Die richtige Webportal-Software auszuwählen, fühlt sich oft an wie ein Labyrinth. Es gibt Dutzende von Tools, die alle versprechen, deine Prozesse zu vereinfachen, die Kundenkommunikation zu verbessern und Informationen zentral zu organisieren. Aber welches Tool passt wirklich zu deinen Bedürfnissen?
In diesem Leitfaden beantworten wir direkt das, wonach die meisten Unternehmen suchen: Welche Webportal-Tools sind 2026 wirklich empfehlenswert, für wen eignen sie sich – und was macht sie besonders?
Wir haben die Top-Plattformen anhand echter Anwendungsfälle getestet, vom Info-Hub über Onboarding-Flows bis zu interner Zusammenarbeit im Team. Egal ob du in einem Dienstleistungsunternehmen, einer öffentlichen Einrichtung oder einem Unternehmen mit mehreren internen Nutzer:innen arbeitest – diese Liste hilft dir, die passende Lösung zu finden.
Schnellantwort: Die beste Web Portal Software 2026
Eine Webportal-Software ist eine Plattform für einen passwortgeschützten Bereich, in dem Kund:innen, Partner, Mitglieder oder Mitarbeitende genau die Daten, Dokumente und Workflows sehen, die ihnen zugeordnet sind. Anders als eine öffentliche Website authentifiziert ein Portal zuerst und personalisiert danach. Die folgenden sieben Tools decken die vier häufigsten Portalarten ab, alle Preise wurden im August 2026 geprüft.
- Für B2B-Communities und Ökosysteme: Innoloft (LoftOS) — verzahnte Module und EU-Hosting, ab 25 €/Monat für 25 registrierte Nutzer:innen
- Für Google-Workspace-Teams mit Intranet-Bedarf: Happeo — tiefste native Workspace-Integration, Preis auf Anfrage
- Für interne Kommunikation und Unternehmenskultur: Jostle — flaches Intranet, ab $5/Nutzer:in/Monat bei 50 Nutzer:innen
- Für Unternehmen mit vollständig individuellem Portal: Liferay DXP — Preis auf Anfrage, und Liferay CE ist freie Open Source
- Für Agenturen und kundennahe Teams: Clinked — White-Label-Kundenportale, ab 7,20 €/Nutzer:in/Monat für 1–25 Nutzer:innen
- Für eigene Logik und Datenworkflows: Zoho Creator — App-Baukasten mit Portal-Rechtesets, ab 8 €/Nutzer:in/Monat
- Für Dienstleister:innen, die alles in einem Tool wollen: SuiteDash — unbegrenzte Nutzer:innen in jedem Plan, ab $180/Jahr
Was ist eine Webportal-Software?
Eine Webportal-Software ist eine Plattform für einen geschlossenen, authentifizierten Bereich, in dem eine definierte Zielgruppe — Kund:innen, Partner, Lieferanten, Mitglieder oder Mitarbeitende — sich anmeldet und auf die Daten, Dokumente und Prozesse zugreift, die ihr zugeordnet sind. Das entscheidende Merkmal ist die rollenbasierte Zugriffssteuerung: Zwei Personen öffnen dieselbe URL und sehen unterschiedliche Inhalte.
Webportal oder Website?
Eine Website veröffentlicht für alle dasselbe und optimiert auf Reichweite. Ein Portal authentifiziert zuerst und personalisiert danach — und es liest in der Regel aus Systemen, die du schon betreibst: CRM, ERP, Abrechnung. Eine Marketing-Website will Traffic, ein Portal will, dass die richtige Person ihre Rechnung mit zwei Klicks findet.
Webportal oder Intranet?
Ein Intranet ist eine bestimmte Art von Portal: intern, für Mitarbeitende, aufgebaut um News, Kultur und Dokumente. Webportal ist der Oberbegriff und genauso häufig extern — Kundenportale, Partnerportale, Lieferantenportale und Mitgliederportale richten sich an Menschen ohne Unternehmens-E-Mail-Adresse. Intranet-Tools kommen mit externen Nutzer:innen selten gut zurecht, weshalb beide Märkte weitgehend getrennte Anbieter haben.
Vergleich: Die 7 besten Webportal-Software-Plattformen (2026)
Software | Einstiegspreis | Am besten für | Gratis-Tier |
|---|---|---|---|
Innoloft (LoftOS) | 25 €/Monat (25 registrierte Nutzer:innen) | B2B-Communities und Multi-Stakeholder-Ökosysteme | Ja |
Happeo | Preis auf Anfrage (Growth ab 75 Nutzer:innen) | Google-Workspace-Teams mit Intranet-Bedarf | Nein |
Jostle | $5/Nutzer:in/Monat (50 Nutzer:innen) | Interne Kommunikation und Unternehmenskultur | Nein (Testphase) |
Liferay | Preis auf Anfrage (DXP) | Unternehmen mit vollständig individuellem Portal | Liferay CE ist freie Open Source |
Clinked | 7,20 €/Nutzer:in/Monat (1–25 Nutzer:innen) | Agenturen und kundennahe Teams | Nein (Testphase) |
Zoho Creator | 8 €/Nutzer:in/Monat | Portale mit eigener Logik und Datenworkflows | Ja |
SuiteDash | $180/Jahr (unbegrenzte Nutzer:innen) | Dienstleister:innen mit All-in-One-Bedarf | Nein (14 Tage Test) |
Alle Angaben sind Preise bei Jahresabrechnung, geprüft im August 2026. Die abgerechnete Einheit unterscheidet sich je Anbieter: LoftOS und SuiteDash rechnen nach Plattformkapazität ab, Jostle, Clinked und Zoho Creator pro Nutzer:in, Happeo und Liferay pro Deployment. Die Einstiegspreise sind deshalb nicht direkt vergleichbar — prüfe die Kapazitätsangabe in Klammern.
Arten von Webportalen (und welche Software dazu passt)
Die meisten Portalprojekte scheitern nicht am Anbieter, sondern an der Kategorie: Ein Intranet-Tool wird für eine externe Zielgruppe gekauft, oder ein Helpdesk-Portal für ein Partnernetzwerk. Vier Arten decken den Großteil der Geschäftsportale ab, und jede verlangt eine andere Softwareklasse.
