Volle Power für unser erstes „Digital Business Speed-Dating“


Energie & Umwelt

Erfolgreicher Start unseres neuen Speed-Dating Formats  

Der “Lockdown” in Folge der COVID-19 Pandemie hat viele kreative Lösungen in Unternehmen hervorgebracht. Dabei wurde vornehmlich auf digitale Lösungen gesetzt. Diesem Ansatz folgend, haben auch wir bei Innoloft unser erstes digitales Business Speed-Dating gestartet. 

Damit wir auch in Corona-Zeiten unsere Mission – die innovativsten Akteure aller Tech-Branchen vernetzen und ihre Projekte voranbringen – haben wir am 16. Juni 2020 erstmals ein digitales Business Speed-Dating Event gemeinsam mit 11 Partnern auf die Beine gestellt. Denn infolge von COVID-19 wurden alle Events abgesagt oder verschoben, für die wir im zweiten und dritten Quartal ein analoges Business Speed-Dating Event geplant hatten. Eine schnelle Lösung war gefragt. Elf Partner unseres Netzwerks gaben grünes Licht für ein virtuelles Business Speed-Dating. Sie unterstützten uns tatkräftig mit ihren Netzwerken bei der Umsetzung.  

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Mit 272 Teilnehmern gelang uns unser bis dato größtes Business Speed-Dating Event. Teilgenommen haben eine Vielzahl an Startups aus unseren Netzwerken, zahlreiche etablierte Unternehmen wie auch Investoren und Vertreter aus der Forschung.

Insgesamt 720 Matches kamen an dem Tag zustande. In 12-minütigen Online-Gesprächen hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit sich bilateral auszutauschen. Mit der Videofunktion erfolgten Face-to-Face Gespräche, so wie ihr es sonst auch über persönliche, analoge Treffen auf Messen und Konferenzen gewohnt seid. 

Über euer positives Feedback haben wir uns sehr gefreut.  

Digitales Networking-Event mit internationaler Ausrichtung

 

Digital Business Speed-Dating

Durch unseren Matchmaking-Process über unsere Plattform bauen wir für euch Brücken, um passende B2B-Kontakte für eure Lösungen und Projekte zu finden. Die Kontakte generierten wir auf Basis eurer Interessen und Kooperationsgesuche. Die Kontakte könnt ihr dann im Anschluss weiter vertiefen. Damit unterstützen wir euch beim Generieren von Leads.

Diese Gelegenheit haben sich auch zahlreiche Unternehmen und Startups aus aller Welt nicht nehmen lassen. Mit einem Anteil von 23 Prozent waren beim Digital Business Speed-Dating Teilnehmer aus Singapur, China, Indonesien, Indien, Australien, Kanada, USA, Brasilien und der Ukraine vertreten.

Was ist unsere Mission dahinter?

Innovative Lösungen benötigen ein Testfeld oder den Zugang zum Markt. Ihr als Start-up habt viel Arbeit in eure technische Lösung bzw. Innovation investiert. Schließlich wartet sie darauf, von potenziellen Nutzern getestet zu werden. Dieses Testfeld könnt ihr als Unternehmen den Startups bereitstellen und womöglich seid ihr selbst auf der Suche nach solch einer Lösung für eure Kunden.

Unsere Speed-Dating Events ermöglichen euch eine schnelle und unkomplizierte Kontaktanbahnung zu Machern und Entscheidern. Ebenso könnt ihr als Unternehmen oder Investoren Kontakte zu Startups knüpfen, denen ihr bislang noch nicht begegnet seid.

Unser zentrales Anliegen ist, euch als potenzielle Kooperationspartner zusammen zu bringen, um gemeinsam an innovativen Lösungen und Projekten zu arbeiten. Diese Mission haben unsere Partner des Digital Business Speed-Datings mit Einbringen ihrer Netzwerke unterstützt. Dafür möchten wir uns bei ihnen herzlich bedanken und sie euch hier einzeln vorstellen.

First Digital Business Speed-Dating powered by

Digital Business Speed-Dating

BDEW – Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

Als Spitzenverband vertritt der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. eure Interessen, wenn es um die Bereiche Strom, Gas, Nah- und Fernwärme, Trinkwasser und Abwasser, Strom- und Gasnetze sowie Wärme- und Kältenetze geht. Mehr als 1.900 kommunale und private Unternehmen aus dem Bereich vereint der BDEW bereits. Großen Wert legt der BDEW auf eine nachhaltige, wirtschaftliche und sichere Energieversorgung in Deutschland. Damit setzt sich der BDEW für Klimaschutz und eine Neugestaltung der Energieversorgung unter Berücksichtigung der Anliegen seiner Mitglieder ein.

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH

Mit maßgeschneiderten Services und Netzwerken in Wissenschaft und Politik bietet euch die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Unterstützung an. Mit ihren kostenlosen Services  für Startups, Unternehmen und Investoren hilft Berlin Partner euch dabei in Berlin Fuß zu fassen. Berlin Partner unterstützt bei all euren Wirtschaftsaktivitäten am Standort Berlin. Hinter Berlin Partner steht eine Public Private Partnership Initiative. Diese trägt der Senat des Landes Berlin sowie über 280 Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen des Landes Berlin. Berlin Partner verantwortet zudem das weltweite Hauptstadt-Marketing.

