Startups des Monats – Juni 2020


Energie & Umwelt, Health & FoodTech, IT & IKT, Mobilität

Unsere fünf Startups der Woche im Juni auf einen Blick

Spannende Einblicke zu ihren Lösungen und Innovationen gaben uns im Juni die Startups OMNIA, Genie Enterprise, Famedly, Vimbee und Synertics mit ihren Startup of the Week Interviews. Wir haben hier in Kürze Aussagen zu ihren Geschäftsmodellen, Märkten, Zielgruppen und Lösungsansätzen für Euch in unserem Startups des Monats Format zusammengetragen. Die Details könnt ihr in den einzelnen Interviews nachlesen. Eine direkte Kontaktaufnahme ermöglicht unsere Messenger-Funktion in unserem Netzwerk. Hier könnt ihr euch ebenfalls mit eigenem Profil darstellen und in Kontakt zu den Startups treten.

 

OMNIA – Transformationsprozesse zum Erfolg führen (KW23)

Wir folgen einem sehr einfachen Ansatz in dem, was wir tun: ‘master, quantify, implement’.“ – Andreas Pointvogl, Managing Partner bei OMNIA 

Die Energiewende ist weiterhin in vollem Gange. Immer mehr Unternehmen und Energieversorger stellen ihre gesamten Systeme um. Allerdings kostet das Zeit, Geld und wahrscheinlich auch einiges an Nerven. Daher fokussiert sich das Startup OMNIA auf genau diese Transformationsprozesse. Ihre Expertise bezieht sich nicht nur auf das Theoretische, sondern auch um die wirkliche Umsetzung. Ihre Partner berät und begleitet OMNIA durch jeden Schritt des Prozesses und die Berater werden Teil des Teams. Es kommt zu deiner Mischung aus Fachexperten, Entwicklungshelfern und Politikern, was so am Markt einmalig ist. Zu den Kunden zählen unter anderem Regierungen, internationale Organisationen, Banken, staatliche und private Unternehmen, die sich in einem Transitionsprozess befinden, diesen begleiten oder anstoßen wollen. Aktueller Fokus ist dabei der Bereich der Energie, wobei OMNIA auch neue Leistungen im Bereich Sustainable Financing entwickelt. Mehr Details über sie und ihre Leistungen könnt ihr im Interview nachlesen oder erfahrt ihr in ihren Requests.

Zum Startup der Woche Interview von OMNIA

Genie Enterprise – Künstliche Intelligenz nutzen (KW24)

„Wir digitalisieren die menschliche Wahrnehmung, indem wir die neuesten Forschungsergebnisse nutzen, um praktische, nachhaltige Lösungen zu schaffen.“ – Regina Keßler, Gründerin von Genie Enterprise

Genie Enterprise entwickelt Produkte und Anwendungen mithilfe von künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernen. Außerdem unterstützen sie ihre Kunden mit ihrem Fachwissen mit klassischem Consulting. Mit ihren Produkten lösen sie konkrete Probleme in einem speziellen Bereich. Eines der Anwendungen ist WineGenie, ein digitaler Sommelier, der Kunden im Online Shop, aber auch vor Ort die passenden Weine vorschlägt. Das Startup bietet auch Lösungen für den Customer Service Bereich, die entsprechend der Kundenbedürfnisse anpassbar sind. Menschliches Verhalten und Wahrnehmung sind dabei immer die wichtige Basis, auf der aufgebaut wird. Aktuell steht WineGenie kurz vor dem Markteintritt. Auch ihre anderen Lösungen werden weiter entwickelt und getestet. Mit großen Mittelständlern und Großunternehmen als Zielgruppe, widmet sich Genie Enterprise einer Vielzahl an Projekten, um dem Menschen das Leben mithilfe von KI zu erleichtern. Weitere Infos und Kontaktdetails erfahrt ihr in unserer Datenbank in ihren Requests. 

Zum Startup der Woche Interview von Genie Enterprise

Famedly – Gute Kommunikation in der Medizin (KW25)

„Gute Medizin entsteht durch gute Kommunikation und Teamarbeit, daher bündelt Famedly sämtliche Kommunikationskanäle und stellt sicher, dass die richtigen Informationen bei den richtigen Ansprechpartnern landen.“ – Dr. Phillipp Kurtz, CEO von Famedly

Jede Sekunde werden neue Gesundheitsdaten generiert. Um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten, müssen diese Daten sicher und effizient ausgetauscht werden. Sonst kann es zu Fehlern in der Behandlung oder Diagnose kommen. Einen Lösungsansatz hat Famedly entwickelt. Famedly ist eine dezentrale Plattform für medizinische Zusammenarbeit. Damit können eine vielzahl von medizinischen Einrichtungen, wie zum Beispiel Krankenhäuser und Arztpraxen aber auch Apotheken und die stationäre Pflege die Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Einrichtung verbessern. Je nach Bedürfnis gibt es unterschiedliche Funktionen, die genutzt werden können. Alle Funktionen erfüllen die Auflagen des Datenschutzes und sind absolut sicher in der Anwendung und Datenweiterleitung. Die von Famedly verwendeten Open Source Technologien bieten ein so hohes Maß an Datensicherheit, dass sie auch von der französischen Regierung und der deutschen Bundeswehr eingesetzt werden. Mit Famedly verlangsamt Sicherheit und Datenschutz nicht mehr den digitalen Fortschritt in der Medizin, sondern bietet die dezentrale Plattform für einen reibungslosen digitalen Wandel. Direkten Kontakt zu Famedly aufnehmen, könnt ihr über unsere Datenbank und ihre Requests.

Zum Startup der Woche Interview von Famedly

Vimbee – Plattform für Kunden und Unternehmen (KW26)

 „Vimbee kann zum weltweit ersten und einzigen Prosumer Netzwerk werden, das Konsumenten für Unternehmen zu wertvollen Prosumern werden lässt.” –  Ehsan Shirangi, CEO von Vimbee

Vimbee entwickelt eine Plattform für den Austausch von Kunden und Unternehmen. Auf dieser Plattform können Verbraucher produktbezogenes Feedback abgeben. So erhalten Unternehmen direkt eine Rückmeldung über den Erfolg ihres Produktes. Diese Erkenntnisse über den Konsument können zum Beispiel auch zu Marktforschungszwecken genutzt werden. Das globale Wirtschaftssystem wird in digitaler Form abgebildet wodurch echte Data Mining Innovation, Wachstum und Wissen auf globalem Level gefördert wird. Durch den User Generated Content gibt es die Möglichkeit, Empfehlungsmarketing zu betreiben. Für die Verbraucher ist die Nutzung der Plattform kostenlos, während die Unternehmen für ihren Zugang bezahlen müssen. Hier bietet Vimbee verschiedene Preisstufen an. Aktuell befindet sich Vimbee am Ende der Test- und Entwicklungsphase. Werft einen Blick in die Datenbank, um mehr über ihre Requests zu erfahren.

Zum Startup der Woche Interview von Vimbee

Synertics – Datengetriebene Mobilitätslösungen (KW27)

“Im Vergleich zu anderen Lösungen, die oft nur deskriptiv Daten darstellen, bieten wir Lösungen an, die gezielt Daten auswerten, mit externen Datenbanken verschmelzen und so durch die Erstellung von Algorithmen und die Anwendung von KI Methoden für die Nutzer signifikante Mehrwerte generieren.” – Manuel Pessanha, CEO bei Synertics

Die Mobilitätsbranche steht vor vielen Herausforderungen: E-Autos, Sharing-Modelle und die Gewährleistung der Effizienz. Dazu braucht man vor allem eines – Daten. Diese Daten müssen analysiert und ausgewertet werden, bevor sie genutzt werden können. Synertics entwickelt passende Anwendungen für genau diesen Fall. Durch ihre Plattformlösungen wird Produktivität und Wirtschaftlichkeit von Produkten und Leistungen in der Mobilitätsindustrie gefördert. Synertics fokussiert sich dabei auf Investoren, Betreiber und Gemeinden, die sich in den Bereichen Ladeinfrastruktur, Car Sharing und Mikromobilität bewegen. Sie bieten also ein analytisches Tool an, das durch Auswertung von Daten wertvolle Einblicke gewährt. Anfang 2020 gegründet, ist Synertics jetzt dabei ihre Technologie zu verfeinern. Eine Beta-Version wurde schon 2019 getestet.