Kundenportale
Extern, ein Zugang pro Kund:in. Typische Aufgaben: Rechnungen und Verträge einsehen, Auftrags- und Lieferstatus verfolgen, Tickets stellen und nachverfolgen, Dokumente herunterladen, Wissensdatenbank nutzen. Passend sind Kundenportal-Plattformen wie Clinked und SuiteDash oder das Portalmodul eines Servicedesks, den du schon einsetzt.
Partner-, Händler- und Lieferantenportale
Viele Organisationen, jede sieht nur ihre eigenen Daten, oft mit gestuften Rechten nach Partnerlevel. Deal-Registrierung, Preislisten, Marketingmaterial, Onboarding und Zertifizierung. Erfordert Rechte auf Organisationsebene — genau die Anforderung, an der einfache Kundenportale scheitern.
Mitarbeiterportale und Intranets
Intern, Identität über das Unternehmensverzeichnis. News, Richtlinien, Organigramm, Dokumentensuche, Engagement. Passend sind Intranet-Plattformen wie Happeo und Jostle mit Anbindung an Google Workspace oder Microsoft 365.
Community- und Ökosystem-Portale
Viele-zu-viele statt Nabe-und-Speiche: Mitglieder finden und kontaktieren sich gegenseitig, nicht nur den Betreiber. Verzeichnisse, Profile, Matchmaking, Events, Programme. Erfordert Sichtbarkeit und Matching zwischen Mitgliedern — was Kunden- und Mitarbeiterportale bewusst einschränken. Für diese Kategorie ist LoftOS gebaut.
Portalart und passende Softwareklasse
Portalart | Passende Softwareklasse | Tools in diesem Vergleich |
|---|---|---|
Kundenportal | Kundenportal-Plattform | Clinked, SuiteDash |
Partner- und Lieferantenportal | Multi-Organisations-Portal oder DXP | Liferay, LoftOS |
Mitarbeiterportal und Intranet | Intranet-Plattform | Happeo, Jostle |
Community und Ökosystem | Community- und Matchmaking-Plattform | LoftOS |
Beliebige Art mit eigener Logik | Low-Code-App-Baukasten | Zoho Creator |
Webportal-Beispiele: Die vier Arten in der Praxis
Die vier Portalarten lassen sich an echten Projekten leichter beurteilen als an Funktionslisten. Die folgenden Beispiele laufen alle auf LoftOS — es ist also eigene Evidenz und keine unabhängige Marktübersicht. Alle sind öffentlich benannt, und jedes steht für eine der vier Arten.
- Kunden- und Partnerportal — Deutsche Telekom, TechBoost Connect. Steuert das Startup-Programm der Telekom von der Bewerbung über die Programm-Events bis zur Vernetzung der Teilnehmenden — intern und mit den Geschäftskund:innen des Konzerns.
- Lieferantenportal — Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer, AHK Industrial Suppliers Forum. Ein grenzüberschreitendes Lieferantenportal, gemeinsam mit weiteren Kammern aufgebaut, für über 970 Mitgliedsunternehmen auf der Suche nach Industriezulieferern und geografischer Diversifizierung.
- Mitarbeiterportal — Österreichische Post, Gelbe Ideenwerkstatt. Ein internes Ideenportal mit zeitlich begrenzten Innovationswettbewerben und laufender Ideensammlung, in dem Teams und Partner abteilungsübergreifend Ideen einreichen, bewerten und weiterentwickeln.
- Community-Portal — Hessenmetall, MEINetzwerk HESSENMETALL. Das Mitgliederportal eines Arbeitgeberverbands, das seine 650 Mitgliedsunternehmen mit IT-Anbietern und Startups zusammenbringt, damit Fertigungs-Know-how auf Anwendungspraxis trifft.
Insgesamt wurden über 80 Webportale auf LoftOS gebaut, mit mehr als 100.000 Nutzer:innen. Das ist unsere eigene Zahl und kein Branchenbenchmark — wir nennen sie, weil Einstiegspreise bei jedem Tool hier leicht zu finden sind, Belege dafür, dass Portale tatsächlich live gehen und genutzt werden, dagegen nicht.
Kundenportal-Software: Was der Sonderfall zusätzlich braucht
Ein Kundenportal ist die häufigste Portalart im deutschen Mittelstand — und der Begriff Kundenportal-Software beschreibt einen engeren Anforderungssatz als Webportal-Software allgemein. Wer ein Kundenportal sucht, meint fast immer Self-Service: Kund:innen sollen selbst erledigen können, was sonst im Support landet.
Typische Self-Service-Funktionen
- Rechnungen und Zahlungsstatus einsehen
- Verträge, Angebote und Dokumente abrufen
- Auftrags- und Lieferstatus verfolgen
- Bestellhistorie und Wiederbestellung
- Tickets stellen und den Bearbeitungsstand sehen
- Wissensdatenbank und FAQ für die häufigsten Fragen
ERP- und CRM-Anbindung entscheidet über den Nutzen
Ein Kundenportal ist überwiegend ein Fenster auf Systeme, die schon laufen. Ohne Anbindung an ERP und CRM zeigt es nur, was jemand manuell hineinpflegt — und genau daran scheitern Portalprojekte. Kläre vor der Auswahl drei Dinge: Gibt es einen unterstützten Konnektor oder eine dokumentierte API für dein System, bei SAP häufig der Knackpunkt. Läuft die Synchronisation echtzeitnah oder geplant. Und brauchst du nur Lesezugriff oder auch Rückschreiben ins Quellsystem.
B2B oder B2C macht einen Unterschied
Im B2C reicht meist ein Zugang pro Person. Im B2B hat ein Kunde mehrere Ansprechpartner mit unterschiedlichen Rechten, und mehrere Kundenunternehmen dürfen sich gegenseitig nicht sehen. Das verlangt Rechte auf Organisationsebene — die Anforderung, die einfache Kundenportal-Tools nicht abdecken und für die Plattformen mit Multi-Organisations-Modell gebaut sind.
1. Innoloft: Bestes Webportal für flexible Zusammenarbeit mit verschiedenen Stakeholdern

Innoloft bietet eine praxisnahe Webportal-Software für Organisationen, die viele verschiedene Akteur:innen managen und zuverlässige, anpassungsfähige Tools ohne großen IT-Aufwand benötigen. Anders als viele Tools, die sich nur auf Tickets oder Kundenservice konzentrieren, ermöglicht dir LoftOS, eine komplette digitale Plattform für Mitglieder, Partner:innen, interne Teams und externe Nutzer:innen aufzubauen – alles an einem Ort.
