Innoloft Highlights 2019 – Unsere größten Erfolge im Jahresrückblick


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Mit dem Abschluss von 2019 geht unser bis dato stärkstes und energiegeladenes Geschäftsjahr seit Bestehen der Innoloft GmbH zu Ende. Auch wenn wir auf noch keine allzu lange Firmenhistorie blicken können, gab es im Jahr 2019 etliche Highlights für uns. Diese möchten wir durch einen Rückblick auf das Jahr mit euch teilen.  

Los geht’s!  

 

Plattform im neuem Gewand und mit erweitertem Funktionsumfang

Ein für uns weichenstellender Schritt war ohne Zweifel der Relaunch unserer Plattform mit Neugestaltung des Designs. Dafür haben wir unsere Plattform komplett überarbeitet. Wir haben sie nicht nur durch einen optimierten Aufbau und die Nutzung moderner Webtechnologien nutzerfreundlicher gestaltet, sondern auch durch neue Features erweitert. Damit bietet sie größere Mehrwerte für unsere Nutzer.

Somit geht die neue Plattform mit allerlei neuen Funktionen einher, wodurch sich der Funktionsumfang erweitert hat. Wie ihr dadurch noch besser eure Innovationsprojekte mit passenden Partnern umsetzen könnt, seht ihr in der nachfolgenden Grafik und beschreiben wir euch im Blog-Beitrag Bühne frei …

 

Infographik benefits innoloft

 

Doch damit nicht genug!

 

Rebranding öffnet Pforte zu neuen Branchen und Internationalisierung

Im rasanten Tempo ging es weiter, denn auch unser bisheriger (Marken-)Name “Energieloft” stand auf dem Prüfstand und damit unser gesamtes Corporate Design. Dessen Ausarbeitung, Anpassung und Neugestaltung hat mehrere Monate gedauert und uns den Sommer hinweg in Anspruch genommen. Happy waren wir, als wir dann am 1. Oktober 2019 unser Rebranding offiziell bekannt geben konnten. Wie aus Energieloft schließlich Innoloft wurde, haben wir ebenfalls in einem separaten Blog-Beitrag Aus Energieloft wird Innoloft: Here’s why! … für euch festgehalten. Ganz nebenbei erfahrt ihr mehr über den evolutionären Prozess, den wir mit unserem B2B Innovationsnetzwerk seit Gründung Ende 2015 beschritten haben.

Zwar wird der Energiesektor für uns weiterhin eine ganz zentrale Säule bleiben. Doch auch in anderen Branchen, wie beispielsweise im Gesundheits-, Finanz- und Industriesektor warten Innovationen auf Umsetzung. Zudem haben wir uns dem ambitionierten Ziel verschrieben, branchenübergreifend und weltweit Innovationen zu beschleunigen, gemeinsam mit euch über Deutschlands Grenzen hinweg – “Create Tomorrow Together”.

Innoloft platforms requests

 

Event Highlights und Projekterfolge 2019

Natürlich haben wir uns in dem Jahr nicht nur mit unserem Design und unserer Plattform befasst. Neben der neuen strategischen Ausrichtung und Positionierung haben wir unser “daily business”  nicht aus den Augen verloren. Aus unserem Business-Repertoire gefiltert, folgen einige ausgewählte Event- und Projekt-Highlights des vergangenen Geschäftsjahres, die wir gemeinsam mit Kunden und Partnern umgesetzt haben.

 

Startup Speed-Datings 2019

Ein zentrales Kernelement, das zwar einerseits zu unserem digitalen Innovationssystem zählt, aber andererseits analog stattfindet, sind unsere Startup Speed-Datings. Dafür waren wir im letzten Jahr quer verteilt in Deutschland unterwegs und kamen im Herbst sogar bis nach Paris. Mit unseren Startup Speed-Datings bringen wir Startups gezielt mit etablierten Unternehmen und Investoren zusammen. Auf sehr effektive Weise, in kurzen 8-minütigen Gesprächsrunden, können sich die Teilnehmenden, die sich zuvor auf den entsprechenden Webpages angemeldet haben, ihren Wünschen, Interessen und Kooperationsgesuchen entsprechend vernetzen lassen. Dazu setzen wir einen intelligenten Algorithmus ein, der auf Basis der eingegebenen Daten exakt die richtigen Gesprächspartner vermittelt.

Auf folgenden Events waren wir in 2019 mit einem Startup Speed-Dating vertreten und haben hier insgesamt mehr als 700 Teilnehmende bei rund 2.800 Dates gematcht.

 

Innoloft Speed Dating

 

 

Startup Challenges 2019

Während sich unsere Startup Speed-Datings darauf fokussieren, den Teilnehmenden passende Kontakte für mögliche Kooperationsprojekte zu vermitteln, geht es bei unseren Startup Challenges um Wettbewerbe auf Knopfdruck. Die Startup Challenges sind ebenso zentraler Baustein unseres B2B Innovationsnetzwerkes. Sie ermöglichen Startups, sich gezielt an Ausschreibungen zu beteiligen.

Gleichzeitig können etablierte Unternehmen ihre Innovationsprojekte voranbringen und sich dafür passende Partner aus dem Startup-Ecosystem suchen. Daraus resultiert ein win-win für beide Seiten. Schließlich verfügen Startups selten über eigene, über lange Jahre gewachsene Kundennetzwerke. Ihnen fehlt ebenfalls oft noch die entsprechende Erfahrung und Bekanntheit am Markt. Dafür bringen sie häufig viel frisches Know-how, neue Technologien, Mut und Risikobereitschaft mit – also genau genommen den sogenannten “entrepreneurial Spirit”, den eine Umsetzung von Innovationsprojekten braucht.

Mit unseren Challenges betätigen wir uns als Vermittler und können dazu unsere Plattform einsetzen, die inzwischen mehr als 2.500 etablierte Unternehmen und rund 2.000 Startups zählt. Allein in 2019 konnten wir insgesamt 314 Bewerbungen für unsere Startup Challenges screenen und an unsere Partner weiterleiten.

Zu den erfolgreichsten Challenges des letzten Jahres zählten:

  • U-START Challenge 2019 | Veolia, Thüga & BS | Energy
  • Metro Startup Challenge
  • EWE Mobility Challenge
  • E.DIS Startup Challenge

 

Hier könnt ihr selbst einen Blick auf unsere Challenges … werfen.

 

Erfolgreiche Innovationsprojekte

Neben unserer digitalen Plattform und unseren White Label Partnerplattformen, den Events und Challenges begleiten wir Innovationsprozesse, um Innovationen auch auf direktem Weg in Unternehmen zu beschleunigen. Dazu unterstützen wir euch mit Know-how und Innovation-Consulting bei der Entwicklung und Auswahl von Ideen, beim Konzeptionieren und Umsetzen sowie bei der Vermarktung und Skalierung.