Digitale Wirtschaft (DWNRW) des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen – sechs DWNRW Hubs

Die Initiative “Digitale Wirtschaft NRW” des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Lands NRW hilft Startups und Unternehmen beim Aufsetzen und Etablieren neuer digitaler Geschäftsmodelle. Digitale Lösungen und digitales Know-how sind heute überall gefragt. Als Startups mit digitalen Geschäftslösungen bekommt ihr Support für eure Vorhaben und bei der Skalierung in einem der sechs  Digital Hubs der Initiative „Digitale Wirtschaft NRW“. An sechs Standorten: digitalHUB Aachen, Digital Hub Bonn, digihub Düsseldorf, Digital Hub Cologne, Digital Hub münsterLAND, ruhr:HUB vernetzen sie euch mit Investoren, Mittelstand, Großunternehmen und Forschung. Als etabliertes Unternehmen erhaltet ihr über die Hubs Zugang zu neuen Digitaltechnologien für euren digitalen Wandel und die Neuausrichtung eurer Prozesse und Geschäftsmodelle.

E-world energy & water

Wenn ihr kein heiß diskutiertes Thema der Energiebranche mehr verpassen wollt, dann ist die E-world energy & water Leitmesse ‘the place to be’. Alljährlich trifft sich hier im Februar Europas Energiebranche. Auf dieser großartigen Plattform könnt ihr euch mit Entscheidern und Machern vernetzen und austauschen. Als etabliertes Unternehmen könnt ihr hier eure Highlights und Neuheiten präsentieren. Als Startups trefft ihr auf internationale Entscheider und ein interessiertes B2B-Publikum. Zudem gibt es spannende Impulse zu aktuellen Markttrends, den Herausforderungen und Lösungen für die Energiewelt. Die E-world energy & water ist somit Impulsgeber für die Branche und darüber hinaus.

EIT – European Institute of Innovation and Technology

Das EIT verfolgt die Mission Innovationen und Partnerschaften breit über den europäischen Kontinent zu befördern. Mit seinen verschiedenen Innovation Communities vereint es Business, Ausbildung und Forschung, um Universitäten, Labs und Unternehmen zusammen zu bringen und Lösungen für bestehende Herausforderungen zu schaffen. Dazu führt das EIT eine Bandbreite an Innovations- und Entrepreneurship Aktivitäten durch. Es beinhaltet Trainings und Kurse, die technische und unternehmerische Kompetenzen vermitteln, wie auch Business Creation und Acceleration Services.

Inno Energy

Als Innovationsmotor für nachhaltige Energie ist InnoEnergy für euch Ansprechpartner für eure Innovationsprojekte in ganz Europa. InnoEnergy wird vom Europäischen Innovations- und Technologieinstitut unterstützt. Mit einem ganzheitlichen Blick auf die Energiewertschöpfungskette setzen sie sich für die Einführung bahnbrechender neuer Technologien ein.

EIT Digital

EIT Digital hilft euch beim vergrößern eures Deep-Tech-Geschäfts in ganz Europa. Mit seinem Fokus auf Entrepreneurship bietet das EIT Digital euch maßgeschneiderte Wachstumsunterstützung, um euch als europäische Technologie-Scale-ups beim Aufbau zu internationalen Kundenbeziehungen und der Kapitalbeschaffung unter die Arme zu greifen. Ihr Fokus liegt auf strategischen und gesellschaftliche Herausforderungen Europas.

EnergieAgentur.NRW

Ein breites Aufgabenfeld und umfassende Expertise im Energiebereich findet ihr bei der EnergieAgentur.NRW vor. Im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalens unterstützt sie euch in allen Fragen rund um das Thema Energie. Ihr Aufgabenfeld umschließt die Bereiche Energieforschung, technischen Entwicklung, Demonstrationen und Pilotprojekte, wie auch die Markteinführung. Die EnergieAgentur.NRW begleitet und berät nicht nur Unternehmen und Endverbraucher, sondern ebenso Kommunen. Sie bietet euch ein breites Veranstaltungsprogramm, genauso wie ein vielfältiges Informationsangebot zu Themen die Energie, einen sparsamen Umgang mit Energie und Klimaschutz. Über ihre Social Media Kanäle bleibt ihr was die Aktivitäten und Events der EnergieAgentur.NRW betrifft auf dem Laufenden.

GTAI – Germany Trade & Invest

Germany Trade & Invest GTAI ist die Außenwirtschaftsagentur der Bundesrepublik Deutschland. Sie wirbt für den Standort Deutschland und hilft ausländischen Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland, indem sie euch kostenfrei Branchenanalysen, Informationen zu steuerlichen und rechtlichen Fragen sowie zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten in Deutschland bereitstellt. Sie unterstützt euch ebenfalls dabei, eure Produkte ins Ausland zu exportieren oder auf ausländischen Märkten Fuss zu fassen. Hier unterstützt sie ebenfalls mit Recherchen, Informationen und Updates zu Ausschreibungen.

