Digitales B2B-Unterstützungsangebot hilft beim Abfedern der Corona-Krise


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, Mobilität, Smart City & Buildings

Innoloft unterstützt euch mit seinem digitalen Netzwerk in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie greift weltweit um sich. Sie betrifft uns alle und bringt viel Unsicherheit mit sich. Was in den nächsten Monaten auf uns zukommt, weiß im Moment keiner. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise können derzeit kaum beziffert werden. Dennoch stehen wir der Krise nicht vollkommen hilflos gegenüber. Während es für das analoge Wirtschaftsleben große Einschnitte gibt und es durch den „Lockdown“ beinahe zum Erliegen kommt, können digitale Lösungen helfen, das komplette Herunterfahren zu überbrücken. Millionen von Menschen in Deutschland und der Welt arbeiten derzeit vom Home-Office. Ohne Internetanbindung, digitale Tools und Plattformen wäre dies nicht möglich.


Zahlreiche Unternehmen bieten derzeit ihre digitalen Lösungen zur Unterstützung an. Auch wir von Innoloft möchten uns aktiv beteiligen und einen Beitrag leisten, die wirtschaftlichen Einschränkungen, hervorgerufen durch die Corona-Krise, abzufedern. Wir stellen unsere digitale Netzwerk-Plattform als „White Label-Applikation“ Netzwerken, Verbänden, Clustern, Messen und weiteren privaten Organisationen zur Verfügung. Dazu passen wir sie entsprechend eurem Corporate Design an. Unser Innoloft Netzwerk-Betriebssystem ist darauf ausgelegt, Business-Kontakte zu initiieren und Lösungsanbieter, wie zum Beispiel Startups mit Lösungssuchenden zu verbinden.

Welche Funktionen bietet euch unsere digitale B2B-Netzwerkplattform?

  • – Unternehmensprofil anlegen

  • – Ein persönliches Mitarbeiterprofil anlegen

  • – Produkte hinterlegen

  • – Partnergesuche einstellen

  • – Automatisches Matchmaking zwischen Gesuchen und Angeboten

  • – News einstellen

 

Neben diesen zentralen Funktionen bietet die digitale Netzwerk-Plattform mit ihrem Netzwerk-Feed, Chat- und Mailing-Funktionen weitere Möglichkeiten, um sich auszutauschen und mit Netzwerk-Usern in Kontakt zu treten. Damit unterstützt die Plattform euch dabei zeitlich und örtlich unabhängig neue Geschäftsbeziehungen anzubahnen sowie bestehende zu bedienen.

Wirtschaftliche Mehrwerte durch digitalisierte Geschäftsbeziehungen auch für die Zeit nach Corona

Mit unserer digitalen B2B-Netzwerkplattform möchten wir euch unterstützen, die schwierige Corona-Zeit zu überbrücken. Dafür stellen wir euch die Plattform für einen Zeitraum von sechs Monaten in eurem Design zur Verfügung. Die Plattform eignet sich ausschließlich als Business-Netzwerk und ist nicht für private Anwendungen konzipiert.

 

Langfristig und über die Corona-Krise hinaus, möchten wir euch als ein digitales B2B-Netzwerk bereitstehen, mit dem ihr auch nach der Corona-Pandemie euch für die digitale Zukunft aufstellen könnt. Unsere Plattform bietet euch und euren Netzwerkmitgliedern die Chance, sich auf effektive Weise mit anderen Unternehmen, Startups, Organisationen zu vernetzen. Auf digitalem Weg könnt ihr Geschäftsbeziehungen anbahnen und pflegen. Unsere Plattform bietet mit den genannten Funktionen zahlreiche Möglichkeiten für neue “Kundenleads”, Partnerschaften, Kontakte, Austausch, Innovationen und Projekte.

Details zu unserer Plattform erfahren

 

Wer Interesse an unserem sechsmonatigen Unterstützungsangebot hat und mehr darüber erfahren möchte, kann direkt Kontakt zu unserem CEO, Sven Pietsch aufnehmen.

Anfragen und weitere Informationen zum Corona B2B-Unterstützungsangebot:
Email: s.pietsch@innoloft.com
Tel. +49 152 33668237

Einen Gesprächstermin vereinbaren

Innoloft Highlights 2019 – Unsere größten Erfolge im Jahresrückblick


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Mit dem Abschluss von 2019 geht unser bis dato stärkstes und energiegeladenes Geschäftsjahr seit Bestehen der Innoloft GmbH zu Ende. Auch wenn wir auf noch keine allzu lange Firmenhistorie blicken können, gab es im Jahr 2019 etliche Highlights für uns. Diese möchten wir durch einen Rückblick auf das Jahr mit euch teilen.  

Los geht’s!  

 

Plattform im neuem Gewand und mit erweitertem Funktionsumfang

Ein für uns weichenstellender Schritt war ohne Zweifel der Relaunch unserer Plattform mit Neugestaltung des Designs. Dafür haben wir unsere Plattform komplett überarbeitet. Wir haben sie nicht nur durch einen optimierten Aufbau und die Nutzung moderner Webtechnologien nutzerfreundlicher gestaltet, sondern auch durch neue Features erweitert. Damit bietet sie größere Mehrwerte für unsere Nutzer.

Somit geht die neue Plattform mit allerlei neuen Funktionen einher, wodurch sich der Funktionsumfang erweitert hat. Wie ihr dadurch noch besser eure Innovationsprojekte mit passenden Partnern umsetzen könnt, seht ihr in der nachfolgenden Grafik und beschreiben wir euch im Blog-Beitrag Bühne frei …

 

Infographik benefits innoloft

 

Doch damit nicht genug!

 

Rebranding öffnet Pforte zu neuen Branchen und Internationalisierung

Im rasanten Tempo ging es weiter, denn auch unser bisheriger (Marken-)Name “Energieloft” stand auf dem Prüfstand und damit unser gesamtes Corporate Design. Dessen Ausarbeitung, Anpassung und Neugestaltung hat mehrere Monate gedauert und uns den Sommer hinweg in Anspruch genommen. Happy waren wir, als wir dann am 1. Oktober 2019 unser Rebranding offiziell bekannt geben konnten. Wie aus Energieloft schließlich Innoloft wurde, haben wir ebenfalls in einem separaten Blog-Beitrag Aus Energieloft wird Innoloft: Here’s why! … für euch festgehalten. Ganz nebenbei erfahrt ihr mehr über den evolutionären Prozess, den wir mit unserem B2B Innovationsnetzwerk seit Gründung Ende 2015 beschritten haben.

Zwar wird der Energiesektor für uns weiterhin eine ganz zentrale Säule bleiben. Doch auch in anderen Branchen, wie beispielsweise im Gesundheits-, Finanz- und Industriesektor warten Innovationen auf Umsetzung. Zudem haben wir uns dem ambitionierten Ziel verschrieben, branchenübergreifend und weltweit Innovationen zu beschleunigen, gemeinsam mit euch über Deutschlands Grenzen hinweg – “Create Tomorrow Together”.