Unsere auf Branchen und Technologien spezialisierten Innovation Manager helfen euch dabei passende Partner via Screening und Scouting zu finden und in Projekte einzubinden. Sie beraten bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen und erarbeiten Customer Journeys. Auf die Weise haben wir im letzten Jahr etliche Innovationsprojekte gemeinsam mit Kunden und Partnern realisiert.

Hier findet ihr eine Auswahl an durchgeführten Innovationsprojekten …

  • IoT-Plattform Stadtwerke Aachen
  • IoT Plattform evo Oberhausen
  • Digitalstrom-Produkt, Stadtwerke Aachen
  • E-Roller-Sharing Aachen, Business Crowdfunding
  • Mobilitätsplattform Stadtwerke Neuss

 

Bei Fragen zu den einzelnen Projekten sprecht uns gern an!

 

Was es sonst noch zu berichten gibt …

Noch vieles mehr ließe sich über das vergangene Jahr berichten. Daher möchten wir hier in einer abgespeckten Form auf weitere Highlights verweisen …

Unser Team wächst von 18 zu Beginn des Jahres auf 28 Teammitgliedern Ende des Jahres. Gemeinsam verbringen wir eine Team-Week in der Eifel und lassen das Jahr mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier ausklingen.

 

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner energate GmbH bringen wir den Trendradar für die Energiewirtschaft blue oceans – einem neuen Branchenreport zu bedeutenden Energie-Trends heraus. Der erste Report erfolgt zum Thema Smart Building Solutions und wird im Februar auf der E-world 2019 präsentiert. Ein zweiter Branchenreport folgte im Sommer zum Thema Smart Mobility Services.

 

Wir starten mit neuen Social Media Formaten, um euch am aktuellen Innoloft Geschehen teilhaben zu lassen. Unsere Followerzahlen entwickeln sich positiv und unsere Social Media Community wächst erfreulicherweise. Ihr findet uns auf den folgenden Kanälen: Twitter, Facebook, Instagram, Youtube und Linkedin.

 

Erste Kooperationen und Projekte haben wir 2019 in Asien gestartet und setzen die Zusammenarbeit mit unseren White-Label Innovationsplattformen fort, die wir ebenfalls relauncht haben.

 

Last but not least … zum Ende des Jahres freuen wir uns, dass Gründerszene Awards uns als eines der am schnellsten wachsenden Startups im Bereich digitale Businessmodelle gekürt hat. Immerhin haben wir es mit unserem Startup unter die TOP 50 auf Platz 21 in Deutschland geschafft und sind Branchensieger im Bereich Energie. Wie wir das erreicht haben, könnt ihr in einem Interview mit unserem CEO Sven bei Gründerszene … nachlesen.

 

Ein großes Danke an unser Team, Kunden & Partner

All das, was wir im letzten Jahr auf die Beine gestellt haben, wäre weder ohne unsere Kunden und Partner noch ohne ein schlagkräftiges und engagiertes Team möglich gewesen. Daher gilt euch ein großer Dank und wir freuen uns auf die Fortsetzung in diesem und in den nächsten Jahren. Denn nun heißt es, den Blick nach vorne gerichtet und mit voller Kraft voraus.

 

Ausblick auf 2020

Erste Projekte stehen bereits in den Startlöchern. Folgende Termine könnt ihr euch für euren Terminkalender vormerken.

Das sind die Events auf die wir uns in den ersten Monaten dieses Jahres freuen. Weitere werden folgen!

 

Startup Speed-Datings

 

  • 11. & 12. Februar 2020, E-world Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 05. & 06. März 2020, Fiberdays Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 24. März 2020, Tech Festival Startup-Dating – Infos & Anmeldung
  • 20. April. 2020, HANNOVER MESSE Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung

 

Das neue Jahr kann kommen!

 

 

Wie FinTech Startups traditionsreiche Banken überholen – 7 Beispiele aus dem Innoloft Innovationsnetzwerk


Banking & Finance

 

Online Zahlungsmethoden spielen eine immer größere werdende Rolle bei der Abwicklung von  Geschäften. Im Jahr 2018 wurden allein in Deutschland 6,4 Milliarden Überweisungen online getätigt. In den kommenden Jahren werden nach einer Statista-Prognose  weltweit knapp 2,35 Billionen Euro in B2C-E-Commerce in Gütern umgesetzt. Nur die Systeme vieler Banken sind in die Jahre gekommen. Sie können mit diesen Entwicklungen nicht Schritt halten. Ihre Systeme sind oft altbacken, überholt und sehr langsam. Hier bieten vor allem disruptive FinTech Startups schnellere und alternative Ansätze. Denn durch die immer schnelllebiger werdenden Gesellschaft wächst heutzutage der Wunsch, sich auf wichtige Dinge zu fokussieren.

Daraus entwickelt sich eine Abneigung gegenüber zähen Prozessen wie händischen Überweisungen oder Post-Ident-Verfahren. Mit der neuen Europäischen Direktive „PSD2“ sind zudem weitere Authentifizierungsschritte zur Sicherheit nötig geworden. Die schnelle Adaption wichtiger Änderungen ist hier das ausschlaggebende Argument für die Startups. Auch deshalb ist eine schnelle Registrierung, einfache Bedienung und das innovative Image der FinTech Services vor allem für jüngere Zielgruppen so interessant.

FinTech Startups setzen diese gewünschten und benötigten Payment- & Authentifizierungs-Lösungen als endnutzerorientierte Angebote um. Nachfolgend möchten wir euch sieben FinTechs aus dem besagten Bereich aus unserem Innovationsnetzwerk vorstellen.

 

Sieben FinTech Startups aus dem Innoloft-Netzwerk

 

TransferWise – Geld ohne Grenzen

 

Konventionelle Banken locken oftmals mit „gebührenfreie[n], länderübergreifende[n] Überweisungen“ und erzeugen so den Eindruck, als ob sie für den Währungstransfer keinerlei Provisionen nehmen würden. Betrachtet man allerdings die Realität, erschließt sich einem oft nicht welcher Wechselkurs, zur Berechnung herbeigezogen wurde. Diesen suchen Banken meist zu ihrem Vorteil aus. Mit mehr als 1.000 Länderkombinationen in 49 Währungen und echten mittleren Wechselkursen bietet TransferWise ein Geschäftsmodell, das beinahe zu gut klingt, um wahr zu sein. Das FinTech übertrifft im Vergleich der Transparenz und Leistungen die meisten Banken mit Leichtigkeit. TransferWise nimmt niedrige und vor allem komplett transparente Überweisungsgebühren und bietet somit eine wirkliche Alternative, wenn es um Geldüberweisungen ins Ausland geht.