HANNOVER MESSE

Ihr legt euren Fokus nicht allein auf den Energiesektor, sondern arbeitet an Lösungen für die Industrie? Dann seid ihr bei der HANNOVER MESSE richtig. Sie ist die wohl wichtigste Plattform für alle, die an  Technologien rund um industrielle Prozesse von Forschung und Entwicklung, über Fertigung, Industrieautomation, Logistik, Services bis hin zu Energie- und Mobilitätstechnologien arbeiten. Damit vereint sie Schlüsseltechnologien und die Kernbereiche der Industrie an einem Ort. Daraus entstehende Synergien könnt ihr für euer Business nutzen und internationale Kontakte zu Entscheidern von Industrieunternehmen knüpfen. Jedes Jahr im April öffnet die HANNOVER MESSE für euch ihre Pforten.

SET – Startup Energy Transition der Deutschen Energie-Agentur (dena)

Als globale Innovationsplattform unterstützt euch SET beim Finden von Partnern und der Umsetzung eurer Innovationen für die Energiewende. Die SET Plattform bringt euch mit Unternehmen und Investoren zusammen. Der SET Award und das SET Tech Festival schaffen eine Bühne für all eure Lösungen und Geschäftsmodelle, mit denen eine nachhaltige Zukunft gestaltet werden kann. Mit ihrem global wachsenden Netzwerk verbindet euch SET ebenso mit politischen Entscheidern und organisiert für euch den direkten Austausch. SET ist eine Initiative der Deutschen Energie Agentur dena in Kooperation mit dem World Energy Council WEC.

VINCI Energies

VINCI Energies unterstützt euch als Dienstleister und Systemintegrator bei der Modernisierung eurer Infrastrukturen und dem Aufbau digitaler Lösungen in den Bereichen Industrietechnik, Energietechnik, IT und Gebäudetechnik. Mit ihrem Fokus für die Implementierung neuer Technologien sorgt VINIC Energies dafür, dass Energie-, Verkehrs- und Kommunikationsinfrastrukturen in Fabriken, Gebäuden und Informationssystemen auf neuestem technischen Stand sind. Damit legen sie Grundsteine für die digitale Transformation und Energiewende.

 


Abschließend noch ein paar Infos in eigener Sache …

Wer kein Event von uns mehr verpassen möchte, registriert sich am besten gleich auf unserer Plattform. Alle, die an innovativen Lösungen arbeiten und Kooperationspartner für ihre Innovationsprojekte suchen, können Mitglied unseres Innovationsnetzwerkes werden.

Indem ihr euch mit einem persönlichen und/oder Unternehmensprofil auf Innoloft registriert, könnt ihr zahlreiche Features unserer Plattform vollkommen kostenfrei nutzen.

Als Startup könnt ihr mit einem vollständig ausgefüllten Profil und eurem Kooperationsgesuch euch als “Startup der Woche” bewerben. Mit einem Interview promoten wir euch auf unserem Blog sowie auf unseren und den White Label Partner-Plattformen. Ebenso verbreiten wir euer Interview über unsere Social Media Kanäle.

Jetzt Mitglied der Innoloft Community werden!

dena und SET launchen mit Innoloft das SET Network: Innovationen, Netzwerke und Partnerschaften für die Energiewende


Energie & Umwelt, Energieeffizienz & Umwelt, Energiemarkt & -handel

Das Thema Energiewende ist aktueller denn je. Aufgrund unseres digitalisierten Lebenswandels verbrauchen wir heutzutage etwa zehnmal so viel Strom wie unsere Mitmenschen vor ca. fünfzig Jahren. Die Zeit drängt. Doch wie kann es uns gelingen, Energie ausschließlich sauber, bezahlbar und sicher zu erzeugen sowie zu nutzen? 

In Deutschland stammt etwa ein Drittel des Stroms aus erneuerbaren Energien, also aus Windkraft, Sonnenenergie oder Biomasse. Der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase wird sukzessive reduziert und bis zum Jahr 2022 sollen die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden. Das ist ein richtiger Ansatz, aber kein Allheilmittel.

Innovative Energiewirtschaft: Startups bringen neuen Wind in die Energiewende

Um die politischen Ansätze und Entscheidungen zu unterstützen, braucht es frischen Wind, Spontanität und Flexibilität in der Energiewirtschaft. Umso besser, dass es immer mehr junge Gründerinnen und Gründer gibt, die mit innovativen Ideen und Lösungen aufwarten. Doch genau diese jungen Gründerinnen und Gründer brauchen Unterstützung von Investoren und etablierten Unternehmen, um ihre Innovationen entwickeln und etablieren zu können. Oft scheitert es genau an diesem Punkt und gute und innovative Ideen können nicht weiter verfolgt werden, weil Geld und Expertise fehlen.

Start Up Energy Transition launcht SET Network – mit Unterstützung von Innoloft

Genau da setzt die Deutsche Energie-Agentur (dena) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) an: Die globale Innovationsplattform Start Up Energy Transition (SET) soll Start-ups im Bereich der Energiewende verschiedene Formen der Unterstützung bieten, z.B. durch den jährlichen SET Award und das SET Tech Festival.

Analog dazu stellt sich die Start Up Energy Transition (SET) mit einem internationalen Fokus als globales Forum und mit der Überzeugung auf, dass eine nachhaltige Zukunft unmittelbar mit innovativen Geschäftsmodellen und politischem Willen einhergeht. Als Betreiber gilt auch hier die dena – in Zusammenarbeit mit dem Word Energy Council.