Innoloft platforms requests

 

Event Highlights und Projekterfolge 2019

Natürlich haben wir uns in dem Jahr nicht nur mit unserem Design und unserer Plattform befasst. Neben der neuen strategischen Ausrichtung und Positionierung haben wir unser “daily business”  nicht aus den Augen verloren. Aus unserem Business-Repertoire gefiltert, folgen einige ausgewählte Event- und Projekt-Highlights des vergangenen Geschäftsjahres, die wir gemeinsam mit Kunden und Partnern umgesetzt haben.

 

Startup Speed-Datings 2019

Ein zentrales Kernelement, das zwar einerseits zu unserem digitalen Innovationssystem zählt, aber andererseits analog stattfindet, sind unsere Startup Speed-Datings. Dafür waren wir im letzten Jahr quer verteilt in Deutschland unterwegs und kamen im Herbst sogar bis nach Paris. Mit unseren Startup Speed-Datings bringen wir Startups gezielt mit etablierten Unternehmen und Investoren zusammen. Auf sehr effektive Weise, in kurzen 8-minütigen Gesprächsrunden, können sich die Teilnehmenden, die sich zuvor auf den entsprechenden Webpages angemeldet haben, ihren Wünschen, Interessen und Kooperationsgesuchen entsprechend vernetzen lassen. Dazu setzen wir einen intelligenten Algorithmus ein, der auf Basis der eingegebenen Daten exakt die richtigen Gesprächspartner vermittelt.

Auf folgenden Events waren wir in 2019 mit einem Startup Speed-Dating vertreten und haben hier insgesamt mehr als 700 Teilnehmende bei rund 2.800 Dates gematcht.

 

Innoloft Speed Dating

 

 

Startup Challenges 2019

Während sich unsere Startup Speed-Datings darauf fokussieren, den Teilnehmenden passende Kontakte für mögliche Kooperationsprojekte zu vermitteln, geht es bei unseren Startup Challenges um Wettbewerbe auf Knopfdruck. Die Startup Challenges sind ebenso zentraler Baustein unseres B2B Innovationsnetzwerkes. Sie ermöglichen Startups, sich gezielt an Ausschreibungen zu beteiligen.

Gleichzeitig können etablierte Unternehmen ihre Innovationsprojekte voranbringen und sich dafür passende Partner aus dem Startup-Ecosystem suchen. Daraus resultiert ein win-win für beide Seiten. Schließlich verfügen Startups selten über eigene, über lange Jahre gewachsene Kundennetzwerke. Ihnen fehlt ebenfalls oft noch die entsprechende Erfahrung und Bekanntheit am Markt. Dafür bringen sie häufig viel frisches Know-how, neue Technologien, Mut und Risikobereitschaft mit – also genau genommen den sogenannten “entrepreneurial Spirit”, den eine Umsetzung von Innovationsprojekten braucht.

Mit unseren Challenges betätigen wir uns als Vermittler und können dazu unsere Plattform einsetzen, die inzwischen mehr als 2.500 etablierte Unternehmen und rund 2.000 Startups zählt. Allein in 2019 konnten wir insgesamt 314 Bewerbungen für unsere Startup Challenges screenen und an unsere Partner weiterleiten.

Zu den erfolgreichsten Challenges des letzten Jahres zählten:

  • U-START Challenge 2019 | Veolia, Thüga & BS | Energy
  • Metro Startup Challenge
  • EWE Mobility Challenge
  • E.DIS Startup Challenge

 

Hier könnt ihr selbst einen Blick auf unsere Challenges … werfen.

 

Erfolgreiche Innovationsprojekte

Neben unserer digitalen Plattform und unseren White Label Partnerplattformen, den Events und Challenges begleiten wir Innovationsprozesse, um Innovationen auch auf direktem Weg in Unternehmen zu beschleunigen. Dazu unterstützen wir euch mit Know-how und Innovation-Consulting bei der Entwicklung und Auswahl von Ideen, beim Konzeptionieren und Umsetzen sowie bei der Vermarktung und Skalierung.

Unsere auf Branchen und Technologien spezialisierten Innovation Manager helfen euch dabei passende Partner via Screening und Scouting zu finden und in Projekte einzubinden. Sie beraten bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen und erarbeiten Customer Journeys. Auf die Weise haben wir im letzten Jahr etliche Innovationsprojekte gemeinsam mit Kunden und Partnern realisiert.

Hier findet ihr eine Auswahl an durchgeführten Innovationsprojekten …

  • IoT-Plattform Stadtwerke Aachen
  • IoT Plattform evo Oberhausen
  • Digitalstrom-Produkt, Stadtwerke Aachen
  • E-Roller-Sharing Aachen, Business Crowdfunding
  • Mobilitätsplattform Stadtwerke Neuss

 

Bei Fragen zu den einzelnen Projekten sprecht uns gern an!

 

Was es sonst noch zu berichten gibt …

Noch vieles mehr ließe sich über das vergangene Jahr berichten. Daher möchten wir hier in einer abgespeckten Form auf weitere Highlights verweisen …

Unser Team wächst von 18 zu Beginn des Jahres auf 28 Teammitgliedern Ende des Jahres. Gemeinsam verbringen wir eine Team-Week in der Eifel und lassen das Jahr mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier ausklingen.

 

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner energate GmbH bringen wir den Trendradar für die Energiewirtschaft blue oceans – einem neuen Branchenreport zu bedeutenden Energie-Trends heraus. Der erste Report erfolgt zum Thema Smart Building Solutions und wird im Februar auf der E-world 2019 präsentiert. Ein zweiter Branchenreport folgte im Sommer zum Thema Smart Mobility Services.

 

Wir starten mit neuen Social Media Formaten, um euch am aktuellen Innoloft Geschehen teilhaben zu lassen. Unsere Followerzahlen entwickeln sich positiv und unsere Social Media Community wächst erfreulicherweise. Ihr findet uns auf den folgenden Kanälen: Twitter, Facebook, Instagram, Youtube und Linkedin.

 

Erste Kooperationen und Projekte haben wir 2019 in Asien gestartet und setzen die Zusammenarbeit mit unseren White-Label Innovationsplattformen fort, die wir ebenfalls relauncht haben.

 

Last but not least … zum Ende des Jahres freuen wir uns, dass Gründerszene Awards uns als eines der am schnellsten wachsenden Startups im Bereich digitale Businessmodelle gekürt hat. Immerhin haben wir es mit unserem Startup unter die TOP 50 auf Platz 21 in Deutschland geschafft und sind Branchensieger im Bereich Energie. Wie wir das erreicht haben, könnt ihr in einem Interview mit unserem CEO Sven bei Gründerszene … nachlesen.