LoftOS ermöglicht es dir, Ressourcen-Hubs zu erstellen, Onboarding-Flows zu strukturieren, Registrierungen zu managen, Inhalte zu organisieren und Events oder Matchmaking-Sessions zu koordinieren – alles über eine intuitive Benutzeroberfläche. Da keine Programmierkenntnisse erforderlich sind, können Organisationen voll funktionsfähige Plattformen starten, die sowohl den täglichen Betrieb als auch das langfristige Engagement von Akteur:innen unterstützen.
Key Features

Benutzerdefinierte Module für jeden Bedarf: Admins können Module erstellen, die auf ihre eigenen Workflows zugeschnitten sind – von Mitgliederverzeichnissen und Partner:innen-Showcases bis hin zu Lerninhalten oder Bewerbungsprozessen. Die flexiblen Bausteine ermöglichen es Nutzer:innen, Layouts, Felder und Kategorien an ihre operativen Bedürfnisse anzupassen.
Flexible Rollen & Berechtigungen: Weise klare Berechtigungen und Benutzerrollen wie z.B. interne Teams, externe Partner und öffentliche Besucher zu. Mit LoftOS kannst du sicherstellen, dass jede Person nur die Inhalte sieht, die für sie relevant sind.
Community & Event-Management: LoftOS integriert Event-Organisation, Gruppenzusammenarbeit und Community-Spaces direkt im Portal, ganz ohne externe Tools. Dies schafft einen bequemen Raum für Nutzer:innen, um sich zu engagieren, zu vernetzen und auf relevante Ressourcen zuzugreifen.
Preise

- LoftOS Free: 0 € — 5 Nutzer, 2 Admins, Kernfunktionen, Selbst-Konfiguration
- LoftOS Starter: 25 €/Monat — 25 Nutzer, Ticket- und E-Mail-Support
- LoftOS Team: 299 €/Monat — 250 Nutzer, Customer Success Onboarding, anpassbare Domain
- LoftOS Professional: 799 €/Monat — 1.000 Nutzer, 2 Sprachen, Analytics, Exporte, Commerce-Paket
- LoftOS Enterprise: Preis auf Anfrage — individuelle Nutzerzahlen, vollständiges White-Label, In-Person-Support
Alle bezahlten Pläne basieren auf einer Laufzeit von 12 Monaten. Komplette Funktionsmatrix ansehen.
Vorteile von Innoloft
Schnelle Implementierung: Organisationen können eine vollständig konfigurierte Plattform innerhalb weniger Tage starten.
Einfache Administration: Inhalte, Module und Mitglieder-Onboarding können intuitiv verwaltet werden.
Individueller Support: Jede:r Kund:in wird von einem persönlichen Success Manager begleitet, um den Plattform-Erfolg sicherzustellen.
Mitgliederorganisationen: Verbände, Cluster, Kammern oder Inkubatoren, die verschiedene Programme und Stakeholder managen.
Nachteile von Innoloft
Umfangreiche Anpassungsoptionen: Die große Auswahl an Konfigurationsmöglichkeiten kann anfangs überwältigend wirken, ermöglicht es Organisationen jedoch, die Plattform perfekt an ihre spezifischen Bedürfnisse anzupassen.
Begrenzte Drittanbieter-Integrationen: Out-of-the-Box-Integrationen sind bereits verfügbar, aber nicht so umfangreich wie bei einigen entwicklerorientierten Plattformen.
Einrichtung der mobilen App erfordert Beratung: LoftOS bietet eine White-Label-Mobil-App, aber die Einrichtung erfordert die Zusammenarbeit mit unserem Team und ist keine sofortige Self-Service-Option.
Kundenstimmen
“Die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Plattform. Die schnelle Reaktionszeit unseres CSM [sensibler Inhalt ausgeblendet]. Die Tatsache, dass wir unsere eigenen Module und Programme und jetzt sogar unsere eigenen Kategoriebäume bauen können.” - Capterra Review
„Ich liebe die Möglichkeit der einfachen Anpassung und Flexibilität der Funktionen, um sich an jeden speziellen Anwendungsfall anzupassen. Das Unternehmen kümmert sich um seine Kund:innen und hört sich deren neue Ideen oder Anforderungen an, um sie in Zukunft umzusetzen. Wenn es einen Fehler gibt, repariert das Team ihn schnell.“ - Capterra Review
2. Happeo – Ideal für Google-Workspace-Teams, die ein soziales Intranet suchen

Happeo ist eine Webportal-Software, die für Unternehmen entwickelt wurde, die auf Google Workspace setzen und die interne Kommunikation verbessern möchten, ohne die IT-Komplexität zu erhöhen. Mit integrierten Newsfeeds, Projektbereichen und Inhaltssuche schafft es einen verbundenen digitalen Arbeitsplatz, den Teams gerne nutzen. Die Plattform ist am besten für Organisationen geeignet, die sich auf den internen Wissensaustausch und das Engagement konzentrieren. Obwohl es starke Kollaborationsfunktionen bietet, ist es für extern ausgerichtete Anwendungsfälle oder erweiterte Anpassungen begrenzter.
Key Features
- Google Workspace & Slack Integration: Voller Zugriff auf Docs, Drive, Gmail und Slack Search innerhalb eines zentralen Portals.
- Soziale Kanäle & Newsfeeds: Hilft Teams, Updates zu teilen, zu kommentieren und sich zu engagieren, ohne Drittanbieter-Tools zu benötigen.
- Universelle & föderierte Suche: Ein-Klick-Zugriff auf Dateien, Unterhaltungen und externe Quellen wie Confluence oder Zendesk.
Preise
Happeo veröffentlicht keine Preise, alle drei Tarife gibt es nur auf Anfrage. Öffentlich sind aber die Schwellenwerte:
- Starter: Preis auf Anfrage — keine Mindestzahl an Nutzer:innen, von Happeo für Intranets unter 100 Personen empfohlen.
- Growth: Preis auf Anfrage — ab 75 Nutzer:innen.
- Enterprise: Preis auf Anfrage — ab 75 Nutzer:innen.