Um diesen vielversprechenden Ansatz nicht nur weiter zu verfolgen, sondern gleichwohl auch zu vertiefen, wurde am 1. Juli gemeinsam mit Innoloft das SET Network mit internationalem Ansatz ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um ein Netzwerk, dass sich gleichermaßen an Startups, etablierte Unternehmen und interessierte Investoren richtet. Startups können sich gezielt mit interessierten Unternehmen vernetzen, Investoren interessante Investitionsmöglichkeiten vergleichen und etablierte Unternehmen die Zusammenarbeit mit jungen Startups forcieren. So können letzten Endes gemeinsame, innovative Produktideen entwickelt und auf den Markt gebracht werden. 

Zahlreiche Features bieten schnelle und unkomplizierte Möglichkeiten, um die Vernetzung der einzelnen Akteure zu beschleunigen und so Innovationen für die Energiewende voranzutreiben: Mithilfe von Gesuchen können Startups beispielsweise direkt kommunizieren, welche Ressourcen sie für die Produktentwicklung benötigen oder ob Investoren gesucht werden. Währenddessen nutzen Unternehmen und Corporates gezielt die Suche nach Startups in der Energiebranche, um die firmeneigenen Use Cases zu verfolgen, und Investoren wird eine Übersicht über die neuesten Innovationen geboten, um interessante Projekte zu finden.

Hier gehts zur kostenlosen Registrierung und weiteren Informationen zum SET Network.

Startups des Monats – Juni 2020


Energie & Umwelt, Health & FoodTech, IT & IKT, Mobilität

Unsere fünf Startups der Woche im Juni auf einen Blick

Spannende Einblicke zu ihren Lösungen und Innovationen gaben uns im Juni die Startups OMNIA, Genie Enterprise, Famedly, Vimbee und Synertics mit ihren Startup of the Week Interviews. Wir haben hier in Kürze Aussagen zu ihren Geschäftsmodellen, Märkten, Zielgruppen und Lösungsansätzen für Euch in unserem Startups des Monats Format zusammengetragen. Die Details könnt ihr in den einzelnen Interviews nachlesen. Eine direkte Kontaktaufnahme ermöglicht unsere Messenger-Funktion in unserem Netzwerk. Hier könnt ihr euch ebenfalls mit eigenem Profil darstellen und in Kontakt zu den Startups treten.

 

OMNIA – Transformationsprozesse zum Erfolg führen (KW23)

Wir folgen einem sehr einfachen Ansatz in dem, was wir tun: ‘master, quantify, implement’.“ – Andreas Pointvogl, Managing Partner bei OMNIA 

Die Energiewende ist weiterhin in vollem Gange. Immer mehr Unternehmen und Energieversorger stellen ihre gesamten Systeme um. Allerdings kostet das Zeit, Geld und wahrscheinlich auch einiges an Nerven. Daher fokussiert sich das Startup OMNIA auf genau diese Transformationsprozesse. Ihre Expertise bezieht sich nicht nur auf das Theoretische, sondern auch um die wirkliche Umsetzung. Ihre Partner berät und begleitet OMNIA durch jeden Schritt des Prozesses und die Berater werden Teil des Teams. Es kommt zu deiner Mischung aus Fachexperten, Entwicklungshelfern und Politikern, was so am Markt einmalig ist. Zu den Kunden zählen unter anderem Regierungen, internationale Organisationen, Banken, staatliche und private Unternehmen, die sich in einem Transitionsprozess befinden, diesen begleiten oder anstoßen wollen. Aktueller Fokus ist dabei der Bereich der Energie, wobei OMNIA auch neue Leistungen im Bereich Sustainable Financing entwickelt. Mehr Details über sie und ihre Leistungen könnt ihr im Interview nachlesen oder erfahrt ihr in ihren Requests.

Zum Startup der Woche Interview von OMNIA

Genie Enterprise – Künstliche Intelligenz nutzen (KW24)

„Wir digitalisieren die menschliche Wahrnehmung, indem wir die neuesten Forschungsergebnisse nutzen, um praktische, nachhaltige Lösungen zu schaffen.“ – Regina Keßler, Gründerin von Genie Enterprise

Genie Enterprise entwickelt Produkte und Anwendungen mithilfe von künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernen. Außerdem unterstützen sie ihre Kunden mit ihrem Fachwissen mit klassischem Consulting. Mit ihren Produkten lösen sie konkrete Probleme in einem speziellen Bereich. Eines der Anwendungen ist WineGenie, ein digitaler Sommelier, der Kunden im Online Shop, aber auch vor Ort die passenden Weine vorschlägt. Das Startup bietet auch Lösungen für den Customer Service Bereich, die entsprechend der Kundenbedürfnisse anpassbar sind. Menschliches Verhalten und Wahrnehmung sind dabei immer die wichtige Basis, auf der aufgebaut wird. Aktuell steht WineGenie kurz vor dem Markteintritt. Auch ihre anderen Lösungen werden weiter entwickelt und getestet. Mit großen Mittelständlern und Großunternehmen als Zielgruppe, widmet sich Genie Enterprise einer Vielzahl an Projekten, um dem Menschen das Leben mithilfe von KI zu erleichtern. Weitere Infos und Kontaktdetails erfahrt ihr in unserer Datenbank in ihren Requests. 