 

Ein großes Danke an unser Team, Kunden & Partner

All das, was wir im letzten Jahr auf die Beine gestellt haben, wäre weder ohne unsere Kunden und Partner noch ohne ein schlagkräftiges und engagiertes Team möglich gewesen. Daher gilt euch ein großer Dank und wir freuen uns auf die Fortsetzung in diesem und in den nächsten Jahren. Denn nun heißt es, den Blick nach vorne gerichtet und mit voller Kraft voraus.

 

Ausblick auf 2020

Erste Projekte stehen bereits in den Startlöchern. Folgende Termine könnt ihr euch für euren Terminkalender vormerken.

Das sind die Events auf die wir uns in den ersten Monaten dieses Jahres freuen. Weitere werden folgen!

 

Startup Speed-Datings

 

  • 11. & 12. Februar 2020, E-world Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 05. & 06. März 2020, Fiberdays Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 24. März 2020, Tech Festival Startup-Dating – Infos & Anmeldung
  • 20. April. 2020, HANNOVER MESSE Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung

 

Das neue Jahr kann kommen!

 

 

Parametricos ist das Startup der Woche 48: web-basierte Visualisierungsanwendungen für die Bauindustrie


IT & IKT, Smart City & Buildings

Der Baumarkt boomt. Da die Weltbevölkerung weiter wächst, muss Raum zum Wohnen und Arbeiten geschaffen werden. In Großstädten jagt ein Bauprojekt das nächste und die Architekten, Ingenieure und Bauleiter sind sehr beschäftigt. Unser Startup der Woche, Parametricos, hat eine Software entwickelt, die den “AECs” mithilfe von BIM-Daten und genereller Verbesserung des Workflows das Leben erleichtert. Heute sprechen wir mit Marios Messios, dem CEO von Parametricos, um mehr über das Startup zu erfahren.

Hallo Marios! Danke, dass du dir heute die Zeit nimmst! Würdest du uns zum Einstieg kurz beschreiben, was Parametricos macht?

Na klar! Parametricos entwickelt das sogenannte Studio, eine Cloud-Lösung zur Verbesserung des Workflows des AEC-Profis in allen Phasen eines Bauprojekts. Unter den Begriff AEC fallen alle Experten der Architektur-, Ingenieur- und Bauindustrie.

Könntest du uns ein paar Infos über die zugrundeliegende Technologie geben?

Parametricos Studio („Studio“) ist eine Cloud BIM+GIS Asset Management Lösung für Fachleute der Architektur-, Ingenieur- und Bauindustrie, die ihren Workflow in allen Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes verbessert. Von der Planung über das Facility Management bis hin zum Abbruch. Das Studio bietet ein Cloud-basiertes Toolkit, das alle digitalen Assets und Dokumentationen, die mit dem Bauprojekt verbunden sind, sicher auf einem privaten Konto speichert und visualisiert. Darunter fallen auch 3D-Modelle und Building Information Modelling. Letzteres bezeichnet ein 3D-Modell mit eingebetteten Daten. Mit diesem Ansatz können die Nutzer ihre Architekturvorschläge testen und ihre digitalen Assets auf Online-Karten mit Hilfe von Geographical Information System (“GIS”) Daten geokoordinieren.

Alles klar. Lösungen zur Workflow-Verbesserung gibt es ja schon einige. Worin siehst das USP, das Experten vom Fach dazu bewegt, eure Lösung zu nutzen?

Das rasante Arbeitsumfeld in der Bauindustrie und der Mangel an Daten während eines Projekts zwingen die meisten Architekturbüros, ein Projekt in kürzester Zeit zu visualisieren und zu realisieren. Diese Praxis entsteht isoliert, mit minimaler Berücksichtigung der Umgebung oder der Gemeinschaft, in der sich das Projekt befindet. Das Studio verdeutlicht die Bedeutung der Kontextualisierung eines Gebäudes von den frühesten Phasen des Planungskonzepts über den Bau bis hin zum Facility Management für die verbleibende Projektlaufzeit unter Verwendung von Geodaten.

Unsere Wettbewerber bringen Lösungen auf den Markt, die die Bedeutung von BIM veranschaulichen und validieren, aber noch nicht Cloud BIM mit Geospatial-Möglichkeiten wie unser Studio erkundet haben. Keiner der Wettbewerber für Cloud-Lösungen bietet eingebettete Online-Geodaten an.

Softwarelösungen werden von vielen Unternehmen als Lizenzmodell vertrieben. Ist das bei euch ähnlich oder nutzt ihr ein anderes Geschäftsmodell?

Ja genau. Wir bieten ein Basispaket namens „Professional“ zum Festpreis von 49,00 €/Monat an, das den Zugriff auf alle Funktionen und Vorteile beinhaltet. Der Benutzer kann gegen Aufpreis mehr Speicherplatz und Teammitglieder hinzufügen. Unsere Basispreise von 49,00 €/Monat gewinnen gegenüber der Konkurrenz, die durchschnittlich 63,00 €/Monat (70 $) berechnet. Das Studio, zu einem erschwinglichen und wettbewerbsfähigen Preis, skaliert nach den Bedürfnissen des Benutzers.

Seit der Registrierung des Unternehmens haben wir mehrere erfolgreiche Initiativen ergriffen, um mehrere Produkte und Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, im Einklang mit dem Hauptprodukt, dem Studio. Diese Produkte arbeiten an Sensibilisierungsproblemen in unserem lokalen Markt in Zypern und dem internationalen Markt. Die Marketingkampagnen für beide Produkte tragen dazu bei, den Traffic für das Studio zu steigern. Wir haben einen Core Account entwickelt und einige Lösungen für unsere Kunden eingeführt, darunter „find an architect“.

Architectonic ist ein weiteres Produkt, das von Parametricos unterstützt wird: eine jährliche Hybridveranstaltung in Zypern, in der Welt der Start-ups und des Bauens mit ausländischen Referenten, Netzwerkaktivitäten und Ausstellungen.

Du hast eben schon erwähnt, dass euer Heimatmarkt in Zypern ist. Aber ihr seid auch international tätig. Kannst du uns noch mehr zur aktuellen Marktsituation und eurer Position darin erzählen?

Da die Zukunft des Bauens sich durch Building Information Modelling und digitale Akzeptanz verändert, wird der Nischenmarkt von BIM immer leistungsfähiger und profitabler. Die Marktgröße von BIM wird, laut vielen Marktforschungsberichten, bis 2025 über 11 Milliarden US-Dollar wachsen.

Basierend auf den Eigenschaften unseres Produktes, platzieren wir unsere Innovation im BIM-Markt im Segment Software, das 59% des Nischenmarktes einnimmt. Daher streben wir bis 2025 ein Marktvolumen von rund 6,49 Mrd. USD an.

Unsere Zielkunden sind Berufe in der Architektur-, Ingenieur- und Bauindustrie in kleinen und mittleren Unternehmen.

