt war ohne Zweifel der Relaunch unserer Plattform mit Neugestaltung des Designs. Dafür haben wir unsere Plattform komplett überarbeitet. Wir haben sie nicht nur durch einen optimierten Aufbau und die Nutzung moderner Webtechnologien nutzerfreundlicher gestaltet, sondern auch durch neue Features erweitert. Damit bietet sie größere Mehrwerte für unsere Nutzer.

Somit geht die neue Plattform mit allerlei neuen Funktionen einher, wodurch sich der Funktionsumfang erweitert hat. Wie ihr dadurch noch besser eure Innovationsprojekte mit passenden Partnern umsetzen könnt, seht ihr in der nachfolgenden Grafik und beschreiben wir euch im Blog-Beitrag Bühne frei …

 

Infographik benefits innoloft

 

Doch damit nicht genug!

 

Rebranding öffnet Pforte zu neuen Branchen und Internationalisierung

Im rasanten Tempo ging es weiter, denn auch unser bisheriger (Marken-)Name “Energieloft” stand auf dem Prüfstand und damit unser gesamtes Corporate Design. Dessen Ausarbeitung, Anpassung und Neugestaltung hat mehrere Monate gedauert und uns den Sommer hinweg in Anspruch genommen. Happy waren wir, als wir dann am 1. Oktober 2019 unser Rebranding offiziell bekannt geben konnten. Wie aus Energieloft schließlich Innoloft wurde, haben wir ebenfalls in einem separaten Blog-Beitrag Aus Energieloft wird Innoloft: Here’s why! … für euch festgehalten. Ganz nebenbei erfahrt ihr mehr über den evolutionären Prozess, den wir mit unserem B2B Innovationsnetzwerk seit Gründung Ende 2015 beschritten haben.

Zwar wird der Energiesektor für uns weiterhin eine ganz zentrale Säule bleiben. Doch auch in anderen Branchen, wie beispielsweise im Gesundheits-, Finanz- und Industriesektor warten Innovationen auf Umsetzung. Zudem haben wir uns dem ambitionierten Ziel verschrieben, branchenübergreifend und weltweit Innovationen zu beschleunigen, gemeinsam mit euch über Deutschlands Grenzen hinweg – “Create Tomorrow Together”.

Innoloft platforms requests

 

Event Highlights und Projekterfolge 2019

Natürlich haben wir uns in dem Jahr nicht nur mit unserem Design und unserer Plattform befasst. Neben der neuen strategischen Ausrichtung und Positionierung haben wir unser “daily business”  nicht aus den Augen verloren. Aus unserem Business-Repertoire gefiltert, folgen einige ausgewählte Event- und Projekt-Highlights des vergangenen Geschäftsjahres, die wir gemeinsam mit Kunden und Partnern umgesetzt haben.

 

Startup Speed-Datings 2019

Ein zentrales Kernelement, das zwar einerseits zu unserem digitalen Innovationssystem zählt, aber andererseits analog stattfindet, sind unsere Startup Speed-Datings. Dafür waren wir im letzten Jahr quer verteilt in Deutschland unterwegs und kamen im Herbst sogar bis nach Paris. Mit unseren Startup Speed-Datings bringen wir Startups gezielt mit etablierten Unternehmen und Investoren zusammen. Auf sehr effektive Weise, in kurzen 8-minütigen Gesprächsrunden, können sich die Teilnehmenden, die sich zuvor auf den entsprechenden Webpages angemeldet haben, ihren Wünschen, Interessen und Kooperationsgesuchen entsprechend vernetzen lassen. Dazu setzen wir einen intelligenten Algorithmus ein, der auf Basis der eingegebenen Daten exakt die richtigen Gesprächspartner vermittelt.

Auf folgenden Events waren wir in 2019 mit einem Startup Speed-Dating vertreten und haben hier insgesamt mehr als 700 Teilnehmende bei rund 2.800 Dates gematcht.

 

Innoloft Speed Dating

 

 

Startup Challenges 2019

Während sich unsere Startup Speed-Datings darauf fokussieren, den Teilnehmenden passende Kontakte für mögliche Kooperationsprojekte zu vermitteln, geht es bei unseren Startup Challenges um Wettbewerbe auf Knopfdruck. Die Startup Challenges sind ebenso zentraler Baustein unseres B2B Innovationsnetzwerkes. Sie ermöglichen Startups, sich gezielt an Ausschreibungen zu beteiligen.

Gleichzeitig können etablierte Unternehmen ihre Innovationsprojekte voranbringen und sich dafür passende Partner aus dem Startup-Ecosystem suchen. Daraus resultiert ein win-win für beide Seiten. Schließlich verfügen Startups selten über eigene, über lange Jahre gewachsene Kundennetzwerke. Ihnen fehlt ebenfalls oft noch die entsprechende Erfahrung und Bekanntheit am Markt. Dafür bringen sie häufig viel frisches Know-how, neue Technologien, Mut und Risikobereitschaft mit – also genau genommen den sogenannten “entrepreneurial Spirit”, den eine Umsetzung von Innovationsprojekten braucht.

Mit unseren Challenges betätigen wir uns als Vermittler und können dazu unsere Plattform einsetzen, die inzwischen mehr als 2.500 etablierte Unternehmen und rund 2.000 Startups zählt. Allein in 2019 konnten wir insgesamt 314 Bewerbungen für unsere Startup Challenges screenen und an unsere Partner weiterleiten.

Zu den erfolgreichsten Challenges des letzten Jahres zählten:

  • U-START Challenge 2019 | Veolia, Thüga & BS | Energy
  • Metro Startup Challenge
  • EWE Mobility Challenge
  • E.DIS Startup Challenge

 

Hier könnt ihr selbst einen Blick auf unsere Challenges … werfen.

 

Erfolgreiche Innovationsprojekte

Neben unserer digitalen Plattform und unseren White Label Partnerplattformen, den Events und Challenges begleiten wir Innovationsprozesse, um Innovationen auch auf direktem Weg in Unternehmen zu beschleunigen. Dazu unterstützen wir euch mit Know-how und Innovation-Consulting bei der Entwicklung und Auswahl von Ideen, beim Konzeptionieren und Umsetzen sowie bei der Vermarktung und Skalierung.

Unsere auf Branchen und Technologien spezialisierten Innovation Manager helfen euch dabei passende Partner via Screening und Scouting zu finden und in Projekte einzubinden. Sie beraten bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen und erarbeiten Customer Journeys. Auf die Weise haben wir im letzten Jahr etliche Innovationsprojekte gemeinsam mit Kunden und Partnern realisiert.