Zum Startup der Woche Interview von Genie Enterprise

Famedly – Gute Kommunikation in der Medizin (KW25)

„Gute Medizin entsteht durch gute Kommunikation und Teamarbeit, daher bündelt Famedly sämtliche Kommunikationskanäle und stellt sicher, dass die richtigen Informationen bei den richtigen Ansprechpartnern landen.“ – Dr. Phillipp Kurtz, CEO von Famedly

Jede Sekunde werden neue Gesundheitsdaten generiert. Um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten, müssen diese Daten sicher und effizient ausgetauscht werden. Sonst kann es zu Fehlern in der Behandlung oder Diagnose kommen. Einen Lösungsansatz hat Famedly entwickelt. Famedly ist eine dezentrale Plattform für medizinische Zusammenarbeit. Damit können eine vielzahl von medizinischen Einrichtungen, wie zum Beispiel Krankenhäuser und Arztpraxen aber auch Apotheken und die stationäre Pflege die Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Einrichtung verbessern. Je nach Bedürfnis gibt es unterschiedliche Funktionen, die genutzt werden können. Alle Funktionen erfüllen die Auflagen des Datenschutzes und sind absolut sicher in der Anwendung und Datenweiterleitung. Die von Famedly verwendeten Open Source Technologien bieten ein so hohes Maß an Datensicherheit, dass sie auch von der französischen Regierung und der deutschen Bundeswehr eingesetzt werden. Mit Famedly verlangsamt Sicherheit und Datenschutz nicht mehr den digitalen Fortschritt in der Medizin, sondern bietet die dezentrale Plattform für einen reibungslosen digitalen Wandel. Direkten Kontakt zu Famedly aufnehmen, könnt ihr über unsere Datenbank und ihre Requests.

Zum Startup der Woche Interview von Famedly

Vimbee – Plattform für Kunden und Unternehmen (KW26)

 „Vimbee kann zum weltweit ersten und einzigen Prosumer Netzwerk werden, das Konsumenten für Unternehmen zu wertvollen Prosumern werden lässt.” –  Ehsan Shirangi, CEO von Vimbee

Vimbee entwickelt eine Plattform für den Austausch von Kunden und Unternehmen. Auf dieser Plattform können Verbraucher produktbezogenes Feedback abgeben. So erhalten Unternehmen direkt eine Rückmeldung über den Erfolg ihres Produktes. Diese Erkenntnisse über den Konsument können zum Beispiel auch zu Marktforschungszwecken genutzt werden. Das globale Wirtschaftssystem wird in digitaler Form abgebildet wodurch echte Data Mining Innovation, Wachstum und Wissen auf globalem Level gefördert wird. Durch den User Generated Content gibt es die Möglichkeit, Empfehlungsmarketing zu betreiben. Für die Verbraucher ist die Nutzung der Plattform kostenlos, während die Unternehmen für ihren Zugang bezahlen müssen. Hier bietet Vimbee verschiedene Preisstufen an. Aktuell befindet sich Vimbee am Ende der Test- und Entwicklungsphase. Werft einen Blick in die Datenbank, um mehr über ihre Requests zu erfahren.

Zum Startup der Woche Interview von Vimbee

Synertics – Datengetriebene Mobilitätslösungen (KW27)

“Im Vergleich zu anderen Lösungen, die oft nur deskriptiv Daten darstellen, bieten wir Lösungen an, die gezielt Daten auswerten, mit externen Datenbanken verschmelzen und so durch die Erstellung von Algorithmen und die Anwendung von KI Methoden für die Nutzer signifikante Mehrwerte generieren.” – Manuel Pessanha, CEO bei Synertics

Die Mobilitätsbranche steht vor vielen Herausforderungen: E-Autos, Sharing-Modelle und die Gewährleistung der Effizienz. Dazu braucht man vor allem eines – Daten. Diese Daten müssen analysiert und ausgewertet werden, bevor sie genutzt werden können. Synertics entwickelt passende Anwendungen für genau diesen Fall. Durch ihre Plattformlösungen wird Produktivität und Wirtschaftlichkeit von Produkten und Leistungen in der Mobilitätsindustrie gefördert. Synertics fokussiert sich dabei auf Investoren, Betreiber und Gemeinden, die sich in den Bereichen Ladeinfrastruktur, Car Sharing und Mikromobilität bewegen. Sie bieten also ein analytisches Tool an, das durch Auswertung von Daten wertvolle Einblicke gewährt. Anfang 2020 gegründet, ist Synertics jetzt dabei ihre Technologie zu verfeinern. Eine Beta-Version wurde schon 2019 getestet.

Zum Startup der Woche Interview von Synertics

 

Smart City – LoRaWAN als Chance für Stadtwerke


Energie & Umwelt

In den letzten Jahrzehnten haben wir eine rasante Entwicklung digitaler Technologien erlebt. Produkte und Lösungen, die auf diesen Technologien basieren, nehmen einen immer größeren Raum ein. Parallel zu dieser Entwicklung ist die Urbanisierung ein anhaltender Trend. Viele Menschen zieht es in Städte, was gleichzeitig Städte vor logistische und infrastrukturelle Herausforderungen stellt. Räumlich voneinander getrennte Wohn-, Arbeits- und Freizeitstätten führen zu einem hohen Verkehrsaufkommen und belasten Städte. Neben hohen Emissionen, Feinstaub und Schadstoffausstößen, die die Luft in Städten verunreinigen, kommen Staus und Lärm als negative Beeinträchtigungen hinzu. Diese zu vermeiden und Städte dadurch lebenswerter zu machen, ist Anliegen von Smart City Lösungsansätzen.

