Startups of the Month March 2020


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT

Unsere fünf Startups of the Month March auf einen Blick

Im Monat März haben wir euch in unserem Startup der Woche Format fünf Startups in einem Interview vorgestellt. Interviews führten wir mit Blue Boson, FSIGHT, Motius, SPAROX und AMPEERS ENERGY. Ihre Lösungsansätze auf einen Blick findet ihr hier in unserem Startups of the Month March Beitrag.
Wer mehr über ihre Angebote erfahren möchte, kann ebenso einen Blick auf ihr Profil in unserer Innoloft Datenbank werfen. Ebenso findet ihr dort ihre und weitere Kunden- und Partnergesuche (Requests).

 

Blue Boson – Wasseraufbereitung ganz ohne chemische Zusätze

Blue Boson nutzt eine Technologie zur Aufbereitung von verunreinigtem Abwasser, die ganz ohne chemische Zusätze auskommt. Damit können sie auf umweltfreundliche Weise Verkrustungen und Ablagerungen entfernen. Indem sie Systeme vor Korrosionen schützen, verlängern sie deren Lebensdauer. Mit zwei patentierten Produkten unter der Bezeichnung SCAT® und SCAT REXCIT® sind sie bereits am Markt. Ihre hydraulischen Durchflussmodule sorgen für eine supramolekulare Aufbereitung von Wasser, eignen sich aber genauso zur Aufbereitung von anderen flüssigen oder gasförmigen Medien. Ihre Geräte stellen sie je nach Anforderung und Einsatzzweck her oder modifizieren sie. Vollautomatisiert können sie rund um die Uhr betrieben werden. Ihre Produkte vertreiben sie nach dem ESCO-Modell. Damit gemeint ist ein Energie-Einspar-Contracting Modell, das auf Energieeffizienz und Kosteneinsparungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus bieten sie die Vermietung und den Verkauf von Ausrüstung sowie weitere Services an.

Zum Startup der Woche Interview KW10

FSIGHT – Künstliche Intelligenz Plattform für den Energiesektor

Das Startup FSIGHT setzt ganz auf Künstliche Intelligenz und zeigt, wie diese sich gewinnbringend in der Energiewirtschaft einsetzen lässt. Mit ihrer Energiemanagement Plattform können Energieströme vorausschauend berechnet und bedarfsgerecht angepasst werden. Mithilfe ihrer Energy-AI Plattform können sie das Verbrauchsverhalten von Konsumenten mit dem der Energieerzeugung von erneuerbaren Energien sowie Energiemarktpreisen verbinden. Dazu nutzen sie über 40 Machine Learning-Modelle. Ihr Handelsmodell für Energiegemeinschaften erlaubt es Privathaushalten, Gewerbekunden und Industrieunternehmen den eigens erzeugten Strom zu handeln. Darüber hinaus lassen sich Energieeinsparungen für den Endkonsumenten von bis zu 20 Prozent erzielen. Zugleich hilft ihre Plattform lokale Stromnetze zu stabilisieren. Von ihrer Software-as-a-Service-Lösung profitieren Energiekunden und Verbraucher gleichermaßen wie Energieunternehmen und Netzbetreiber. Die Kunden von FSIGHT finden sich über den gesamten Erdball verstreut.

Zum Startup der Woche Interview KW11

Motius – Moderne Technologien für jede Art Use-Case

Auf die rasanten Veränderungen in der Tech-Welt hat die Motius GmbH eine Antwort. Ihre Mission besteht darin für Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen für ihre jeweiligen Einsatzbereiche Technologien zu erschließen. Dazu nutzt das Motius-Team umfangreiche Tech-Expertise. Als Technologieexperten bedienen sie den Innovationsbedarf ihrer Kunden zum einen über ihren interdisziplinären Talent Pool und zum anderen über Einbindung von Technologie- und Managementhubs. Dabei bieten sie Unterstützung bei der Generierung von Ideen und Anwendungen, beim Erbringen des Proof-of-Concepts bis hin zum Produkt-Rollout. Ihren Fokus legt Motius weniger auf spezielle Branchen und Zielgruppen als vielmehr die Anwendung neuer Technologien in einem breiten Kundensegment. Seit sieben Jahren besteht Motius am Markt. Sie gehören seit einiger Zeit zu den am stärksten wachsenden Startups in Deutschland.

Zum Startup der Woche Interview KW12

SPAROX – Amazon für Ersatzteile im Energiesektor

Sparox vermittelt Ersatzteile für Energieanlagen. Über ihre Plattform beliefern sie Anlagenbetreiber jeglicher Energieerzeugungsart im deutschsprachigen Raum. Dazu haben sie sich ein Lieferantennetzwerk mit breitem Produktspektrum aufgebaut. In ihrem Portfolio befinden sich derzeit über 15.000 Ersatzteile. Für Ersatzteile, die schnell benötigt werden, um einen Ausfall der Anlagen zu verhindern, gibt es eine Notfallfunktion auf der Plattform. Mit SPAROX3D bedienen sie zusätzlich ein Segment, in der 3D gedruckte Ersatzteile bestellt werden können. Für Anlagenbetreiber ist die Nutzung der Plattform kostenfrei. Für Lieferanten erheben sie eine Transaktionsgebühr. Gerade in der aktuellen Corona-Krise zeigt sich der Mehrwert der Plattform von Sparox, bei der es nicht zuletzt um die Vermeidung von Stillständen und die Sicherstellung der Energieversorgung geht.

Zum Startup der Woche Interview KW13

AMPEERS ENERGY – Energiemanagement 4.0 für die dezentrale Energieversorgung

Mit ihrer Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung geben AMPEERS ENERGY der dezentralen Energiewende richtigen Anschub. Sie erlaubt auf Basis einer selbstlernenden Technologie die dezentrale Erzeugung mit dem Verbrauch von Energie zu verbinden und zu steuern. AMPEERS ENERGY hat drei cloudbasierte Applikationen im Angebot, die auch einzeln genutzt werden können. Dazu zählen ihr AE District Manager als umfassende Quartiers-Energiemanagement-Lösung, ihre AE Local Supplier vollautomatisierte, integrierbare Mieterstromsoftware und ihre AE Fleet Optimizer-Lösung für eine intelligente Steuerung von Ladevorgängen und Lasten bei Elektro-Flotten. Alle drei Komponenten greifen technisch ineinander, kennzeichnet ein hohe Nutzerfreundlichkeit und verbindet Marktteilnehmer. Ihr SaaS-Lösung ermöglicht nicht nur neuartige Geschäftsmodelle, sondern verschafft allen Beteiligten umweltfreundliche Effizienzvorteile sowie Kosteneinsparungen. Mit ihrem Lösungsansatz konnten AMPEERS ENERGY nicht nur die Jury-Mitglieder der kraftwerk city acceleration bremen Challenge im vergangenen Jahr überzeugen, sondern gewannen ebenso den Fraunhofer Gründerpreis 2019.

Zum Startup der Woche Interview KW14

Digitales B2B-Unterstützungsangebot hilft beim Abfedern der Corona-Krise


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, Mobilität, Smart City & Buildings

Innoloft unterstützt euch mit seinem digitalen Netzwerk in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie greift weltweit um sich. Sie betrifft uns alle und bringt viel Unsicherheit mit sich. Was in den nächsten Monaten auf uns zukommt, weiß im Moment keiner. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise können derzeit kaum beziffert werden. Dennoch stehen wir der Krise nicht vollkommen hilflos gegenüber. Während es für das analoge Wirtschaftsleben große Einschnitte gibt und es durch den „Lockdown“ beinahe zum Erliegen kommt, können digitale Lösungen helfen, das komplette Herunterfahren zu überbrücken. Millionen von Menschen in Deutschland und der Welt arbeiten derzeit vom Home-Office. Ohne Internetanbindung, digitale Tools und Plattformen wäre dies nicht möglich.