Hier findet ihr eine Auswahl an durchgeführten Innovationsprojekten …

  • IoT-Plattform Stadtwerke Aachen
  • IoT Plattform evo Oberhausen
  • Digitalstrom-Produkt, Stadtwerke Aachen
  • E-Roller-Sharing Aachen, Business Crowdfunding
  • Mobilitätsplattform Stadtwerke Neuss

 

Bei Fragen zu den einzelnen Projekten sprecht uns gern an!

 

Was es sonst noch zu berichten gibt …

Noch vieles mehr ließe sich über das vergangene Jahr berichten. Daher möchten wir hier in einer abgespeckten Form auf weitere Highlights verweisen …

Unser Team wächst von 18 zu Beginn des Jahres auf 28 Teammitgliedern Ende des Jahres. Gemeinsam verbringen wir eine Team-Week in der Eifel und lassen das Jahr mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier ausklingen.

 

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner energate GmbH bringen wir den Trendradar für die Energiewirtschaft blue oceans – einem neuen Branchenreport zu bedeutenden Energie-Trends heraus. Der erste Report erfolgt zum Thema Smart Building Solutions und wird im Februar auf der E-world 2019 präsentiert. Ein zweiter Branchenreport folgte im Sommer zum Thema Smart Mobility Services.

 

Wir starten mit neuen Social Media Formaten, um euch am aktuellen Innoloft Geschehen teilhaben zu lassen. Unsere Followerzahlen entwickeln sich positiv und unsere Social Media Community wächst erfreulicherweise. Ihr findet uns auf den folgenden Kanälen: Twitter, Facebook, Instagram, Youtube und Linkedin.

 

Erste Kooperationen und Projekte haben wir 2019 in Asien gestartet und setzen die Zusammenarbeit mit unseren White-Label Innovationsplattformen fort, die wir ebenfalls relauncht haben.

 

Last but not least … zum Ende des Jahres freuen wir uns, dass Gründerszene Awards uns als eines der am schnellsten wachsenden Startups im Bereich digitale Businessmodelle gekürt hat. Immerhin haben wir es mit unserem Startup unter die TOP 50 auf Platz 21 in Deutschland geschafft und sind Branchensieger im Bereich Energie. Wie wir das erreicht haben, könnt ihr in einem Interview mit unserem CEO Sven bei Gründerszene … nachlesen.

 

Ein großes Danke an unser Team, Kunden & Partner

All das, was wir im letzten Jahr auf die Beine gestellt haben, wäre weder ohne unsere Kunden und Partner noch ohne ein schlagkräftiges und engagiertes Team möglich gewesen. Daher gilt euch ein großer Dank und wir freuen uns auf die Fortsetzung in diesem und in den nächsten Jahren. Denn nun heißt es, den Blick nach vorne gerichtet und mit voller Kraft voraus.

 

Ausblick auf 2020

Erste Projekte stehen bereits in den Startlöchern. Folgende Termine könnt ihr euch für euren Terminkalender vormerken.

Das sind die Events auf die wir uns in den ersten Monaten dieses Jahres freuen. Weitere werden folgen!

 

Startup Speed-Datings

 

  • 11. & 12. Februar 2020, E-world Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 05. & 06. März 2020, Fiberdays Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 24. März 2020, Tech Festival Startup-Dating – Infos & Anmeldung
  • 20. April. 2020, HANNOVER MESSE Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung

 

Das neue Jahr kann kommen!

 

 

Urban ENERGY ist das Startup der Woche 43: Smart City von morgen


Energieversorgung, Mobilität, Smart City & Buildings

Das Thema Elektromobilität ist aus aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten nicht mehr wegzudenken. Obwohl das 2010 von der Bundesregierung gesetzte Ziel, 2020 rund eine Million E-Autos auf deutschen Straßen zu haben, lange noch nicht erreicht ist, steigt die Anzahl der neuzugelassenen E-Fahrzeuge stetig. Was dabei jedoch immer zu beachten ist: sind viele E-Autos zum Laden an das Stromnetz angeschlossen, kann das zu neuen Ladespitzen und im schlimmsten Fall zu einer Netzüberlastung führen. Unser Startup der Woche, Urban ENERGY, adressiert genau dieses Problem und entwickelt eine Cloudlösung, die die Netzauslastung optimieren soll. Welche Technologien dahinter stecken und wie die Lösung im Detail aussieht, erfahren wir von Geschäftsführer Paul Dittrich im Interview.

Hallo Paul! Wir freuen uns sehr, dass du heute hier bist. Wir starten auch direkt mit der ersten Frage: Wie würdest du Urban ENERGY in einem Satz vorstellen?

urban ENERGY bringt das Energiemanagement mit KI auf ein neues Level und optimiert die Netzauslastung.

Und wie genau macht ihr die KI für diese Zwecke nutzbar? Erzähl‘ uns in diesem Zusammenhang gerne etwas über eure Produkte und Leistungen.

Die urban ENERGY Cloud Plattform stellt eine moderne Lösung zur Integration kosteneffizienter sowie hochskalierbarer Smart Grid Analytics in Echtzeit dar. Daten aus bestehenden Ladesäulen- oder Energiemanagementlösungen können zentral integriert und innerhalb von Millisekunden weiterverwendet werden. Kunden profitieren neben der zur Verfügung gestellten Plattform as a Service (PaaS) zur Entwicklung eigener Anwendungsfälle außerdem von der Data Analytics Funktion für Smart Grids. Die urban ENERGY Cloud Plattform, welche sowohl on-premise, öffentlich (z.B. AWS, Azure) als auch hybrid betrieben werden kann, stellt eine hochmodulare Komplettlösung bereit, um Energy Intelligence mithilfe von Predictive Analytics, Prescriptive Analytics sowie Machine Learning in Echtzeit zu operationalisieren.

Das klingt gerade im Hinblick auf die genutzen Technologien sehr zukunftsträchtig. Um langfristig am Markt bestehen zu können, müsst ihr euch jedoch trotzdem gegen konkurrierende Unternehmen durchsetzen. Mit welchem Alleinstellungsmerkmal geht ihr diesen Wettbewerb an?

Ja, es gibt bereits große Player wie Siemens mit schwergewichtigen Lösungen oder Anbieter in bestimmten Nischen wie Ladesäulen- oder klassisches Energiemanagement für Gebäude. Es gibt aber nur wenige Anbieter, die eine pragmatische Lösung im Bereich der intelligenten Vernetzung anbieten, die auf die aktuellen Probleme, wie Überlastung der Verteilnetze wirklich eingeht. urban ENERGY füllt diese Lücke und geht in die Rolle eines Energie-Vermittlers zur Integration unterschiedlicher Anwendungen, mit dem Ziel eine Smart City durch Künstliche Intelligenz so energie- und kosteneffizient wie nur möglich zu gestalten.