Die Pilotanwender sind in mehreren BIM-Segmenten tätig. Viele der Teilnehmer an einem Bauprojekt möchten an einem effizienteren und kostengünstigeren Asset Management beteiligt werden, indem sie ihre Projekte pünktlich und budgetgerecht halten. Beispielsweise könnten Ingenieure und Facility Manager mit Hilfe von Geo-Location in der Informationsumgebung in einer virtuellen Umgebung navigieren, die die reale Welt (d.h. die umliegenden Gebäude, bioklimatisch usw.) repräsentiert. Die Architekten und Ingenieure hingegen wären daran interessiert, die Planungszeit zu verkürzen, weniger Besuche vor Ort durchzuführen und den Flächenbedarf und die Materialverschwendung zu reduzieren. Der Bauherr könnte mit unserer Lösung, bessere strategische Entscheidungen während des gesamten Lebenszyklus des Bauwerks treffen.

Wie lange gibt es euch schon?

Wir haben am 7. September 2019 eine funktionale Studio-Plattform entwickelt und öffentlich gestartet. Wir testen und extrahieren derzeit Feedback von handverlesenen Industrieexperten, basierend auf ihrem Fachwissen und ihrer Anwendung von BIM, ihren Auswirkungen auf die BIM-Community weltweit und ihren Arbeitsbereich. Die Pilotanwender nutzen die Plattform probeweise mit einem vorher festgelegten Ablaufdatum, gefolgt von unserem Abrechnungsplan.

Marios, damit sind wir leider schon am Ende unseres Interviews angekommen! Wir danken euch für die spannenden Einblicke in euer Unternehmen. Wer mehr über euch, Parametricos, erfahren möchte, kann sich gerne das entsprechende Innoloft Profil oder eure Requests anschauen.

Urban ENERGY ist das Startup der Woche 43: Smart City von morgen


Energieversorgung, Mobilität, Smart City & Buildings

Das Thema Elektromobilität ist aus aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten nicht mehr wegzudenken. Obwohl das 2010 von der Bundesregierung gesetzte Ziel, 2020 rund eine Million E-Autos auf deutschen Straßen zu haben, lange noch nicht erreicht ist, steigt die Anzahl der neuzugelassenen E-Fahrzeuge stetig. Was dabei jedoch immer zu beachten ist: sind viele E-Autos zum Laden an das Stromnetz angeschlossen, kann das zu neuen Ladespitzen und im schlimmsten Fall zu einer Netzüberlastung führen. Unser Startup der Woche, Urban ENERGY, adressiert genau dieses Problem und entwickelt eine Cloudlösung, die die Netzauslastung optimieren soll. Welche Technologien dahinter stecken und wie die Lösung im Detail aussieht, erfahren wir von Geschäftsführer Paul Dittrich im Interview.

Hallo Paul! Wir freuen uns sehr, dass du heute hier bist. Wir starten auch direkt mit der ersten Frage: Wie würdest du Urban ENERGY in einem Satz vorstellen?

urban ENERGY bringt das Energiemanagement mit KI auf ein neues Level und optimiert die Netzauslastung.

Und wie genau macht ihr die KI für diese Zwecke nutzbar? Erzähl‘ uns in diesem Zusammenhang gerne etwas über eure Produkte und Leistungen.

Die urban ENERGY Cloud Plattform stellt eine moderne Lösung zur Integration kosteneffizienter sowie hochskalierbarer Smart Grid Analytics in Echtzeit dar. Daten aus bestehenden Ladesäulen- oder Energiemanagementlösungen können zentral integriert und innerhalb von Millisekunden weiterverwendet werden. Kunden profitieren neben der zur Verfügung gestellten Plattform as a Service (PaaS) zur Entwicklung eigener Anwendungsfälle außerdem von der Data Analytics Funktion für Smart Grids. Die urban ENERGY Cloud Plattform, welche sowohl on-premise, öffentlich (z.B. AWS, Azure) als auch hybrid betrieben werden kann, stellt eine hochmodulare Komplettlösung bereit, um Energy Intelligence mithilfe von Predictive Analytics, Prescriptive Analytics sowie Machine Learning in Echtzeit zu operationalisieren.

Das klingt gerade im Hinblick auf die genutzen Technologien sehr zukunftsträchtig. Um langfristig am Markt bestehen zu können, müsst ihr euch jedoch trotzdem gegen konkurrierende Unternehmen durchsetzen. Mit welchem Alleinstellungsmerkmal geht ihr diesen Wettbewerb an?

Ja, es gibt bereits große Player wie Siemens mit schwergewichtigen Lösungen oder Anbieter in bestimmten Nischen wie Ladesäulen- oder klassisches Energiemanagement für Gebäude. Es gibt aber nur wenige Anbieter, die eine pragmatische Lösung im Bereich der intelligenten Vernetzung anbieten, die auf die aktuellen Probleme, wie Überlastung der Verteilnetze wirklich eingeht. urban ENERGY füllt diese Lücke und geht in die Rolle eines Energie-Vermittlers zur Integration unterschiedlicher Anwendungen, mit dem Ziel eine Smart City durch Künstliche Intelligenz so energie- und kosteneffizient wie nur möglich zu gestalten.

Wie integriert ihr eure Cloud-Lösung inklusive der verschiedenen Leistungen denn in ein Geschäftsmodell?

Noch vor Gründung von urban ENERGY haben wir über ein Jahr lang Gespräche mit möglichen Kundengruppen geführt. In dieser Zeit haben wir unseren Business Case optimiert und ein für den Kunden optimales Lizenzmodell entwickelt. Eine einschlägige Rentabilität für den Kunden ist bereits ab 5 Ladesäulen gegeben. Neben Ladesäulen sind jedoch auch andere Use Cases wie Predictive Maintenance oder Vorhersagen von Energiemengen möglich. Mit der adesso AG, einem großen IT-Unternehmen und Phoenix Contact, einem weltweit agierenden Elektrotechnik Konzern haben wir nicht nur zwei Investoren, sondern auch strategische Partner, die über ein weitreichendes Vertriebsnetzwerk verfügen. Aktuell führen wir weiterführende Gespräche in der Energie- und Immobilienwirtschaft.

Befindet sich dort auch euer Zielmarkt oder setzt dieser sich aus anderen Branchen zusammen?

Neben Stadtwerken erfolgen Projekte in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Immobilienunternehmen. urban ENERGY wird aber auch zunehmend für Logistik- und Gewerbeunternehmen interessant, die ihren Fuhrpark nach und nach elektrifizieren möchten. Mehrere LKWs oder Busse aus dem ÖPNV zeitgleich mit Strom zu versorgen wird einer der großen Herausforderungen der Zukunft, die sich urban ENERGY annehmen möchte. Aktuell konzentrieren wir uns auf den deutschsprachigen Raum, da wir immer mehr Anfragen von Stadtwerken oder auch Wohnungsbaugesellschaften erhalten, die die Herausforderungen im Verteilnetz sehen und hier nach entsprechenden Lösungen suchen.