Zahlreiche Unternehmen bieten derzeit ihre digitalen Lösungen zur Unterstützung an. Auch wir von Innoloft möchten uns aktiv beteiligen und einen Beitrag leisten, die wirtschaftlichen Einschränkungen, hervorgerufen durch die Corona-Krise, abzufedern. Wir stellen unsere digitale Netzwerk-Plattform als „White Label-Applikation“ Netzwerken, Verbänden, Clustern, Messen und weiteren privaten Organisationen zur Verfügung. Dazu passen wir sie entsprechend eurem Corporate Design an. Unser Innoloft Netzwerk-Betriebssystem ist darauf ausgelegt, Business-Kontakte zu initiieren und Lösungsanbieter, wie zum Beispiel Startups mit Lösungssuchenden zu verbinden.

Welche Funktionen bietet euch unsere digitale B2B-Netzwerkplattform?

  • – Unternehmensprofil anlegen

  • – Ein persönliches Mitarbeiterprofil anlegen

  • – Produkte hinterlegen

  • – Partnergesuche einstellen

  • – Automatisches Matchmaking zwischen Gesuchen und Angeboten

  • – News einstellen

 

Neben diesen zentralen Funktionen bietet die digitale Netzwerk-Plattform mit ihrem Netzwerk-Feed, Chat- und Mailing-Funktionen weitere Möglichkeiten, um sich auszutauschen und mit Netzwerk-Usern in Kontakt zu treten. Damit unterstützt die Plattform euch dabei zeitlich und örtlich unabhängig neue Geschäftsbeziehungen anzubahnen sowie bestehende zu bedienen.

Wirtschaftliche Mehrwerte durch digitalisierte Geschäftsbeziehungen auch für die Zeit nach Corona

Mit unserer digitalen B2B-Netzwerkplattform möchten wir euch unterstützen, die schwierige Corona-Zeit zu überbrücken. Dafür stellen wir euch die Plattform für einen Zeitraum von sechs Monaten in eurem Design zur Verfügung. Die Plattform eignet sich ausschließlich als Business-Netzwerk und ist nicht für private Anwendungen konzipiert.

 

Langfristig und über die Corona-Krise hinaus, möchten wir euch als ein digitales B2B-Netzwerk bereitstehen, mit dem ihr auch nach der Corona-Pandemie euch für die digitale Zukunft aufstellen könnt. Unsere Plattform bietet euch und euren Netzwerkmitgliedern die Chance, sich auf effektive Weise mit anderen Unternehmen, Startups, Organisationen zu vernetzen. Auf digitalem Weg könnt ihr Geschäftsbeziehungen anbahnen und pflegen. Unsere Plattform bietet mit den genannten Funktionen zahlreiche Möglichkeiten für neue “Kundenleads”, Partnerschaften, Kontakte, Austausch, Innovationen und Projekte.

Details zu unserer Plattform erfahren

 

Wer Interesse an unserem sechsmonatigen Unterstützungsangebot hat und mehr darüber erfahren möchte, kann direkt Kontakt zu unserem CEO, Sven Pietsch aufnehmen.

Anfragen und weitere Informationen zum Corona B2B-Unterstützungsangebot:
Email: s.pietsch@innoloft.com
Tel. +49 152 33668237

Einen Gesprächstermin vereinbaren

„Flexibilität im Energiemarkt“ – Wo liegen lukrative Geschäftschancen für Energieunternehmen?


Energie & Umwelt

Antworten gibt unser neuer „blue oceans“ Branchen-Trendreport #3

Wie sich „Flexibilität als Geschäftsmodell“ nutzen lässt, damit beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe unseres gemeinsam mit energate erstellten Branchen-Trendreports „blue oceans“. Die dritte Ausgabe zu dem Thema ist im Februar 2020 erschienen. Neben einer umfassenden Marktanalyse anhand der Innoloft Datenbank und Insights unseres Partners energate stellen wir euch anhand von Beispielen vor. Ihr findet in dem Report News, Interviews mit Startups, Kooperationsgesuche in Form von Calls sowie einen detaillierten Business Case. Mit diesem stellen wir euch ein bislang noch wenig bekanntes, aber bereits profitables Geschäftsmodell für die Flexibilitätsvermarktung vor.

Flexibilität im Energiesektor ist ein breites Thema. Dessen Bedeutung wächst vor dem Hintergrund neuer technologischer Entwicklungen sowie der zunehmenden Verbreitung von erneuerbaren Energien, Energiespeichern, Elektromobilität bei gleichzeitiger Reduktion konventioneller Energieerzeugung.Damit betrifft Flexibilität die Bereiche Erzeugung und Verbrauch genauso wie die Bereiche Handel oder sektorenübergreifende Nutzung von Energie.

Sechs Startup Beispiele mit Anwendungen für „Flexibilität als Geschäftsmodell“

Welche Flexibilitätslösungen junge Unternehmen und Startups bereitstellen und welche Geschäftsansätze sie damit verfolgen, möchten wir euch anhand von sechs Beispielen aus unserem blue oceans Trendreport #3 hier in Auszügen vorstellen. In Interviews teilen deren CEOs ihre Sicht auf die Entwicklung der Thematik. Weitere Startups und Details hält der Trendreport sowie unsere Innoloft-Datenbank für euch bereit.

Zum blue oceans Trendreport

 

Sympower – Flexibilität für Netze mit Hilfe von Demand Response

Das niederländische Startup Sympower wurde 2015 gegründet. Ihr Produkt erschließt Flexibilität auf Basis von flexiblen Verbrauchern, wie beispielsweise intelligente Heiz- und Kühlsysteme von Haushalten und Unternehmen für die Energieversorgung. Mit ihrer Demand-Side-Management (DSM) Lösung bieten sie dem Energieversorgungssystem eine Alternative zu fossilen Brennstoffen als Flexibilitätsreserven. Anstelle von Kohle- und Gaskraftwerken binden sie Heizsysteme, Energiespeicher, Lüftungssysteme, Wasserkessel und andere sich in der Umgebung befindende Geräte ein. Diese Flexibilitätsquellen poolen sie auf einer Plattform. Mit ihrer DSM Lösung lassen sich Treibhausgasemissionen reduzieren und Angebotsschwankungen von erneuerbaren Energien ausbalancieren. Mehrwerte aus ihrem Angebot ziehen können Übertragungsnetzbetreiber als ihre Hauptkunden. Diese sind dadurch in der Lage auf zunehmende Anforderungen am Energiemarkt zu reagieren. Gleichzeitig können Übertragungsnetzbetreiber Assets für ihre Kunden generieren.

Im Interview im Blue Oceans Trendreport verrät Simon Bushell, Gründer und CEO von Sympower B.V. über weitere Details zur ihrer Demand Response Lösung für Netze.

Sympower Profil anschauen

Bl!xt – Analoge Leistungsschalter in digitale Multifunktions-Schalter verwandelt

Das 2018 in Schweden gegründete Startup Blixt hat seinen Fokus auf Leistungsschalter gelegt. Während herkömmliche Leistungsschalter dem Abschalten von Strom und damit der Stromunterbrechung dienen, hat Blixt eine digitale Alternative entwickelt. Mit ihrem multifunktionalen Schalter können sie nicht nur Energieflüsse steuern, sondern diesen auch überwachen. Über ihre Leistungsschalter wird eine Echtzeit-Fernsteuerung von Haushaltslasten möglich. Damit geben sie dem Verbraucher, aber auch Energiedienstleistern ein neues Werkzeug in die Hand. Mit diesem schaffen sie die Voraussetzung für eine intelligente Nachfragesteuerung, bei der eine Steuerung auch aus der Ferne erfolgen kann. Blixt hat sich als B2B-Unternehmen zur Aufgabe gemacht, eine neue digitale Leistungsschalter-Infrastruktur in den Markt zu bringen. Das tun sie jedoch nicht auf sich allein gestellt. Vielmehr wollen sie sich mit bestehenden Anbietern zusammenschließen und sich gemeinsam den Anforderungen eines zukünftigen Energiemarktes zu stellen.

Über die Gründe, warum sich Bl!xt mit Leistungsschaltern beschäftigt und welchen Beitrag ihre Technologie für mehr Flexibilität bedeutet, darüber spricht Charlotta Holmquist, Co-Gründerin und CFO von Bl!xt in ihrem Interview im blue oceans Trendreport.