Wie integriert ihr eure Cloud-Lösung inklusive der verschiedenen Leistungen denn in ein Geschäftsmodell?

Noch vor Gründung von urban ENERGY haben wir über ein Jahr lang Gespräche mit möglichen Kundengruppen geführt. In dieser Zeit haben wir unseren Business Case optimiert und ein für den Kunden optimales Lizenzmodell entwickelt. Eine einschlägige Rentabilität für den Kunden ist bereits ab 5 Ladesäulen gegeben. Neben Ladesäulen sind jedoch auch andere Use Cases wie Predictive Maintenance oder Vorhersagen von Energiemengen möglich. Mit der adesso AG, einem großen IT-Unternehmen und Phoenix Contact, einem weltweit agierenden Elektrotechnik Konzern haben wir nicht nur zwei Investoren, sondern auch strategische Partner, die über ein weitreichendes Vertriebsnetzwerk verfügen. Aktuell führen wir weiterführende Gespräche in der Energie- und Immobilienwirtschaft.

Befindet sich dort auch euer Zielmarkt oder setzt dieser sich aus anderen Branchen zusammen?

Neben Stadtwerken erfolgen Projekte in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Immobilienunternehmen. urban ENERGY wird aber auch zunehmend für Logistik- und Gewerbeunternehmen interessant, die ihren Fuhrpark nach und nach elektrifizieren möchten. Mehrere LKWs oder Busse aus dem ÖPNV zeitgleich mit Strom zu versorgen wird einer der großen Herausforderungen der Zukunft, die sich urban ENERGY annehmen möchte. Aktuell konzentrieren wir uns auf den deutschsprachigen Raum, da wir immer mehr Anfragen von Stadtwerken oder auch Wohnungsbaugesellschaften erhalten, die die Herausforderungen im Verteilnetz sehen und hier nach entsprechenden Lösungen suchen.

Wo steht ihr denn aktuell mit der Entwicklung von Urban Energy? Ist eure Cloud Plattform bereits nutzbar?

Genau, die eigentliche IoT-Cloud-Plattform steht bereits. Aktuell erweitern wir diesen Energy Data Hub um weitere Use Cases: z.B. die zeitliche Verlagerung von Ladevorgängen, die Vorhersage von Energiemengen aus Erneuerbaren Energien. Aktuell sind wir daher auf der Suche nach ersten Projekten zur Verprobung des urban ENERGY Plattform und erster Use Cases. Im Rahmen eines Forschungsprojektes, welches ab Dezember 2019 startet, arbeiten wir über drei Jahre hinweg u.a. mit der Stadt, den Stadtwerken und der TU Dortmund sowie dem Fraunhofer Institut gemeinsam an einer Quartierslösung.

Damit sind wir schon am Ende unseres Interviews angelangt. Vielen Dank für die interessanten Antworten! Wir wünsche euch weiterhin viel Erfolg und wollen an dieser Stelle natürlich noch auf euer Innoloft Profil und euer Innoloft Request aufmerksam machen. Interessenten können dort weitere spannende Informationen zu euch finden.

ParkEfficient ist das Startup der Woche 41: Intelligente Bewirtschaftung von Unternehmensparkflächen


Mobilität

So fortschrittlich viele Unternehmen mittlerweile sind: Bei der Bewirtschaftung ihrer Parkflächen hört die Innovation auf. Parkplätze werden meist pro Mitarbeiter fest vergeben und stehen daher während Urlauben, Geschäftsreisen oder Krankheitstagen leer. Das klingt nicht nur wenig wirtschaftlich, sondern schafft zudem noch Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern, die jeden Morgen auf (vergeblicher) Parkplatzsuche sind.
Unser Startup der Woche geht dieser Ineffizienz an den Kragen. Denn ParkEfficent entwickelt eine App, mit der freie Stellflächen ermittelt und neu vergeben werden können. Wie genau die App funktioniert und welche weiteren Mehrwerte ParkEfficient bietet, erklärt uns Geschäftsführer Konstantin Wilms im Interview.

Hi Konstantin. Vielen Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst! Würdest du uns zum Einstieg einen kurzen Pitch geben?

Gerne! Die ParkEfficient App verhilft Unternehmen zu einer 140% Auslastung ihrer Parkflächen – und das ohne riskante Überbuchungen, sondern mit einem intelligenten Zuweisungssystem.

Das klingt nach einer sehr nutzenorientierten Lösung, erzähl‘ uns gerne mehr darüber.

Unser Produkt ist eine App, die individuell an die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst werden kann. Das Parkplatzmanagement in Unternehmen ist häufig ein komplexes Problem, das stark von Organisationsform, Lage und Zugänglichkeit der Stellflächen abhängig ist.
Ein Großteil der deutschen Unternehmen bietet seinen Mitarbeitenden eine stark limitierte Anzahl von Stellflächen, welche nach den Prinzipien der festen Zuweisung oder durch limitierte Zugänge vergeben werden. Das führt zwangsläufig dazu, dass täglich bis zu 40% der Stellflächen nicht optimal ausgelastet werden, beispielsweise durch Urlaube, Dienstreisen, Krankheitsfälle oder mobilem Arbeiten.
Zudem gibt es große Unterschiede bzgl. der Vermietung/Subventionierung von Stellflächen: Während ein Teil der Unternehmen Parkplätze/Zugänge für ein ganzes Jahr vermietet, verlässt sich der andere Teil auf monatliche Abbuchungen oder individuelle Modelle.
Wir bieten für einzigartige Fälle einzigartige Lösungen an.
Für jeden Unternehmenskunden wird ein Profil angelegt, auf das lediglich Mitarbeitende zugreifen können. Anschließend werden modulare Features hinzugefügt. Je nach Bedarf können Parktickets monatlich oder tagesbasiert angeboten werden und kostenlos oder gegen eine Gebühr erworben werden. Die Abrechnung der Kosten kann über die App oder per Anbindung an die Lohnbuchhaltung der Kunden erfolgen.
Mit ParkEfficient haben Mitarbeitende, die auf langen Wartelisten verweilen, die Möglichkeit unternehmenseigene Stellplätze zu nutzen. Es wird keine Zeit mehr mit kostenintensiven Parkplatzsuchen in Großstädten verschwendet.
Die mittels der ParkEfficient App gesammelten Daten ermöglichen tagesindividuelle Prognosen. Für eine Auslastung von bis zu 140%.

Verstehe. Services zur Parkflächenbewirtschaftung gibt es ja bereits einige. Worin siehst das USP, das Unternehmen dazu bewegt, eure Lösung zu nutzen?