Wo steht ihr denn aktuell mit der Entwicklung von Urban Energy? Ist eure Cloud Plattform bereits nutzbar?

Genau, die eigentliche IoT-Cloud-Plattform steht bereits. Aktuell erweitern wir diesen Energy Data Hub um weitere Use Cases: z.B. die zeitliche Verlagerung von Ladevorgängen, die Vorhersage von Energiemengen aus Erneuerbaren Energien. Aktuell sind wir daher auf der Suche nach ersten Projekten zur Verprobung des urban ENERGY Plattform und erster Use Cases. Im Rahmen eines Forschungsprojektes, welches ab Dezember 2019 startet, arbeiten wir über drei Jahre hinweg u.a. mit der Stadt, den Stadtwerken und der TU Dortmund sowie dem Fraunhofer Institut gemeinsam an einer Quartierslösung.

Damit sind wir schon am Ende unseres Interviews angelangt. Vielen Dank für die interessanten Antworten! Wir wünsche euch weiterhin viel Erfolg und wollen an dieser Stelle natürlich noch auf euer Innoloft Profil und euer Innoloft Request aufmerksam machen. Interessenten können dort weitere spannende Informationen zu euch finden.

Aus Energieloft wird Innoloft: Here´s why! The Story behind


Energie & Umwelt, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

 

Liebes Netzwerkmitglied, lieber Netzwerkpartner,

1. Oktober 2019: Aus Energieloft wird Innoloft. Ein Tag und Ereignis auf das wir lange hingearbeitet und hin gefiebert haben. Du fragst dich, was uns zu diesem bedeutungsvollen Schritt bewegt hat? Das möchten wir dir hier gern erzählen und dich by the way auf unsere Startup-Reise mitnehmen. Doch dazu werfen wir zunächst einen kurzen Blick zurück auf den Anfang als Ausgangspunkt unserer Reise.

 

Wie es begann

 

Warum geht der Fortschritt bei der Energiewende, eine unserer größten gesellschaftlichen Herausforderungen nur so langsam voran? Diese Frage stellten wir uns vor vier Jahren Ende 2015. Wir, das Gründerteam, befanden uns gerade in den letzten Zügen unseres Studiums und suchten Antwort auf die Frage in unserem direkten Umfeld. Wie sich zeigte, bleiben viele Forschungsergebnisse in den Schubladen liegen und werden nicht in der Wirtschaft umgesetzt. Unsere Lösung: Eine digitale Plattform, die den Forschungstransfer digitalisiert – “ener.wi – transparente Energiewende” war geboren.

Schnell merkten wir, dass Forschung und etablierte Unternehmen recht gut vernetzt sind und sich das Interesse an unserer Plattform in Grenzen hielt. Von etablierten Unternehmen erhielten wir jedoch immer wieder die Anfrage: “Wir suchen Startups mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen. Habt ihr diese auch in eurem Netzwerk?”

Da wir selbst ein Startup sind, sahen wir uns ebenfalls damit konfrontiert, dass uns niemand kannte und sich so das Finden von Pilotkunden und Partnern als schwierig erwies. So wurde uns klar, dass gerade junge und unbekannte Startups, die jedoch hoch innovative Geschäftsmodelle und Technologien entwickeln, nicht ausreichend vernetzt sind. Aus dieser Problemstellung heraus ist Anfang 2016 Energieloft entstanden.

 

Von der Datenbank zum Netzwerk

 

Anfänglich „nur“ mit einer Startup-Datenbank gestartet, wurde uns nach einiger Zeit bewusst, dass eine Datenbank allein das Vernetzungsproblem nicht hinreichend löst und die Digitalisierung weitaus mehr Möglichkeiten bietet. So führte uns die Entwicklung von neuen, intelligenten Formaten, wie z.B. unsere Startup Speed-Datings oder Challenges, weg von einer reinen Datenbank hin zu einem Netzwerk.

Gleichzeitig erkannten immer mehr Unternehmen, dass sie die Innovationskraft junger, innovativer Unternehmen benötigen. Wohingegen sich neu gegründete Startups auf die Suche nach Partnerschaften mit etablierten Unternehmen machen, um Zugang zu Kunden und Ressourcen zu erhalten. Für beide Seiten liegen damit handfeste win-win-Vorteile auf der Hand. Von Partnerschaften profitieren sowohl Newcomer als auch Etablierte. Seitdem haben sich immer mehr Startups und etablierte Unternehmen aus der Energiebranche in Deutschland unserem Netzwerk angeschlossen und über unsere Plattform, unsere Formate aber auch unsere Projekte im Bereich Geschäftsmodellentwicklung zusammengefunden.
Ein Erfolg, auf den wir schon recht stolz sind.

 

Branchenkonvergenz und Internationalisierung trifft auf Energieloft

 

In den letzten Jahren ist zu beobachten, wie etablierte Unternehmen der Energiebranche sich immer mehr neuen Branchen zuwenden und dort im Rahmen ihrer Innovationsaktivitäten nach neuen Geschäftsfeldern suchen. Das hatte für uns zur Folge, dass wir immer öfter gefragt wurden, ob wir als Energieloft auch neue Themen wie Mobilität, Smart City oder Industrie 4.0. adressieren. Etwas irritiert haben wir stets darauf geantwortet: “Ja, klar! Wir sind ein Innovationsnetzwerk.” Damit kam uns der Gedanke, dass der Name Energieloft vielleicht sogar für die etablierte Energiebranche gar nicht so optimal gewählt ist.

Gleichzeitig wollten nicht nur wir mit unserem Netzwerk Innovationen im Ausland beschleunigen, sondern auch die Startups in unserem Netzwerk signalisierten uns Interesse an einer Vernetzung ins Ausland. Als wir anfingen bei ersten Partnern und Kunden im Ausland über den Namen “Energyloft” zu stolpern, dachten wir uns: “Nein, so heißen wir bzw. so schreibt man uns nicht.”

Nicht nur die zuvor geschilderten Erfahrungen, sondern auch die Erkenntnis, dass weltweit und branchenübergreifend Innovationen notwendig sind, um gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit zu lösen, führte uns zu dem Entschluss, dass aus Energieloft Innoloft werden muss.

Und da sind wir nun: Innoloft

 

Nicht nur neuer Look: Aus Energieloft wird Innoloft

 

Seit einigen Wochen und Monaten haben wir nicht nur intensiv daran gearbeitet, dass Energieloft jetzt Innoloft heißt, sondern, dass unsere Plattform ebenso in neuem Look und mit neuen Features daherkommt, um dich noch schneller und einfacher zu vernetzen.

So wartet auf dich unser neues intelligentes Matching, welches dich auf Basis deiner Gesuche in Sekundenschnelle mit passenden Geschäftskontakten zusammenbringt. Zudem bietet dir Innoloft nicht nur erstmals einen personalisierten Netzwerk-Feed, der dich über relevante Netzwerkaktivitäten up-to-date hält, sondern auch viele neue Such- und Filterfunktionen, um dir das Auffinden von Innovationen und Partnern noch stärker zu erleichtern.