Zum Startup der Woche Interview von Synertics

 

Synertics ist das Startup der Woche 27: Datengetriebene Mobilitätslösungen


IT & IKT, Mobilität

Mobilität ist eines der großen Buzzwords der letzten Jahre. Wir brauchen neue Mobilitätskonzepte, wenn wir eine nachhaltige und trotzdem effiziente Zukunft aufbauen wollen. Datenauswertung und Datennutzung kann uns dabei helfen, Prozesse zu optimieren. Wer kümmert sich um solche Lösungen? Zum Beispiel das Startup der Woche Synertics. CEO Manuel Pessanha stand uns im heutigen Interview Rede und Antwort.

Hallo Manuel! Schön, dass du heute Zeit für uns hast. Lass uns direkt mit der ersten Frage starten: Was macht ihr bei Synertics?

Bei Synertics entwickeln wir für Investoren, Betreiber und Gemeinden in der Mobilitätsindustrie digitale und datengetriebene Lösungen, um die Standortplanung und den Flotteneinsatz produktiver und wirtschaftlich effizienter zu gestalten.

Ein spannendes Thema. Wie setzt ihr das um?

Wir bieten Plattformlösungen an, um die Produktivität und die Wirtschaftlichkeit von Dienstleistungen und Produkten in der Mobilitätsindustrie zu steigern. Dazu werden Daten aus verschiedenen Quellen aktiv gesammelt, bereinigt und ausgewertet. Die Resultate sind anschließend auf den von uns entwickelten Plattformlösungen abgebildet, um den Nutzern Einblicke zu geben, die ihnen erlauben, ihre Prozesse effizienter zu strukturieren. So sollen Standorte systematischer ausgewertet, Flotten zielgerichteter eingesetzt und Logistik-Teams sinnvoller engagiert werden.

Effizienzsteigerung in der Mobilität ist nicht unbedingt ein neues Thema. Wie geht ihr das im Hinblick auf die Ideen von anderen Startups an?

Im Vergleich zu anderen Lösungen, die oft nur deskriptiv Daten darstellen (z.B. Batteriestände, Buchungsdaten), bieten wir Lösungen an, die gezielt Daten auswerten, mit externen Datenbanken verschmelzen und so durch die Erstellung von Algorithmen und die Anwendung von KI Methoden für die Nutzer signifikante Mehrwerte generieren. Wir bieten also ein analytisches Tool an, das durch Auswertung von Daten wertvolle Einblicke gewährt.

Wie sieht euer Geschäftsmodell dazu aus?

Unsere Plattformlösungen sind aufeinander aufbauend und modular strukturiert. Die Preise sind daher nach Funktionalität gestaffelt. Das Pricing-Modell ist Subscription basiert.

Du hast vorhin erwähnt, dass ihr Investoren, Betreiber und Gemeinden in der Mobilitätsindustrie ansprecht. Die Mobilitätsindustrie umfasst viele einzelne Teilbereiche. Sind eure Lösungen für alle Bereiche der Mobilität ausgerichtet?

Der Markt für die Synertics Plattformlösungen unterteilt sich in die folgenden Bereiche:
1. Ladeinfrastruktur (Betreiber, Investoren und Gemeinden)
2. Mikromobilität (Betreiber und Investoren)
3. Car Sharing (Betreiber und Investoren)
Wir sind zur Zeit vor allem in Deutschland unterwegs und planen in der Zukunft europaweit präsent zu sein.

Wie weit seid ihr mit euren Lösungen schon vorangeschritten? Was sind eure Pläne für die zweite Jahreshälfte?

In 2019 haben wir unsere Beta Version Lösung entwickelt und durch Pilotprojekte am Markt getestet. Zusätzlich, um unsere Lösungsansätze zu testen, haben wir an unserem ersten Mobility Hackathon teilgenommen, in dem wir zweiter wurden. Aufgrund des positiven Feedbacks am Markt haben wir Anfang 2020 offiziell die Startup gegründet. Um unsere Technologie weiter ausreifen zu können, suchen wir stets nach Partnern, die daran interessiert sind, ihre Produktivität durch datengetriebene Ansätze zu steigern.

Manuel, vielen Dank für das spannende Interview! Wir wünschen euch für eure weitere Unternehmensentwicklung viel Erfolg und hoffen, noch viel von euch zu hören. Wer Synertics unterstützen will, kann gerne einen näheren Blick auf euer Innoloft Profil werfen oder euch über unseren Messenger kontaktieren.

„Innoloft Benefits Program“ – Boost your Startup


Banking & Finance, Energie & Umwelt, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

 

Startups stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Jede Gründungsphase bringt eigene mit sich. In der Seed-Phase dreht sich alles darum, aus einem Konzept und einem funktionstüchtigen Prototypen ein vermarktbares Produkt zu schälen. Dementsprechend liegt der Fokus darauf, mit einem gut durchdachten Geschäftsmodell Kunden und Partner zu gewinnen. Neben dem Zugang zum Markt brauchen Startups hier vor allem Rat und Finanzierung.

In der Wachstumsphase wächst die Zahl der Kunden und damit der Umsätze. Jedoch setzt das wiederum das Rekrutieren von neuen Mitarbeitern sowie das Etablieren von passenden Unternehmensstrukturen voraus. Diese bilden oft das Fundament für die nachfolgenden Jahre. Gleichzeitig wachsen in dieser Phase auch die Erwartungen und Qualitätsansprüche der Kunden an Produkte und Services. Ebenso werden in dieser Phase Geschäftsstrategien angepasst oder -erweiterungen vorgenommen. Es kommen neue Geschäftspartner hinzu und das eigene Unternehmensnetzwerk wächst.

Doch gleich in welcher Phase sich ein Startup befindet, fehlende Ressourcen sind immer ein Engpass. So benötigen Startups Unterstützung und Starthilfen in Form von Zugang zu Infrastrukturen und Netzwerken genauso wie zu Ressourcen finanzieller und nicht-monetärer Art.

Partner des „Innoloft Benefits Program“

Als Startup wissen wir aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, bei seinem Vorhaben unterstützt zu werden. Aus dem Grund haben wir das „Innoloft Benefits Program“ initiiert. Gemeinsam mit Partnern möchten wir euch Starthilfen anbieten.

Einer unser Partner ist Amazon Web Services (AWS). Mit ihrem AWS Activate-Programm Webservices stellen sie Unternehmen moderne Infrastrukturdienstleistungen bereit. Als Startups könnt ihr euch über unsere Plattform für ihre Services registrieren und erhaltet einmalig Credits im Wert von bis zu $5.000 gutgeschrieben.

Damit ihr in den Genuss des Benefit kommt, ladet ein weiteres Startup in unser Innovationsnetzwerk ein, dass sich mit einem eigenen Profil registriert. Das eingeladene Startup kann unser Netzwerk mit allen Funktionen frei nutzen und ebenfalls am „Innoloft Benefits Program“ teilnehmen.

Weitere Infos zum Innoloft Benefits Program erhaltet ihr hier:

Details zum Innoloft Benefits Program erfahren

Eventbuddy GmbH

Ein Startup, die bereits vom AWS Benefit profitieren konnten, ist die Eventbuddy GmbH. Die Eventbuddy GmbH ermöglicht Eventmanagement der neuesten Generation mit ihrer Plattform, die sich intuitiv bedienen lässt und einen digitalen Ticketverkauf integriert.

„Als Startup in der Wachstumsphase wird man schnell mit der Skalierung seiner digitalen Infrastruktur konfrontiert. Durch das Innoloft Benefits Programm von Innoloft konnten wir an einer Partnerschaft mit Amazon Web Services profitieren, sodass wir uns nun auf die Weiterentwicklung unserer Plattform konzentrieren können.“ – Lucian Holtwiesche, Head of Product

 

Digitales B2B-Unterstützungsangebot hilft beim Abfedern der Corona-Krise


Energie & Umwelt, Health & FoodTech, Industrie 4.0 & Logistik, Mobilität, Smart City & Buildings

Innoloft unterstützt euch mit seinem digitalen Netzwerk in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie greift weltweit um sich. Sie betrifft uns alle und bringt viel Unsicherheit mit sich. Was in den nächsten Monaten auf uns zukommt, weiß im Moment keiner. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise können derzeit kaum beziffert werden. Dennoch stehen wir der Krise nicht vollkommen hilflos gegenüber. Während es für das analoge Wirtschaftsleben große Einschnitte gibt und es durch den „Lockdown“ beinahe zum Erliegen kommt, können digitale Lösungen helfen, das komplette Herunterfahren zu überbrücken. Millionen von Menschen in Deutschland und der Welt arbeiten derzeit vom Home-Office. Ohne Internetanbindung, digitale Tools und Plattformen wäre dies nicht möglich.