 

AUTHADA – Einfache Authentifizierung immer und überall

 

Der elektronische Personalausweis bietet seit 2010 die Möglichkeit sich im Internet zu verifizieren. Dieses Prinzip nutzt auch AUTHADA, die eine Authentifizierungs-Lösung anbieten. Sie ermöglicht  eine einfache Verifikation über das Handy. Dafür muss der Nutzer nur noch den Personalausweis an das Handy halten und die Daten werden per NFC übertragen. Zur Sicherheit verlangt die App den vorher festgelegten eID-Pin des Personalausweises. Durch eine Standalone-, aber auch eine WhiteLabel-Option der Implementierung in sowohl Online- aber auch Onsite-Applikationen ist der Service geeignet, sich an viele verschiedene Anwendungsfälle anzupassen. Damit möchte das Startup das Potential der eID deutlich stärker  nutzen und durch die schnelle und flexible Methode Post-Ident und Skype-Video-Verifikation ablösen.

 

Bluecode – Digitales Bezahlen ohne neues Konto

 

Warum braucht man bei jedem Mobile-Payment-Anbieter ein neues Bankkonto? Diese Frage hat sich auch das österreichische FinTech Bluecode gestellt. Das Team hat sich eine Lösung überlegt, die es obsolet macht noch weitere, zusätzliche Konten benutzen zu müssen und dabei gleichzeitig den Bezahlvorgang an der Kasse deutlich beschleunigt. Einmal angemeldet und das Girokonto mit Lastschrift-Berechtigung hinterlegt, bietet Bluecode die Bezalung per Barcode an. Sogenannte Bluecode-Tokens werden generiert, um Beträge direkt vom Handy „abscanbar“ zu machen. Mit der Implementierung von bestimmten Kundenkarten und Benefit-Systemen bietet Bluecode auch noch den Vorteil, nicht immer alle Karten mit sich herum tragen zu müssen. Mit einer transeuropäisch-chinesischen Allianz möchte Bluecode mit Alipay kooperieren, um sich als Gegenwicht zu den amerikanischen Unternehmen Google Pay und Apple Pay zu etablieren.

 

Tabbt – Bei Geld fängt die Freundschaft an?

 

Ob beim gemeinsamen Grillen, das Essen im Lokal oder die Tickets fürs Festival. Beinahe täglich passiert es, dass Kollegen, Bekannte und Freunde sich untereinander Geld auslegen, wenn beispielsweise jemand kein oder nicht genug Bargeld dabei hat. Um lästigem Belege-Sammeln vorzubeugen, bietet die Tabbt-App eine einfache Möglichkeit direkt Geld an Mitmenschen zu versenden. Die Überweisung geht dann in der Regel nach einem Geschäftstag beim Empfänger ein. Als erster Payment-Provider verfolgt Tabbt ein sogenanntes „Zero Knowledge“-Sicherheitskonzept, bei dem jegliche empfindliche Daten wie Pin oder Kontonummer nicht für das Startup einsehbar sind und es dem Smartphone ermöglicht, direkt verschlüsselt mit der Bank zu kommunizieren. Kombiniert mit der einfachen Handhabung ergibt sich ein kostenloser, schneller und einfacher Zahlungsanbieter, mit dem Fokus den Alltag seiner Kunden zu erleichtern.

 

Adyen – Payment-Technologien, die sich an jedes Bedürfnis anpassen

 

Adyen, was in etwa „von vorne beginnen“ bedeutet, bietet wandelbare Payment-Lösungen für jedes Bedürfnis. Die Gründer sahen die Möglichkeit eines einheitlichen Bezahlsystems für Unternehmen, die mehr als einen Verkaufskanal besitzen und sich zudem durch einfache Bedienung auszeichnen. Egal ob direkt im Geschäft, beim Lieferdienst oder mobil bei der Mitfahr-Plattform. Durch die mitgelieferte, anonyme Auswertung bietet das Startup nicht nur den Bezahlservice sondern auch noch gleich die Möglichkeit der Analyse der Daten zur Verbesserung der Verkaufsprozesse. Durch die flexible Gestaltung konnte sich das Unternehmen bereits namhafte Kunden wie eBay, Spotify oder auch Uber sichern. Darüber hinaus bietet Adyen auch den Endnutzern Mehrwerte durch die standardisierte Bezahlmöglichkeit und ein Benefit-System. Langfristig versucht Adyen diesen Standard als „Unified Commerce“ durchzusetzen.

 

IDnow – Verifikation durch künstliche Intelligenz

 

Hybride Identifizierungslösungen durch die Vorteile von Mensch und Maschine. So ließe sich IDnow in einem Satz zusammenfassen. Das Startup legt den Fokus auf eine Mischung aus Machine-Learning und ausgebildeten Identitäts- und Betrugsspezialisten, um mit 99.95% richtigen Übereinstimmungen eine enorme Verlässlichkeit zu erzielen. Vor allem mit der Einhaltung vieler Sicherheitsstandards, der DSGVO-Konformität und kontinuierlichem Auditing, kann IDnow in Bereichen wie dem Finanzwesen, der Telekomunikation und dem eCommerce eingesetzt werden. Der Endnutzer scannt zum Beispiel dafür mit dem Smartphone nur das Bild eines Ausweispapiers und danach sein Gesicht, welches in sekundenschnelle verifiziert wird. Durch diese einfache Handhabung erzielt das Startup nicht nur eine deutlich verbesserte Onboarding-Erfahrung der Endnutzer, sondern auch einhergehend eine signifikante Verbesserung der Conversion-Rate.

 

Klarna – Bezahle in der Welt, wie es dir gefällt

 

Die schwedische, lizenzierte Bank Klarna bietet Online-Shoppern in der ganzen Welt die Möglichkeit, sich frei auszusuchen wie sie bezahlen wollen. Ob per Rechnung, in Raten oder direkt per Sofortüberweisung, das Startup bietet für jeden Kunden das passende Zahlungsmodell. Mit über einer Millionen Transaktionen pro Tag und 2500 Mitarbeitern gehört Klarna schon zu den Schwergewichten unter den FinTech-Unternehmen. Durch stetige Weiterentwicklung in allen Bereichen schafft es Klarna seinen Kunden eine immer bessere Nutzererfahrung anzubieten. 1-Klick-Bezahl-Optionen, Push-Nachrichten wegen Fälligkeiten oder das Pausieren von Raten-Zahlungen sind nur ein paar der zahlreichen Komfort-Funktionen für Nutzer. Mit den Vorteilen in den Punkten Flexibilität und ausgezeichnetem Käuferschutz sticht Klarna viele seiner Konkurrenten aus.

 

Mehr über die hier vorgestellten Startups sowie über weitere FinTech Startups erfahren, kannst du in unserem digitalen Innovationsnetzwerk. Registriere dich oder gehe zum Login, um auf alle Inhalte unserer Datenbank kostenfreien Zugriff zu erhalten.

 

Fehlerfreie Kommunikation im Gesundheitswesen


Health & FoodTech

Es ist bekannt, dass Bürokratie und ineffiziente Kommunikationswege große Teile des Personals im Gesundheitswesen überfordern. Das erzeugt unnötigen Stress bei Personal und Patienten. Demzufolge besteht akuter Optimierungsbedarf bei der Kommunikation zwischen allen Beteiligten im Gesundheitssystem. Insbesondere im Hinblick auf die Qualität und die Schnelligkeit der übermittelten Informationen, gibt es noch reichlich viele Probleme zu lösen, um Entscheidungsträger besser mit Informationen zu versorgen und es zu weniger Fehlentscheidungen kommt.