Monatliche Abrechnung gibt es nur bei Starter, Growth und Enterprise laufen jährlich. Single Sign-on über Okta und SAML ist eine kostenpflichtige Erweiterung und kein Tarifmerkmal — das solltest du früh einpreisen, wenn du es brauchst. Capterra führt Happeo als „Preis auf Anfrage“ ohne Testphase und ohne kostenlose Version. Bestätigt auf happeo.com/pricing im August 2026.
Vorteile von Happeo
- Schnelle Einrichtung für Google-zentrierte Teams
- Modernes, ansprechendes Intranet-Erlebnis
- Starke interne Kommunikationstools
Mittlere Unternehmen, die bereits Google Workspace nutzen und eine zentrale, soziale Plattform für Austausch und Zusammenarbeit brauchen.
Nachteile von Happeo
- Starke Abhängigkeit vom Google-Ökosystem
- Begrenzte externe Portal-Funktionen
- Anpassungsoptionen bleiben für fortgeschrittene Anwendungsfälle grundlegend
Kundenstimmen
„Sehr nützlich, toll aussehend und preiswert. Ich empfehle es definitiv jedem Unternehmen (und besonders denen, die bereits GSuite verwenden).“ — Capterra Review
„Die Implementierung war einfach. Der Happeo-Support ist sehr gut und wir haben ein gutes Bild ihrer Roadmap mit zukünftigen neuen Funktionalitäten.“ — Capterra Review
3. Jostle – Am besten für Teams, bei denen Kultur & Kommunikation im Fokus stehen

Jostle ist eine Webportal-Software, bei der es nicht um Prozesse geht, sondern um Menschen. Für interne Teams entwickelt, bietet es visuelle "Core"-Seiten, einen aktiven Newsfeed und Mitarbeiter:innen-Danksagungen, um die Moral und Verbindung zu stärken. Sein benutzerfreundliches Design und die mobile-first-Oberfläche machen es ideal für Unternehmen, die sich auf Kultur und Kommunikation konzentrieren. Im Gegensatz zu Workflow-lastigen Plattformen bevorzugt Jostle Einfachheit, soziale Verbindung und Benutzerfreundlichkeit für vielbeschäftigte Teams, die informiert und engagiert bleiben möchten.
Key Features
- Core Page Interface: Ein zentraler Hub, der Ankündigungen, Apps und Navigations-Widgets anzeigt.
- Social Newsfeed: Ermutigt Teams zu unternehmensweiten Updates, Feedback und Echtzeit-Kommentaren.
- Mitarbeitendenverzeichnis: Durchsuchbare Profile, Organigramme und Teamansichten.
Preise
Jostle veröffentlicht Preise pro Nutzer:in, die mit der Teamgröße stark fallen, angegeben in USD bei jährlicher Vorauszahlung. Der effektive Preis bei 50 Nutzer:innen:
- Bronze: $5/Nutzer:in/Monat — Basis-Intranet: News, Organigramm, Personenverzeichnis, Dokumentenbibliothek.
- Silver: $9/Nutzer:in/Monat — zusätzlich Diskussionen, Aktivitäten und Eventverwaltung.
- Gold: $12/Nutzer:in/Monat — zusätzlich Anerkennung, Umfragen und erweiterte Analysen.
- Platinum: $14,25/Nutzer:in/Monat — zusätzlich individuelles Branding, priorisierter Support und erweiterte Integrationen.
Dieselben Tarife kosten bei kleinen Teams deutlich mehr und bei großen deutlich weniger: Bronze liegt bei $75/Monat für eine einzelne Person, bei $5/Nutzer:in/Monat von 25 bis 50 Nutzer:innen, bei $2,77 bei 500 und bei $1,46 bei 2.000. Ein einzelner Preis pro Nutzer:in ist bei Jostle also nur mit Angabe der Teamgröße aussagekräftig. Jostle bietet eine Testphase, aber keinen kostenlosen Plan. Geprüft auf jostle.me/pricing im August 2026.
Vorteile von Jostle
- Super für Teamkultur & Kommunikation
- Saubere Useroberfläche mit minimalem Schulungsaufwand
- Ideal für kleine bis mittelgroße Teams, die die Kommunikation vereinheitlichen möchten
Kleine bis mittelgroße Unternehmen (50–500 Mitarbeiter:innen), die die interne Kommunikation und Unternehmenskultur stärken und auf unkomplizierte Weise zentralisieren möchten.
Nachteile von Jostle
- Nicht für externe Kund:innen- oder Stakeholder-Portale gedacht
- Weniger Inhaltsverwaltung oder Automatisierungsworkflows
- Analysen konzentrieren sich mehr auf Engagement als auf Nutzung oder Prozess-KPIs
Kundenstimmen
„Jostle hat unsere interne Kommunikation revolutioniert. Einfach zu bedienen, großartiger Support und ein fantastisches Produkt.“ — Capterra Review
„Der Service ist großartig, man merkt, wie sehr sie in alle Schulungen investiert sind und sicherstellen, dass unsere Mitarbeiter:innen die Jostle-Plattform optimal nutzen.“ — Capterra Review
4. Liferay – Am besten für Unternehmen, die ein vollständig angepasstes, IT-geführtes Portal benötigen

Liferay ist eine Enterprise-fähige Webportal-Software, die für digitale Erlebnisse entwickelt wurde, die volle Backend-Kontrolle, Skalierbarkeit und Anpassung erfordern. Mit einer modularen Architektur und umfangreichen APIs unterstützt es alles von Kundenportalen über Partnernetzwerke bis hin zu Intranets und Self-Service-Apps. Wenn du interne Entwicklungsressourcen hast und Inhalte, Berechtigungen und Operationen über mehrere Sprachen und Benutzertypen hinweg zentralisieren möchtest, bietet Liferay eine unvergleichliche Tiefe.
Key Features
- Entwickler-zentriertes Framework: Unterstützt REST-APIs, Microservices und modularen App-Bau.
- Mehrsprachige & Multi-Site-Funktionen: Verwalte globale Portale mit detaillierter Nutzer:innenkontrolle.
- Berechtigungs-Engine: Rollenbasierter Zugriff, Segmentierung der Nutzer:innen nach Teams, Region oder Bedarf.