Wir laden dich herzlich ein, wirf doch einen Blick auf unsere neue Plattform! Über Feedback freuen wir uns jederzeit unter kontakt@innoloft.com.

 

Dein (nun) Innoloft Team

Recogizer ist das Startup der Woche 40: Self-Learning Building Solutions


Energieeffizienz & Umwelt, Smart City & Buildings

Die Einsatzbereiche von Künstlicher Intelligenz weiten sich schon seit geraumer Zeit auf die unterschiedlichsten Branchen aus. Selbstverständlich werden auch die Energie- und Gebäudewirtschaft adressiert, in denen bspw. Stromnetze oder Energiesektoren durch künstliche Intelligenz gesteuert werden. Da liegt es natürlich nahe, eine so vielseitige Technologie auch zu Energieeffizienzzwecken zu nutzen. Unser Startup der Woche sieht das genauso. Recogizer hat daher ein selbstlernendes System entwickelt, das den Energieverbrauch von Gebäuden senkt und CO2-Emissionen vermeidet. Eine spannende Idee, über die wir im Interview mit Geschäftsführer Carsten Kreutze sprechen.

Hallo Carsten! Wir freuen uns, heute mehr über euer Startup zu erfahren und legen deswegen auch direkt los. Wer seid ihr bei Recogizer?

Wir sind Pioniere für selbstlernende Gebäudelösungen und sparen durch künstliche Intelligenz Energie in Gewerbegebäuden.

Gib uns gerne ein paar Hintergrundinfos zu euren Lösungen. Eine Künstliche Intelligenz muss ja bspw. mit einer Menge von Daten gefüttert werden. Woraus generiert ihr diese?

Unsere Lösung energyControl ist eine selbstlernende Regelung für klimatechnische Anlagen, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz den Energieverbrauch senkt. Mehr als 20% des thermischen Energiebedarfs in Gewerbegebäuden lassen sich so einsparen, und im gleichen Zuge CO2-Emissionen vermeiden.
Dazu wird zunächst ein digitaler Zwilling entwickelt, der passgenau auf das Gebäude zugeschnitten ist. Wir bedienen uns dafür bei allen Messdaten der Liegenschaft, die zum Beispiel von Sensoren, Reglern, Verbrauchszählern und Aktoren erhoben werden. Aus der strukturieren Datenaufzeichnung erlernt energyControl sehr genau das Anlagen-, Gebäude- und Nutzungsverhalten. Das ermöglicht eine vorausschauende Regelung, so dass wir vollkommen automatisiert Energie einsparen.

Das Konzept der Künstlichen Intelligenz ist den meisten Akteuren in der Energie- und Gebäudewirtschaft schon lange nicht mehr fremd, wenngleich es aktuell nur sporadisch genutzt wird. Was macht eure Lösung besonders und erschließt ihr den Weg in den praktischen Einsatz?

Das Besondere ist: Alle gebäudeindividuellen Faktoren werden einbezogen, die den Energieverbrauch wesentlich beeinflussen: Wetterdaten, Belegungsdaten, Nutzungs- oder Öffnungszeiten und komplexe Anlagenzusammenhänge. Durch intelligente Prognosen dieser Einflüsse wird genau so viel Wärme, Kälte und Frischluft bereitgestellt, wie es ein optimales Raumklima erfordert, mit so wenig Energieeinsatz wie möglich. Unser Ziel ist es, möglichst nah an das Optimum zu kommen: Das Gebäude verbraucht wirklich nur die benötigte Energie, und zwar völlig automatisiert. Voraussetzung ist eine Automationsebene im Gebäude, auf der energyControl über Standardschnittstellen aufgesetzt wird.

Und wie gestaltet sich das Pricing für energyControl?

Unser Pricing-Modell ist einfach: Es gibt einen Eimalpreis für Setup und Startphase, gefolgt von einem jährlichen Servicepreis für die kontinuierliche Dienstleistung. Da energyControl eine geringinvestive Maßnahme ist, rechnet sich die Investition häufig nach weniger als 12 Monaten.

Neben der selbstlernenden Regelung bieten wir ein Energiemonitoring an, dass für Transparenz über die Anlagen und Verbräuche sorgt. Damit können einzelne Gebäude und auch größere Bestände von Liegenschaften dauerhaft überwacht und verglichen werden. Monitoring ist die Basis für die vorausschauende Regelung und erfasst Daten in Echtzeit. Im energyPortal hat der Kunde jederzeit seine Einsparungen im Blick.

Gehen wir doch kurz ein bisschen näher auf eure Kunden ein. In welchen Segmenten und Branchen siedeln diese sich an?

Wir richten uns an Betreiber und Nutzer größerer Gewerbegebäude, z. B. von Hotels, dem Einzelhandel, Bürogebäuden, Bildungseinrichtungen. Deren Anliegen ist es, ihre Gebäude energiesparender zu bewirtschaften und Nachhaltigkeitsinitiativen auf den Weg zu bringen. Aufgrund des datenbasierten Ansatzes sind die Amortisationszeiten der Energieeffizienzmaßnahme sehr kurz, was für Gebäudebetreiber ein wichtiges Entscheidungskriterium ist. Wir agieren derzeit hauptsächlich im deutschsprachigen Raum, wobei auch die Projekte europa- und weltweit zunehmen.
Dabei haben wir unsere Lösung spezifisch für Bestandsgebäude zugeschnitten, und damit eine innovative Alternative zu aufwändigen Energieeffizienz-Maßnahmen geschaffen, die sich in kurzer Zeit bezahlt macht.

Ihr seid also bereits am Markt etabliert und dabei, euer Startup weiter auszubauen?

Genau, Recogizer ist schon seit einigen Jahren erfolgreich am Markt. So wird energyControl schon erfolgreich im Einzelhandel, Hotels und in Büro- und Verwaltungsgebäuden eingesetzt. Bei einem bekannten Department Store in Freiburg konnten wir beispielsweise schon im ersten Jahr der Regelung 92 Tonnen CO2 und 33.000€ Energiekosten sparen – Tendenz steigend. Das ist so viel CO2, wie ein Wald mit 7360 Buchen im Jahr binden würde. Mit jedem Projekt leisten wir gemeinsam mit unseren Kunden einen innovativen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz.

Durch strategische Partnerschaften agieren wir flexibel am Markt. Recogizer arbeitet insbesondere mit großen Unternehmen aus den Bereichen Energieversorgung zusammen wie MVV und Mainova, sowie dem Gebäudeautomatisierer Kieback & Peter.