Bisherige ParkApps bieten lediglich die Vermietung von Stellflächen an Dritte. ParkEfficient hingegen konzentriert sich auf unternehmenseigene Stellflächen und Mitarbeitende. Primär soll die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht werden. Zusätzliche Einnahmen, beispielsweise durch die Weitervermietung an Mitarbeitende, können generiert werden.
Flexibilität und Effizienz. Das macht ParkEfficient einzigartig.. Wir sind in der Lage, den Bedarf der Kunden in Echtzeit abzubilden und eine individuelle Lösung anzubieten. Zudem verfügen wir neben Know-How über eine Vielzahl von Daten, die eine Vorhersage bzgl. der sich ständig ändernden Auslastung erlaubt. Das ist besonders Interessant für Neubauprojekte – Oft ist die Anzahl neu zu bauender Stellflächen ein kritischer Faktor bei der Planung, bei dem Investoren und Städte gegeneinander verhandeln. Neue Gesetze und Verordnungen erlauben es den Investoren, die Anzahl neu zu bauender Stellflächen zu reduzieren, wenn hier nachweislich intelligente Parkmanagementlösungen eingesetzt werden. Das bietet ParkEfficient.

Softwarelösungen werden von vielen Unternehmen als Lizensmodell vertrieben. Ist das bei euch ähnlich oder nutzt ihr ein anderes Geschäftsmodell?

Für die Nutzung unserer App erheben wir in der Regel eine Lizenzgebühr. Diese variiert, basierend auf den zuvor erhobenen Potentialen, die unser App vor Ort schafft und der Anzahl der hinzugebuchten Features.
Darüber hinaus, bieten wir für unsere Kunden die Möglichkeit eines individuellen Customizings an, für das i.d.R. eine Einmalzahlung anfällt.
Wir entwickeln unser Geschäftsmodell stets weiter. Inzwischen bieten wir neben unserem Standardprodukt (der Vermittlung festvergebener Stellplätze) intelligente Lösungen zur Optimierung von First-Come-First-Serve betriebenen Parkflächen an. Außerdem entwickeln wir aktuell Optimierungsmöglichkeiten für Büroflächen-Auslastungen.

Du bist bei der Beantwortung der vorherigen Fragen schon kurz auf eure Kunden eingegangen: Unternehmen mit eigenen Stellflächen. Nehmt ihr innerhalb dieser Zielgruppe weitere Eingrenzungen vor?

Über je mehr Parkplätze und Standorte ein Unternehmen verfügt, desto lukrativer wird das Geschäft für beide Seiten. Das heißt jedoch nicht, dass wir ausschließlich Unternehmen ab einem bestimmten Parkplatz-Kontingent bedienen: auch für kleine Unternehmen bietet unsere Lösung gewinnsteigende Lösungen. In Städten wie Düsseldorf, Köln oder Dortmund kostet ein extern angemieteter Stellplatz bis zu 390 Euro im Monat, in Zürich sogar 500 Euro. Ein nicht ausgelasteter Stellplatz bedeutet dort vor allem eines: Verlust. Hier setzten wir an und bieten Unternehmen einen intelligenten und ressourcenschonenden Ausweg. Aktuell richtet sich unser Marketing an Unternehmen in NRW. Allerdings wollen wir schnellstmöglich auch Städte wie Berlin, Frankfurt, München, Zürich und Wien adressieren. Unser Geschäftsmodell ist skalierbar und lässt sich somit weltweit auf jedes Unternehmen übertragen.
Zudem unterstützen wir Neubauprojekte, die durch den Einsatz von ParkEfficient die Anzahl neu zu bauender Stellflächen reduzieren können.

Ihr habt euch 2017 gegründet und die Entwicklung eurer Produkte seitdem sicher stetig vorangetrieben. Im Sinne der Agilität: Hat sich eure strategische Ausrichtung seitdem geändert, oder verfolgt ihr nach wie vor eure Kernvision?

Das Kernprodukt wurde 2018 entwickelt. Zu dieser Zeit investierten wir in das Produktdesign, den Businessplan und das Unternehmenskonzept. Die Kernversion adressierte anfangs nur Kunden mit festvergebenen Stellflächen. Inzwischen hat sich das geändert: Features wie E-Parkplätze, ParkSecurity (Vergabe von Frauen- und Gästeparkplätzen sowie Parkplätzen für Menschen mit Einschränkungen) und in-App Zahlungsverkehr erweitern unser Produktportfolio.
Und die Liste wird immer länger; ebenso wie die Nachfrage nach der ParkEfficient App.
Mit unseren Lösungen möchten wir durch einen schonenden und effizienten Umgang mit bestehenden Ressourcen einen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Konstantin, das bringt uns auch schon zum Ende unseres Interviews. Vielen Dank für den spannenden Input! Wir wünschen euch natürlich bei der Weiterentwicklung von ParkEfficient viel Erfolg und hoffen, noch viel von euch zu hören. An dieser Stelle möchten wir natürlich auch nochmal auf euer Innoloft Profil sowie eure Innoloft Funding- und Kundenrequests aufmerksam machen.

Aus Energieloft wird Innoloft: Here´s why! The Story behind


Energie & Umwelt, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

 

Liebes Netzwerkmitglied, lieber Netzwerkpartner,

1. Oktober 2019: Aus Energieloft wird Innoloft. Ein Tag und Ereignis auf das wir lange hingearbeitet und hin gefiebert haben. Du fragst dich, was uns zu diesem bedeutungsvollen Schritt bewegt hat? Das möchten wir dir hier gern erzählen und dich by the way auf unsere Startup-Reise mitnehmen. Doch dazu werfen wir zunächst einen kurzen Blick zurück auf den Anfang als Ausgangspunkt unserer Reise.

 

Wie es begann

 

Warum geht der Fortschritt bei der Energiewende, eine unserer größten gesellschaftlichen Herausforderungen nur so langsam voran? Diese Frage stellten wir uns vor vier Jahren Ende 2015. Wir, das Gründerteam, befanden uns gerade in den letzten Zügen unseres Studiums und suchten Antwort auf die Frage in unserem direkten Umfeld. Wie sich zeigte, bleiben viele Forschungsergebnisse in den Schubladen liegen und werden nicht in der Wirtschaft umgesetzt. Unsere Lösung: Eine digitale Plattform, die den Forschungstransfer digitalisiert – “ener.wi – transparente Energiewende” war geboren.

Schnell merkten wir, dass Forschung und etablierte Unternehmen recht gut vernetzt sind und sich das Interesse an unserer Plattform in Grenzen hielt. Von etablierten Unternehmen erhielten wir jedoch immer wieder die Anfrage: “Wir suchen Startups mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen. Habt ihr diese auch in eurem Netzwerk?”