Preise
Liferay veröffentlicht keine Preisliste und hat keine Preisseite — der einzige Weg ist eine Angebotsanfrage. Liferay DXP wird pro betriebener Instanz und Umgebung lizenziert, nicht pro Nutzer:in. Die Gesamtkosten hängen also davon ab, wie viele Produktions- und Testumgebungen du betreibst, und nicht davon, wie viele Menschen das Portal nutzen. Deshalb wäre eine veröffentlichte Zahl für deinen Fall auch nicht aussagekräftig. Capterra führt Liferay als „Preis auf Anfrage“, ohne Testphase und ohne kostenlose Version.
Wichtig zu unterscheiden: Liferay Portal Community Edition ist freie Open Source. Sie kostet keine Lizenzgebühr, bietet aber auch keinen Herstellersupport — das Support-SLA und der Enterprise-Funktionsumfang stecken in DXP. Bestätigt auf liferay.com im August 2026.
Vorteile von Liferay
- Hochgradig anpassbar für einzigartige technische Anforderungen
- Für öffentliche, Partner- und interne Portale gleichermaßen konzipiert
- Ideal für Unternehmen mit großen Teams und mehrsprachigen Anforderungen
Große Unternehmen, Plattformen & Tech-Teams, die tief angepasste Multi-Site-, Multi-User-Umgebungen benötigen – insbesondere wenn Self-Hosting oder erweiterte Rollensteuerung erforderlich ist.
Nachteile von Liferay
- Erfordert Entwicklerressourcen und technisches Onboarding
- Komplexität kann die Startzeit verlangsamen
- Die Benutzeroberfläche kann entwicklerzentriert und nicht intuitiv wirken
Kundenstimmen
„Liferay hilft, Websites einfach zu erstellen. Und es kommt auch mit Out-of-the-Box-Portlets wie Anmelden, Kalender, Chat, Benachrichtigungen, was uns hilft, eine qualitativ hochwertige Anwendung einfach zu entwickeln.“ — Capterra Review
„Diese Plattform ist die perfekte Lösung, wenn du ein responsives mobiles Design deiner Website oder einer App mit denselben Inhalten benötigst.“ — Capterra Review
5. Clinked – Am besten für Agenturen und kundenorientierte Teams

Clinked ist eine sichere Kundenportal-Plattform, die speziell für die externe Zusammenarbeit entwickelt wurde. Es kombiniert White-Label-Anpassung, Dokumentenkontrolle und sichere Kommunikation an einem Ort.
Organisationen nutzen Clinked, um gebrandete Arbeitsbereiche für Kund:innen, Partner:innen oder Stakeholder zu erstellen – was den Dateiaustausch, der Austausch von Feedback und die Aufgabenverwaltung über mehrere Konten hinweg erleichtert. Die Stärken liegen darin, wie nahtlos professionelles Branding mit strenger Daten-Compliance wie SOC 2, PCI DSS und DSGVO in Einklang gebracht wird.
Key Features
- Sichere Dokumentenfreigabe: Zentraler Speicher mit Versionskontrolle und sofortiger Dateivorschau.
- Definierte Arbeitsbereiche: Berechtigungsbasierte Bereiche, segmentiert nach Gruppe oder Kund:innen.
- White-Label-Tools: Füge dein Logo hinzu, verwende deine Domain und passe E-Mails an.
- Kalender- & Aufgaben-Tools: Integrierte Terminplanung und Projektmanagement.
- Compliance Ready: Zertifiziert nach führenden globalen Standards.
Preise
- Start Up: 7,20 €/Nutzer:in/Monat — 1–25 Nutzer:innen, 200 GB Speicher, White-Label-Kundenportal.
- Standard: 223 €/Monat — 100 Mitglieder inklusive, 1 TB Speicher, eigene Domain.
- Premium: 447 €/Monat — 250 Mitglieder inklusive, 3 TB Speicher, erweitertes Branding.
- Enterprise: Preis auf Anfrage — ab 1.000 Mitgliedern, 5 TB Speicher und mehr.
- VDR (Virtual Data Room): ab $575/Monat — für Datenräume und Due-Diligence-Prozesse.
Clinked wechselt zwischen Start Up und Standard das Abrechnungsmodell: Der Einstiegstarif rechnet pro Nutzer:in ab, ab Standard ist eine feste Mitgliederzahl in einer Monatspauschale enthalten. Die Kosten pro Person sinken damit deutlich, sobald du in die Pauschaltarife wechselst. Zwei-Jahres-Abrechnung spart bis zu 35%. Geprüft auf clinked.com/pricing im August 2026.
Vorteile von Clinked
- Tolle UX für kundenorientierte Anwendungsfälle
- Starke Dokumentensicherheit & Compliance
- Vollständig brandbare Portal-Umgebung
- Integrierte Aufgaben- und Kalender-Tools
- Skaliert von kleinen Teams zu großen Organisationen
Agenturen, Berater:innen, Dienstleister:innen, die ein sicheres Portal für Dateiaustausch, Kundenkommunikation und Projektverfolgung benötigen, welches ihre Marke widerspiegelt.
Nachteile von Clinked
- Keine tiefgreifende Inhaltsverwaltung oder CMS-ähnliche Funktionen
- Begrenzte Integrationen mit Drittanbieter-Apps oder CRMs
- Analytics sind grundlegend
- Mobile App hat wenig erweiterte Funktionalität
- Nicht optimiert für rein interne Nutzung
Kundenstimmen
„Dieses Portal hat unserem Kunden eine sichere Möglichkeit geboten, Unterlagen an unser Unternehmen zu übermitteln. Es hat eine fantastische Flexibilität und ist sehr benutzerfreundlich.“ – Capterra Reviews
„Aber wo es sich von ähnlichen Produkten abhebt, ist, dass die Arbeitsbereiche pro Kund:in brandfähig sind. Wir haben einige ausgezeichnete Komplimente von einigen unserer Kund:innen erhalten.“ – Capterra Reviews
6. Zoho Creator – Am besten für Teams, die eigene Logiken & Workflows bauen wollen

Zoho Creator ist ein No-Code-Low-Code-App-Builder, mit dem du benutzerdefinierte Webportale von Grund auf neu erstellen kannst. Für Flexibilität konzipiert, ermöglicht es Teams, rollenspezifischen Zugang, mehrstufige Workflows und dynamische Formulare zu erstellen. Du kannst im Web oder mobil bereitstellen, dich mit externen APIs verbinden und sogar Dashboards entwerfen, um Daten zu visualisieren. Obwohl es die Einfachheit traditioneller Webportal-Software vermissen lässt, bietet es mehr Raum zum Wachsen für diejenigen, die bereit sind, etwas mehr Zeit zu investieren.