Zahlreiche Unternehmen bieten derzeit ihre digitalen Lösungen zur Unterstützung an. Auch wir von Innoloft möchten uns aktiv beteiligen und einen Beitrag leisten, die wirtschaftlichen Einschränkungen, hervorgerufen durch die Corona-Krise, abzufedern. Wir stellen unsere digitale Netzwerk-Plattform als „White Label-Applikation“ Netzwerken, Verbänden, Clustern, Messen und weiteren privaten Organisationen zur Verfügung. Dazu passen wir sie entsprechend eurem Corporate Design an. Unser Innoloft Netzwerk-Betriebssystem ist darauf ausgelegt, Business-Kontakte zu initiieren und Lösungsanbieter, wie zum Beispiel Startups mit Lösungssuchenden zu verbinden.

Welche Funktionen bietet euch unsere digitale B2B-Netzwerkplattform?

  • – Unternehmensprofil anlegen

  • – Ein persönliches Mitarbeiterprofil anlegen

  • – Produkte hinterlegen

  • – Partnergesuche einstellen

  • – Automatisches Matchmaking zwischen Gesuchen und Angeboten

  • – News einstellen

 

Neben diesen zentralen Funktionen bietet die digitale Netzwerk-Plattform mit ihrem Netzwerk-Feed, Chat- und Mailing-Funktionen weitere Möglichkeiten, um sich auszutauschen und mit Netzwerk-Usern in Kontakt zu treten. Damit unterstützt die Plattform euch dabei zeitlich und örtlich unabhängig neue Geschäftsbeziehungen anzubahnen sowie bestehende zu bedienen.

Wirtschaftliche Mehrwerte durch digitalisierte Geschäftsbeziehungen auch für die Zeit nach Corona

Mit unserer digitalen B2B-Netzwerkplattform möchten wir euch unterstützen, die schwierige Corona-Zeit zu überbrücken. Dafür stellen wir euch die Plattform für einen Zeitraum von sechs Monaten in eurem Design zur Verfügung. Die Plattform eignet sich ausschließlich als Business-Netzwerk und ist nicht für private Anwendungen konzipiert.

 

Langfristig und über die Corona-Krise hinaus, möchten wir euch als ein digitales B2B-Netzwerk bereitstehen, mit dem ihr auch nach der Corona-Pandemie euch für die digitale Zukunft aufstellen könnt. Unsere Plattform bietet euch und euren Netzwerkmitgliedern die Chance, sich auf effektive Weise mit anderen Unternehmen, Startups, Organisationen zu vernetzen. Auf digitalem Weg könnt ihr Geschäftsbeziehungen anbahnen und pflegen. Unsere Plattform bietet mit den genannten Funktionen zahlreiche Möglichkeiten für neue “Kundenleads”, Partnerschaften, Kontakte, Austausch, Innovationen und Projekte.

Details zu unserer Plattform erfahren

 

Wer Interesse an unserem sechsmonatigen Unterstützungsangebot hat und mehr darüber erfahren möchte, kann direkt Kontakt zu unserem CEO, Sven Pietsch aufnehmen.

Anfragen und weitere Informationen zum Corona B2B-Unterstützungsangebot:
Email: s.pietsch@innoloft.com
Tel. +49 152 33668237

Einen Gesprächstermin vereinbaren

IoT connctd ist das Startup der Woche 16: IoT Service Creation simplified


Energie & Umwelt, IT & IKT, Mobilität

Mittlerweile sind wir schon gewohnt, dass uns die Technologie dabei hilft, Tätigkeiten aufzuführen. Das Internet der Dinge verbindet für uns physische und virtuelle Gegenstände miteinander und lässt sie zusammenarbeiten. Unser Startup der Woche nutzt IoT nicht unbedingt für Smart Homes und Sprachassistenten, sondern für die Entwicklung von datenbasierten Services. CEO Axel Schüßler von IoT connctd hat uns im Interview mehr darüber erzählt.

Hallo Axel! Schön, dass du dir heute die Zeit nimmst. Was bietet ihr bei IoT connctd?

Wir haben die offene und skalierbare Service Creation IoT Plattform entworfen und realisiert, um die Entwicklung von datenbasierten Services zu vereinfachen. Damit bieten wir Service Providern und Herstellern das flexible und universelle System. Dabei verfolgen wir 3 übergeordnete Ziele.

Zum Beispiel die Unterstützung der Kreatvität der Kunden bei der Service-Entwicklung und Nutzung von Daten aus vernetzten Geräten. Sie müssen sich nicht mehr mit technischen Besonderheiten und Spezifikationen auseinandersetzen.

Das zweite Ziel ist die Untersützung agiler Entwicklungen. Erst Simulieren, dann testen und Pilotieren, dann skalieren. Jeder dieser Schritte wird mit der Plattform mit unterstützt.

Als drittes Ziel soll die Plattform mit den Kundenanforderungen Wachsen. Darüber hinaus wollen wir auf effiziente Weise die digitale Trnasformation unterstützen. Dabei gewährleisten wir gleichtzeitig hohe Qualität und Verfügbarkeit.

Ein sehr spannendes Thema. Kannst du uns mehr zu eurer Technologie verraten?

Das Internet funktioniert seit Jahren durch Schnittstellen und die vielfältigen Kombinationen, um daraus Services und Produkte zu generieren. Wir bringen dieses Modell in die physische Welt. Internet Services und die Dinge des Alltags verschmelzen. Dafür haben wir die cloudbasierte Service Creation IoT-Plattform mit einer Reihe von Funktionalitäten entwickelt. Unabhängig von spezifischen Infrastrukturen werden „Dinge“ in einer besonders „Internet-tauglichen“ Art beschrieben. Das heißt bei uns Things-Konzept und ist abgeleitet und kompatibel zum „Web of Things“ die Internet-Standardisierungsgruppe W3C. Diesen Dingen geben wir eine physische oder logische Struktur. Das heißt bei uns UNIT-Konzept und unterstützt jedwede Form eines digital twins.

Daten wollen ausgelesen werden oder Dinge wollen gesteuert werden. Dafür bieten alle APIs an. Wenn diese APIs aber nicht gut konzipiert sind, bleibt es für den Entwickler mühsam. Deswegen bieten wir neben klassischer REST-API eine sehr innovative GRAPH-API an. Sie ist ein echt cooles Instrument für Entwickler, die unsere Plattform darüber wie eine Google-Search-Engine für das Internet der Dinge nutzen können! Wir entkoppeln strikt die User Daten von den IoT-Daten, weil nur unsere Kunden diese Verlinkung herstellen sollen. IoT connctd ist keine „data copy company“. Alle Interaktionen sind verschlüsselt und Zugriffe nur über sichere Authentifizierung möglich!

Laufen alle Services über die Cloud?

Natürlich sind wir eine Cloud-Company, aber das heißt nicht, dass immer und überall alles in der Cloud läuft. Wir bieten die Möglichkeit, Services kombiniert in der Cloud und lokal auszuführen. Das heißt, Datenerfassung, Datenverarbeitung kann auch im EDGE-Device – also lokal – erfolgen. Der Service-Entwickler entscheidet dann darüber welche Dienste bzw. Daten in der Cloud genutzt werden. Für uns ist das ganz natürlich und die Frage Cloud oder „on premise“ stellt sich hier gar nicht. Es ist ein klares „Sowohl als auch“.

Unsere Plattform wächst in Minutenschnelle mit den Anforderungen unserer Kunden. Das Hosting findet in Deutschland und der EU statt. Wir können aber auch mit den Kunden nah an internationale Märkte auf allen Kontinenten ran. Mit unseren Infrastrukturpartnern sichern wir damit sehr schnelle Plattform-Interaktionen.

Bildet euer Plattformmodell dann auch euer USP?

Herstellern bieten wir Software an, um unsere IoT-Plattform als IoT-Backend zu nutzen und dabei die volle Kontrolle über die Geräte zu behalten, bzw. diese während der Lebensphase zu behalten (via remote access und Device Management).

Service-Entwicklern bieten wir eine sehr flexible Arbeitsumgebung und die schon erwähnte GRAPH-API an. Was ist das? Das erklärt sich ganz gut an einem einfachen und vertrauten Beispiel.