Die nachfolgenden Startups haben die Kommunikationsprobleme im Gesundheitswesen erkannt und intelligente, skalierbare Lösungen erfunden. Mithilfe dieser erhält nicht nur der Patient eine bessere personalisierte Versorgung. Pflegern, Ärzten und weiterem Gesundheitspersonal werden sich wiederholende, anstrengende Aufgaben abgenommen. Das spart wertvolle Zeit, die sie anstelle mit Bürokratie, mit dem Patienten verbringen  können.

 

Acht MedTech Startup Beispiele aus dem Innoloft Innovationsnetzwerk sorgen für ein besseres Gesundheitswesen

 

visidoo – Digitalisiertes Terminmanagement

Terminausfälle sind frustrierend und führen zu unnötigem Stress. Die Organisation rund um Termine inklusive Erinnerungen kostet Zeit und Geld. Visidoo hat erkannt, dass diese Aufgaben mithilfe von digitalen Tools weitestgehend automatisiert werden können. Das Geschäftsmodell ist für kleine Praxen ein monatlicher Pauschalbetrag und für größere Praxen ein Betrag pro Patient pro Monat. Die Kommunikation zwischen Praxis und Patient erfolgt über die mobile visidoo App. Diese beinhaltet für Praxen einen Messenger, sendet automatische Erinnerungen und Recalls. Die Patienten profitieren von einer übersichtlichen Darstellung ihrer Termine und anstehenden Vorsorgeuntersuchungen, auch für ihre Kinder.

 

Patientus – Virtueller Raum statt Arzt-Wartezimmer

Seit April 2017 können Ärzte und Patienten per Videosprechstunde miteinander verbunden werden. Dank internetbasierter Kommunikationssoftware ermöglicht der Service von Patientus eine telemedizinische Versorgung aus der Ferne und stellt somit ein ergänzendes Angebot dar. So können Beratungsgespräche und Nachsorgetermine unkompliziert online durchgeführt werden. Die Notwendigkeit für einen physischen Kontakt zwischen Arzt und Patienten entfällt zumindest für die Nachsorge. Diagnosen darf der behandelnde Arzt allerdings weiterhin nur in einem Vor-Ort-Gespräch mit dem Patienten stellen. Patientus wurde Anfang 2017 von jameda übernommen.

 

eHealth Ventures – Datenabgleich zwischen Einweisern, Behandlern und Nachversorgern

Patientendaten werden heute oft nur langsam und häufig auch nur auf Anfrage zwischen Organisationen geteilt. Dies führt zu langen Wartezeiten beim Patienten und im schlimmsten Fall zu kostspieligen Überdiagnostizierungen und -therapierungen. Das in Berlin ansässige Startup eHealth Ventures GmbH bietet mit POLAVIS CLINIC ein Kommunikationsportal für Krankenhäuser, mit dem sie relevante Falldaten sicher mit niedergelassenen Ärzten zur Weiterbehandlung teilen können. Darüber hinaus bietet die Software-Suite Funktionalitäten wie ein Postfach und Terminfindung. Die Plattform wird mit dem krankenhausinternen Informationssystem verbunden und behält die Daten vor Ort.

 

myo – Eine ganzheitliche Kommunikationsplattform für die Pflege

Häufig sind Angehörige von pflegebedürftigen Freunden und Familienmitgliedern neugierig und besorgt um deren Gesundheit. myos ganzheitliche Kommunikationsplattform für die Pflege berücksichtigt Bewohner, Angehörige, Pflegende und Pflegeheimbetreiber. Über diese wird es Angehörigen erleichtert, mit Bewohnern in Kontakt zu stehen und über deren Gesundheit informiert zu sein. Pflegende gewinnen mit der App durch die Aufzeichnung von Aktivitäten Zeit und beugen konfrontativen Gesprächen vor. In einer zunehmend digitalisierten Gesundheitsversorgung ist myo für Pflegeheimbetreiber ein Alleinstellungsmerkmal, um effektiver Personal zu gewinnen.

 

Beispiele aus dem Ausland

 

Gesundheitssysteme sind vielfältig. Trotz ihrem gemeinsamen Ziel, die Gesundheit jedes Patienten sicherzustellen, ist jedes Gesundheitssystem einzigartig. Sie weisen unterschiedliche Regulationen, Kulturen und Patienten auf. Deshalb ist nicht jede neue Applikation und Lösung von einem auf ein anderes Gesundheitssystem übertragbar. Oft stehen Startups bürokratische Hürden im Weg. Dennoch zeigen wir im Folgenden drei internationale Startups, welche die Kommunikation innerhalb des Gesundheitswesens verbessern. Sie geben einen Ausblick darauf, was heute schon alles möglich ist.

 

KRY – Erfolgreiches Telemedizin-Modell aus Schweden

Als 2014 KRY in Schweden gegründet wurde, wollten die Gründer Patienten den Zugang zu Versorgung erleichtern und daran mitwirken, dass überfüllte Wartezimmer bald der Vergangenheit angehören. Über die App KRY werden digitale Video-Arzttermine vermittelt, inklusive Diagnose, Beratung, Rezept, Krankschreibung und Überweisung. KRY agiert hier als Mittelmann und wirbt sowohl Ärzte, als auch Patienten. Gespräche und Zahlungen werden innerhalb der App abgewickelt, sodass möglichst wenig bürokratischer Aufwand entsteht. Zwar gibt es noch kein offizielles Launch-Datum, dennoch steht KRY für Deutschland bereits in den Startlöchern.

 

Komed Health – Echtzeit Krankenhaus-Kommunikationsplattform aus der Schweiz

Eine ähnlich wie WhatsApp aufgebaute Applikation ist die Erfindung von Komed Health. Mit ihr wollen sie die Kommunikation zwischen allen Beteiligten innerhalb eines Krankenhauses revolutionieren. Die Applikation arbeitet synchron und in Echtzeit über verschiedene mobile Endgeräte. Sie bietet die Möglichkeit, Gruppenchats zu Patienten zu erstellen und interne Arbeitsgruppen zusammenzufassen, um Kommunikationswege zu kürzen. Derzeit wird das System in mehreren Krankenhäusern in der Schweiz angewandt.

 

MUrgency – Ein globales Notrufsystem aus Indien

Die Möglichkeit, immer und von überall einen Notruf absetzen zu können, ist für Bürger aus entwickelten Ländern selbstverständlich. Weniger bekannt ist, dass Millionen von Menschen keinen Zugriff auf solche Systeme haben. MUrgency hat sich die ambitionierte Vision gesetzt, mithilfe von mobiler Technologie ein globales Notruf Netzwerk aufzubauen, um allen Menschen Zugang zu diesem lebensrettenden Kommunikationstool zu verschaffen. Vor allem in Regionen mit schwach ausgebauter Infrastruktur ist MUrgency Reaktionszeit kürzer als die von vergleichbaren Systemen. 50.000.000 Menschen wurden bereits mit MUrgencys Dienstleistungen versorgt und mittlerweile bietet die App auch ein Feature, welches nahegelegene MUrgency-Nutzer im Notfall benachrichtigt.