Da wir selbst ein Startup sind, sahen wir uns ebenfalls damit konfrontiert, dass uns niemand kannte und sich so das Finden von Pilotkunden und Partnern als schwierig erwies. So wurde uns klar, dass gerade junge und unbekannte Startups, die jedoch hoch innovative Geschäftsmodelle und Technologien entwickeln, nicht ausreichend vernetzt sind. Aus dieser Problemstellung heraus ist Anfang 2016 Energieloft entstanden.

 

Von der Datenbank zum Netzwerk

 

Anfänglich „nur“ mit einer Startup-Datenbank gestartet, wurde uns nach einiger Zeit bewusst, dass eine Datenbank allein das Vernetzungsproblem nicht hinreichend löst und die Digitalisierung weitaus mehr Möglichkeiten bietet. So führte uns die Entwicklung von neuen, intelligenten Formaten, wie z.B. unsere Startup Speed-Datings oder Challenges, weg von einer reinen Datenbank hin zu einem Netzwerk.

Gleichzeitig erkannten immer mehr Unternehmen, dass sie die Innovationskraft junger, innovativer Unternehmen benötigen. Wohingegen sich neu gegründete Startups auf die Suche nach Partnerschaften mit etablierten Unternehmen machen, um Zugang zu Kunden und Ressourcen zu erhalten. Für beide Seiten liegen damit handfeste win-win-Vorteile auf der Hand. Von Partnerschaften profitieren sowohl Newcomer als auch Etablierte. Seitdem haben sich immer mehr Startups und etablierte Unternehmen aus der Energiebranche in Deutschland unserem Netzwerk angeschlossen und über unsere Plattform, unsere Formate aber auch unsere Projekte im Bereich Geschäftsmodellentwicklung zusammengefunden.
Ein Erfolg, auf den wir schon recht stolz sind.

 

Branchenkonvergenz und Internationalisierung trifft auf Energieloft

 

In den letzten Jahren ist zu beobachten, wie etablierte Unternehmen der Energiebranche sich immer mehr neuen Branchen zuwenden und dort im Rahmen ihrer Innovationsaktivitäten nach neuen Geschäftsfeldern suchen. Das hatte für uns zur Folge, dass wir immer öfter gefragt wurden, ob wir als Energieloft auch neue Themen wie Mobilität, Smart City oder Industrie 4.0. adressieren. Etwas irritiert haben wir stets darauf geantwortet: “Ja, klar! Wir sind ein Innovationsnetzwerk.” Damit kam uns der Gedanke, dass der Name Energieloft vielleicht sogar für die etablierte Energiebranche gar nicht so optimal gewählt ist.

Gleichzeitig wollten nicht nur wir mit unserem Netzwerk Innovationen im Ausland beschleunigen, sondern auch die Startups in unserem Netzwerk signalisierten uns Interesse an einer Vernetzung ins Ausland. Als wir anfingen bei ersten Partnern und Kunden im Ausland über den Namen “Energyloft” zu stolpern, dachten wir uns: “Nein, so heißen wir bzw. so schreibt man uns nicht.”

Nicht nur die zuvor geschilderten Erfahrungen, sondern auch die Erkenntnis, dass weltweit und branchenübergreifend Innovationen notwendig sind, um gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit zu lösen, führte uns zu dem Entschluss, dass aus Energieloft Innoloft werden muss.

Und da sind wir nun: Innoloft

 

Nicht nur neuer Look: Aus Energieloft wird Innoloft

 

Seit einigen Wochen und Monaten haben wir nicht nur intensiv daran gearbeitet, dass Energieloft jetzt Innoloft heißt, sondern, dass unsere Plattform ebenso in neuem Look und mit neuen Features daherkommt, um dich noch schneller und einfacher zu vernetzen.

So wartet auf dich unser neues intelligentes Matching, welches dich auf Basis deiner Gesuche in Sekundenschnelle mit passenden Geschäftskontakten zusammenbringt. Zudem bietet dir Innoloft nicht nur erstmals einen personalisierten Netzwerk-Feed, der dich über relevante Netzwerkaktivitäten up-to-date hält, sondern auch viele neue Such- und Filterfunktionen, um dir das Auffinden von Innovationen und Partnern noch stärker zu erleichtern.

Wir laden dich herzlich ein, wirf doch einen Blick auf unsere neue Plattform! Über Feedback freuen wir uns jederzeit unter kontakt@innoloft.com.

 

Dein (nun) Innoloft Team

Nekonata XR Technologies ist das Startup der Woche 35: We virtualize mobility, safety, training


IT & IKT, Mobilität

Nekonata XR Technologies ist ein junges Technologieunternehmen mit Sitz in Österreich, das sich auf die Bereiche Automotive, Handel und Training spezialisiert hat. Mit ihrem Mixed-Reality-Testdrive-System bieten sie als weltweit erstes Unternehmen solch eine Lösung für echte Fahrzeuge an, um Marketing-, Vertriebs- und F&E-Führungskräfte zu unterstützen. Welchen Ansatz sie im Detail verfolgen, das erzählt uns heute Lukas Stranger, CEO von Nekonata XR Technologies. Er nimmt uns mit auf ihre Startup-Journey und berichtet darüber, wie ihre Technologie in der Automobilindustrie genutzt werden kann.

Hi Lukas, schön heute mehr über euch erfahren zu dürfen. Ihr verbindet also die virtuelle Welt mit der echten im Bereich der Mobilität. Kannst du kurz in einem Satz sagen, was sich genau hinter eurem Startup Nekonata XR Technologies verbirgt?

Nekonata bietet das weltweit erste Mixed-Reality-Showcase und Testdrive-System mit realen Fahrzeugen, das Vertriebs-, Marketing- und F&E-Verantwortliche auf ihrem Weg zum autonomen Fahren unterstützt.

Das klingt wahnsinnig innovativ. Wie können Vertriebs- und Marketing Manager eure XR Technologie für ihre Kunden einsetzen?

Unsere Technologie bewältigt Herausforderungen, die innerhalb des Verkaufszyklus bei Händlern, Messen oder Einführungsveranstaltungen auftreten, und ermöglicht meist keine erste Interaktion mit dem präsentierten Fahrzeug. Lecatex unterstützt Sales & Marketing Manager dabei, die Markengeschichte des Fahrzeugs sowie seine technischen Features wie Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) in interaktive Mixed-Reality-Fahrerlebnisse zu übersetzen, die für den Verbraucher leicht verständlich sind. Für Vertriebs- und Marketingverantwortliche ist Lecatex ein einfaches Werkzeug, das sie im Verhandlungs- und Erklärungsprozess mit Kunden unterstützt, ob und welches Assistenzsystem oder welche Motorleistung berücksichtigt werden soll und am besten zu ihnen passt. Die Technologie ist für den Einbau in die Fahrzeuge der Autohäuser konzipiert und wartet darauf, dass die potenziellen Käufer zeigen, was sie in Bezug auf ADAS, Funktionen und Leistung zu bieten hat.