Als Betreiber von Parkhäusern will ich einen Service anbieten, den exakten Parkplatz zuzuweisen. Dafür habe ich meine Parkhäuser und meine Parkdecks und die einzelnen Parkplätze digital erfasst, einige mit Sensoren, andere mit Kameras. Einige Parkplätze verfügen zusätzlich über Ladeinfrastruktur für E-Autos. Es ist das Ziel des Entwicklers, die Abfrage so zu entwickeln, dass sie effizient und schnell durchgeführt werden. Es wäre also doof, wenn ich hier jeden Parkplatz einzeln abfragen muss. Also funktioniert unsere Plattform wie eine Suchmaschine: „gib mir den am Nächsten gelegenen freien Parkplatz mit Lade-Säule“ + „Setze die Nutzungsanzeige auf reserviert“ + „Starte den Timer, wenn der Sensor das Auto als geparkt erfasst“. Alle diese kombinierten Abfragen sind in klassischer API-Logik nicht durchführbar und führen so sehr vielen einzelnen Abfragen. Mit unserer API sind es im Grunde 3 kombinierte und filternde Abfragen. Das Ganze ist wirklich effizient!

Verstehe. Wie gestaltet sich denn das Geschäftsmodell hinter den Services?

Die Service-Creation IoT-Plattform ist zunächste gebaut für Service-Entwickler.
Deswegen bieten wir einen freien Zugang zum Testen und ein faires pay-per-use Modell für die kommerzielle Nutzung an.Wir wissen aber auch, dass nicht jeder unserer Partner IoT-Kompetenzen oder Service-Creation Erfahrung besitzt, sehr wohl aber sich mit Kundenwünschen oder betrieblichen Prozessproblemen auseinandersetzt. Dafür bieten wir projektbasiert von IoT-Coaching bis full-stack Co-Development eine Reihe von Unterstützung an, die wir teilweise mit einem Partnernetzwerk umsetzen.Als zusätzliches Modell bereiten wir derzeit vor, den Eigentümern der Daten die Weitergabe dieser Daten an berechtigte Nachfrager zu ermöglichen und dafür eine Data-fee zu erhalten. Die Rolle von connctd ist hier, einen Datenmarktplatz zu orchestrieren ohne selber Owner der Daten zu sein und einen sehr einfachen Prozess zur vielfältigen Daten-Bereitstellung und Daten-Nutzung zu sichern. Es wird viel von Open-Data gesprochen: Wir sind der Auffassung, dass es daneben auch einen koordinierten Marktplatz für Daten verschiedenster Art geben sollte bei dem die Akteure auch kommerziell interagieren können.

Welche Branchen sprecht ihr mit eurer Lösung an?

Unsere Ausrichtung von Beginn an war, eine universelle Service-Creation IoT-Plattform bereitzustellen, damit jede Art von Herstellern von Geräten ihre innovativen Produkte im Internet repräsentieren können und Service-Entwickler (Energieversorger, Telkos, Banken, Versicherungen, Facility-Manager, Medienhäuser/Verlage, Gesundheitsdienstleister, Logistikunternehmen uvm.) sicher auf ihre Sparte und Anwendungen konzentrieren können. Unser Know-How liegt in IoT und Cloud-Services. Die Anwendungsbereiche sind damit vielschichtig und beginnen bei Smart Home/Building, gehen weiter über Smart City und erstrecken sich auch in die Bereiche Mobilität, Logistik, Transport und Produktion. Unsere performante IoT-Plattform unterstüzt Service-Angebote weltweit, wohingegen wir bei Projekten uns bisher auf den europäischen Markt konzentrieren.

Wie weit ist eure Plattform mit ihren Services nun?

Unser Angebot ist „ready to use“ und wird natürlich trotzdem stets weiterentwickelt. Wir haben eine Reihe von weiteren Plattform-Funktionalitäten in Vorbereitung, um Service-Entwickler und Hersteller noch umfassender zu unterstützen. Vor allem geht es dabei um Tools zur Data Analytics. Heute ist unsere Plattform bereits in verschiedenen Branchen im Einsatz. Dazu berichten wir auch regelmäßig auf unserer Website.

Wir wissen um die Situation – insbesondere auch in der Energiebranche – dass erstmalige Berührung mit IoT besondere Vorgehensweisen benötigt. Aus diesem Grund haben wir auf der E-world 2020 in Essen auch den Service-Creation Prozess in den Mittelpunkt gestellt. Damit zeigen wir wie sehr sich unsere Partner und Kunden auf das WAS konzentrieren können und wie wenig sie sich um das WIE kümmern müssen. Auf der E-world haben wir weiter Beispiele gezeigt wie unsere Plattform und vorbereitete Lösungen, die live Open Data Portale unterstützt, sich hervorragend für ein sichereres Data Sharing mit third-party Developern eignet, denen kein direkter Zugriff auf die eigene, z.B. LoRaWAN Infrastruktur, gewährt werden soll oder wie einfach z.B. energienahe Dienstleistungen auf unterschiedlichen Systeme abgestützt werden kann.

Axel, wir danken dir für das spannende Interview! Wir wünschen euch weiterhin noch viel Erfolg und verfolgen gespannt eure Entwicklungen. Wer mehr über euch erfahren möchte, der findet auf eurem Innoloft Profil und in euren Requests mehr Informationen.

ChargeX ist das Startup der Woche 5: Zukunftssichere Ladeinfrastruktur für Elektromobilität


Energieeffizienz & Umwelt, Mobilität

Der Umstieg auf alternative Antriebe in unserer Mobilität ist in vollem Gange. Elektromobilität ist einer der Wege, um die Energiewende auch auf der Straße umzusetzen. Doch der Ausbau von Ladeinfrastruktur ist langwierig und kompliziert. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Engpass bei der Verfügbarkeit an Ladepunkten entsteht. ChargeX, unser Startup der Woche, hat ein Produkt entwickelt. Damit wird der Aufbau von neuen Ladepunkten, einfacher und effizienter. Eine spannende Idee, über die wir im Interview mit Mitgründer und CBDO Michael Masnitza sprechen.

Hallo Michael! Wir freuen uns, heute mehr über euer Startup zu erfahren und legen deswegen auch direkt los. Wer seid ihr bei ChargeX?

Bei ChargeX entwickeln wir modulare Ladelösungen für Elektroautos.

Gib uns gerne ein paar Hintergrundinfos zu euren Lösungen. Wie funktioniert eure Idee im Detail?

Mit unserer modularen Ladelösung für Elektroautos „Aqueduct“ können viele Stellplätze kostengünstig und mit geringem Installationsaufwand elektrifiziert werden. Das modulare Konzept ermöglicht Betreibern von Flottenparkplätzen und Tiefgaragen einen kosteneffizienten und bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Das modulare Ladesystem von ChargeX beginnt mit dem Startmodul. Dieses wird regulär vom Elektriker installiert. Es bildet den ersten Ladepunkt und beinhaltet alle Kernkomponenten wie den Energiezähler und die Internetverbindung. Nun können weitere Ladepunkte, die Erweiterungsmodule, ganz einfach als “plug & play” nach Bedarf hinzugefügt werden. Auf Basis unseres intelligenten Ladealgorithmus wird im Betrieb das zu ladende Elektroauto festgelegt. Aus Kundensicht bieten wir eine modulare Mehrfachsteckdose für Ladestationen. Aus Netzsicht bilden wir ein kleines Microgrid aus Ladestationen, um den vorhandenen Netzanschluss optimal auszunutzen.

Da Elektromobilität aktuell in aller Munde ist, sind die meisten Probleme schon bekannt und werden von vielen jungen Unternehmen angesprochen. Was macht eure Lösung besonders und wie erschließt ihr den Weg in den praktischen Einsatz?

Aqueduct nutzt dank unserem sequenziellen Lastmanagement die bestehende Netzinfrastruktur optimal aus und das plug&play System reduziert die Installationskosten auf ein Minimum. Unser Produktkonzept setzt auf Vorteile, die nur genutzt werden können, wenn mehrere Stellplätze elektrifiziert werden. Wir sparen zusätzlich viele Komponenten ein, was auch die Hardware deutlich günstiger macht. Für unsere Kunden wird damit der Aufbau von großflächiger Ladeinfrastruktur sehr einfach. Denn Aqueduct ist ein Komplettsystem. Sogar die Internetverbindung zu einem Backend ist vorkonfiguriert. Der Kunde muss es also nur auspacken, das System installieren und er hat sofort mehrere Ladepunkte aufgebaut. Sollte er in Zukunft mehr Ladepunkte benötigen, kann ganz einfach weitere Module hinzufügen.

Und wie gestaltet sich das Pricing für Aqueduct?

Unser Ladesystem richtet sich in erster Linie an Unternehmen, die Ladepunkte für Ihre Flotte oder Mitarbeiter benötigen. Natürlich ist es auch für den urbanen Wohnbereich, also für große Tiefgaragen, optimal geeignet. Jedes Lademodul kostet 750€. Wir bieten zum Einstieg ein Starter-KIT aus 4 Modulen und allen Installationsmaterialien für 3499 Euro an. Benötigt der Kunde zusätzlich ein Backend-System, liefern wir ein Partner-Backend direkt mit aus.