Key Features
- Drag-and-Drop App Builder: Erstelle Formulare, Seiten, Workflows ohne Programmierung.
- Rollenbasierte Portale: Weise Berechtigungen und Ansichten pro Benutzertyp zu.
- Datenverbindungen: Integriere mit Zoho-Apps, REST-APIs und importiere/exportiere Daten.
- Dashboards & Berichte: Erstelle Performance-Ansichten mit visuellen Widgets.
- Logik- & Automatisierungs-Tools: Verwalte Formularvalidierungen, Trigger, E-Mails und benutzerdefinierte Logik.
Preise
Zoho Creator rechnet pro Nutzer:in bei jährlicher Abrechnung ab und zählt Portalnutzer:innen getrennt von internen Nutzer:innen.
- Kostenlose Version: 0 € — eine Anwendung, eine Person.
- Standard: 8 €/Nutzer:in/Monat — eine Anwendung, 5 Datenquellen, 10 Portal-Rechtesets pro App, 20 eigene KI-Modelle, E-Mail-Support.
- Professional: 20 €/Nutzer:in/Monat — unbegrenzte Anwendungen, 15 Datenquellen, 50 Portal-Rechtesets pro App, Blueprints und erweiterte Genehmigungen, Live-Chat-Support.
- Enterprise: 25 €/Nutzer:in/Monat — unbegrenzte Anwendungen, 30 Datenquellen, 250 Portal-Rechtesets pro App, gebrandete Mobile Apps und SAML-SSO enthalten, Zoho Flow und Zoho Analytics gebündelt, technischer Ansprechpartner.
- Flex: Preis auf Anfrage — frei zusammenstellbarer Tarif für besondere Anforderungen.
Zwei Punkte sind für Portalprojekte entscheidend. Gebrandete Mobile Apps und SAML-SSO sind bei Standard und Professional kostenpflichtige Erweiterungen und erst ab Enterprise enthalten. Und Portalnutzer:innen laufen über einen eigenen Zähler: bis zu drei kostenlos, danach eine kostenpflichtige Kundenportal-Erweiterung ab 100 €/Monat für 250 Portalnutzer:innen. Lokale Steuern kommen hinzu. Geprüft auf zoho.com/de/creator/pricing im August 2026.
Vorteile von Zoho Creator
- Hochgradig anpassbar
- Großes Preis-Leistungs-Verhältnis für Teams, die App-Level-Kontrolle wünschen
- Integriert sich leicht in das Zoho-Ökosystem und APIs
- Mobil- und webbereite Bereitstellungen
- Geeignet für interne und externe Stakeholder
Teams mit Fokus auf Formulare, Workflows & Daten, die interne Tools, Dashboards oder Kundenaufnahme erstellen möchten – mit Kontrolle über Logik, Berechtigungen und Automatisierung ohne vollständigen Code zu schreiben.
Nachteile von Zoho Creator
- Benutzeroberfläche kann im Vergleich zu anderen Portal-Tools klobig wirken
- Lernkurve, wenn die Logik komplex wird
- Add-ons können die Kosten schnell erhöhen
- Nicht als Plug-and-Play-Portal sofort einsatzbereit
- Performance kann bei großen Datensätzen sinken
Kundenstimmen
„Leistungsstarke Automatisierung mit einfacher Workflow-Verwaltung und Cloud-Integration, die das Sammeln und Analysieren von Daten mit effektiver Zusammenarbeit erleichtert, um qualitativ hochwertige Apps schneller zu entwickeln.“ – Capterra Reviews
„Zweifellos ist Zoho Creator ein sehr nützliches Tool, um eine exzellente Anwendung zu erstellen. Ich benutze es gerne, da es alle notwendigen Funktionen enthält, die für die Erstellung einer Anwendung unerlässlich sind.“ – Capterra Reviews
7. SuiteDash – Für Dienstleister:innen, die alles in einem Tool wollen

SuiteDash ist eine All-in-One-Client-Portal-Software, die für kleine und mittelständische Dienstleistungsunternehmen entwickelt wurde. Anstatt sechs Tools zu integrieren, kombiniert es CRM, Rechnungsstellung, Dokumentenfreigabe, Aufgabenverwaltung und Onboarding in einem einzigen, gebrandeten Erlebnis.
Mit vollständig White-Label-Portalen kannst du das visuelle Erscheinungsbild steuern – vom Login-Bildschirm bis zur benutzerdefinierten Mobil-App. Teams nutzen es, um die Aufnahme zu automatisieren, die Kundenkommunikation zu optimieren und Back-Office-Workflows zu verwalten – alles ohne Plattformwechsel.
Wenn du ein sicheres Kunden-Dashboard suchst, das auch Abrechnungen, Projekte und CRM-Daten verwaltet, vereinfacht SuiteDash alles unter einem Dach.
Key Features
- Gebrandete Portale: Ändere Logos, Domains, E-Mails und mobile Apps.
- CRM & Pipelines: Erfasse Leads und baue benutzerdefinierte Vertriebsworkflows auf.
- Aufgaben- & Projektverfolgung: Weise zu, plane und überwache Ergebnisse.
- Dateifreigabe & E-Signaturen: Sende Dateien, fordere Genehmigungen an und füge Wasserzeichen hinzu.
- Abrechnungen: Erstelle Rechnungen, Abonnements und akzeptiere Zahlungen.
Preise
- Start: $180/Jahr — unbegrenzte Nutzer, unbegrenzte Portale, White-Labeling, individuell gebrandete Mobile-App, 100 GB Storage
- Thrive: $480/Jahr — zusätzlich Projektmanagement, Terminplanung, Zeiterfassung, Rechnungsstellung
- Pinnacle: $960/Jahr — zusätzlich LMS, erweiterte Workflows, Custom-URL, erweitertes Reporting
SuiteDash nutzt Unlimited-User-Preise — keine Per-Seat-Gebühren. 14-Tage-Gratis-Test für alle Tiers.