 

Suki – Intelligenter Sprachassistent für Ärzte

Das aus Redwood, Kalifornien stammende Startup entwickelt und vertreibt mit Suki einen Sprachassistenten, der Ärzten den mit dem Verfassen von Arztberichten verbundenen Arbeitsaufwand verringert. Ärzte diktieren lediglich ihren Bericht, und Suki verwandelt das Gesprochene in ein Format, welches in das Krankenhaus-Informationssystem integrierbar ist. Laut Eigenaussage verläuft die Berichterstattung somit um 76% schneller als die herkömmliche, schriftliche Berichterstattung. Suki hat bereits über 20 Millionen Dollar an Investitionssumme erhalten.

 

 

 

Bühne frei für den neuen ENERGIELOFT Auftritt


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Seit Monaten arbeiten wir intensiv an dem Relaunch unseres Portals. Jetzt freuen wir uns euch mit diesem Blog-Beitrag unser Release offiziell bekannt zu geben. Viele neue Funktionen gehen mit einher. Nicht nur das Frontend hat sich gewandelt, auch unser Dashboard sowie Backend hält viele Neuerungen für euch bereit. So geben wir euch zahlreiche neue Tools an die Hand, mit denen ihr eure Innovationen noch schneller voranbringen könnt. Welche Funktionen das sind und wie sie sich in unser LOFT-System einfügen, wir stellen sie euch vor.

Alle neuen ENERGIELOFT-Funktionen im Blick

Seit 2015 beschleunigen wir als Innovationsnetzwerk mit unserem Ökosystem Innovationen in den Bereichen Energie, Mobilität und Smart City sowie in den angrenzenden Bereichen, wie IKT, Industrie 4.0 oder Financing. Die ENERGIELOFT-Datenbank ist hier zentrales Herzstück. Sie unterstützt beim Screening des Marktes, Scouting von Anwendungen, Analyse neuer Produktkonzepte sowie Erschließung von Geschäftsfeldern auf Basis neuer Technologien und Businessmodelle.

Sorgfältig strukturiert nach einzelnen Technologiesegmenten können über sie auf relevante Informationen zugegriffen werden. Mit dem Relaunch wird von jetzt an in einem persönlich auf euch zugeschnittenen Feed relevanter Content angezeigt. Wir informieren euch in Echtzeit über aktuelle Lösungen von Startups, Request und News, die euch interessieren.

Ihr selbst könnt mit der Funktion Request Gesuche aufgeben und so passende Investoren oder Produkte und Lösungen finden. Unser neues Live Matching vereinfacht die Kontaktanbahnung. Ihr erhaltet schnellen und vereinfachten Zugriff zu passenden Kontakten. Darüber hinaus haben wir in unser digitales Innovations-Ecosystem eine Vielzahl weiterer intelligenter Unterstützungssysteme integriert.

Gemeinsam mit euch Innovationen beschleunigen

„Create Tomorrow Together“ heißt unser Slogan und mit den Neuerungen sowie erweiterten Funktionsumfang könnt ihr jetzt noch besser Kooperationen anstoßen, schneller relevante Informationen erhalten und eure Innovationsprojekte beschleunigen. Wir vereinfachen damit ebenso Prozesse und das Management der bereits über 3.000 aktiven User unserer ENERGIELOFT-Datenbank.

Interessiert? Dann geht auf Erkundungstour im neuen LOFT-System und überzeugt euch selbst von den vielen neuen Funktionen. Hier geht’s zum Login.

Wie Startups digitale Lösungen nutzen, um Brücken zwischen der Energie- und Wohnungswirtschaft zu bauen.


Smart City & Buildings

40 Prozent unseres Gesamtenergieverbrauchs veranschlagen Wohn- und Gewerbegebäude. Doch bis zum Jahr 2050 gilt es die neue EU-Richtlinie zur Energieeffizienz von Gebäuden umzusetzen. Dann sollen alle Gebäude europaweit Niedrigstenergiehäuser sein. Bis dahin ist noch einiges zu leisten. Denn um das zu erreichen, braucht es nicht nur Dämmung und mehr Energieeffizienz in Gebäuden. Benötigt wird ebenso der Einsatz von erneuerbarer Energie zur Energieversorgung, die Einrichtung von Ladepunkten für Elektroautos sowie die Nutzung von digitalen Gebäude- und Energiemanagementlösungen für den kombinierten Einsatz.

All das kann in sich vereint ein „Smart Building“ bieten. Durch smarte Gebäudelösungen wachsen jedoch auch die Energiewirtschaft und Wohnungswirtschaft immer weiter zusammen. So können in vernetzten Gebäuden mithilfe verbauter Sensorik Daten generiert, analysiert und ausgewertet werden. Durch die Daten lassen sich Informationen schneller gewinnen und verarbeiten. Sie bilden Energieverbräuche, Nutzungsverhalten von Bewohnern und Betriebszustände von technischen Geräten und Anlagen in Gebäuden ab. Unter Einbindung zusätzlicher Daten sind Analysen und Prognosen möglich, die helfen Gebäude instand zu halten. Daraus ergeben sich neben Energieservices, ebenso neue Geschäfts- und Serviceoptionen für die Immobilien- und Wohnungswirtschaft.

8 smarte Lösungen für Smart Buildings aus dem LOFT-Ecosystem

Smarte vernetzte Lösungen für Smart Buildings adressieren gleichermaßen Energie- und Wohnungswirtschaft. Sie bilden den Ausgangspunkt für neue digitalisierte Geschäftsmodelle. Mit solchen innovativen Energie-, Daten- und Gebäudemanagement-Lösungen beschäftigen sich Startups. Sie entwickeln auf Grundlage von Big Data, Künstlicher Intelligenz (KI), Internet of Things (IoT), Digitalen Zwillingen und anderen technischen Lösungen die Infrastruktur für smarte Gebäude. Mit welchen Lösungen Startups Scharniere für die Energie- und Wohnungswirtschaft bauen, zeigen Euch die nachfolgenden acht ausgewählten Fallbeispiele.

KUGU Home GmbH – Business-Opener für neue Geschäftsfelder in der Wohnungswirtschaft 

Das Berliner Startup KUGU entwickelt einen digitalen Werkzeugkasten für Immobilien. Mit ihren Lösungen lassen sich Gebäudetechnik und Services digitalisieren. Für die Wohnungswirtschaft eröffnet KUGU damit neue Geschäftsfelder und gibt die Möglichkeit an die Hand, eigenständige Services, wie beispielsweise Heiz- und Wasserkostenabrechnungen, anzubieten. Bewohner erhalten auf dem Weg transparente Einblicke in ihre Energieverbräuche und werden zum Energiesparen angehalten.