Du bist eben schon kurz auf eure Zielgruppe eingegangen, die ChargeX anspricht. In welchen weiteren Segmenten und Branchen siedeln sich eure Kunden an?

Unsere Ladelösung ist für das private und semi-öffentliche Laden von Elektroautos konzipiert, also zu Hause oder am Arbeitsplatz. Die Anwendungsfälle sind die Elektrifizierung von Firmenparkplätzen, Tiefgaragen oder Garagen von Wohnhäusern mit mehr als einem Elektroauto. Die Kunden sind Eigentümergemeinschaften oder Betreibern von diesen Flottenparkplätzen und Tiefgaragen. Neben Privatpersonen wurde ein Renault Autohaus als Testpartner akquiriert und wir haben unser Konzept in mehreren Kundengesprächen validiert und LOIs erhalten.

Wir konkurrieren mit Herstellern von günstigen Ladestationen und mit hardwareorientierten Anbietern von Lastmanagementsystemen. Diese verursachen aber hohe Kosten je Ladepunkt, sind aufwändig zu installieren oder nicht zur Elektrifizierung mehrere Stellplätze geeignet. Indem wir mit unserem Konzept bewusst auf die im Medienfokus stehenden Marktsegmente der Schnellladestationen und des öffentlichen Ladens verzichten, können wir eine für den Kunden geeignetere und kosteneffizientere Lösung anbieten.
Wir zielen auf den Wachstumsmarkt der Ladeinfrastruktur im Segment des privaten und semi-öffentlichen Ladens. Unser Produkt kann im gesamten europäischen Raum eingesetzt werden.

Das bringt mich auch schon zu meiner letzten Frage: Ihr habt euch 2017 gegründet und seitdem sicherlich schon einige Meilensteine erreicht. Welche sind das? Wo steht ihr denn aktuell in der Entwicklung von Aqueduct?

Mitte 2018 konnten wir dann die ersten Business Angel von unserer Idee überzeugen. Das Produkt (MVP) ist seit März 2019 zertifiziert und erste Pilotkunden wie Volkswagen wurden bereits mit Ladesystemen ausgestattet. Aqueduct ist regulär bestellbar. Allerdings können wir als Startup nicht alle Bereiche der Wertschöpfungskette abdecken. Wir suchen vor allem lokale Reseller für unsere Ladelösung. Aktuell suchen wir für die Vorbereitung der Skalierung eine Seed-Finanzierung in Höhe von 1.5M€.

Michael, vielen Dank für das spannende Interview! Wir wünschen euch für die weitere Umsetzung eurer Vision viel Erfolg. Wer euch dabei unterstützen möchte, darf gerne einen Blick in euer Innoloft Profil oder eure Innoloft Requests werfen.

Innoloft Highlights 2019 – Unsere größten Erfolge im Jahresrückblick


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Mit dem Abschluss von 2019 geht unser bis dato stärkstes und energiegeladenes Geschäftsjahr seit Bestehen der Innoloft GmbH zu Ende. Auch wenn wir auf noch keine allzu lange Firmenhistorie blicken können, gab es im Jahr 2019 etliche Highlights für uns. Diese möchten wir durch einen Rückblick auf das Jahr mit euch teilen.  

Los geht’s!  

 

Plattform im neuem Gewand und mit erweitertem Funktionsumfang

Ein für uns weichenstellender Schritt war ohne Zweifel der Relaunch unserer Plattform mit Neugestaltung des Designs. Dafür haben wir unsere Plattform komplett überarbeitet. Wir haben sie nicht nur durch einen optimierten Aufbau und die Nutzung moderner Webtechnologien nutzerfreundlicher gestaltet, sondern auch durch neue Features erweitert. Damit bietet sie größere Mehrwerte für unsere Nutzer.

Somit geht die neue Plattform mit allerlei neuen Funktionen einher, wodurch sich der Funktionsumfang erweitert hat. Wie ihr dadurch noch besser eure Innovationsprojekte mit passenden Partnern umsetzen könnt, seht ihr in der nachfolgenden Grafik und beschreiben wir euch im Blog-Beitrag Bühne frei …

 

Infographik benefits innoloft

 

Doch damit nicht genug!

 

Rebranding öffnet Pforte zu neuen Branchen und Internationalisierung

Im rasanten Tempo ging es weiter, denn auch unser bisheriger (Marken-)Name “Energieloft” stand auf dem Prüfstand und damit unser gesamtes Corporate Design. Dessen Ausarbeitung, Anpassung und Neugestaltung hat mehrere Monate gedauert und uns den Sommer hinweg in Anspruch genommen. Happy waren wir, als wir dann am 1. Oktober 2019 unser Rebranding offiziell bekannt geben konnten. Wie aus Energieloft schließlich Innoloft wurde, haben wir ebenfalls in einem separaten Blog-Beitrag Aus Energieloft wird Innoloft: Here’s why! … für euch festgehalten. Ganz nebenbei erfahrt ihr mehr über den evolutionären Prozess, den wir mit unserem B2B Innovationsnetzwerk seit Gründung Ende 2015 beschritten haben.

Zwar wird der Energiesektor für uns weiterhin eine ganz zentrale Säule bleiben. Doch auch in anderen Branchen, wie beispielsweise im Gesundheits-, Finanz- und Industriesektor warten Innovationen auf Umsetzung. Zudem haben wir uns dem ambitionierten Ziel verschrieben, branchenübergreifend und weltweit Innovationen zu beschleunigen, gemeinsam mit euch über Deutschlands Grenzen hinweg – “Create Tomorrow Together”.

Innoloft platforms requests

 

Event Highlights und Projekterfolge 2019

Natürlich haben wir uns in dem Jahr nicht nur mit unserem Design und unserer Plattform befasst. Neben der neuen strategischen Ausrichtung und Positionierung haben wir unser “daily business”  nicht aus den Augen verloren. Aus unserem Business-Repertoire gefiltert, folgen einige ausgewählte Event- und Projekt-Highlights des vergangenen Geschäftsjahres, die wir gemeinsam mit Kunden und Partnern umgesetzt haben.

 

Startup Speed-Datings 2019

Ein zentrales Kernelement, das zwar einerseits zu unserem digitalen Innovationssystem zählt, aber andererseits analog stattfindet, sind unsere Startup Speed-Datings. Dafür waren wir im letzten Jahr quer verteilt in Deutschland unterwegs und kamen im Herbst sogar bis nach Paris. Mit unseren Startup Speed-Datings bringen wir Startups gezielt mit etablierten Unternehmen und Investoren zusammen. Auf sehr effektive Weise, in kurzen 8-minütigen Gesprächsrunden, können sich die Teilnehmenden, die sich zuvor auf den entsprechenden Webpages angemeldet haben, ihren Wünschen, Interessen und Kooperationsgesuchen entsprechend vernetzen lassen. Dazu setzen wir einen intelligenten Algorithmus ein, der auf Basis der eingegebenen Daten exakt die richtigen Gesprächspartner vermittelt.

Auf folgenden Events waren wir in 2019 mit einem Startup Speed-Dating vertreten und haben hier insgesamt mehr als 700 Teilnehmende bei rund 2.800 Dates gematcht.

 

Innoloft Speed Dating

 

 

Startup Challenges 2019

Während sich unsere Startup Speed-Datings darauf fokussieren, den Teilnehmenden passende Kontakte für mögliche Kooperationsprojekte zu vermitteln, geht es bei unseren Startup Challenges um Wettbewerbe auf Knopfdruck. Die Startup Challenges sind ebenso zentraler Baustein unseres B2B Innovationsnetzwerkes. Sie ermöglichen Startups, sich gezielt an Ausschreibungen zu beteiligen.

Gleichzeitig können etablierte Unternehmen ihre Innovationsprojekte voranbringen und sich dafür passende Partner aus dem Startup-Ecosystem suchen. Daraus resultiert ein win-win für beide Seiten. Schließlich verfügen Startups selten über eigene, über lange Jahre gewachsene Kundennetzwerke. Ihnen fehlt ebenfalls oft noch die entsprechende Erfahrung und Bekanntheit am Markt. Dafür bringen sie häufig viel frisches Know-how, neue Technologien, Mut und Risikobereitschaft mit – also genau genommen den sogenannten “entrepreneurial Spirit”, den eine Umsetzung von Innovationsprojekten braucht.