Der potenzielle Käufer steigt einfach in das Auto, das mit dem Nekonata Sensor-System ausgestattet ist. Das ermöglicht, reale Eingaben in virtuelle Weltausgaben zu übertragen. Der Kunde setzt unsere einzigartige Mixed-Reality-Brille auf, die eine virtuelle Welt außerhalb des Autos zeigt, und genießt seine interaktive virtuelle Führung durch die Autoassistenzsysteme. Dabei lernt der Kunde, wie sie zu bedienen ist. Das Fahrzeug wird auf kleinen Drehtischen platziert, um eine angemessene Drehung des Lenkrads bei Fahrten in gemischter Realität zu gewährleisten.

Mit eurer XR Technologie erhalten Kunden also Einblick in das Innenleben eines Fahrzeugs und können neue Technologie erspüren. Womit überzeugt ihre eure Kunden, was sind eure Verkaufsargumente?

Die Technologie ermöglicht es, potenziellen Käufern neue Fahrzeugtechnologien angemessen zu präsentieren. Heute werden Autos, Lastwagen und Motorräder jeden Tag sicherer. Leider ist es für Vertriebs- und Marketingverantwortliche fast unmöglich, diese Technologien einfach zu demonstrieren, und deshalb ist es schwierig, mit neu entwickeltem ADAS Umsatz zu erzielen. Mit unserer Lösung machen wir diese Systeme für potenzielle Käufer transparent und unterstützen Vertrieb und Marketing auf ihrem Weg zum Kunden.

Die Technologie und der Lösungsansatz für Nutzer sind die eine Seite der Medaille und damit Geld verdienen die andere. Auf welchem Ansatz fußt euer Geschäftsmodell?

Unser Geschäftsmodell basiert auf der Lizenz der interaktiven Guided Mixed Reality Showcase Erfahrungen für Händler und Automobilhersteller + einer Erfolgsgebühr auf jeden mit der Technologie verkauften ADAS.

Ihr seid ein Startup aus Österreich, an welche Zielmärkte und Zielgruppen adressiert ihr eure Lösungen?

Unsere Zielgruppe ist in erster Linie die Automobilindustrie im asiatischen Raum, ihre Hersteller, Forschungs- und Entwicklungszentren und Händler. Nekonata XR Technologies ist international tätig, da wir bereits Kunden in Österreich, der Schweiz und Deutschland bedienen. Mit über 200 Automobilherstellern und über 300.000 Händlern sehen wir uns einem riesigen Marktpotenzial für einen umfassenden Technologie-Rollout gegenüber.

Das bringt mich zur letzten Frage: In welcher Phase der Umsetzung befindet ihr euch aktuell?

Mit unserem neuesten Software-Update führen wir derzeit einen weiteren Proof of Concept durch, um weiteres Marktfeedback und Fit zu erhalten. Darüber hinaus schließen wir unsere erste Finanzierungsrunde ab – bisher ist das Unternehmen aufgrund erfolgreicher Kundenprojekte in der Anfangsphase, wie z.B. bei Mercedes Austria, zu 100% gebootet.

Herzlichen Dank, Lukas, für die spannenden Einblicke in euer Startup Nekonata XR-Technologies. Du hast uns damit eine konkrete Vorstellung für die Anwendung von XR-Technologien ermöglicht. Wir drücken euch die Daumen für euren Technologie- und Markt Roll-out und werden natürlich eure Startup-Reise gespannt weiterverfolgen. Aktuell seid ihr auf der Suche nach einem Investment. Wer mehr über euch erfahren möchte, kann weitere Infos zu euch und eurem Produkt Lecatex eurem Energieloft-Profil sowie eurem Request entnehmen. Ebenso sind dort eure Kontaktinfos hinterlegt.

blue oceans Trend-Report Vol. #2: Smart Mobility Services


Energie & Umwelt, Mobilität

Mit welchen Geschäftsmodellen den Markt für die geteilte Mobilität erobern? – Branchenreport analysiert Markttrends

Das Angebot an Shared Mobility Services in Städten wächst. Neben den bereits seit Jahren existierenden Car-, Bike- und Ride-Sharing Angeboten kommen neuzeitlich nun auch vermehrt E-Scooter und elektrisch betriebene Tretroller sowie Pooling-Services hinzu. Das diese Service an Attraktivität gewinnen, liegt unter anderem an ihrem einfachen Zugang. Standort und Verfügbarkeit lassen sich leicht per App über das Smartphone ermitteln. Die Abrechnungen erfolgen in der Regel automatisiert durch das Abmelden. Die Preise sind transparent und akzeptabel. Somit gewinnen Smart Mobility Services immer mehr Nutzer.

Dazu zählen nicht nur Touristen und Besucher. Das Angebot wird ebenso von lokalen Unternehmen und Einwohnern von Städten genutzt. So haben auch Firmen Sharing und Pooling Services für sich entdeckt. Immer mehr Firmen bauen eigene Fahrzeugflotten auf, die sie für ihre Mitarbeiter bereitstellen oder es diesen freistellen, solche Angebote zu nutzen. Denn vielerorts stoßen Städte an ihre verkehrstechnischen Grenzen. Die Folgen sind Stau, Lärm und Luftverschmutzungen durch Emissionen. Doch es gibt technisch ausgereifte wirtschaftliche Lösungen, die in Form neuer Angebote und Services für Entlastung sorgen können.

Breites Spektrum neuer Mobilitätsdienste für den Personen- und Gütertransport

Von diesen Mobilitätsdiensten kann nicht nur der individuelle Personenverkehr profitieren. Es lassen sich ebenso Güter auf vielfältige Weise mit innovativen Transportmitteln transportieren. Ein großes Markt- und Anwendungspotenzial für Mobilitätsdienste stellt der Bereich Logistik und Transportwesen bereit. Denn gerade für die letzte Meile in Städten halten Sharing und Smart Mobility Angebote Möglichkeiten bereit, den Verkehr zu entlasten.

Nur wie sieht es mit den Anbietern aus? Wer sind Dienstleister? Welche Lösungen bieten sie an? Aus welchen Branchen kommen sie? Welche Geschäftschancen sehen sie und welche Geschäftsmodelle wenden sie an? Diese und weitere Fragen haben wir uns gestellt und gemeinsam mit dem energate Energiefachverlag, als einem führenden B2B-Kommunikationsdienstleister, den aktuellen Trend-Report „blue oceans“ mit Fokus auf das Thema „Smart Mobility Services“ erstellt.