Lemonbeat GmbH – Plattform-Generalist für IoT-Anwendungen

Das Dortmunder Startup Lemonbeat schafft eine Kommunikationsinfrastruktur für IoT-Anwendungen, die sich sowohl für Industrie als auch für die Energie- und Immobilienwirtschaft nutzen lässt. Ihr IoT Communication Backbone ist das Rückgrat für verschiedene IoT-Kommunikationslösungen. Lemonbeat stellt mit dem IoT-Betriebssystem Lemonbeat OS™ alle Softwarebausteine (Services) zur Verfügung, die für den gewünschten Anwendungsfall benötigt werden. Dadurch ermöglicht Lemonbeat eine schlanke Gebäudeautomation im Bereich Smart Building, ebenso wie Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort, die sich auch für den Einsatz in Bestandsimmobilien lohnt. Als Technologieanbieter sind sie darauf bedacht, Entwicklungskosten von Systemen durch Standardisierung zu reduzieren.

Rockethome GmbH – Anbieter einer digitalen Service Plattform für vernetztes Wohnen

„Alles aus einer Hand und auf einer Service-Plattform!“ ist das Versprechen des Kölner Startups Rockethome. Mit ihrer IoT-Plattform schaffen sie Anwendungsfälle in den verschiedensten Bereichen. Rockethome spezialisiert sich auf ganzheitliche IoT-Lösungen für Gerätesteuerung und -automation, aber auch für Monitoring und Optimierung von Energieflüssen in Gebäuden durch dezentrales Energiemanagement, Echtzeit-Monitoring für Sicherheitssysteme, Mieterportale, Mieterstrom oder intelligentes Lademanagement für E-Fahrzeuge.

Rysta GmbH – Schützt Bausubstanz und schafft gutes Wohnklima

Sensorik kombiniert mit intelligenten Algorithmen unter Einbindung von Nutzern, mit dieser Hard-und Softwarelösung unterstützt das Berliner Startup Rysta die Wohnungswirtschaft. Mit der Rysta Schimmel Guard Lösung hat Rysta ein Tool entwickelt, welches Raumluft analysiert, Daten aufbereitet und über ein Portal zur Verfügung stellt. Dieses gibt Hilfestellung, um Wohnklima zu verbessern sowie Schimmelbildung sowohl in Neubauten als auch in Bestandsimmobilien zu vermeiden. Damit schützen sie die Gesundheit der Bewohner ebenso wie die Bausubstanz von Gebäuden.

ESENTA GmbH – Digitalisierter Schlüssel für Gebäudezugänge

Das aus dem Baden-Württembergischen Kappelrodeck stammende Startup Esenta verschafft Besuchern über ihre digitale Lösung Zutritt zu Gebäuden per Smartphone. So können über ein Authentifizierungsverfahren Besucher ein Gebäude für einen bestimmten Zeitraum betreten. Die Kontrolle ist über die Ferne möglich. Esentas Zutritts- und Kommunikationslösung ist eine Smart-Home Anwendung, die sich für verschiedene Anwendungsfälle nutzen lässt.

METR GmbH – IoT Infrastruktur zur Bewirtschaftung von Wohnimmobilien

Mit seinem multifunktionalen Gateway stellt das Berliner Startup METR die Basis für eine herstellerübergreifende, sichere und universell einsetzbare IoT-Infrastruktur in vernetzten Gebäuden bereit. Dabei fokussiert sich METR auf die Wohnungswirtschaft und bereitet Anwendungen für Wohnungsgesellschaften und Verwalter basierend auf digitalen Lösungen vor. Zu diesen zählen beispielsweise vernetzte Rauchmelder, Submetering, intelligente Heizungssteuerung und andere Services. Mit ihrer Hardware-Plattform schafft METR die Voraussetzung für Interkonnektivität und die Bündelung der unterschiedlichen digitalen Produkte und Services.

vilisto – Selbstlernede Heizkörperthermostate für smarte Nicht-Wohngebäude

Für eine bedarfsgerechte und effiziente Wärmeversorgung in Büro- und Gewerbegebäuden sorgt das auf KI-basierende, selbstlernende und vollautomatische Heizkörperthermostat des Hamburger Startups vilisto. Es nutzt Raum- und Präsenzsensorik, bindet Wetterdaten ein und entschlüsselt das Nutzungsverhalten sowie verschiedene Gebäudeparameter raumindividuell. Dadurch lässt sich nachweislich bis zu 32 Prozent Energieeinsparung erzielen. Vilistos selbstlernendes System besteht aus dem Heizkörperthermostaten ovis und einem intelligenten Gateway shepherd.

Solarimo GmbH – Mieterstrom aus Solaranlagen für Mietimmobilien

Als Full-Service-Anbieter plant und realisiert das Berliner Startup Solarimo Mieterstromprojekte auf Dächern von Mietimmobilien. Doch das Startup betätigt sich nicht nur als Planer und Projektierer der PV-Anlagen. Vielmehr kümmert sich Solarimo ganzheitlich um Betrieb, Wartung und Service. Den generierten Strom verkaufen sie an die Mieter von Wohngebäuden, die ihren Strom direkt vom Dach des Wohnhauses beziehen. Investoren und Immobilienbesitzer profitieren ebenfalls durch gesteigerte Attraktivität der Gebäude sowie Beteiligungsoptionen. Damit bringt Solarimo die Energiewende in Städte, indem sie das Potenzial von Dachflächen für die solare Stromerzeugung nutzen.

Bahnbrechende innovative Mobilitätsservice-Lösungen – 8 Beispiele aus dem LOFT-Ecosystem.


Mobilität

Mehr als 70 Prozent aller Menschen in Europa leben in urbanen Räumen und erzeugen hier rund 85 Prozent des EU-BIP. Zugleich steigt die Dichte der in Städten und Ballungsräumen lebenden Bevölkerung beständig und mit ihr der Verkehr. Das ruft nach sauberen, bedarfsabhängigen, emissionsarmen Verkehrslösungen, nicht nur für Menschen, sondern auch für Waren.

Insbesondere mit Blick auf die heute bestehenden Verkehrsprobleme wie Staus, Lärm, Luftverschmutzung, Feinstaubbelastungen, Unfallrisiken und Parkplatzmangel sind bessere umweltfreundliche, kostengünstige, sichere und intelligente Mobilitätslösungen gefragt. Diese bringen innovative Startups sowie junge Unternehmen in Form von Mobilitätsservices, wie beispielsweise Sharing-, Pooling- sowie alternative Transportangebote auf den Markt. Mit ihnen eröffnen sich nicht nur für Endnutzer, sondern ebenso für Gewerbe und Industrie neue Nutzungsoptionen für den mobilen Einsatz von Mitarbeitern, wie auch für den Waren- und Güterverkehr. Die nachfolgenden ausgewählten Beispiele verdeutlichen dies.