Vorteile von SuiteDash
- Vereinigt mehrere Business-Tools an einem Ort
- Erschwingliche Preise mit großer Funktionsdichte
- Starke White-Labeling-Fähigkeiten
- Großartig für Freelancer:innen und Agenturen
- Verwaltet CRM, Onboarding und Abrechnung zusammen
Freelancer:innen, Berater:innen und kleine Teams, die ein System zur Verwaltung von Kundenbeziehungen, Dokumenten, Zahlungen und Onboarding wünschen – ohne das Budget zu sprengen oder mit fünf Tools zu jonglieren.
Nachteile von SuiteDash
- Oberfläche wirkt im Vergleich zu modernen SaaS veraltet
- Die Einrichtung dauert bei Nicht-ITlern länger
- Weniger flexibel bei Layout-/Designstruktur
- Keine Echtzeit-Kollaborationsfunktionen
- Besser für kleine bis mittelgroße Organisationen, nicht für große Teams
Kundenstimmen
„Es ist eine großartige Plattform, stabile und zuverlässige Leistung, während sie alle Marketing- und Vertriebsfunktionen bietet, um Kund:innen zu binden und zu konvertieren.“ — Capterra Review
„Ihr Kundensupport-Team ist AUSGEZEICHNET, da sie helfen wollen, ihre Software verbessern und wirklich etwas aufbauen wollen, das wir als Nutzer:innen brauchen.“ — Capterra Review
So wählst du eine Webportal-Software aus

Die Wahl einer Webportal-Software kann sich überwältigend anfühlen, aber die Konzentration auf ein paar wesentliche Faktoren macht den Prozess klar. Hier sind drei Schlüsselaspekte, die du vor deiner Entscheidung bewerten solltest. Wenn dein Portal Teil einer größeren digitalen Plattform werden soll, hilft unser Guide wie du eine digitale Plattform aufbaust bei der Architektur- und Skalierungsfrage.
Merkmal 1: Flexibilität bei Anpassungen
Entscheide früh, ob du ändern musst, was das Portal tut, oder nur wie es aussieht. Theming und Layout sind bei jedem Tool hier einfach. Das Datenmodell zu ändern — einen Objekttyp ergänzen, ein eigenes Feld, eine neue Beziehung zwischen Datensätzen — trennt konfigurierbare Plattformen von festen. Und das ist die Anforderung, die typischerweise nach drei Monaten auftaucht. Wenn du für eine Community baust und nicht für einen einzelnen Kundentyp, lohnt sich ein Blick darauf, warum das Fundament deines Portals den langfristigen Community-Erfolg definiert.
Merkmal 2: User Management & Rollen
Zähle deine Zielgruppen, nicht deine Nutzer:innen. Ein Portal für einen Kundentyp braucht einfache rollenbasierte Rechte. Ein Portal für Kund:innen, Partner und interne Teams braucht Rechte auf Organisationsebene, damit zwei Partnerunternehmen niemals die Datensätze des anderen sehen. Lass dir genau dieses Szenario vorführen, bevor du dich entscheidest. Du willst wissen, wie erfolgreiche Communities Zugänge strukturieren? Sieh dir an, welche Metriken für wachsendes Engagement am wichtigsten sind.
Merkmal 3: Skalierbarkeit für wachsende Bedürfnisse
Skalierbarkeit ist kaufmännisch, bevor sie technisch wird. Kläre, was passiert, wenn du die Kapazitätsgrenze des Plans überschreitest, und welche Einheit abgerechnet wird: registrierte Nutzer:innen, aktive Nutzer:innen, Seats oder Portalgäste. Dieselbe Wachstumskurve führt je Modell zu sehr unterschiedlichen Rechnungen. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt wie erfolgreiche Communities im Laufe der Zeit wachsen.
Merkmal 4: Anbindung an CRM und ERP
Ein Portal ist überwiegend ein Fenster auf Systeme, die schon laufen. Kläre, ob es einen unterstützten Konnektor oder eine dokumentierte API für CRM, ERP und Abrechnung gibt, und ob die Synchronisation echtzeitnah oder geplant läuft. Reines Anzeigen ist deutlich einfacher als Rückschreiben — sag klar, was du brauchst.
Merkmal 5: Sicherheit und Zugriffskontrolle
SSO, erzwungene MFA, Audit-Logs und ein Datenstandort, den du benennen kannst. Prüfe, welcher Plan SAML oder OIDC enthält statt es als Erweiterung zu verkaufen, und leg den AVV deiner Rechtsabteilung vor dem Pilotprojekt vor, nicht danach.
Merkmal 6: Gesamtkosten bei wachsender Nutzerzahl
Vergleiche Tools in der Größe, die du erwartest, nicht im Einstiegsplan. Preise pro Nutzer:in, die bei 20 Personen günstig wirken, können eine pauschale Plattformgebühr deutlich vor 200 überholen — und mehrere Anbieter rechnen externe Portalgäste getrennt von internen Seats ab. Rechne die Kosten für ein Jahr und für drei Jahre durch.
Merkmal 7: Mehrsprachigkeit und mehrere Marken
Wenn du mehr als ein Land bedienst oder mehr als eine Marke betreibst, prüfe, ob das Portal zielgruppenspezifische Sprachen und getrennte gebrandete Zugänge in genau dem Plan unterstützt, den du kaufst. Beides nachzurüsten ist teuer, und Multi-Marken-Unterstützung ist häufig auf die höchste Stufe beschränkt.
Sicherheit, Compliance und Datenstandort
In einem Portal liegen Kundenverträge, Partnerpreise und personenbezogene Daten — und es ist für Menschen außerhalb der eigenen Organisation erreichbar. Sicherheit ist damit ein Auswahlkriterium, kein Umsetzungsdetail. Vier Punkte solltest du schriftlich klären, bevor du unterschreibst.
- Tiefe der Rechteverwaltung. Rollenbasierte Zugriffssteuerung ist Standard. Frage nach, ob Rechte pro Organisation und pro Datensatz gesetzt werden können, nicht nur pro Nutzergruppe — daran scheitern Partner- und Lieferantenportale am häufigsten.
- Single Sign-on und erzwungene MFA. Prüfe, welcher Plan SAML oder OIDC enthält. Mehrere Anbieter in diesem Vergleich verkaufen SSO als kostenpflichtige Erweiterung: Zoho Creator enthält SAML-SSO erst ab Enterprise, Happeo rechnet Okta- und SAML-Unterstützung separat ab.