Blixt Profil anschauen

Urban Energy – Ladesäulen mit Hilfe von Smart-Grid-Technologien netzdienlich steuern

Mit ihrem Energy Data Hub bringt das gleichnamige Startup urban Energy Verbraucher und Erzeuger auf intelligentem Weg zusammen. Dazu hat das Berliner Startup eine B2B-Software-Plattform erstellt, die auf Basis von intelligenten Algorithmen alle Daten in städtischen Quartieren in Echtzeit erfasst. Um Anlagen, Gebäude und Ladesäulen netzentlastend zu managen, erstellen KI-Modelle Prognosen. Diese berechnen, wann der günstigste Zeitpunkt beispielsweise zum Laden eines Elektrofahrzeugs ist. Mit ihrer Smart-Grid-Lösung konzentriert sich urban Energy zunächst auf Stadtwerke und Wohnungsbaugesellschaften. Die Lösung kann ebenso für Logistik- und Gewerbekunden von Interesse sein, die auf eine elektrische Flotte umstellen.

David Stolz, CEO, berichtet in seinem Interview im blue ocean Trendreport unter anderem, wie sie Stromnetze davor bewahren zum Flaschenhals der Elektromobilität zu werden und wie sie selbst Flexibilität Vermarktung nutzen wollen, um zu wachsen.

Urban Energy Profil anschauen

EnergyCortex – Transparenz bei Energiedaten herstellen

Hohe Energieverbräuche erzeugen hohe Energiekosten. Beides ist direkt miteinander verbunden und spielt gerade für produzierende Gewerbe- und Industriekunden eine erhebliche Rolle. Das 2018 in Aachen gegründete Unternehmen EnergyCortex verfolgt das Ziel Energiekosten und damit verbunden die Energieverbräuche für Letztverbraucher durch den Einsatz von KI-basierten Datenanalysen zu senken. Mit Visual Cortex hat EnergyCortex eine Software entwickelt. Sie stellt eine Kundenschnittstelle zu den Daten ihrer Kunden und den eigenen Services bereit. Über sie lassen sich Daten aufbereiten und visualisiert darstellen. Derzeit bedienen sie mit ihren sektorenübergreifenden, intelligenten Services das B2B-Segment in Deutschland. Gleichwohl besteht die Möglichkeit für einen weltweiten Roll-out.

 

Bastian Baumgart, CEO, erzählt wie sie Transparenz für für Industrie- und Gewerbekunden herstellen und welche Mehrwerte ihre Lösung für sie bedeutet.

Energy Cortex Profil anschauen

Senfal – Wirtschaftliche Mehrwerte für Kunden auf Basis von KI erzeugen

Das 2014 in den Niederlanden gegründete Unternehmen Senfal hat eine Demand Response Plattform mit Hilfe eines selbstlernenden Algorithmus entwickelt. Ihre auf KI basierende Lösung regelt auf Grundlage von Energieverbrauchsdaten von Anlagen und Unternehmen Stromeinkäufe, deren Marktpreise für den Intra-day-Stromhandel prognostiziert werden. Dadurch können sie den Verbrauch der Anlagen flexibel steuern, als auch den Einkauf von Strom optimieren. Das Startup kann auf die Weise einen wirtschaftlichen Mehrwert für seine Kunden generieren. Zugleich erhalten Kunden einen transparenten Zugriff auf die Informationen. Senfal wurde 2019 von Vattenfall gekauft.

Bart de Vries, Business Owner, Vattenfall Flexibility Services gibt tiefer gehende Einblicke in die Lösung von Senfal in seinem „blue oceans“ Trendreport Interview. Er beantwortet zudem detailliert die Frage,  worin der Vorteil besteht Teil eines großen etablierten Energieversorgers zu sein.

Senfal Profil anschauen

gridX – Kundennutzen mit Hilfe flexibler Plattformlösungen stärken

Das 2016 in Aachen gegründete Startup hat eine Plattform in Verbindung mit einer ganzheitlichen Energie-IoT Lösung entwickelt. Über diese vernetzt sie herstellerunabhängig End-Geräte und managt deren Energieverbrauch. Mit ihren Lösungen Independent Homes, Smart Charging, Microgrids und Smart Commerical stellen sie Konnektivität und Kommunikation von Geräten her. Dabei verbinden sie unterschiedlichste Hersteller und Geräte. Langfristig sollen in die Plattform neben Energieverbrauchern und -speichern auch Erzeuger, wie beispielsweise virtuelle Kraftwerke integriert werden. Für die Vermarktung ihrer Lösungen setzt gridX heute schon auf starke Partnerschaften, um win-win-Situationen zu erzielen und einen größtmöglichen Kundennutzen herzustellen.

Wie gridX sein Ziele zur zentralen Plattform für Energieerzeuger und -konsumenten erreichen will und warum Kunden an ihrem Business Model teilhaben können, erklärt David Balensiefen, Co-Gründer und CEO in seinem „blue ocean“ Trendreport Interview.

gridX Profil anschauen

Fazit

Flexibilitätslösungen für den Energiemarkt gibt es reichlich. Diese gezielt durch Einsatz neuer intelligenter Technologien zu nutzen, ist eine Aufgabe, der sich Startups und junge Unternehmen angenommen haben. Vor dem Hintergrund einer globalen Energiewende und der weltweiten Transformation von Energiesystemen mit wachsender Einbindung von erneuerbaren Energien sowie sektorenübergreifender Nutzung von Elektrizität gewinnt das Thema „Flexibilität als Geschäftsmodell“ an Gewicht. Das zeigt unsere Trendanalyse, genauso wie die Beispiele und die von energate erfolgte Befragung von Marktakteuren aus der Energiewirtschaft.

Allen innovativen Marktakteuren, die sich mit neuen Geschäftsfeldern im Energiemarkt allgemein und vielversprechenden Geschäftsmodellen im Bereich Flexibilität im Besonderen beschäftigen, bietet blue oceans relevante Informationen zum Flexibilitätstrend als Zukunftsthema der Energiebranche.

Wer schnuppern möchte, findet hier eine Leseprobe und bei Interesse auch den vollständigen Report.

Zur Leseprobe

 

Einen Auszug zum Marktüberblick gewährt Peter Hinßen, Innovationsmanager bei Innoloft und Mitverfasser des blue oceans Trendreports, in seinem Gastbeitrag auf dem Blog Regelleistung-Online

Venios geht als Sieger der FNN-InnovationHub Challenge hervor


Energie & Umwelt

 

Am 4. und 5. Dezember 2019 kamen Fachexperten aus der Branche, sowie Akteure aus der Politik beim FNN-Kongress Netze in Nürnberg zusammen. Sie tauschten sich zu Fragen der Netztechnik und dem Netzbetrieb in Deutschland aus. Eine Bühne bot der FNN-Kongress Netze innovativen Startups, die ihre Smart Grid, Netztechnik und Netzbetriebs-Lösungen dem Fachpublikum vorstellten.

Denn die am vielversprechendsten Startups hatten im Anschluss an ihre Bewerbung bei der FNN InnovationHub Challenge eine Einladung zum FNN-Kongress erhalten. Als Finalisten pitchten sie nun auf dem Event um den Sieg bei der Startup-Challenge des „FNN-InnovationHub“. Ihn hatte der VDE | FNN ins Leben gerufen, um Innovationen und digitale Lösungen für das Energiesystem zu beschleunigen. Zudem geht es um eine künftige Vernetzung von Akteuren und Anlagen. Diesem Anliegen Rechnung tragen können moderne Technologien im Zuge einer voranschreitenden Digitalisierung. Sie machen auch ein Smart Grid von Tag zu Tag greifbarer.

 

Finalisten pitchen um den Sieg

Als Sieger der Challenge setzte sich das Startup Venios bei seinen Mitbewerbern durch. Dieses gewann mit seiner Plattformtechnologie die Challenge und damit ebenso einen Auftrag im Wert von 25.000 Euro. Überzeugt hat Venios die Jury beim FNN-Kongress mit ihrer Lösung zur Erkennung des Systemzustands von Netzen. Venios kann in Echtzeit orts- und zeitbasierte Informationen über den Lastzustand in der Nieder- und Mittelspannung bereitstellen. Ebenso können sie dank ihrer Lösung Auskunft zur Belastung von Betriebsmitteln geben.