Trendreport analysiert Wachstumschancen von Smart Mobility Services

Ihr erfahrt darin nicht nur, welche Trends von Startups aufgegriffen und weiterverfolgt werden oder welche Angebote Unternehmen aus dem Mobilitäts- und Energiebereich bereits etabliert haben. Denn gerade für Energieversorger (EVU) und Stadtwerke eröffnet der Markt für Mobilitätsdienstleistungen neue Geschäftschancen. Wie sie diese für sich nutzen und welche Markttrends sich abzeichnen, haben wir in einer Trendanalyse zusammengestellt.

In Interviews erzählen euch Insider ausgewählter Startups und Unternehmen aus dem Mobilitäts- und Energiesektor über ihre Projekterfahrungen und zeigen Hintergründe auf. In News und Calls erfahrt ihr über Kooperationschancen. Wir stellen euch zudem die gängigsten Geschäftsmodelle im Mobilitätssektor für Smart Mobility Services vor. Alle Informationen zu Unternehmensgründungen, Geschäftsmodellen und Investitionen basieren auf exklusiven Daten aus unserer Energieloft Datenbank.

Eine exklusiv für den Trend-Report erstellte Marktumfrage, die energate unter den Nutzern ihrer Informationsdienste durchgeführt hat, offenbart, wie Entscheider und Manager aus dem Energie- und Mobilitätsbereich den Mobilitätsmarkt und seine Entwicklungen einschätzen. Mehr als 80 Unternehmen aus Stadtwerken, Energieversorgern, Energie– und Mobilitätsdienstleistern, Automobil- und Beratungsunternehmen haben daran teilgenommen. Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse der Umfrage hat euch energate zusammengestellt. Alle Details zu der Umfrage einschließlich Grafiken hält die Full-Version des Reports für euch bereit, den ihr auch auf Wunsch als Print-Version bestellen könnt.

Inhaltsübersicht

 

Wer möchte, kann einen Blick in den Branchen-Report werfen und hier eine kleine Kostprobe erhalten.

Kostenlose Leseprobe

Die Full-Version des Branchenreports findet ihr unter: blueoceans.energy/

CIRRANTiC ist das Startup der Woche 33: Guiding New Mobility.


Mobilität

Elektromobilität bestimmt aktuell den gesellschaftspolitischen Diskurs um neuartige und zukunftsträchtige Mobilitätskonzepte. Dieses Trendthema wurde allerdings schon 2014 von unserem Startup der Woche als solches erkannt und sehr erfolgreich in Form von digitalen Services umgesetzt. Geschäftsführer Ulrich Heitmann erklärt uns im Interview mehr über CIRRANTiCs Ideen, Potenziale und Leistungen.

Hallo Ulrich. Schön, dich heute hier zu haben. Gibst du uns zum Einstieg vielleicht einen kurzen Pitch?

Gerne! Wir schaffen Infrastrukturen für die Elekromobilität, bspw. indem wir Elektroauto-Fahrer zu besten öffentlichen Ladestation für ihre aktuellen Bedürfnisse führen.

Und wie genau macht ihr das? Welche Idee steckt dahinter?

Der Mobilitätswandel zur E-Mobilität ist in vollem Gange. Das Aufladen gehört dabei immer dazu. Damit EV-Fahrer ihr Fahrzeug möglichst effizient nutzen können, unterstützen wir sie mit unseren Informationen und Services. Wir stellen die kostenlose App MOOVILITY für alle EV-Fahrer bereit, unterstützen Ladestationsbetreiber und Fahrstromanbieter mit unseren B2B Whitelabel Mapsites und Automotive Hersteller mit unseren Information-Webservices. Das Neuartige an unseren Services ist der Fokus auf Multisource Daten, Qualitätssicherung und -anreicherung, Prognose, Tarifen und eWallet Ladetarif-Management.

Verstehe. Wie sehen denn konkrete Mehrwerte aus, die mit der Nutztung eurer Services einhergehen?

Unsere Services ermöglichen dem EV-Fahrer in bester Weise die Nutzung seines Fahrzeugs auch in unbekannten Regionen und auf Langstrecken. Darüber hinaus sorgen wir für das notwendige Vertrauen in Ladeinfrastruktur und vermeiden negative Überraschungen bei den Ladekosten. EV-fahren wird sicher und einfach – und spart Kosten! Unsere USPs sind die Prognose von Ladestationsverfügbarkeit / -nutzung, unsere anbieterübergreifende Tarifübersicht und -einbettung und unser völlig neuartiger eWallet Service um alle Ladetarife in einer App nutzen zu können. Unser Qualitätsanspruch an die Informationen überzeugt weltweit globale Navigationsdienstleister wie z.B. Apple Inc.

Du hast gerade EV-Fahrer als Profiteure eurer Services angesprochen, das ist ein sehr breites Feld. Könntest du euer Geschäftsmodell in diesem Kontext noch etwas konkretisieren?

Unser Geschäftsmodell ist B2B. Das heißt, Ladestationsbetreiber und Fahrstromanbieter profitieren davon, unsere Nutzer/EV-Fahrer über ihre Leistungen zu informieren und deren Anwendung möglichst einfach und sicher zu ermöglichen. Automobilhersteller und Navigationsdienstleister profitieren von unserer global einzigartigen Coverage und dem marktführenden Qualitätsstandard. Daneben unterstützen wir mit unserem Business Intelligence Portfolio Kunden im Bereich Market Insights und werden demnächst auch ein Portfolio für den Fahrzeughandel bereitstellen.

Euer Markt ist dann im B2B-Mobilitätssektor angesiedelt? Welches Potenzial sehrt ihr dort aktuell?

Genau, etwas konkreter im Automotive- und Energiesektor. Zielgruppe sind wie gerade schon angesprochen alle Ladestationsbetreiber, Fahrstromanbieter, Automobilhersteller und Navigationsdienstleister sowie der Fahrzeughandel. Im Zuge des Shift von fossilen Brennstoffen zu nachhaltiger und effizienter E-Mobilität wächst derzeit ein Milliardenmarkt alleine in Europa. Natürlich sind unsere Leistungen aber auch im B2C-Sektor, also für Endnutzer zugänglich.

Einen Namenhaften Partner, bzw. Kunden hast du ja schon genannt – ihr seid also nicht mehr ganz neu im Business und könnt eure Produkte bereits gut vertreiben. Wie sehen eure nächsten Schritte zum weiteren Wachstum aus?