Mit unseren Challenges betätigen wir uns als Vermittler und können dazu unsere Plattform einsetzen, die inzwischen mehr als 2.500 etablierte Unternehmen und rund 2.000 Startups zählt. Allein in 2019 konnten wir insgesamt 314 Bewerbungen für unsere Startup Challenges screenen und an unsere Partner weiterleiten.

Zu den erfolgreichsten Challenges des letzten Jahres zählten:

  • U-START Challenge 2019 | Veolia, Thüga & BS | Energy
  • Metro Startup Challenge
  • EWE Mobility Challenge
  • E.DIS Startup Challenge

 

Hier könnt ihr selbst einen Blick auf unsere Challenges … werfen.

 

Erfolgreiche Innovationsprojekte

Neben unserer digitalen Plattform und unseren White Label Partnerplattformen, den Events und Challenges begleiten wir Innovationsprozesse, um Innovationen auch auf direktem Weg in Unternehmen zu beschleunigen. Dazu unterstützen wir euch mit Know-how und Innovation-Consulting bei der Entwicklung und Auswahl von Ideen, beim Konzeptionieren und Umsetzen sowie bei der Vermarktung und Skalierung.

Unsere auf Branchen und Technologien spezialisierten Innovation Manager helfen euch dabei passende Partner via Screening und Scouting zu finden und in Projekte einzubinden. Sie beraten bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen und erarbeiten Customer Journeys. Auf die Weise haben wir im letzten Jahr etliche Innovationsprojekte gemeinsam mit Kunden und Partnern realisiert.

Hier findet ihr eine Auswahl an durchgeführten Innovationsprojekten …

  • IoT-Plattform Stadtwerke Aachen
  • IoT Plattform evo Oberhausen
  • Digitalstrom-Produkt, Stadtwerke Aachen
  • E-Roller-Sharing Aachen, Business Crowdfunding
  • Mobilitätsplattform Stadtwerke Neuss

 

Bei Fragen zu den einzelnen Projekten sprecht uns gern an!

 

Was es sonst noch zu berichten gibt …

Noch vieles mehr ließe sich über das vergangene Jahr berichten. Daher möchten wir hier in einer abgespeckten Form auf weitere Highlights verweisen …

Unser Team wächst von 18 zu Beginn des Jahres auf 28 Teammitgliedern Ende des Jahres. Gemeinsam verbringen wir eine Team-Week in der Eifel und lassen das Jahr mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier ausklingen.

 

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner energate GmbH bringen wir den Trendradar für die Energiewirtschaft blue oceans – einem neuen Branchenreport zu bedeutenden Energie-Trends heraus. Der erste Report erfolgt zum Thema Smart Building Solutions und wird im Februar auf der E-world 2019 präsentiert. Ein zweiter Branchenreport folgte im Sommer zum Thema Smart Mobility Services.

 

Wir starten mit neuen Social Media Formaten, um euch am aktuellen Innoloft Geschehen teilhaben zu lassen. Unsere Followerzahlen entwickeln sich positiv und unsere Social Media Community wächst erfreulicherweise. Ihr findet uns auf den folgenden Kanälen: Twitter, Facebook, Instagram, Youtube und Linkedin.

 

Erste Kooperationen und Projekte haben wir 2019 in Asien gestartet und setzen die Zusammenarbeit mit unseren White-Label Innovationsplattformen fort, die wir ebenfalls relauncht haben.

 

Last but not least … zum Ende des Jahres freuen wir uns, dass Gründerszene Awards uns als eines der am schnellsten wachsenden Startups im Bereich digitale Businessmodelle gekürt hat. Immerhin haben wir es mit unserem Startup unter die TOP 50 auf Platz 21 in Deutschland geschafft und sind Branchensieger im Bereich Energie. Wie wir das erreicht haben, könnt ihr in einem Interview mit unserem CEO Sven bei Gründerszene … nachlesen.

 

Ein großes Danke an unser Team, Kunden & Partner

All das, was wir im letzten Jahr auf die Beine gestellt haben, wäre weder ohne unsere Kunden und Partner noch ohne ein schlagkräftiges und engagiertes Team möglich gewesen. Daher gilt euch ein großer Dank und wir freuen uns auf die Fortsetzung in diesem und in den nächsten Jahren. Denn nun heißt es, den Blick nach vorne gerichtet und mit voller Kraft voraus.

 

Ausblick auf 2020

Erste Projekte stehen bereits in den Startlöchern. Folgende Termine könnt ihr euch für euren Terminkalender vormerken.

Das sind die Events auf die wir uns in den ersten Monaten dieses Jahres freuen. Weitere werden folgen!

 

Startup Speed-Datings

 

  • 11. & 12. Februar 2020, E-world Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 05. & 06. März 2020, Fiberdays Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 24. März 2020, Tech Festival Startup-Dating – Infos & Anmeldung
  • 20. April. 2020, HANNOVER MESSE Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung

 

Das neue Jahr kann kommen!

 

 

Urban ENERGY ist das Startup der Woche 43: Smart City von morgen


Energieversorgung, Mobilität, Smart City & Buildings

Das Thema Elektromobilität ist aus aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten nicht mehr wegzudenken. Obwohl das 2010 von der Bundesregierung gesetzte Ziel, 2020 rund eine Million E-Autos auf deutschen Straßen zu haben, lange noch nicht erreicht ist, steigt die Anzahl der neuzugelassenen E-Fahrzeuge stetig. Was dabei jedoch immer zu beachten ist: sind viele E-Autos zum Laden an das Stromnetz angeschlossen, kann das zu neuen Ladespitzen und im schlimmsten Fall zu einer Netzüberlastung führen. Unser Startup der Woche, Urban ENERGY, adressiert genau dieses Problem und entwickelt eine Cloudlösung, die die Netzauslastung optimieren soll. Welche Technologien dahinter stecken und wie die Lösung im Detail aussieht, erfahren wir von Geschäftsführer Paul Dittrich im Interview.

Hallo Paul! Wir freuen uns sehr, dass du heute hier bist. Wir starten auch direkt mit der ersten Frage: Wie würdest du Urban ENERGY in einem Satz vorstellen?

urban ENERGY bringt das Energiemanagement mit KI auf ein neues Level und optimiert die Netzauslastung.

Und wie genau macht ihr die KI für diese Zwecke nutzbar? Erzähl‘ uns in diesem Zusammenhang gerne etwas über eure Produkte und Leistungen.

Die urban ENERGY Cloud Plattform stellt eine moderne Lösung zur Integration kosteneffizienter sowie hochskalierbarer Smart Grid Analytics in Echtzeit dar. Daten aus bestehenden Ladesäulen- oder Energiemanagementlösungen können zentral integriert und innerhalb von Millisekunden weiterverwendet werden. Kunden profitieren neben der zur Verfügung gestellten Plattform as a Service (PaaS) zur Entwicklung eigener Anwendungsfälle außerdem von der Data Analytics Funktion für Smart Grids. Die urban ENERGY Cloud Plattform, welche sowohl on-premise, öffentlich (z.B. AWS, Azure) als auch hybrid betrieben werden kann, stellt eine hochmodulare Komplettlösung bereit, um Energy Intelligence mithilfe von Predictive Analytics, Prescriptive Analytics sowie Machine Learning in Echtzeit zu operationalisieren.

Das klingt gerade im Hinblick auf die genutzen Technologien sehr zukunftsträchtig. Um langfristig am Markt bestehen zu können, müsst ihr euch jedoch trotzdem gegen konkurrierende Unternehmen durchsetzen. Mit welchem Alleinstellungsmerkmal geht ihr diesen Wettbewerb an?

Ja, es gibt bereits große Player wie Siemens mit schwergewichtigen Lösungen oder Anbieter in bestimmten Nischen wie Ladesäulen- oder klassisches Energiemanagement für Gebäude. Es gibt aber nur wenige Anbieter, die eine pragmatische Lösung im Bereich der intelligenten Vernetzung anbieten, die auf die aktuellen Probleme, wie Überlastung der Verteilnetze wirklich eingeht. urban ENERGY füllt diese Lücke und geht in die Rolle eines Energie-Vermittlers zur Integration unterschiedlicher Anwendungen, mit dem Ziel eine Smart City durch Künstliche Intelligenz so energie- und kosteneffizient wie nur möglich zu gestalten.

Wie integriert ihr eure Cloud-Lösung inklusive der verschiedenen Leistungen denn in ein Geschäftsmodell?