Was ist unter einer „Smart City“ zu verstehen?

„Smart City“ meint eine intelligente, vernetzte Stadt. Das Anliegen von Smart City Lösungsansätzen ist, das Leben für die Bewohner von Städten angenehmer und schöner zu gestalten. Städte sollen durch sie sauberer und bürgerfreundlicher werden bei gleichzeitig steigender Lebensqualität. Nur wie lässt sich das erreichen? Die Antwort lautet, indem neueste digitale Technologien angewandt werden, die eine schlaue Vernetzung ermöglichen. Dazu zählt in erster Linie das sogenannte Internet der Dinge – IoT / Internet of Things. Dieses basiert auf einem sensorgestützten Datennetz, über das Daten erfasst und ausgewertet werden können. Voraussetzung dafür ist der Aufbau einer entsprechenden Kommunikationsinfrastruktur.

Bei dieser kommen moderne Kommunikationstechnologien, wie beispielsweise die LoRaWAN-Technologie ins Spiel. LoRaWAN steht für Low Power Wide Area Network. Bei dieser Technologie handelt es sich um eine drahtlose, batteriebetriebene Funktechnologie mit hoher Reichweite und starker Durchdringung. Durch sie können Städte sich ein eigenes lizenzfreies IoT-Netz aufbauen. Indem städtische Infrastruktur, wie Leitungen, Straßen, Laternen, Gebäude und Anlagen mit Sensoren versehen werden, können Daten erfasst und per Funk über Gateways an Netzwerk-Server weitergeleitet werden. Die ankommenden Daten können nun aufbereitet und schließlich analysiert werden. Es kann somit eine Auswertung für gezielte Zwecke und Anwendungen in Bereichen des täglichen Lebens erfolgen.

Welche Anwendungen erlauben Smart City Lösungsansätze?

Eine Vielzahl von Smart City Anwendungen können mit dem Aufbau eines funkbasierten IoT-Kommunikationsnetzwerks mit Hilfe der LoRaWan-Technologie realisiert werden. Die Use Cases reichen von der lokalen, nachhaltigen Energieversorgung, über ein intelligent gesteuertes Abfallmanagement, bis hin zu intelligent gesteuerter Straßenbeleuchtung, Parkraumbewirtschaftung, Gebäudemanagement oder Anlagenmonitoring. So kann beispielsweise auf Basis von LoRaWAN-Daten auch eine intelligente Steuerung des öffentlichen Nahverkehrs erfolgen. Über die Ansammlung und Auswertung von Daten lassen sich Prozesse effizienter managen. Das wiederum unterstützt Prozessoptimierungen bei Versorgungsunternehmen, wie Stadtwerken oder Verkehrsunternehmen und hilft Kosten zu reduzieren.

Smart City Anwendungen als neuer Geschäftsbereich für Versorger?

Für die Versorger bedeutet es zweierlei: Zum einen können sie sich durch den Aufbau solch einer Infrastruktur neue Geschäftsbereiche erschließen und Services etablieren. Zum anderen leisten sie einen Beitrag zum Lösen zentraler Herausforderungen von Städten. Indem sie die benötigte Infrastruktur für IoT-Anwendungen aufbauen, können sie dabei helfen, Städte von Luftverschmutzung, Feinstaub, Staus, Lärm etc. zu befreien. Dabei können sich Versorger als moderne Infrastrukturanbieter und bürgerfreundliches Unternehmen positionieren. Das Erschließen neuer digitaler Geschäftsfelder setzt jedoch Innovationsbereitschaft bei den Unternehmen voraus und diese neuen Bereiche einzusteigen. Ebenso setzt es voraus, sich mit seinen eigenen Unternehmensprozessen intensiv zu befassen, technische und digitale Kompetenzen, beispielsweise im Bereich IoT und LoRaWAN aufzubauen. Hinzu kommt, dass sich ein Hinbewegen zu neuen digitalen Geschäftsmodellen Investitionsbereitschaft erfordert.

 Welche Schlussfolgerungen lassen sich ziehen?

Wenn Versorgungsunternehmen, wie Stadtwerke und Verkehrsbetriebe bereit sind, diesen Weg einzuschlagen, haben sie nicht nur die Chance sich als moderne Infrastrukturanbieter zu positionieren. Sie ermöglichen durch den Aufbau von digitalen Kommunikationsinfrastrukturen anderen Unternehmen den Aufbau neuer Services und Geschäftsfelder und damit eine Neujustierung von Wertschöpfung. Für Bürger bereiten sie den Weg hin zu einer smarten, bürgerfreundlichen und lebenswerten Stadt.

Aktuell setzt Innoloft Projekte in Aachen und Oberhausen um und hilft dabei, die Smart City als neues Geschäftsmodell zu etablieren.