Carsten, damit sind wir auch schon am Ende unseres Gesprächs angelangt. Vielen Dank für das spannende Interview. Wir hoffen, noch viel von euch zu hören und wünschen euch weiterhin viel Erfolg! Wer Interesse an euren Produkten oder einer Zusammenarbeit hat, darf für weitere Informationen gerne einen Blick in euer Energieloft Profil und euren Energieloft Request werfen.

Bühne frei für den neuen ENERGIELOFT Auftritt


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Seit Monaten arbeiten wir intensiv an dem Relaunch unseres Portals. Jetzt freuen wir uns euch mit diesem Blog-Beitrag unser Release offiziell bekannt zu geben. Viele neue Funktionen gehen mit einher. Nicht nur das Frontend hat sich gewandelt, auch unser Dashboard sowie Backend hält viele Neuerungen für euch bereit. So geben wir euch zahlreiche neue Tools an die Hand, mit denen ihr eure Innovationen noch schneller voranbringen könnt. Welche Funktionen das sind und wie sie sich in unser LOFT-System einfügen, wir stellen sie euch vor.

Alle neuen ENERGIELOFT-Funktionen im Blick

Seit 2015 beschleunigen wir als Innovationsnetzwerk mit unserem Ökosystem Innovationen in den Bereichen Energie, Mobilität und Smart City sowie in den angrenzenden Bereichen, wie IKT, Industrie 4.0 oder Financing. Die ENERGIELOFT-Datenbank ist hier zentrales Herzstück. Sie unterstützt beim Screening des Marktes, Scouting von Anwendungen, Analyse neuer Produktkonzepte sowie Erschließung von Geschäftsfeldern auf Basis neuer Technologien und Businessmodelle.

Sorgfältig strukturiert nach einzelnen Technologiesegmenten können über sie auf relevante Informationen zugegriffen werden. Mit dem Relaunch wird von jetzt an in einem persönlich auf euch zugeschnittenen Feed relevanter Content angezeigt. Wir informieren euch in Echtzeit über aktuelle Lösungen von Startups, Request und News, die euch interessieren.

Ihr selbst könnt mit der Funktion Request Gesuche aufgeben und so passende Investoren oder Produkte und Lösungen finden. Unser neues Live Matching vereinfacht die Kontaktanbahnung. Ihr erhaltet schnellen und vereinfachten Zugriff zu passenden Kontakten. Darüber hinaus haben wir in unser digitales Innovations-Ecosystem eine Vielzahl weiterer intelligenter Unterstützungssysteme integriert.

Gemeinsam mit euch Innovationen beschleunigen

„Create Tomorrow Together“ heißt unser Slogan und mit den Neuerungen sowie erweiterten Funktionsumfang könnt ihr jetzt noch besser Kooperationen anstoßen, schneller relevante Informationen erhalten und eure Innovationsprojekte beschleunigen. Wir vereinfachen damit ebenso Prozesse und das Management der bereits über 3.000 aktiven User unserer ENERGIELOFT-Datenbank.

Interessiert? Dann geht auf Erkundungstour im neuen LOFT-System und überzeugt euch selbst von den vielen neuen Funktionen. Hier geht’s zum Login.

Gemeinsam mit METRO als Pilot-Kunden durchstarten


Energieeffizienz & Umwelt, Energiespeicherung, IT & IKT, Smart City & Buildings

Mit unserer neuen, gemeinsam mit METRO gestarteten Challenge suchen wir nach Startups, die ihre Innovationen und Lösungen zusammen mit METRO auf den Markt bringen wollen.

Bewerbt euch bis zum 23.07.2019 mit einer Kooperationsidee bei METRO, einem führenden internationalen Spezialisten für den Groß- und Lebensmittelhandel. Mit rund 37 Mrd. Euro Umsatz im Jahr 2017/18 und mehr als 150.000 Mitarbeitern weltweit METRO als Pilot-Kunden für ein bezahlten Projekt gewinnen!

Gesucht werden digitale Lösungen für die METRO Stores im Bereich Dezentrale Energieerzeugung und -speicherung, IoT vernetzte Gebäude, Energieeffiziente Gebäude sowie nach Innovationsideen für METRO Kunden im Bereich Restaurants.

Im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie möchte METRO in neue innovative Lösungen – Produkte, Geschäftsmodelle, Prozessverbesserungen – investieren.

Zum Ablauf

ENERGIELOFT unterstützt METRO bei der Auswahl von passenden Ideen. Diese reicht ihr bei uns ein. Kommen eure Kooperationsideen in die engere Wahl, könnt ihr euch einen halben Tag lang gemeinsam mit einem METRO-Mitarbeiter am Firmensitz Düsseldorf persönlich austauschen und eure Idee besprechen. Anschließend stellt ihr sie einem Expertengremium vor. Habt ihr sie von eurer Kooperationsidee überzeugt, startet ihr gemeinsam mit METRO in das bezahlte Pilotprojekt. Bei erfolgreicher Umsetzung könnt ihr euch über eine langfristige Kooperation mit METRO freuen.

Zur Bewerbung

Bewerben können sich weltweit alle Startups, die nicht älter als zehn Jahre sind.

Weitere Infos zur Challenge und zur Bewerbung findet ihr hier: METRO Startup Challenge

Wie Startups digitale Lösungen nutzen, um Brücken zwischen der Energie- und Wohnungswirtschaft zu bauen.


Smart City & Buildings

40 Prozent unseres Gesamtenergieverbrauchs veranschlagen Wohn- und Gewerbegebäude. Doch bis zum Jahr 2050 gilt es die neue EU-Richtlinie zur Energieeffizienz von Gebäuden umzusetzen. Dann sollen alle Gebäude europaweit Niedrigstenergiehäuser sein. Bis dahin ist noch einiges zu leisten. Denn um das zu erreichen, braucht es nicht nur Dämmung und mehr Energieeffizienz in Gebäuden. Benötigt wird ebenso der Einsatz von erneuerbarer Energie zur Energieversorgung, die Einrichtung von Ladepunkten für Elektroautos sowie die Nutzung von digitalen Gebäude- und Energiemanagementlösungen für den kombinierten Einsatz.

All das kann in sich vereint ein „Smart Building“ bieten. Durch smarte Gebäudelösungen wachsen jedoch auch die Energiewirtschaft und Wohnungswirtschaft immer weiter zusammen. So können in vernetzten Gebäuden mithilfe verbauter Sensorik Daten generiert, analysiert und ausgewertet werden. Durch die Daten lassen sich Informationen schneller gewinnen und verarbeiten. Sie bilden Energieverbräuche, Nutzungsverhalten von Bewohnern und Betriebszustände von technischen Geräten und Anlagen in Gebäuden ab. Unter Einbindung zusätzlicher Daten sind Analysen und Prognosen möglich, die helfen Gebäude instand zu halten. Daraus ergeben sich neben Energieservices, ebenso neue Geschäfts- und Serviceoptionen für die Immobilien- und Wohnungswirtschaft.