Dazu führen sie Messungen an netzkritischen Stellen durch. Zudem nutzen sie mathematische Modelle, auf deren Grundlage sie Simulationen erstellen. Auf diese Weise können sie relevante Informationen bereitstellen. Ebenso nutzen sie Sekundärdaten, die ebenfalls in ihre Prognosen einfließen. So können Netzengpässe frühzeitig erkannt und darauf vorausschauend reagiert werden. Indem Flexibilitäten geschaffen werden, können Netzbetreiber rechtzeitig eingreifen. Dadurch sind eine netzdienliche Steuerung ebenso wie der Ausgleich von Energieengpässen möglich. Das verhindert die Überbeanspruchung von Netzen und damit Netzausfälle. Zudem kann der Netzbetrieb auf diese Weise optimiert werden und fallen weniger Kosten für den Netzausbau an.

 

Nächste Schritte

Im Anschluss an die Challenge wird Venios gemeinsam mit dem VDE | FNN bis Ende 2020 eine App entwickeln. Mit ihr soll der Systemzustand einer Region auf Grundlage der Anwendungsregel „Schnittstelle Übertragungs- und Verteilnetze“ (VDE-AR-N 4141-1) abgebildet werden. Die Softwarelösung soll Verteilnetzbetreibern helfen, die Anforderungen aus der Anwendungsregel zu erfüllen. FNN-Mitglieder sollen die Software später zu einem Vorzugspreis erhalten können.

 

Innoloft war als Partner und Begleiter an der Umsetzung der FNN-InnovationHub Challenge durch unsere White Label Website, dem digitalen Bewerbungsprozess und Marketing beteiligt.

 

Innoloft Highlights 2019 – Unsere größten Erfolge im Jahresrückblick


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Mit dem Abschluss von 2019 geht unser bis dato stärkstes und energiegeladenes Geschäftsjahr seit Bestehen der Innoloft GmbH zu Ende. Auch wenn wir auf noch keine allzu lange Firmenhistorie blicken können, gab es im Jahr 2019 etliche Highlights für uns. Diese möchten wir durch einen Rückblick auf das Jahr mit euch teilen.  

Los geht’s!  

 

Plattform im neuem Gewand und mit erweitertem Funktionsumfang

Ein für uns weichenstellender Schritt war ohne Zweifel der Relaunch unserer Plattform mit Neugestaltung des Designs. Dafür haben wir unsere Plattform komplett überarbeitet. Wir haben sie nicht nur durch einen optimierten Aufbau und die Nutzung moderner Webtechnologien nutzerfreundlicher gestaltet, sondern auch durch neue Features erweitert. Damit bietet sie größere Mehrwerte für unsere Nutzer.

Somit geht die neue Plattform mit allerlei neuen Funktionen einher, wodurch sich der Funktionsumfang erweitert hat. Wie ihr dadurch noch besser eure Innovationsprojekte mit passenden Partnern umsetzen könnt, seht ihr in der nachfolgenden Grafik und beschreiben wir euch im Blog-Beitrag Bühne frei …

 

Infographik benefits innoloft

 

Doch damit nicht genug!

 

Rebranding öffnet Pforte zu neuen Branchen und Internationalisierung

Im rasanten Tempo ging es weiter, denn auch unser bisheriger (Marken-)Name “Energieloft” stand auf dem Prüfstand und damit unser gesamtes Corporate Design. Dessen Ausarbeitung, Anpassung und Neugestaltung hat mehrere Monate gedauert und uns den Sommer hinweg in Anspruch genommen. Happy waren wir, als wir dann am 1. Oktober 2019 unser Rebranding offiziell bekannt geben konnten. Wie aus Energieloft schließlich Innoloft wurde, haben wir ebenfalls in einem separaten Blog-Beitrag Aus Energieloft wird Innoloft: Here’s why! … für euch festgehalten. Ganz nebenbei erfahrt ihr mehr über den evolutionären Prozess, den wir mit unserem B2B Innovationsnetzwerk seit Gründung Ende 2015 beschritten haben.

Zwar wird der Energiesektor für uns weiterhin eine ganz zentrale Säule bleiben. Doch auch in anderen Branchen, wie beispielsweise im Gesundheits-, Finanz- und Industriesektor warten Innovationen auf Umsetzung. Zudem haben wir uns dem ambitionierten Ziel verschrieben, branchenübergreifend und weltweit Innovationen zu beschleunigen, gemeinsam mit euch über Deutschlands Grenzen hinweg – “Create Tomorrow Together”.

Innoloft platforms requests

 

Event Highlights und Projekterfolge 2019

Natürlich haben wir uns in dem Jahr nicht nur mit unserem Design und unserer Plattform befasst. Neben der neuen strategischen Ausrichtung und Positionierung haben wir unser “daily business”  nicht aus den Augen verloren. Aus unserem Business-Repertoire gefiltert, folgen einige ausgewählte Event- und Projekt-Highlights des vergangenen Geschäftsjahres, die wir gemeinsam mit Kunden und Partnern umgesetzt haben.

 

Startup Speed-Datings 2019

Ein zentrales Kernelement, das zwar einerseits zu unserem digitalen Innovationssystem zählt, aber andererseits analog stattfindet, sind unsere Startup Speed-Datings. Dafür waren wir im letzten Jahr quer verteilt in Deutschland unterwegs und kamen im Herbst sogar bis nach Paris. Mit unseren Startup Speed-Datings bringen wir Startups gezielt mit etablierten Unternehmen und Investoren zusammen. Auf sehr effektive Weise, in kurzen 8-minütigen Gesprächsrunden, können sich die Teilnehmenden, die sich zuvor auf den entsprechenden Webpages angemeldet haben, ihren Wünschen, Interessen und Kooperationsgesuchen entsprechend vernetzen lassen. Dazu setzen wir einen intelligenten Algorithmus ein, der auf Basis der eingegebenen Daten exakt die richtigen Gesprächspartner vermittelt.

Auf folgenden Events waren wir in 2019 mit einem Startup Speed-Dating vertreten und haben hier insgesamt mehr als 700 Teilnehmende bei rund 2.800 Dates gematcht.

 

Innoloft Speed Dating

 

 

Startup Challenges 2019

Während sich unsere Startup Speed-Datings darauf fokussieren, den Teilnehmenden passende Kontakte für mögliche Kooperationsprojekte zu vermitteln, geht es bei unseren Startup Challenges um Wettbewerbe auf Knopfdruck. Die Startup Challenges sind ebenso zentraler Baustein unseres B2B Innovationsnetzwerkes. Sie ermöglichen Startups, sich gezielt an Ausschreibungen zu beteiligen.

Gleichzeitig können etablierte Unternehmen ihre Innovationsprojekte voranbringen und sich dafür passende Partner aus dem Startup-Ecosystem suchen. Daraus resultiert ein win-win für beide Seiten. Schließlich verfügen Startups selten über eigene, über lange Jahre gewachsene Kundennetzwerke. Ihnen fehlt ebenfalls oft noch die entsprechende Erfahrung und Bekanntheit am Markt. Dafür bringen sie häufig viel frisches Know-how, neue Technologien, Mut und Risikobereitschaft mit – also genau genommen den sogenannten “entrepreneurial Spirit”, den eine Umsetzung von Innovationsprojekten braucht.

Mit unseren Challenges betätigen wir uns als Vermittler und können dazu unsere Plattform einsetzen, die inzwischen mehr als 2.500 etablierte Unternehmen und rund 2.000 Startups zählt. Allein in 2019 konnten wir insgesamt 314 Bewerbungen für unsere Startup Challenges screenen und an unsere Partner weiterleiten.

Zu den erfolgreichsten Challenges des letzten Jahres zählten:

  • U-START Challenge 2019 | Veolia, Thüga & BS | Energy
  • Metro Startup Challenge
  • EWE Mobility Challenge
  • E.DIS Startup Challenge

 

Hier könnt ihr selbst einen Blick auf unsere Challenges … werfen.

 

Erfolgreiche Innovationsprojekte

Neben unserer digitalen Plattform und unseren White Label Partnerplattformen, den Events und Challenges begleiten wir Innovationsprozesse, um Innovationen auch auf direktem Weg in Unternehmen zu beschleunigen. Dazu unterstützen wir euch mit Know-how und Innovation-Consulting bei der Entwicklung und Auswahl von Ideen, beim Konzeptionieren und Umsetzen sowie bei der Vermarktung und Skalierung.