Ansprechpartner:

Marcel Nebeling
Head of Innovation Management

Email: m.nebeling@innoloft.com
Einen Termin vereinbaren

 

„Innoloft Benefits Program“ – Boost your Startup


Banking & Finance, Energie & Umwelt, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

 

Startups stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Jede Gründungsphase bringt eigene mit sich. In der Seed-Phase dreht sich alles darum, aus einem Konzept und einem funktionstüchtigen Prototypen ein vermarktbares Produkt zu schälen. Dementsprechend liegt der Fokus darauf, mit einem gut durchdachten Geschäftsmodell Kunden und Partner zu gewinnen. Neben dem Zugang zum Markt brauchen Startups hier vor allem Rat und Finanzierung.

In der Wachstumsphase wächst die Zahl der Kunden und damit der Umsätze. Jedoch setzt das wiederum das Rekrutieren von neuen Mitarbeitern sowie das Etablieren von passenden Unternehmensstrukturen voraus. Diese bilden oft das Fundament für die nachfolgenden Jahre. Gleichzeitig wachsen in dieser Phase auch die Erwartungen und Qualitätsansprüche der Kunden an Produkte und Services. Ebenso werden in dieser Phase Geschäftsstrategien angepasst oder -erweiterungen vorgenommen. Es kommen neue Geschäftspartner hinzu und das eigene Unternehmensnetzwerk wächst.

Doch gleich in welcher Phase sich ein Startup befindet, fehlende Ressourcen sind immer ein Engpass. So benötigen Startups Unterstützung und Starthilfen in Form von Zugang zu Infrastrukturen und Netzwerken genauso wie zu Ressourcen finanzieller und nicht-monetärer Art.

Partner des „Innoloft Benefits Program“

Als Startup wissen wir aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, bei seinem Vorhaben unterstützt zu werden. Aus dem Grund haben wir das „Innoloft Benefits Program“ initiiert. Gemeinsam mit Partnern möchten wir euch Starthilfen anbieten.

Einer unser Partner ist Amazon Web Services (AWS). Mit ihrem AWS Activate-Programm Webservices stellen sie Unternehmen moderne Infrastrukturdienstleistungen bereit. Als Startups könnt ihr euch über unsere Plattform für ihre Services registrieren und erhaltet einmalig Credits im Wert von bis zu $5.000 gutgeschrieben.

Damit ihr in den Genuss des Benefit kommt, ladet ein weiteres Startup in unser Innovationsnetzwerk ein, dass sich mit einem eigenen Profil registriert. Das eingeladene Startup kann unser Netzwerk mit allen Funktionen frei nutzen und ebenfalls am „Innoloft Benefits Program“ teilnehmen.

Weitere Infos zum Innoloft Benefits Program erhaltet ihr hier:

Details zum Innoloft Benefits Program erfahren

Eventbuddy GmbH

Ein Startup, die bereits vom AWS Benefit profitieren konnten, ist die Eventbuddy GmbH. Die Eventbuddy GmbH ermöglicht Eventmanagement der neuesten Generation mit ihrer Plattform, die sich intuitiv bedienen lässt und einen digitalen Ticketverkauf integriert.

„Als Startup in der Wachstumsphase wird man schnell mit der Skalierung seiner digitalen Infrastruktur konfrontiert. Durch das Innoloft Benefits Programm von Innoloft konnten wir an einer Partnerschaft mit Amazon Web Services profitieren, sodass wir uns nun auf die Weiterentwicklung unserer Plattform konzentrieren können.“ – Lucian Holtwiesche, Head of Product

 

OMNIA ist das Startup der Woche 23: The plural of energy


Energie & Umwelt

Ist es möglich, erfolgreich durch den Prozess der Energiewende zu gehen? Wie geht der Prozess leichter von der Hand? Sich den neuen Herausforderungen der Energiereform zu stellen ist aufwändig und haarsträubend. Es gibt so viel zu beachten: Politische Prozesse und Regulationen, neue Geschäftsmodelle, Marktintegration und noch viel mehr. Das Startup der Woche OMNIA ist ein junges Beratungsunternehmen, welches sich auf diese Transformationen spezialisiert hat. Managing Partner Andreas Pointvogl hat uns OMNIAs speziellen Ansatz genauer erklärt.

Hallo Andreas! Schön, dass du heute hier bist! Lass uns direkt starten: Wie würdest du OMNIA in einem Satz pitchen?

OMNIA hilft weitreichende Transitionsprozesse hin zu mehr ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit zu bewerkstelligen – im Kleinen wie im Großen.

Wie funktioniert das im Detail?

Wir folgen einem sehr einfachen Ansatz in dem, was wir tun: „master, quantify, implement“. Das führt über unsere bisherige Erfahrung in der Anwendung dazu, dass wir ganzheitlich arbeiten in den wenigen Themenbereichen, die wir unsere nennen. Dabei ist unser Anspruch in jedem Unterthema nicht nur Experte zu sein, sondern dies auch umsetzen zu können, und unsere Partner auf den gleichen Stand zu bringen. Dies wirkt sich auf unsere Produkte aus, die dadurch von unserem gesamtökonomischen Verständnis profitieren, genauso wie von unserem Detailwissen. Dabei nutzen wir zwar etablierte IT-Lösungen, bringen unsere Kunden aber immerfort dazu neue Technologien zu erwägen und zu implementieren.

Was macht ihr dabei anders oder sogar besser als klassische Beratungsunternehmen?