Vulog Nice – SaaS-Mobilitäts-Technologie für Car-Sharing und mehr

Car-Sharing Angebote gibt es inzwischen weit über den Globus verstreut in fast jeder größeren Stadt. Nur kaum einer weiß, dass die Technologielösungen, auf denen viele dieser Serviceangebote beruhen, aus Nizza stammen. Bereits seit 2006 ist das Unternehmen Vulog Nice am Markt. Es stellt Carsharing Betreibern, wie beispielsweise emov aus Spanien, Green Mobility aus Dänemark oder Evo Car aus Kanada ihre Software-as-a-Service Mobilitätslösung bereit. Mit dieser können Carsharing-Anbieter umfassend und individuell gestaltbar ihre Sharing-Mobilitätsangebote managen. Darüber hinaus entwickelt Vulog Nice auf Basis ihrer Vulogs in-car Technologie Soft- und Hardware für Free-floating Angebote, Peer-to-Peer-Carsharing, Ride Hailing, Hybriddienste oder autonome Mobilitätspiloten.

Hyper Poland – Revolutioniert Transportinfrastruktur für logistische Herausforderungen im 21. Jahrhundert

Für bahnbrechende Logistikangebote braucht es nicht den fernen Blick nach Amerika. Ein Blick nach Polen genügt, denn hier entwickelt das Startup Hyper Poland eine von der Hyperloop Technologie inspirierte Smart Logistic Plattform. Hinter dieser verbirgt sich ein vollkommen neu gedachtes Transportkonzept, mit dem Menschen und Güter in Zukunft transportiert werden sollen. Ihr Fokus liegt jedoch zunächst auf dem bedarfsgerechten Gütertransport für Strecken von 5 km Länge bei einer Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h, bei denen Güter zwischen Produktionsstätten und Distributionszentren transportiert werden sollen. Ein erstes Pilotprojekt ist in Planung.

Inno2grid GmbH – Mobilität und Energielösungen für eine ganzheitliche Energiewende

Energielösungen mit nachhaltigen Mobilitätsangeboten zu verknüpfen, hat sich die 2015 gegründete inno2grid GmbH zur Aufgabe gemacht. Ihr Anliegen ist auf Basis intelligenter IT-Systeme kostengünstige und ressourceneffiziente Energie- und Mobilitätsmanagement-Angebote zu verbinden. Dazu nutzt Inno2grid Smart Grid Technologien und verbindet diese mit Mobilitätslösungen wie Elektroautos, e-Bikes oder dem ÖPNV, um im Sharing-Modus erneuerbare Energien in das System zu integrieren. Erste Testprojekte ihrer Lösung laufen auf dem Berliner EUREF-Campus.

Floatility GmbH – Mit dem e-Scooter kurz mal zu …

Wenn es nach dem 2013 in Hamburg gegründeten Unternehmen Floatility geht, sollten kurze Strecken in Städten, wie beispielsweise öffentliche Verkehrshaltestellen und das jeweilige individuelle Ziel, mit e-Scootern bewältigt werden. Daher haben sie ihre „Free Floating“ Mobilitätsdienstleistung auf den Markt gebracht. Sie beinhaltet den e-Floater, d.h. einen elektrisch betriebenen Mikro-Scooter mit einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h und einer Reichweite von 15 km sowie eine dazugehörige Plattform bestehend aus dem „Front End“, einer App und dem „Back End“, dem Fahrzeugmanagement. Um Städten, Unternehmen und Eventanbietern den Einstieg zu erleichtern, übernimmt Floatility den kompletten Service inklusive Installation aller Komponenten.

Chargecloud GmbH – Reibungsloses Beladen von E-Autos von überall

Noch hemmt eine fehlende flächendeckende Ladeinfrastruktur den Ausbau der Elektromobilität. Gleichzeitig stehen auch die Betreiber von Ladeinfrastrukturen vor dem Problem wirtschaftliche Lösungen anzubieten. Hierfür will das 2016 in Köln gegründete Unternehmen chargecloud eine Lösung bereitstellen. Hervorgegangen aus dem Zusammenschluss von drei Unternehmen, MENNEKES, powercloud und RheinEnergie bündelt das Gemeinschaftsunternehmen Ressourcen und Know-how, um eine modulare, cloudbasierte Softwarelösung für den Betrieb von vernetzten Ladeinfrastrukturen auf Basis eines Internet-of-Thing (IoT)-Ansatzes anzubieten.

MOQO Digital Mobility SolutionMOQO Digital Mobility Solution – Shared Mobility Services aus einer Hand

MOQO ist ein Cloud-basierter Plattform-Anbieter für Shared Mobility Services. Über sie organisieren sie die Schnittstelle zwischen Fahrzeuganbietern und Nutzern. Mit der Plattform verknüpft sind Zahlungsdienste und weitere smart Services, wie auch ein Fuhrparkmanagement, was ihr Angebot für Unternehmen der Immobilienwirtschaft oder auch Stadtwerke interessant macht. Für hohe Qualität und Konsistenz des Angebots sorgt MOQO durch ein integriertes Serviceangebot aus einer Hand mit entsprechender User-Software, Hardware und Kundenservice. Zudem lassen sich Angebote von Drittanbietern in die Plattform integrieren. Kunden erhalten so ein attraktives ganzheitliches Komplettpaket auf Basis eines Software-as-a-Service Ansatzes. Darüber hinaus sind vielfältige Zusatzangebote möglich.

Clever Shuttle – Eine Alternative zum Taxi

Eine Lösung gegen überfüllte Straßen in Städten hat das Startup GHT Mobility GmbH unter der Marke Clever Shuttle auf den Markt gebracht. Mit seinem Ride-Pooling Serviceangebot können sich Nutzer gemeinsam Fahrten teilen. Sie sind damit deutlich kostengünstiger als normale Taxifahrten und sparen zudem eine Menge CO2 ein. Möglich macht dies die bessere Auslastung der Fahrzeuge. Ein intelligenter Algorithmus, den das Startup entwickelt hat, bündelt die Fahrten von den Nutzern. Über die CleverShuttle-App sind Buchungen zu den jeweiligen Zielen zum garantierten Festpreis möglich. Für ihre Fahrzeugflotte setzt GHT Mobility ausschließlich auf Elektro- und Wasserstofffahrzeuge, die mit Ökostrom betankt sind. Ihr Ride-Pooling Serviceangebot ist mittlerweile in verschiedenen Großstädten in Deutschland wie Berlin, Hamburg, München, Leipzig und Stuttgart verfügbar. Neben einer Vergrößerung ihrer Flotte arbeiten sie an der Einführung ihres Services in weiteren Städten.

Match Rider UG – Eine Mitfahrgelegenheit für Pendler

Die meisten Pendler fahren täglich zur selben Zeit eine festgelegte Strecke. Um Straßen vom Pendler-Verkehr zu entlasten und Pendlern eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Mitfahrgelegenheit zu bieten, hat das Startup Match Rider eine App entwickelt. Mit ihrer über iOS und Android verfügbaren MatchRiderGO-App können Pendler zu verlässlichen Zeiten und transparenten Preisen gemeinsame Fahrten zu festen Routen vornehmen. Das erspart ihnen unnötige Umwege oder lange Absprachen im Voraus. Zudem werden zu Pendler-Stoßzeiten Fahrten durch ausgewählte Fahrer im 10-Minuten-Takt angeboten. In Stuttgart und Heidelberg ist Match Rider bereits aktiv. Ihr Angebot rollen sie in weiteren Metropolregionen im In- und Ausland aus.