Unsere auf Branchen und Technologien spezialisierten Innovation Manager helfen euch dabei passende Partner via Screening und Scouting zu finden und in Projekte einzubinden. Sie beraten bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen und erarbeiten Customer Journeys. Auf die Weise haben wir im letzten Jahr etliche Innovationsprojekte gemeinsam mit Kunden und Partnern realisiert.

Hier findet ihr eine Auswahl an durchgeführten Innovationsprojekten …

  • IoT-Plattform Stadtwerke Aachen
  • IoT Plattform evo Oberhausen
  • Digitalstrom-Produkt, Stadtwerke Aachen
  • E-Roller-Sharing Aachen, Business Crowdfunding
  • Mobilitätsplattform Stadtwerke Neuss

 

Bei Fragen zu den einzelnen Projekten sprecht uns gern an!

 

Was es sonst noch zu berichten gibt …

Noch vieles mehr ließe sich über das vergangene Jahr berichten. Daher möchten wir hier in einer abgespeckten Form auf weitere Highlights verweisen …

Unser Team wächst von 18 zu Beginn des Jahres auf 28 Teammitgliedern Ende des Jahres. Gemeinsam verbringen wir eine Team-Week in der Eifel und lassen das Jahr mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier ausklingen.

 

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner energate GmbH bringen wir den Trendradar für die Energiewirtschaft blue oceans – einem neuen Branchenreport zu bedeutenden Energie-Trends heraus. Der erste Report erfolgt zum Thema Smart Building Solutions und wird im Februar auf der E-world 2019 präsentiert. Ein zweiter Branchenreport folgte im Sommer zum Thema Smart Mobility Services.

 

Wir starten mit neuen Social Media Formaten, um euch am aktuellen Innoloft Geschehen teilhaben zu lassen. Unsere Followerzahlen entwickeln sich positiv und unsere Social Media Community wächst erfreulicherweise. Ihr findet uns auf den folgenden Kanälen: Twitter, Facebook, Instagram, Youtube und Linkedin.

 

Erste Kooperationen und Projekte haben wir 2019 in Asien gestartet und setzen die Zusammenarbeit mit unseren White-Label Innovationsplattformen fort, die wir ebenfalls relauncht haben.

 

Last but not least … zum Ende des Jahres freuen wir uns, dass Gründerszene Awards uns als eines der am schnellsten wachsenden Startups im Bereich digitale Businessmodelle gekürt hat. Immerhin haben wir es mit unserem Startup unter die TOP 50 auf Platz 21 in Deutschland geschafft und sind Branchensieger im Bereich Energie. Wie wir das erreicht haben, könnt ihr in einem Interview mit unserem CEO Sven bei Gründerszene … nachlesen.

 

Ein großes Danke an unser Team, Kunden & Partner

All das, was wir im letzten Jahr auf die Beine gestellt haben, wäre weder ohne unsere Kunden und Partner noch ohne ein schlagkräftiges und engagiertes Team möglich gewesen. Daher gilt euch ein großer Dank und wir freuen uns auf die Fortsetzung in diesem und in den nächsten Jahren. Denn nun heißt es, den Blick nach vorne gerichtet und mit voller Kraft voraus.

 

Ausblick auf 2020

Erste Projekte stehen bereits in den Startlöchern. Folgende Termine könnt ihr euch für euren Terminkalender vormerken.

Das sind die Events auf die wir uns in den ersten Monaten dieses Jahres freuen. Weitere werden folgen!

 

Startup Speed-Datings

 

  • 11. & 12. Februar 2020, E-world Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 05. & 06. März 2020, Fiberdays Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 24. März 2020, Tech Festival Startup-Dating – Infos & Anmeldung
  • 20. April. 2020, HANNOVER MESSE Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung

 

Das neue Jahr kann kommen!

 

 

Wie FinTech Startups traditionsreiche Banken überholen – 7 Beispiele aus dem Innoloft Innovationsnetzwerk


Banking & Finance

 

Online Zahlungsmethoden spielen eine immer größere werdende Rolle bei der Abwicklung von  Geschäften. Im Jahr 2018 wurden allein in Deutschland 6,4 Milliarden Überweisungen online getätigt. In den kommenden Jahren werden nach einer Statista-Prognose  weltweit knapp 2,35 Billionen Euro in B2C-E-Commerce in Gütern umgesetzt. Nur die Systeme vieler Banken sind in die Jahre gekommen. Sie können mit diesen Entwicklungen nicht Schritt halten. Ihre Systeme sind oft altbacken, überholt und sehr langsam. Hier bieten vor allem disruptive FinTech Startups schnellere und alternative Ansätze. Denn durch die immer schnelllebiger werdenden Gesellschaft wächst heutzutage der Wunsch, sich auf wichtige Dinge zu fokussieren.

Daraus entwickelt sich eine Abneigung gegenüber zähen Prozessen wie händischen Überweisungen oder Post-Ident-Verfahren. Mit der neuen Europäischen Direktive „PSD2“ sind zudem weitere Authentifizierungsschritte zur Sicherheit nötig geworden. Die schnelle Adaption wichtiger Änderungen ist hier das ausschlaggebende Argument für die Startups. Auch deshalb ist eine schnelle Registrierung, einfache Bedienung und das innovative Image der FinTech Services vor allem für jüngere Zielgruppen so interessant.

FinTech Startups setzen diese gewünschten und benötigten Payment- & Authentifizierungs-Lösungen als endnutzerorientierte Angebote um. Nachfolgend möchten wir euch sieben FinTechs aus dem besagten Bereich aus unserem Innovationsnetzwerk vorstellen.

 

Sieben FinTech Startups aus dem Innoloft-Netzwerk

 

TransferWise – Geld ohne Grenzen

 

Konventionelle Banken locken oftmals mit „gebührenfreie[n], länderübergreifende[n] Überweisungen“ und erzeugen so den Eindruck, als ob sie für den Währungstransfer keinerlei Provisionen nehmen würden. Betrachtet man allerdings die Realität, erschließt sich einem oft nicht welcher Wechselkurs, zur Berechnung herbeigezogen wurde. Diesen suchen Banken meist zu ihrem Vorteil aus. Mit mehr als 1.000 Länderkombinationen in 49 Währungen und echten mittleren Wechselkursen bietet TransferWise ein Geschäftsmodell, das beinahe zu gut klingt, um wahr zu sein. Das FinTech übertrifft im Vergleich der Transparenz und Leistungen die meisten Banken mit Leichtigkeit. TransferWise nimmt niedrige und vor allem komplett transparente Überweisungsgebühren und bietet somit eine wirkliche Alternative, wenn es um Geldüberweisungen ins Ausland geht.

 

AUTHADA – Einfache Authentifizierung immer und überall

 

Der elektronische Personalausweis bietet seit 2010 die Möglichkeit sich im Internet zu verifizieren. Dieses Prinzip nutzt auch AUTHADA, die eine Authentifizierungs-Lösung anbieten. Sie ermöglicht  eine einfache Verifikation über das Handy. Dafür muss der Nutzer nur noch den Personalausweis an das Handy halten und die Daten werden per NFC übertragen. Zur Sicherheit verlangt die App den vorher festgelegten eID-Pin des Personalausweises. Durch eine Standalone-, aber auch eine WhiteLabel-Option der Implementierung in sowohl Online- aber auch Onsite-Applikationen ist der Service geeignet, sich an viele verschiedene Anwendungsfälle anzupassen. Damit möchte das Startup das Potential der eID deutlich stärker  nutzen und durch die schnelle und flexible Methode Post-Ident und Skype-Video-Verifikation ablösen.