Noch vor Gründung von urban ENERGY haben wir über ein Jahr lang Gespräche mit möglichen Kundengruppen geführt. In dieser Zeit haben wir unseren Business Case optimiert und ein für den Kunden optimales Lizenzmodell entwickelt. Eine einschlägige Rentabilität für den Kunden ist bereits ab 5 Ladesäulen gegeben. Neben Ladesäulen sind jedoch auch andere Use Cases wie Predictive Maintenance oder Vorhersagen von Energiemengen möglich. Mit der adesso AG, einem großen IT-Unternehmen und Phoenix Contact, einem weltweit agierenden Elektrotechnik Konzern haben wir nicht nur zwei Investoren, sondern auch strategische Partner, die über ein weitreichendes Vertriebsnetzwerk verfügen. Aktuell führen wir weiterführende Gespräche in der Energie- und Immobilienwirtschaft.

Befindet sich dort auch euer Zielmarkt oder setzt dieser sich aus anderen Branchen zusammen?

Neben Stadtwerken erfolgen Projekte in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Immobilienunternehmen. urban ENERGY wird aber auch zunehmend für Logistik- und Gewerbeunternehmen interessant, die ihren Fuhrpark nach und nach elektrifizieren möchten. Mehrere LKWs oder Busse aus dem ÖPNV zeitgleich mit Strom zu versorgen wird einer der großen Herausforderungen der Zukunft, die sich urban ENERGY annehmen möchte. Aktuell konzentrieren wir uns auf den deutschsprachigen Raum, da wir immer mehr Anfragen von Stadtwerken oder auch Wohnungsbaugesellschaften erhalten, die die Herausforderungen im Verteilnetz sehen und hier nach entsprechenden Lösungen suchen.

Wo steht ihr denn aktuell mit der Entwicklung von Urban Energy? Ist eure Cloud Plattform bereits nutzbar?

Genau, die eigentliche IoT-Cloud-Plattform steht bereits. Aktuell erweitern wir diesen Energy Data Hub um weitere Use Cases: z.B. die zeitliche Verlagerung von Ladevorgängen, die Vorhersage von Energiemengen aus Erneuerbaren Energien. Aktuell sind wir daher auf der Suche nach ersten Projekten zur Verprobung des urban ENERGY Plattform und erster Use Cases. Im Rahmen eines Forschungsprojektes, welches ab Dezember 2019 startet, arbeiten wir über drei Jahre hinweg u.a. mit der Stadt, den Stadtwerken und der TU Dortmund sowie dem Fraunhofer Institut gemeinsam an einer Quartierslösung.

Damit sind wir schon am Ende unseres Interviews angelangt. Vielen Dank für die interessanten Antworten! Wir wünsche euch weiterhin viel Erfolg und wollen an dieser Stelle natürlich noch auf euer Innoloft Profil und euer Innoloft Request aufmerksam machen. Interessenten können dort weitere spannende Informationen zu euch finden.

ParkEfficient ist das Startup der Woche 41: Intelligente Bewirtschaftung von Unternehmensparkflächen


Mobilität

So fortschrittlich viele Unternehmen mittlerweile sind: Bei der Bewirtschaftung ihrer Parkflächen hört die Innovation auf. Parkplätze werden meist pro Mitarbeiter fest vergeben und stehen daher während Urlauben, Geschäftsreisen oder Krankheitstagen leer. Das klingt nicht nur wenig wirtschaftlich, sondern schafft zudem noch Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern, die jeden Morgen auf (vergeblicher) Parkplatzsuche sind.
Unser Startup der Woche geht dieser Ineffizienz an den Kragen. Denn ParkEfficent entwickelt eine App, mit der freie Stellflächen ermittelt und neu vergeben werden können. Wie genau die App funktioniert und welche weiteren Mehrwerte ParkEfficient bietet, erklärt uns Geschäftsführer Konstantin Wilms im Interview.

Hi Konstantin. Vielen Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst! Würdest du uns zum Einstieg einen kurzen Pitch geben?

Gerne! Die ParkEfficient App verhilft Unternehmen zu einer 140% Auslastung ihrer Parkflächen – und das ohne riskante Überbuchungen, sondern mit einem intelligenten Zuweisungssystem.

Das klingt nach einer sehr nutzenorientierten Lösung, erzähl‘ uns gerne mehr darüber.

Unser Produkt ist eine App, die individuell an die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst werden kann. Das Parkplatzmanagement in Unternehmen ist häufig ein komplexes Problem, das stark von Organisationsform, Lage und Zugänglichkeit der Stellflächen abhängig ist.
Ein Großteil der deutschen Unternehmen bietet seinen Mitarbeitenden eine stark limitierte Anzahl von Stellflächen, welche nach den Prinzipien der festen Zuweisung oder durch limitierte Zugänge vergeben werden. Das führt zwangsläufig dazu, dass täglich bis zu 40% der Stellflächen nicht optimal ausgelastet werden, beispielsweise durch Urlaube, Dienstreisen, Krankheitsfälle oder mobilem Arbeiten.
Zudem gibt es große Unterschiede bzgl. der Vermietung/Subventionierung von Stellflächen: Während ein Teil der Unternehmen Parkplätze/Zugänge für ein ganzes Jahr vermietet, verlässt sich der andere Teil auf monatliche Abbuchungen oder individuelle Modelle.
Wir bieten für einzigartige Fälle einzigartige Lösungen an.
Für jeden Unternehmenskunden wird ein Profil angelegt, auf das lediglich Mitarbeitende zugreifen können. Anschließend werden modulare Features hinzugefügt. Je nach Bedarf können Parktickets monatlich oder tagesbasiert angeboten werden und kostenlos oder gegen eine Gebühr erworben werden. Die Abrechnung der Kosten kann über die App oder per Anbindung an die Lohnbuchhaltung der Kunden erfolgen.
Mit ParkEfficient haben Mitarbeitende, die auf langen Wartelisten verweilen, die Möglichkeit unternehmenseigene Stellplätze zu nutzen. Es wird keine Zeit mehr mit kostenintensiven Parkplatzsuchen in Großstädten verschwendet.
Die mittels der ParkEfficient App gesammelten Daten ermöglichen tagesindividuelle Prognosen. Für eine Auslastung von bis zu 140%.

Verstehe. Services zur Parkflächenbewirtschaftung gibt es ja bereits einige. Worin siehst das USP, das Unternehmen dazu bewegt, eure Lösung zu nutzen?

Bisherige ParkApps bieten lediglich die Vermietung von Stellflächen an Dritte. ParkEfficient hingegen konzentriert sich auf unternehmenseigene Stellflächen und Mitarbeitende. Primär soll die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht werden. Zusätzliche Einnahmen, beispielsweise durch die Weitervermietung an Mitarbeitende, können generiert werden.
Flexibilität und Effizienz. Das macht ParkEfficient einzigartig.. Wir sind in der Lage, den Bedarf der Kunden in Echtzeit abzubilden und eine individuelle Lösung anzubieten. Zudem verfügen wir neben Know-How über eine Vielzahl von Daten, die eine Vorhersage bzgl. der sich ständig ändernden Auslastung erlaubt. Das ist besonders Interessant für Neubauprojekte – Oft ist die Anzahl neu zu bauender Stellflächen ein kritischer Faktor bei der Planung, bei dem Investoren und Städte gegeneinander verhandeln. Neue Gesetze und Verordnungen erlauben es den Investoren, die Anzahl neu zu bauender Stellflächen zu reduzieren, wenn hier nachweislich intelligente Parkmanagementlösungen eingesetzt werden. Das bietet ParkEfficient.

Softwarelösungen werden von vielen Unternehmen als Lizensmodell vertrieben. Ist das bei euch ähnlich oder nutzt ihr ein anderes Geschäftsmodell?

Für die Nutzung unserer App erheben wir in der Regel eine Lizenzgebühr. Diese variiert, basierend auf den zuvor erhobenen Potentialen, die unser App vor Ort schafft und der Anzahl der hinzugebuchten Features.
Darüber hinaus, bieten wir für unsere Kunden die Möglichkeit eines individuellen Customizings an, für das i.d.R. eine Einmalzahlung anfällt.
Wir entwickeln unser Geschäftsmodell stets weiter. Inzwischen bieten wir neben unserem Standardprodukt (der Vermittlung festvergebener Stellplätze) intelligente Lösungen zur Optimierung von First-Come-First-Serve betriebenen Parkflächen an. Außerdem entwickeln wir aktuell Optimierungsmöglichkeiten für Büroflächen-Auslastungen.

Du bist bei der Beantwortung der vorherigen Fragen schon kurz auf eure Kunden eingegangen: Unternehmen mit eigenen Stellflächen. Nehmt ihr innerhalb dieser Zielgruppe weitere Eingrenzungen vor?