Wie kann künstliche Intelligenz die Energiewende unterstützen? 10 Beispiele aus dem LOFT-Ecosystem.


IT & IKT

Wenn das neue Auto über Assistenzsysteme, wie Einparkhilfen oder Spurassistenzsysteme, verfügt, dann freuen wir uns. Genauso ist es bei der Suche im Internet, bei der Online-Übersetzung von Texten oder bei der Nutzung von digitalen Assistenten, wie Siri oder Cortana. Diese Technologien nutzen wir heute im Alltag fast selbstverständlich. Wir fragen uns nicht welche Technologie dahinter steckt und ob das künstliche Intelligenz ist oder nicht. In der Energiewelt können entsprechende Systeme auch zur Selbstverständlichkeit werden, sie können sogar die Energiewende unterstützen. Ein paar Beispiele sollen zeigen, was mit KI möglich ist und wo sie die Energiewende unterstützt.

Was bedeutet künstliche Intelligenz?

Es gibt so viele verschiedene Begriffe in der Digitalisierung. In der Energiewende geht die Digitalisierung auch weit über das Thema intelligente Messsysteme hinaus. Sie fängt damit eigentlich erst richtig an, denn durch sie fallen riesige Mengen an Daten an, die nur automatisiert bearbeitet werden können. Darum geht es auch im Wesentlichen bei der künstlichen Intelligenz. Sie verarbeitet große Mengen an Daten und entscheidet selbständig, welche Schritte daraus folgen. Das bedeutet sie simuliert menschliche Entscheidungen aufgrund von Mustern, vorhandenen Daten, bestimmten Wahrscheinlichkeiten oder angelerntem Wissen…

Systeme, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren, nutzen entsprechende Algorithmen, die aufgrund der Daten entsprechende Entscheidungen treffen oder Aktionen ausführen. Sie können mit sehr großen Datenmengen umgehen, schnell lernen, alle Varianten simulieren, um dann die Entscheidungen zu treffen.

Zur künstlichen Intelligenz gehören auch die Themen maschinelles Lernen, Deep Learning, Advanced Analytics, Predictive Analytics und Data Mining.

10 Beispiele für KI zur Unterstützung der Energiewende

Im Rahmen der Energiewende gibt es einige Anwendungsgebiete für die künstliche Intelligenz und die dazugehörenden Themen, wie maschinelles Lernen und Predictive Analytics. Aus den Startups in der Energieloft-Datenbank habe ich zehn verschiedene Beispiele ausgesucht, wie sie künstliche Intelligenz für ihre Leistungen nutzen können.

Optimierung der Planung von Solaranlagen
Eine datengetriebene Beratung und Optimierung von Photovoltaik-Anlagen mit hochauflösenden Daten aus dem Energiemonitoring bietet freeelio.io UG. Das Startup aus München trägt dazu bei, die Planungskosten zu reduzieren und den Ertrag zu optimieren.

Intelligentes Monitoring von industriellen PV-Anlagen
Die Überwachung von großen Photovoltaik-Anlagen, Aufdach- oder Freiflächenanlagen, mit einer intelligenten Monitoring-Lösung der Solytic GmbH hilft Betreibern und Asset Managern, die Wartung zu optimieren und den Anlagenertrag zu steigern.

Analyse und Prognose von Erzeugungsdaten
Mit einer Software auf Basis neuronaler Netze kann die Sota Solutions GmbH anhand historischer Daten den Energieertrag besser prognostizieren als mit herkömmlichen Verfahren. Damit ist eine optimierte Planung von Anlagen möglich, was die Kosten reduziert und Erträge steigert.

Management und Verwertung von Windanlagen-Daten
Mit der Hilfe von entsprechenden Algorithmen kann die Onwrks Gbr proaktives Windturbinen Management betreiben und Kosten in der Wartung und Instandhaltung von Windenergieanlagen ermöglichen.

Optimierung von Energieverbrauch, -speicherung und -erzeugung 
Anhand von Daten über den Verbrauch, das Verhalten der Bewohner, dem Wetter und weiteren relevanten Größen optimiert die intelligente Software von ÜberEnergy den Energieverbrauch in privaten Haushalten wie auch die Erzeugung von Energie.

Vorausschauender Betrieb der Gebäudetechnik in Handelshäusern
Anhand der Datenströme aus den Gebäuden und Energiesysteme kann die Recogizer Group GmbH eine vorausschauende Regelung (predictive analytics) von technischen Anlagen realisieren und damit Einsparungen erzielen. In Handelshäusern sind auf diesem Weg Energieeinsparungen von 40% möglich.

Vorausschauende Wartung von Industrieanlagen
Mit einer Software für das Energiemanagement kann man nicht nur den Energieverbrauch überwachen. Die Daten lassen sich auch für eine vorausschauende Wartung oder Instandhaltung von Anlagen in der Industrie (predictive maintenance) nutzen, wie bei ENIT Systems GmbH aus Freiburg.

Identifizierung von wechselwilligen Kunden und potentiellen Kunden
Wie verhalten sich die Kunden eines Energieversorgers, welche Kunden könnten bald zu einem anderen Anbieter wechseln und welche Kunden interessieren sich für die neuen Produkte. BEN Energy AG aus Zürich kombiniert die Verhaltensökonomie mit Methoden der predictive analytics, um diese Fragen zu beantworten.

Energieeinsparung in Heizungsanlagen durch intelligente Betriebsführung
Eine intelligente Anpassung von Heizprogrammen mit Sensor-Nachrüstung und Algorithmen auf der Basis von künstlicher Intelligenz bietet die metr Building Management Systems GmbH aus Berlin, um in großen Gebäuden Heizenergie einzusparen.

Geographische Big Data Analysen mit Geodaten
Mit der Hilfe von geographischen Big Data Analysen, Deep Learning und predictive analytics erstellt die Geospin GmbH aus Freiburg zeitliche und räumliche Prognosen. Dazu gehört zum Beispiel die Optimierung der Standorte von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge.

Künstliche Intelligenz ist heute schon in der Energiewelt angekommen
Die künstliche Intelligenz ist in der Energiewelt kein Hypethema wie Blockchain. Aber vieles davon wird auch vielleicht nicht als KI wahrgenommen oder ist noch nicht so weit verbreitet. Die genannten Beispiele zeigen immerhin, wie viele unterschiedliche Innovationen es in Deutschland in dem Bereich der künstlichen Intelligenz in der Energiewelt gibt. Sie sind auch nur eine Auswahl aus den Startups in der Energieloft Datenbank.