8 smarte Lösungen für Smart Buildings aus dem LOFT-Ecosystem

Smarte vernetzte Lösungen für Smart Buildings adressieren gleichermaßen Energie- und Wohnungswirtschaft. Sie bilden den Ausgangspunkt für neue digitalisierte Geschäftsmodelle. Mit solchen innovativen Energie-, Daten- und Gebäudemanagement-Lösungen beschäftigen sich Startups. Sie entwickeln auf Grundlage von Big Data, Künstlicher Intelligenz (KI), Internet of Things (IoT), Digitalen Zwillingen und anderen technischen Lösungen die Infrastruktur für smarte Gebäude. Mit welchen Lösungen Startups Scharniere für die Energie- und Wohnungswirtschaft bauen, zeigen Euch die nachfolgenden acht ausgewählten Fallbeispiele.

KUGU Home GmbH – Business-Opener für neue Geschäftsfelder in der Wohnungswirtschaft 

Das Berliner Startup KUGU entwickelt einen digitalen Werkzeugkasten für Immobilien. Mit ihren Lösungen lassen sich Gebäudetechnik und Services digitalisieren. Für die Wohnungswirtschaft eröffnet KUGU damit neue Geschäftsfelder und gibt die Möglichkeit an die Hand, eigenständige Services, wie beispielsweise Heiz- und Wasserkostenabrechnungen, anzubieten. Bewohner erhalten auf dem Weg transparente Einblicke in ihre Energieverbräuche und werden zum Energiesparen angehalten.

Lemonbeat GmbH – Plattform-Generalist für IoT-Anwendungen

Das Dortmunder Startup Lemonbeat schafft eine Kommunikationsinfrastruktur für IoT-Anwendungen, die sich sowohl für Industrie als auch für die Energie- und Immobilienwirtschaft nutzen lässt. Ihr IoT Communication Backbone ist das Rückgrat für verschiedene IoT-Kommunikationslösungen. Lemonbeat stellt mit dem IoT-Betriebssystem Lemonbeat OS™ alle Softwarebausteine (Services) zur Verfügung, die für den gewünschten Anwendungsfall benötigt werden. Dadurch ermöglicht Lemonbeat eine schlanke Gebäudeautomation im Bereich Smart Building, ebenso wie Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort, die sich auch für den Einsatz in Bestandsimmobilien lohnt. Als Technologieanbieter sind sie darauf bedacht, Entwicklungskosten von Systemen durch Standardisierung zu reduzieren.

Rockethome GmbH – Anbieter einer digitalen Service Plattform für vernetztes Wohnen

„Alles aus einer Hand und auf einer Service-Plattform!“ ist das Versprechen des Kölner Startups Rockethome. Mit ihrer IoT-Plattform schaffen sie Anwendungsfälle in den verschiedensten Bereichen. Rockethome spezialisiert sich auf ganzheitliche IoT-Lösungen für Gerätesteuerung und -automation, aber auch für Monitoring und Optimierung von Energieflüssen in Gebäuden durch dezentrales Energiemanagement, Echtzeit-Monitoring für Sicherheitssysteme, Mieterportale, Mieterstrom oder intelligentes Lademanagement für E-Fahrzeuge.

Rysta GmbH – Schützt Bausubstanz und schafft gutes Wohnklima

Sensorik kombiniert mit intelligenten Algorithmen unter Einbindung von Nutzern, mit dieser Hard-und Softwarelösung unterstützt das Berliner Startup Rysta die Wohnungswirtschaft. Mit der Rysta Schimmel Guard Lösung hat Rysta ein Tool entwickelt, welches Raumluft analysiert, Daten aufbereitet und über ein Portal zur Verfügung stellt. Dieses gibt Hilfestellung, um Wohnklima zu verbessern sowie Schimmelbildung sowohl in Neubauten als auch in Bestandsimmobilien zu vermeiden. Damit schützen sie die Gesundheit der Bewohner ebenso wie die Bausubstanz von Gebäuden.

ESENTA GmbH – Digitalisierter Schlüssel für Gebäudezugänge

Das aus dem Baden-Württembergischen Kappelrodeck stammende Startup Esenta verschafft Besuchern über ihre digitale Lösung Zutritt zu Gebäuden per Smartphone. So können über ein Authentifizierungsverfahren Besucher ein Gebäude für einen bestimmten Zeitraum betreten. Die Kontrolle ist über die Ferne möglich. Esentas Zutritts- und Kommunikationslösung ist eine Smart-Home Anwendung, die sich für verschiedene Anwendungsfälle nutzen lässt.

METR GmbH – IoT Infrastruktur zur Bewirtschaftung von Wohnimmobilien

Mit seinem multifunktionalen Gateway stellt das Berliner Startup METR die Basis für eine herstellerübergreifende, sichere und universell einsetzbare IoT-Infrastruktur in vernetzten Gebäuden bereit. Dabei fokussiert sich METR auf die Wohnungswirtschaft und bereitet Anwendungen für Wohnungsgesellschaften und Verwalter basierend auf digitalen Lösungen vor. Zu diesen zählen beispielsweise vernetzte Rauchmelder, Submetering, intelligente Heizungssteuerung und andere Services. Mit ihrer Hardware-Plattform schafft METR die Voraussetzung für Interkonnektivität und die Bündelung der unterschiedlichen digitalen Produkte und Services.

vilisto – Selbstlernede Heizkörperthermostate für smarte Nicht-Wohngebäude

Für eine bedarfsgerechte und effiziente Wärmeversorgung in Büro- und Gewerbegebäuden sorgt das auf KI-basierende, selbstlernende und vollautomatische Heizkörperthermostat des Hamburger Startups vilisto. Es nutzt Raum- und Präsenzsensorik, bindet Wetterdaten ein und entschlüsselt das Nutzungsverhalten sowie verschiedene Gebäudeparameter raumindividuell. Dadurch lässt sich nachweislich bis zu 32 Prozent Energieeinsparung erzielen. Vilistos selbstlernendes System besteht aus dem Heizkörperthermostaten ovis und einem intelligenten Gateway shepherd.

Solarimo GmbH – Mieterstrom aus Solaranlagen für Mietimmobilien

Als Full-Service-Anbieter plant und realisiert das Berliner Startup Solarimo Mieterstromprojekte auf Dächern von Mietimmobilien. Doch das Startup betätigt sich nicht nur als Planer und Projektierer der PV-Anlagen. Vielmehr kümmert sich Solarimo ganzheitlich um Betrieb, Wartung und Service. Den generierten Strom verkaufen sie an die Mieter von Wohngebäuden, die ihren Strom direkt vom Dach des Wohnhauses beziehen. Investoren und Immobilienbesitzer profitieren ebenfalls durch gesteigerte Attraktivität der Gebäude sowie Beteiligungsoptionen. Damit bringt Solarimo die Energiewende in Städte, indem sie das Potenzial von Dachflächen für die solare Stromerzeugung nutzen.