Über je mehr Parkplätze und Standorte ein Unternehmen verfügt, desto lukrativer wird das Geschäft für beide Seiten. Das heißt jedoch nicht, dass wir ausschließlich Unternehmen ab einem bestimmten Parkplatz-Kontingent bedienen: auch für kleine Unternehmen bietet unsere Lösung gewinnsteigende Lösungen. In Städten wie Düsseldorf, Köln oder Dortmund kostet ein extern angemieteter Stellplatz bis zu 390 Euro im Monat, in Zürich sogar 500 Euro. Ein nicht ausgelasteter Stellplatz bedeutet dort vor allem eines: Verlust. Hier setzten wir an und bieten Unternehmen einen intelligenten und ressourcenschonenden Ausweg. Aktuell richtet sich unser Marketing an Unternehmen in NRW. Allerdings wollen wir schnellstmöglich auch Städte wie Berlin, Frankfurt, München, Zürich und Wien adressieren. Unser Geschäftsmodell ist skalierbar und lässt sich somit weltweit auf jedes Unternehmen übertragen.
Zudem unterstützen wir Neubauprojekte, die durch den Einsatz von ParkEfficient die Anzahl neu zu bauender Stellflächen reduzieren können.

Ihr habt euch 2017 gegründet und die Entwicklung eurer Produkte seitdem sicher stetig vorangetrieben. Im Sinne der Agilität: Hat sich eure strategische Ausrichtung seitdem geändert, oder verfolgt ihr nach wie vor eure Kernvision?

Das Kernprodukt wurde 2018 entwickelt. Zu dieser Zeit investierten wir in das Produktdesign, den Businessplan und das Unternehmenskonzept. Die Kernversion adressierte anfangs nur Kunden mit festvergebenen Stellflächen. Inzwischen hat sich das geändert: Features wie E-Parkplätze, ParkSecurity (Vergabe von Frauen- und Gästeparkplätzen sowie Parkplätzen für Menschen mit Einschränkungen) und in-App Zahlungsverkehr erweitern unser Produktportfolio.
Und die Liste wird immer länger; ebenso wie die Nachfrage nach der ParkEfficient App.
Mit unseren Lösungen möchten wir durch einen schonenden und effizienten Umgang mit bestehenden Ressourcen einen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Konstantin, das bringt uns auch schon zum Ende unseres Interviews. Vielen Dank für den spannenden Input! Wir wünschen euch natürlich bei der Weiterentwicklung von ParkEfficient viel Erfolg und hoffen, noch viel von euch zu hören. An dieser Stelle möchten wir natürlich auch nochmal auf euer Innoloft Profil sowie eure Innoloft Funding- und Kundenrequests aufmerksam machen.

Aus Energieloft wird Innoloft: Here´s why! The Story behind


Energie & Umwelt, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

 

Liebes Netzwerkmitglied, lieber Netzwerkpartner,

1. Oktober 2019: Aus Energieloft wird Innoloft. Ein Tag und Ereignis auf das wir lange hingearbeitet und hin gefiebert haben. Du fragst dich, was uns zu diesem bedeutungsvollen Schritt bewegt hat? Das möchten wir dir hier gern erzählen und dich by the way auf unsere Startup-Reise mitnehmen. Doch dazu werfen wir zunächst einen kurzen Blick zurück auf den Anfang als Ausgangspunkt unserer Reise.

 

Wie es begann

 

Warum geht der Fortschritt bei der Energiewende, eine unserer größten gesellschaftlichen Herausforderungen nur so langsam voran? Diese Frage stellten wir uns vor vier Jahren Ende 2015. Wir, das Gründerteam, befanden uns gerade in den letzten Zügen unseres Studiums und suchten Antwort auf die Frage in unserem direkten Umfeld. Wie sich zeigte, bleiben viele Forschungsergebnisse in den Schubladen liegen und werden nicht in der Wirtschaft umgesetzt. Unsere Lösung: Eine digitale Plattform, die den Forschungstransfer digitalisiert – “ener.wi – transparente Energiewende” war geboren.

Schnell merkten wir, dass Forschung und etablierte Unternehmen recht gut vernetzt sind und sich das Interesse an unserer Plattform in Grenzen hielt. Von etablierten Unternehmen erhielten wir jedoch immer wieder die Anfrage: “Wir suchen Startups mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen. Habt ihr diese auch in eurem Netzwerk?”

Da wir selbst ein Startup sind, sahen wir uns ebenfalls damit konfrontiert, dass uns niemand kannte und sich so das Finden von Pilotkunden und Partnern als schwierig erwies. So wurde uns klar, dass gerade junge und unbekannte Startups, die jedoch hoch innovative Geschäftsmodelle und Technologien entwickeln, nicht ausreichend vernetzt sind. Aus dieser Problemstellung heraus ist Anfang 2016 Energieloft entstanden.

 

Von der Datenbank zum Netzwerk

 

Anfänglich „nur“ mit einer Startup-Datenbank gestartet, wurde uns nach einiger Zeit bewusst, dass eine Datenbank allein das Vernetzungsproblem nicht hinreichend löst und die Digitalisierung weitaus mehr Möglichkeiten bietet. So führte uns die Entwicklung von neuen, intelligenten Formaten, wie z.B. unsere Startup Speed-Datings oder Challenges, weg von einer reinen Datenbank hin zu einem Netzwerk.

Gleichzeitig erkannten immer mehr Unternehmen, dass sie die Innovationskraft junger, innovativer Unternehmen benötigen. Wohingegen sich neu gegründete Startups auf die Suche nach Partnerschaften mit etablierten Unternehmen machen, um Zugang zu Kunden und Ressourcen zu erhalten. Für beide Seiten liegen damit handfeste win-win-Vorteile auf der Hand. Von Partnerschaften profitieren sowohl Newcomer als auch Etablierte. Seitdem haben sich immer mehr Startups und etablierte Unternehmen aus der Energiebranche in Deutschland unserem Netzwerk angeschlossen und über unsere Plattform, unsere Formate aber auch unsere Projekte im Bereich Geschäftsmodellentwicklung zusammengefunden.
Ein Erfolg, auf den wir schon recht stolz sind.

 

Branchenkonvergenz und Internationalisierung trifft auf Energieloft

 

In den letzten Jahren ist zu beobachten, wie etablierte Unternehmen der Energiebranche sich immer mehr neuen Branchen zuwenden und dort im Rahmen ihrer Innovationsaktivitäten nach neuen Geschäftsfeldern suchen. Das hatte für uns zur Folge, dass wir immer öfter gefragt wurden, ob wir als Energieloft auch neue Themen wie Mobilität, Smart City oder Industrie 4.0. adressieren. Etwas irritiert haben wir stets darauf geantwortet: “Ja, klar! Wir sind ein Innovationsnetzwerk.” Damit kam uns der Gedanke, dass der Name Energieloft vielleicht sogar für die etablierte Energiebranche gar nicht so optimal gewählt ist.

Gleichzeitig wollten nicht nur wir mit unserem Netzwerk Innovationen im Ausland beschleunigen, sondern auch die Startups in unserem Netzwerk signalisierten uns Interesse an einer Vernetzung ins Ausland. Als wir anfingen bei ersten Partnern und Kunden im Ausland über den Namen “Energyloft” zu stolpern, dachten wir uns: “Nein, so heißen wir bzw. so schreibt man uns nicht.”

Nicht nur die zuvor geschilderten Erfahrungen, sondern auch die Erkenntnis, dass weltweit und branchenübergreifend Innovationen notwendig sind, um gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit zu lösen, führte uns zu dem Entschluss, dass aus Energieloft Innoloft werden muss.

Und da sind wir nun: Innoloft

 

Nicht nur neuer Look: Aus Energieloft wird Innoloft

 

Seit einigen Wochen und Monaten haben wir nicht nur intensiv daran gearbeitet, dass Energieloft jetzt Innoloft heißt, sondern, dass unsere Plattform ebenso in neuem Look und mit neuen Features daherkommt, um dich noch schneller und einfacher zu vernetzen.

So wartet auf dich unser neues intelligentes Matching, welches dich auf Basis deiner Gesuche in Sekundenschnelle mit passenden Geschäftskontakten zusammenbringt. Zudem bietet dir Innoloft nicht nur erstmals einen personalisierten Netzwerk-Feed, der dich über relevante Netzwerkaktivitäten up-to-date hält, sondern auch viele neue Such- und Filterfunktionen, um dir das Auffinden von Innovationen und Partnern noch stärker zu erleichtern.

Wir laden dich herzlich ein, wirf doch einen Blick auf unsere neue Plattform! Über Feedback freuen wir uns jederzeit unter kontakt@innoloft.com.

 

Dein (nun) Innoloft Team