- Datenstandort und Auftragsverarbeitungsvertrag. Kläre, in welcher Region die Daten liegen und ob der Anbieter einen AVV unterzeichnet. Für Organisationen in der EU entscheidet das darüber, ob der Betrieb DSGVO-konform überhaupt darstellbar ist; reines US-Hosting bringt ein Schrems-II-Risiko mit, das eine Vertragsklausel allein nicht auflöst. LoftOS hostet in der EU, die meisten US-Anbieter in diesem Vergleich liegen standardmäßig in US-Regionen, sofern nichts anderes vereinbart wird.
- Audit-Logs und Datenexport. Wer hat wann auf welches Dokument zugegriffen — und bekommst du deine Daten in einem nutzbaren Format zurück, wenn du wechselst.
Der schnellste Weg zu einer belastbaren Antwort ist eine unabhängige Zertifizierung: ISO 27001 oder SOC 2 Type II bedeutet, dass ein Auditor die Kontrollen geprüft hat und nicht der Anbieter sie beschreibt. Frage nach dem aktuellen Bericht, nicht nach dem Logo.
Häufig gestellte Fragen
Ein Webportal ist ein passwortgeschützter Bereich, in dem eine definierte Zielgruppe — Kund:innen, Partner, Lieferanten, Mitglieder oder Mitarbeitende — auf Daten, Dokumente und Prozesse zugreift, die ihr zugeordnet sind. Der Unterschied zu einer normalen Website ist die rollenbasierte Zugriffssteuerung: Dieselbe URL zeigt je nach Anmeldung unterschiedliche Inhalte.
Es gibt kein einzelnes bestes Tool, weil die vier Portalarten von unterschiedlichen Softwareklassen bedient werden. Clinked und SuiteDash passen zu Kundenportalen, Happeo und Jostle zu Mitarbeiterportalen, Liferay zu großen individuellen Enterprise-Projekten, Zoho Creator zu Portalen mit eigener Logik, und LoftOS zu B2B-Communities und Multi-Stakeholder-Ökosystemen. Bestimme zuerst deine Portalart, dann bleiben zwei bis drei Kandidaten übrig.
Eine Kundenportal-Software ist der Sonderfall für externe Kund:innen mit Self-Service-Fokus: Rechnungen und Verträge einsehen, Lieferstatus verfolgen, Tickets stellen, Wissensdatenbank nutzen. Entscheidend für den Nutzen ist die Anbindung an ERP und CRM — ohne sie zeigt das Portal nur, was manuell hineingepflegt wird. Im B2B kommt hinzu, dass ein Kunde mehrere Ansprechpartner mit unterschiedlichen Rechten hat und Kundenunternehmen sich gegenseitig nicht sehen dürfen.
Ein Intranet ist eine Art von Webportal: intern, für Mitarbeitende, aufgebaut um News, Richtlinien und Dokumente. Webportal ist der Oberbegriff und häufig extern — Kunden-, Partner-, Lieferanten- und Mitgliederportale richten sich an Menschen außerhalb der Organisation. Intranet-Tools kommen mit externen Nutzer:innen meist schlecht zurecht, weshalb beide Märkte getrennte Anbieter haben.
Die im August 2026 geprüften Einstiegspreise reichen von $180/Jahr für SuiteDash mit unbegrenzten Nutzer:innen über 25 €/Monat für LoftOS bei 25 registrierten Nutzer:innen bis zu Tools mit Abrechnung pro Nutzer:in wie Clinked und Zoho Creator ab etwa 7 bis 8 € pro Nutzer:in und Monat. Pauschaltarife im Mittelstandssegment liegen typisch zwischen $240 und $500 pro Monat. Enterprise-Plattformen wie Liferay DXP und Happeo Enterprise sind ausschließlich auf Anfrage: Liferay lizenziert pro Instanz und Umgebung statt pro Nutzer:in, weshalb keine veröffentlichte Zahl aussagekräftig wäre.
Drei Wege mit steigendem Aufwand: eine fertige Portalplattform konfigurieren, was Tage bis Wochen dauert und keine Entwickler:innen braucht; auf einem Low-Code-Baukasten wie Zoho Creator bauen, wenn die Logik ungewöhnlich ist; oder eine individuelle Umsetzung auf einer DXP wie Liferay beauftragen, was Monate und ein Entwicklungsbudget kostet. Kostenlos ist zum Testen möglich — Zoho Creator hat eine dauerhaft kostenlose Version für eine App und eine Person, LoftOS einen kostenlosen Plan für 5 Nutzer:innen und 2 Admins bei unbegrenzten Besucher:innen, und Liferay CE ist freie Open Source ohne Herstellersupport. Für ein Portal im Echtbetrieb mit mehreren Zielgruppen reichen diese Grenzen in der Regel nicht.
Ja. Die meisten Tools in diesem Vergleich werden konfiguriert statt programmiert: Nutzertypen, Rechte und Inhaltsstrukturen legst du in einer Administrationsoberfläche an. Technische Unterstützung brauchst du trotzdem für zwei Dinge — die Anbindung an ein bestehendes CRM oder ERP und die Einrichtung von Single Sign-on. Eigene Geschäftslogik jenseits dessen, was die Plattform bereits abbildet, ist der Punkt, an dem Entwickler:innen unvermeidlich werden.
SuiteDash bietet 14 Tage Test in allen Tarifen, Clinked und Jostle bieten jeweils eine Testphase, und Zoho Creator eine 15-tägige Testversion plus eine dauerhaft kostenlose Edition für eine App und eine Person. LoftOS hat statt einer Testphase einen kostenlosen Plan mit 5 Nutzer:innen und 2 Admins bei unbegrenzten Besucher:innen. Happeo und Liferay DXP bieten weder kostenlose Version noch öffentliche Testphase.
Webportale begegnen dir häufiger, als der Begriff vermuten lässt: das Kundenportal deines Energieversorgers, das Lieferantenportal eines Industriekonzerns, das Intranet deines Arbeitgebers, das Mitgliederportal eines Verbands. Konkrete, öffentlich benannte Beispiele für alle vier Arten — ein Startup-Programm-Portal der Deutschen Telekom, ein grenzüberschreitendes Lieferantenportal der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer, ein internes Ideenportal der Österreichischen Post und das Mitgliederportal von Hessenmetall — findest du im Abschnitt Webportal-Beispiele weiter oben.
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