Wir befinden uns seit 2018 in der ersten Wachstumsphase. Unsere Produkte sind ausgereift und stellen ihre Leistungsfähigkeit B2C und B2B seitig seit mehreren Jahren täglich unter Beweis. Kunden wie Apple Inc, AUDI, Porsche, namhafte Ladestationsbetreiber wie Innogy, EnBW und IONITY, Netzwerke wie ladenetz.de und Stromnetz Hamburg, Institutionen wie das StMWi Bayern, Fahrstromanbieter wie VLOTTE und die Deutsche Telekom profitieren täglich durch die Nutzung unserer Services und die Aufwertung ihrer Kernprodukte. Unser nächstes grosses App Update mit völlig neuen einzigartigen Möglichkeiten steht kurz vor dem Launch. Aktuell stehen wir mit Investoren in intensiven Gesprächen zur Stage A Finanzierungsrunde mit deren Hilfe wir anstreben, in den nächsten 2-3 Jahren unsere Postition als führende Informationsplattform für E-Mobilitätsanbieter und -nutzer auszubauen.

Ulrich, vielen Dank für das spannende Interview! Wir wünschen euch für die weitere Umsetzung eurer Vision viel Erfolg. Wer euch dabei unterstützen möchte, darf gerne einen Blick in euer Energieloft Profil oder euer Energieloft Request werfen, denn dort sucht ihr noch Vertriebspartner und Investoren.

Bühne frei für den neuen ENERGIELOFT Auftritt


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Seit Monaten arbeiten wir intensiv an dem Relaunch unseres Portals. Jetzt freuen wir uns euch mit diesem Blog-Beitrag unser Release offiziell bekannt zu geben. Viele neue Funktionen gehen mit einher. Nicht nur das Frontend hat sich gewandelt, auch unser Dashboard sowie Backend hält viele Neuerungen für euch bereit. So geben wir euch zahlreiche neue Tools an die Hand, mit denen ihr eure Innovationen noch schneller voranbringen könnt. Welche Funktionen das sind und wie sie sich in unser LOFT-System einfügen, wir stellen sie euch vor.

Alle neuen ENERGIELOFT-Funktionen im Blick

Seit 2015 beschleunigen wir als Innovationsnetzwerk mit unserem Ökosystem Innovationen in den Bereichen Energie, Mobilität und Smart City sowie in den angrenzenden Bereichen, wie IKT, Industrie 4.0 oder Financing. Die ENERGIELOFT-Datenbank ist hier zentrales Herzstück. Sie unterstützt beim Screening des Marktes, Scouting von Anwendungen, Analyse neuer Produktkonzepte sowie Erschließung von Geschäftsfeldern auf Basis neuer Technologien und Businessmodelle.

Sorgfältig strukturiert nach einzelnen Technologiesegmenten können über sie auf relevante Informationen zugegriffen werden. Mit dem Relaunch wird von jetzt an in einem persönlich auf euch zugeschnittenen Feed relevanter Content angezeigt. Wir informieren euch in Echtzeit über aktuelle Lösungen von Startups, Request und News, die euch interessieren.

Ihr selbst könnt mit der Funktion Request Gesuche aufgeben und so passende Investoren oder Produkte und Lösungen finden. Unser neues Live Matching vereinfacht die Kontaktanbahnung. Ihr erhaltet schnellen und vereinfachten Zugriff zu passenden Kontakten. Darüber hinaus haben wir in unser digitales Innovations-Ecosystem eine Vielzahl weiterer intelligenter Unterstützungssysteme integriert.

Gemeinsam mit euch Innovationen beschleunigen

„Create Tomorrow Together“ heißt unser Slogan und mit den Neuerungen sowie erweiterten Funktionsumfang könnt ihr jetzt noch besser Kooperationen anstoßen, schneller relevante Informationen erhalten und eure Innovationsprojekte beschleunigen. Wir vereinfachen damit ebenso Prozesse und das Management der bereits über 3.000 aktiven User unserer ENERGIELOFT-Datenbank.

Interessiert? Dann geht auf Erkundungstour im neuen LOFT-System und überzeugt euch selbst von den vielen neuen Funktionen. Hier geht’s zum Login.

In nur sechs Monaten zum CarSharing-Mobilitätsanbieter


Mobilität

Stadtwerke sind seit jeher zuverlässige Versorgungsdienstleister in Sachen Strom und Gas. Doch neben Energie als ihrem wesentlichen Standbein erschließen sie sich im Zuge sich verändernder Märkte und Angebote neue Geschäftsfelder. So auch die Stadtwerke Langenfeld.

In nur sechs Monaten haben sie gemeinsam mit dem Startup Digital Mobility Solutions GmbH (MOQO) und Unterstützung durch ENERGIELOFT ein neues Mobilitätsservice-Angebot auf Langenfelds Straßen gebracht. Seit Anfang dieses Jahrs steht den Einwohnern Langenfelds ein flexibel nutzbarer Carsharing-Service LFeld.mobil zur Verfügung.

Den Zugang erhalten Kunden über die Langenfelder Mobilitätsplattform. Hier können sie sich zunächst kostenlos registrieren, ihren Führerschein bestätigen lassen und Zahlungsinformationen hinterlegen. Über das Herunterladen der App, am besten auf das Smartphone im Google Play Store (Android) oder im App Store (iPhone), erfolgt der Zugriff auf die Fahrzeuge. Zur Auswahl stehen derzeit ein Elektrofahrzeug Smart ForTwo und ein Seat Leon.

Wird ein Fahrzeug der Langenfelder CarSharing-Flotte benötigt, kann es einfach per Smartphone freigeschaltet werden. Die Türen lassen sich nach Freischaltung auch ohne Schlüssel öffnen. Nach Beendigung der Fahrt erfolgt automatisch die Abrechnung über die hinterlegten Bankdaten.

Realisiert werden konnte das Projekt durch das Whitelabel Angebot der Digital Mobility Solutions GmbH. Sie übernehmen für Unternehmen mit Bereitstellung ihrer Mobilitätsplattform den Betrieb und das Management der Shared Mobility Services. Zudem kümmern sie sich um den schlüssellosen Zugriff auf die CarSharing-Fahrzeuge, kümmern sich um die Kundensupport und Apps.

Damit ist das CarSharing-Konzept auch auf andere Kommunen und Unternehmen übertragbar. Mit ihrem Whitelabel Ansatz und ihrem Software-as-a-Services Paket bieten sie verschiedensten Akteuren die Möglichkeit für die Einbindung an. ENERGIELOFT unterstützt beim Prozess der Geschäftsmodellentwicklung.

Video zur Geschäftsmodellentwicklung