 

Bluecode – Digitales Bezahlen ohne neues Konto

 

Warum braucht man bei jedem Mobile-Payment-Anbieter ein neues Bankkonto? Diese Frage hat sich auch das österreichische FinTech Bluecode gestellt. Das Team hat sich eine Lösung überlegt, die es obsolet macht noch weitere, zusätzliche Konten benutzen zu müssen und dabei gleichzeitig den Bezahlvorgang an der Kasse deutlich beschleunigt. Einmal angemeldet und das Girokonto mit Lastschrift-Berechtigung hinterlegt, bietet Bluecode die Bezalung per Barcode an. Sogenannte Bluecode-Tokens werden generiert, um Beträge direkt vom Handy „abscanbar“ zu machen. Mit der Implementierung von bestimmten Kundenkarten und Benefit-Systemen bietet Bluecode auch noch den Vorteil, nicht immer alle Karten mit sich herum tragen zu müssen. Mit einer transeuropäisch-chinesischen Allianz möchte Bluecode mit Alipay kooperieren, um sich als Gegenwicht zu den amerikanischen Unternehmen Google Pay und Apple Pay zu etablieren.

 

Tabbt – Bei Geld fängt die Freundschaft an?

 

Ob beim gemeinsamen Grillen, das Essen im Lokal oder die Tickets fürs Festival. Beinahe täglich passiert es, dass Kollegen, Bekannte und Freunde sich untereinander Geld auslegen, wenn beispielsweise jemand kein oder nicht genug Bargeld dabei hat. Um lästigem Belege-Sammeln vorzubeugen, bietet die Tabbt-App eine einfache Möglichkeit direkt Geld an Mitmenschen zu versenden. Die Überweisung geht dann in der Regel nach einem Geschäftstag beim Empfänger ein. Als erster Payment-Provider verfolgt Tabbt ein sogenanntes „Zero Knowledge“-Sicherheitskonzept, bei dem jegliche empfindliche Daten wie Pin oder Kontonummer nicht für das Startup einsehbar sind und es dem Smartphone ermöglicht, direkt verschlüsselt mit der Bank zu kommunizieren. Kombiniert mit der einfachen Handhabung ergibt sich ein kostenloser, schneller und einfacher Zahlungsanbieter, mit dem Fokus den Alltag seiner Kunden zu erleichtern.

 

Adyen – Payment-Technologien, die sich an jedes Bedürfnis anpassen

 

Adyen, was in etwa „von vorne beginnen“ bedeutet, bietet wandelbare Payment-Lösungen für jedes Bedürfnis. Die Gründer sahen die Möglichkeit eines einheitlichen Bezahlsystems für Unternehmen, die mehr als einen Verkaufskanal besitzen und sich zudem durch einfache Bedienung auszeichnen. Egal ob direkt im Geschäft, beim Lieferdienst oder mobil bei der Mitfahr-Plattform. Durch die mitgelieferte, anonyme Auswertung bietet das Startup nicht nur den Bezahlservice sondern auch noch gleich die Möglichkeit der Analyse der Daten zur Verbesserung der Verkaufsprozesse. Durch die flexible Gestaltung konnte sich das Unternehmen bereits namhafte Kunden wie eBay, Spotify oder auch Uber sichern. Darüber hinaus bietet Adyen auch den Endnutzern Mehrwerte durch die standardisierte Bezahlmöglichkeit und ein Benefit-System. Langfristig versucht Adyen diesen Standard als „Unified Commerce“ durchzusetzen.

 

IDnow – Verifikation durch künstliche Intelligenz

 

Hybride Identifizierungslösungen durch die Vorteile von Mensch und Maschine. So ließe sich IDnow in einem Satz zusammenfassen. Das Startup legt den Fokus auf eine Mischung aus Machine-Learning und ausgebildeten Identitäts- und Betrugsspezialisten, um mit 99.95% richtigen Übereinstimmungen eine enorme Verlässlichkeit zu erzielen. Vor allem mit der Einhaltung vieler Sicherheitsstandards, der DSGVO-Konformität und kontinuierlichem Auditing, kann IDnow in Bereichen wie dem Finanzwesen, der Telekomunikation und dem eCommerce eingesetzt werden. Der Endnutzer scannt zum Beispiel dafür mit dem Smartphone nur das Bild eines Ausweispapiers und danach sein Gesicht, welches in sekundenschnelle verifiziert wird. Durch diese einfache Handhabung erzielt das Startup nicht nur eine deutlich verbesserte Onboarding-Erfahrung der Endnutzer, sondern auch einhergehend eine signifikante Verbesserung der Conversion-Rate.

 

Klarna – Bezahle in der Welt, wie es dir gefällt

 

Die schwedische, lizenzierte Bank Klarna bietet Online-Shoppern in der ganzen Welt die Möglichkeit, sich frei auszusuchen wie sie bezahlen wollen. Ob per Rechnung, in Raten oder direkt per Sofortüberweisung, das Startup bietet für jeden Kunden das passende Zahlungsmodell. Mit über einer Millionen Transaktionen pro Tag und 2500 Mitarbeitern gehört Klarna schon zu den Schwergewichten unter den FinTech-Unternehmen. Durch stetige Weiterentwicklung in allen Bereichen schafft es Klarna seinen Kunden eine immer bessere Nutzererfahrung anzubieten. 1-Klick-Bezahl-Optionen, Push-Nachrichten wegen Fälligkeiten oder das Pausieren von Raten-Zahlungen sind nur ein paar der zahlreichen Komfort-Funktionen für Nutzer. Mit den Vorteilen in den Punkten Flexibilität und ausgezeichnetem Käuferschutz sticht Klarna viele seiner Konkurrenten aus.

 

Mehr über die hier vorgestellten Startups sowie über weitere FinTech Startups erfahren, kannst du in unserem digitalen Innovationsnetzwerk. Registriere dich oder gehe zum Login, um auf alle Inhalte unserer Datenbank kostenfreien Zugriff zu erhalten.

 

Breit gefächerte Innovationen für den Umbau des Energiesystems


Energie & Umwelt

Österreich stärkt seine Rolle als Energieinnovationsland

 

Unsere österreichischen Nachbarn arbeiten ebenfalls intensiv an der Umstellung ihres Energiesystems auf nachhaltig und erneuerbar. Mit ihrer Klima- und Energiestrategie #Mission2030 forcieren sie den Ausbau erneuerbarer Energien. Ebenso unterstützen Umweltförderung (UFI) und der Klima- und Energiefonds (KLI.EN) bei der Förderung von Vorhaben für den sektorgekoppelten Einsatz erneuerbarer Energie im Wärme-, Gebäude- und Mobilitätsbereich. Dadurch könnten jährlich allein in Österreich rund 9 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß eingespart werden. Vorausgesetzt der Anteil erneuerbarer Energie steigt.

Nur mit den gegenwärtigen Technologien wird es kaum machbar sein. So sind für den weiteren Ausbau einerseits Technologien und Innovationen sowie andererseits Akteure und Märkte nötig. Denn Anwendungen entstehen nur dort, wo Forschungsergebnisse und Technologien die Forschungslabore verlassen. Sie können den Weg in die Praxis beispielsweise durch Pilotprojekte finden. Ebenfalls bilden innovative Geschäftsmodelle die Grundlage für neue Lösungen auf dem Markt. Hier sind Rahmenbedingungen, finanzielle Mittel und Leuchtturmprojekte hilfreiche Wegbereiter. Diese Botschaften übermittelten Dr. Leonhard Schitter, MA, Präsident Oesterreichs Energie (OE) und Maria Patek, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus den Teilnehmern des vierten Oesterreichs Energie Trendforums.

 

Viertes Oesterreichs Energie Trendforum zum Thema Innovationen und Startups

 

Dieses fand am 21. November 2019 zum vierten Mal in diesem Jahr in Wien zum Thema „Innovationen für das Energiesystem des 21. Jahrhunderts“ statt. Bei diesem wurde die Bedeutung von Forschungs- und Zukunftstechnologien sowie deren Umsetzung in der Energiewirtschaft und industrieintensiven Industrie zur Dekarbonisierung betont.

„Energie ist das Top-Thema unserer Zeit“ so Dipl. Ing.in Maria Patek, Bundeswirtschaftsministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, MBA

„Österreich und die EU haben sich sehr ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2050 soll Europa der erste klimaneutrale Kontinent sein. Dabei sind Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit weiter hoch zu halten. Mut zur Innovation ist der Motor zu einer ökosozialen Marktwirtschaft, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erfolgreich begegnen. Forschung und Innovation sind eine Grundvoraussetzung für die Erreichung der nationalen und internationalen Klima- und Energieziele.“

 

Dekarbonisierung benötigt neue Technologien und Innovationen

 

Demzufolge ist ein hoher Bedarf für Innovationen gegeben. Gemeinsam hat Innoloft mit der Interessenvertretung der Österreichischen E-Wirtschaft OE eine Innovationsplattform auf den Weg gebracht. Auf dieser sammeln und filtern wir Informationen und Kooperationsgesuche, um die Realisierung innovativer Projekte zu beschleunigen. So können Unternehmen, Startups und Investoren eigene Profile anlegen. Startups können Gesuche kostenfrei veröffentlichen, um passende Entwicklungs-, Vertriebs- oder strategische Partner sowie Investoren zu finden. Dadurch erhalten sie bei etablierten E-Wirtschaftsunternehmen Sichtbarkeit. Gleichzeitig können auch sie Kooperationsgesuche einstellen oder themenspezifische Challenges initiieren. Bei diesen bewerben sich innovative Startups für Kooperationsprojekte.

„Auf die Weise können wir Innovationen gezielt beschleunigen. Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit OE,“ zeigt sich unser CEO, Sven Pietsch über die Kooperation mit OE erfreut. „Sie hilft uns dabei, die Innovations-Ecosysteme aus Deutschland und Österreich weiter miteinander zu verzahnen. Bei der Aufgabe, die wir uns vorgenommen haben, sind wir auf Partner angewiesen. Daher wäre das Vorgehen ohne OE gar nicht möglich. Die Kooperation mit OE läuft seit 2 Jahren. Nach den ersten guten Erfahrungen haben wir die Plattform nun nochmals verbessert, um den Mitgliedern des Verbands noch mehr Funktionen wie beispielsweise das LIVE-Matching an die Hand zu geben“, so Sven weiter und ergänzt: „Nutzer können einfach einstellen, in welchen Bereichen sie derzeit auf der Suche nach Innovationen sind und erhalten über die Plattform regelmäßig Vorschläge, zu innovativen Projektideen oder Umsetzungspartnern.“

Einen Klick hier, um einen Blick auf die neue OE Innovationsplattform zu werfen.

 

Startup Pitches beim vierten Oesterreichs Energie Trendforum

 

Drei weitere Startups; Greenwell Energie GmbH, MYPV und Luvside präsentierten ihre Innovationen in Form von Pitches beim vierten Trendforum. Greenwell Energie GmbH hat eine schlaue Lösung zur Bereitstellung von Erdwärme für den Agrarsektor entwickelt. Das Startup MYPV sorgt für die Nutzung von PV-Strom zur Wärmeversorgung in Räumen und für die Warmwasseraufbereitung. Startup Luvside arbeitet an vertikalen Rotoren für den Offshore-Bereich. Greenwell Energie wird seine Lösung im Rahmen von Oesterreichs Energie Kongress 2020 einem großen Fachpublikum vorstellen.

Diese und viele weitere Startups findet ihr auf der Plattform – unserer Innoloft-Datenbank.

 

*Bildnachweis: Oesterreichs Energie/Christian Fürthner

Bildbeschreibung: Dr. Leonhard Schitter, Präsident von Oesterreichs Energie (l.außen), Maria Patek, als Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus für Energiepolitik(m.links), Sven Pietsch (m.rechts), CEO Innoloft GmbH; Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie (r.außen)

Fehlerfreie Kommunikation im Gesundheitswesen


Health & FoodTech

Es ist bekannt, dass Bürokratie und ineffiziente Kommunikationswege große Teile des Personals im Gesundheitswesen überfordern. Das erzeugt unnötigen Stress bei Personal und Patienten. Demzufolge besteht akuter Optimierungsbedarf bei der Kommunikation zwischen allen Beteiligten im Gesundheitssystem. Insbesondere im Hinblick auf die Qualität und die Schnelligkeit der übermittelten Informationen, gibt es noch reichlich viele Probleme zu lösen, um Entscheidungsträger besser mit Informationen zu versorgen und es zu weniger Fehlentscheidungen kommt.

Die nachfolgenden Startups haben die Kommunikationsprobleme im Gesundheitswesen erkannt und intelligente, skalierbare Lösungen erfunden. Mithilfe dieser erhält nicht nur der Patient eine bessere personalisierte Versorgung. Pflegern, Ärzten und weiterem Gesundheitspersonal werden sich wiederholende, anstrengende Aufgaben abgenommen. Das spart wertvolle Zeit, die sie anstelle mit Bürokratie, mit dem Patienten verbringen  können.

 

Acht MedTech Startup Beispiele aus dem Innoloft Innovationsnetzwerk sorgen für ein besseres Gesundheitswesen

 

visidoo – Digitalisiertes Terminmanagement

Terminausfälle sind frustrierend und führen zu unnötigem Stress. Die Organisation rund um Termine inklusive Erinnerungen kostet Zeit und Geld. Visidoo hat erkannt, dass diese Aufgaben mithilfe von digitalen Tools weitestgehend automatisiert werden können. Das Geschäftsmodell ist für kleine Praxen ein monatlicher Pauschalbetrag und für größere Praxen ein Betrag pro Patient pro Monat. Die Kommunikation zwischen Praxis und Patient erfolgt über die mobile visidoo App. Diese beinhaltet für Praxen einen Messenger, sendet automatische Erinnerungen und Recalls. Die Patienten profitieren von einer übersichtlichen Darstellung ihrer Termine und anstehenden Vorsorgeuntersuchungen, auch für ihre Kinder.

 

Patientus – Virtueller Raum statt Arzt-Wartezimmer

Seit April 2017 können Ärzte und Patienten per Videosprechstunde miteinander verbunden werden. Dank internetbasierter Kommunikationssoftware ermöglicht der Service von Patientus eine telemedizinische Versorgung aus der Ferne und stellt somit ein ergänzendes Angebot dar. So können Beratungsgespräche und Nachsorgetermine unkompliziert online durchgeführt werden. Die Notwendigkeit für einen physischen Kontakt zwischen Arzt und Patienten entfällt zumindest für die Nachsorge. Diagnosen darf der behandelnde Arzt allerdings weiterhin nur in einem Vor-Ort-Gespräch mit dem Patienten stellen. Patientus wurde Anfang 2017 von jameda übernommen.

 

eHealth Ventures – Datenabgleich zwischen Einweisern, Behandlern und Nachversorgern

Patientendaten werden heute oft nur langsam und häufig auch nur auf Anfrage zwischen Organisationen geteilt. Dies führt zu langen Wartezeiten beim Patienten und im schlimmsten Fall zu kostspieligen Überdiagnostizierungen und -therapierungen. Das in Berlin ansässige Startup eHealth Ventures GmbH bietet mit POLAVIS CLINIC ein Kommunikationsportal für Krankenhäuser, mit dem sie relevante Falldaten sicher mit niedergelassenen Ärzten zur Weiterbehandlung teilen können. Darüber hinaus bietet die Software-Suite Funktionalitäten wie ein Postfach und Terminfindung. Die Plattform wird mit dem krankenhausinternen Informationssystem verbunden und behält die Daten vor Ort.

 

myo – Eine ganzheitliche Kommunikationsplattform für die Pflege

Häufig sind Angehörige von pflegebedürftigen Freunden und Familienmitgliedern neugierig und besorgt um deren Gesundheit. myos ganzheitliche Kommunikationsplattform für die Pflege berücksichtigt Bewohner, Angehörige, Pflegende und Pflegeheimbetreiber. Über diese wird es Angehörigen erleichtert, mit Bewohnern in Kontakt zu stehen und über deren Gesundheit informiert zu sein. Pflegende gewinnen mit der App durch die Aufzeichnung von Aktivitäten Zeit und beugen konfrontativen Gesprächen vor. In einer zunehmend digitalisierten Gesundheitsversorgung ist myo für Pflegeheimbetreiber ein Alleinstellungsmerkmal, um effektiver Personal zu gewinnen.

 

Beispiele aus dem Ausland

 

Gesundheitssysteme sind vielfältig. Trotz ihrem gemeinsamen Ziel, die Gesundheit jedes Patienten sicherzustellen, ist jedes Gesundheitssystem einzigartig. Sie weisen unterschiedliche Regulationen, Kulturen und Patienten auf. Deshalb ist nicht jede neue Applikation und Lösung von einem auf ein anderes Gesundheitssystem übertragbar. Oft stehen Startups bürokratische Hürden im Weg. Dennoch zeigen wir im Folgenden drei internationale Startups, welche die Kommunikation innerhalb des Gesundheitswesens verbessern. Sie geben einen Ausblick darauf, was heute schon alles möglich ist.

 

KRY – Erfolgreiches Telemedizin-Modell aus Schweden

Als 2014 KRY in Schweden gegründet wurde, wollten die Gründer Patienten den Zugang zu Versorgung erleichtern und daran mitwirken, dass überfüllte Wartezimmer bald der Vergangenheit angehören. Über die App KRY werden digitale Video-Arzttermine vermittelt, inklusive Diagnose, Beratung, Rezept, Krankschreibung und Überweisung. KRY agiert hier als Mittelmann und wirbt sowohl Ärzte, als auch Patienten. Gespräche und Zahlungen werden innerhalb der App abgewickelt, sodass möglichst wenig bürokratischer Aufwand entsteht. Zwar gibt es noch kein offizielles Launch-Datum, dennoch steht KRY für Deutschland bereits in den Startlöchern.

 

Komed Health – Echtzeit Krankenhaus-Kommunikationsplattform aus der Schweiz

Eine ähnlich wie WhatsApp aufgebaute Applikation ist die Erfindung von Komed Health. Mit ihr wollen sie die Kommunikation zwischen allen Beteiligten innerhalb eines Krankenhauses revolutionieren. Die Applikation arbeitet synchron und in Echtzeit über verschiedene mobile Endgeräte. Sie bietet die Möglichkeit, Gruppenchats zu Patienten zu erstellen und interne Arbeitsgruppen zusammenzufassen, um Kommunikationswege zu kürzen. Derzeit wird das System in mehreren Krankenhäusern in der Schweiz angewandt.

 

MUrgency – Ein globales Notrufsystem aus Indien

Die Möglichkeit, immer und von überall einen Notruf absetzen zu können, ist für Bürger aus entwickelten Ländern selbstverständlich. Weniger bekannt ist, dass Millionen von Menschen keinen Zugriff auf solche Systeme haben. MUrgency hat sich die ambitionierte Vision gesetzt, mithilfe von mobiler Technologie ein globales Notruf Netzwerk aufzubauen, um allen Menschen Zugang zu diesem lebensrettenden Kommunikationstool zu verschaffen. Vor allem in Regionen mit schwach ausgebauter Infrastruktur ist MUrgency Reaktionszeit kürzer als die von vergleichbaren Systemen. 50.000.000 Menschen wurden bereits mit MUrgencys Dienstleistungen versorgt und mittlerweile bietet die App auch ein Feature, welches nahegelegene MUrgency-Nutzer im Notfall benachrichtigt.

 

Suki – Intelligenter Sprachassistent für Ärzte

Das aus Redwood, Kalifornien stammende Startup entwickelt und vertreibt mit Suki einen Sprachassistenten, der Ärzten den mit dem Verfassen von Arztberichten verbundenen Arbeitsaufwand verringert. Ärzte diktieren lediglich ihren Bericht, und Suki verwandelt das Gesprochene in ein Format, welches in das Krankenhaus-Informationssystem integrierbar ist. Laut Eigenaussage verläuft die Berichterstattung somit um 76% schneller als die herkömmliche, schriftliche Berichterstattung. Suki hat bereits über 20 Millionen Dollar an Investitionssumme erhalten.

 

 

 

Bühne frei für den neuen ENERGIELOFT Auftritt


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Seit Monaten arbeiten wir intensiv an dem Relaunch unseres Portals. Jetzt freuen wir uns euch mit diesem Blog-Beitrag unser Release offiziell bekannt zu geben. Viele neue Funktionen gehen mit einher. Nicht nur das Frontend hat sich gewandelt, auch unser Dashboard sowie Backend hält viele Neuerungen für euch bereit. So geben wir euch zahlreiche neue Tools an die Hand, mit denen ihr eure Innovationen noch schneller voranbringen könnt. Welche Funktionen das sind und wie sie sich in unser LOFT-System einfügen, wir stellen sie euch vor.

Alle neuen ENERGIELOFT-Funktionen im Blick

Seit 2015 beschleunigen wir als Innovationsnetzwerk mit unserem Ökosystem Innovationen in den Bereichen Energie, Mobilität und Smart City sowie in den angrenzenden Bereichen, wie IKT, Industrie 4.0 oder Financing. Die ENERGIELOFT-Datenbank ist hier zentrales Herzstück. Sie unterstützt beim Screening des Marktes, Scouting von Anwendungen, Analyse neuer Produktkonzepte sowie Erschließung von Geschäftsfeldern auf Basis neuer Technologien und Businessmodelle.

Sorgfältig strukturiert nach einzelnen Technologiesegmenten können über sie auf relevante Informationen zugegriffen werden. Mit dem Relaunch wird von jetzt an in einem persönlich auf euch zugeschnittenen Feed relevanter Content angezeigt. Wir informieren euch in Echtzeit über aktuelle Lösungen von Startups, Request und News, die euch interessieren.

Ihr selbst könnt mit der Funktion Request Gesuche aufgeben und so passende Investoren oder Produkte und Lösungen finden. Unser neues Live Matching vereinfacht die Kontaktanbahnung. Ihr erhaltet schnellen und vereinfachten Zugriff zu passenden Kontakten. Darüber hinaus haben wir in unser digitales Innovations-Ecosystem eine Vielzahl weiterer intelligenter Unterstützungssysteme integriert.

Gemeinsam mit euch Innovationen beschleunigen

„Create Tomorrow Together“ heißt unser Slogan und mit den Neuerungen sowie erweiterten Funktionsumfang könnt ihr jetzt noch besser Kooperationen anstoßen, schneller relevante Informationen erhalten und eure Innovationsprojekte beschleunigen. Wir vereinfachen damit ebenso Prozesse und das Management der bereits über 3.000 aktiven User unserer ENERGIELOFT-Datenbank.

Interessiert? Dann geht auf Erkundungstour im neuen LOFT-System und überzeugt euch selbst von den vielen neuen Funktionen. Hier geht’s zum Login.

Gemeinsam mit METRO als Pilot-Kunden durchstarten


Energieeffizienz & Umwelt, Energiespeicherung, IT & IKT, Smart City & Buildings

Mit unserer neuen, gemeinsam mit METRO gestarteten Challenge suchen wir nach Startups, die ihre Innovationen und Lösungen zusammen mit METRO auf den Markt bringen wollen.

Bewerbt euch bis zum 23.07.2019 mit einer Kooperationsidee bei METRO, einem führenden internationalen Spezialisten für den Groß- und Lebensmittelhandel. Mit rund 37 Mrd. Euro Umsatz im Jahr 2017/18 und mehr als 150.000 Mitarbeitern weltweit METRO als Pilot-Kunden für ein bezahlten Projekt gewinnen!

Gesucht werden digitale Lösungen für die METRO Stores im Bereich Dezentrale Energieerzeugung und -speicherung, IoT vernetzte Gebäude, Energieeffiziente Gebäude sowie nach Innovationsideen für METRO Kunden im Bereich Restaurants.

Im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie möchte METRO in neue innovative Lösungen – Produkte, Geschäftsmodelle, Prozessverbesserungen – investieren.

Zum Ablauf

ENERGIELOFT unterstützt METRO bei der Auswahl von passenden Ideen. Diese reicht ihr bei uns ein. Kommen eure Kooperationsideen in die engere Wahl, könnt ihr euch einen halben Tag lang gemeinsam mit einem METRO-Mitarbeiter am Firmensitz Düsseldorf persönlich austauschen und eure Idee besprechen. Anschließend stellt ihr sie einem Expertengremium vor. Habt ihr sie von eurer Kooperationsidee überzeugt, startet ihr gemeinsam mit METRO in das bezahlte Pilotprojekt. Bei erfolgreicher Umsetzung könnt ihr euch über eine langfristige Kooperation mit METRO freuen.

Zur Bewerbung

Bewerben können sich weltweit alle Startups, die nicht älter als zehn Jahre sind.

Weitere Infos zur Challenge und zur Bewerbung findet ihr hier: METRO Startup Challenge