Wir arbeiten sowohl in sehr großen Zusammenhängen, wie z.B. Sektorreformprogrammen, als auch in kleinen Prozessschritten, die notwendig sind, um eine Transitionsanforderung umzusetzen. Unser USP ist, dass wir mit unseren Partnern Hand in Hand durch eine entscheidende Phase in deren Entwicklung gehen und somit Teil des Teams werden. Wir arbeiten dabei als und mit einer Mischung von Fachexperten, Entwicklungshelfern und Politikern, was so am Markt einmalig ist.

Was nutzt ihr für ein Geschäftsmodell?

Wir bieten moderne Standardlösungen im Bereich der Quantifizierung und Umsetzung von strukturellen Transitionsprozessen. Dabei sind wir auf die Bereiche Energiewende und nachhaltige Finanzierung spezialisiert. Wir befinden uns derzeit im Aufbau eines neuen Standards für Reporting und Due Diligence im Bereich Sustainable Finance, der hilft den zukünftigen europäischen Anforderungen frühzeitig zu begegnen und unsere Partner zu first-movern zu machen. Unser Geschäftsmodell ist dabei eine neue Form von Advisory Service, die sich durch eine inhaltliche Verschränkung auf unsere Spezialthemen, aber auch durch eine full-service Attitüde charakterisiert.

Du hast schon eure Spezialgebiete angesprochen, nämlich Themen wie die Energiewende und nachhaltige Finanzierung. Bewegt ihr euch da auch im internationalen Bereich? Wer zählt alles zu euren Kunden?

Ja, genau. Wir agieren hauptsächlich international. Unsere Kunden sind Regierungen, internationale Organisationen, Banken, staatliche und private Unternehmen, die sich in einem Transitionsprozess befinden, diesen begleiten oder anstoßen wollen. Unsere potentielle Zielgruppe sind alle Institutionen, die sich im Energiebereich tummeln, oder sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben und somit sehr groß. Eingeschränkt wird dies aber wiederum dadurch, dass wir nur langfristig und partnerschaftlich mit Kunden arbeiten wollen, also nicht in einem klassischen Kunde-Dienstleister-Verhältnis, was für viele bereits einer Anpassung bedarf.

Welche Entwicklungen habt ihr euch für die nähere Zukunft vorgenommen? Und wo steht ihr aktuell?

Wir stehen sehr fest auf einem Bein im Bereich der Transition im Energieumfeld und sind gerade dabei mit starken Partnern unser Offering im Bereich Sustainable Finance auszurollen, also unser zweites Standbein. Perspektivisch werden wir die Bereiche smart city und mobility services in Angriff nehmen und neue Service-Produkte dort ausrollen.

Andreas, vielen Dank für das spannende Interview. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolge bei der Erschließung neuer Bereiche!

Wer mehr über OMNIA erfahren will, kann sich auf dem entsprechenden Innoloft Profil informieren.

cAPPabilities ist das Startup der Woche 22: Strategie in Verhalten überführen


Energie & Umwelt

Innerhalb eines herausfordernden Geschäftsumfeldes passen Unternehmen ihre Strategie an, treten in neue Märkte ein oder verändern ihre Unternehmenskultur. Um diese Veränderungen tatsächlich umzusetzen, müssen sich die Mitarbeiter und die ganze Organisation entsprechend der neuen Vorgaben verhalten. Die Arbeitnehmer müssen die Möglichkeit bekommen, ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln. So etwas ist leider oft noch sehr aufwändig. Unser Startup der Woche bietet einen systematischen Ansatz, der sich langfristig und einfach einsetzen lässt. Wir haben mit dem Co-Founder von cappabilities, Ralf Bilke, darüber gesprochen.

Hallo Ralf! Danke, dass du heute unsere Fragen beantwortest! Stell doch cappabilities mal in einem Satz vor.

cappabilities bietet eine systematische Entwicklung von Fähigkeiten über eine KI-gestützte App kombiniert mit frischen Trainings- und Beratungsformaten.

Welches Ziel verfolgt ihr damit? Und mit welcher Methode wollt ihr es erreichen?

Wir wollen die Weiterentwicklung von Fähigkeiten wie Kreativität, Kommunikation oder Kollaboration vollständig personalisieren und skalieren.

Grundlage ist unser einzigartiger Lernansatz, der die Nutzer mit den tatsächlichen Herausforderungen ihres Alltages konfrontiert und spezifische Methoden bietet, diese zu meistern. Das spiegelt sich in unseren Trainingsformaten und vor allem in unserer App wider. Mithilfe eines KI-Mechanismus wird ein auf den Anwender zugeschnittenes Übungsprogramm erstellt, sodass Fähigkeiten systematisch trainiert werden können – ähnlich wie bei Fitness-Apps.

Für Unternehmen und deren Mitarbeiter erstellen wir bedarfsorientierte Trainingsprogramme, um die Anwender bei der Entwicklung von Fähigkeiten zu unterstützen. Das Zielbild ist, die Lernbedarfsermittlung und Lösungsformulierung über künstliche Intelligenz komplett zu automatisieren.

Was macht euren Ansatz so besonders?

Der Mehrwert für den Nutzer ist, dass sich durch die Weiterentwicklung der Fähigkeiten neue Möglichkeiten erschließen. Für Unternehmen erlaubt der Ansatz, strategische Vorhaben systematisch in das Verhalten der Mitarbeiter zu überführen. Innovativ, agil oder auch effizient steht dann nicht mehr nur auf dem Papier, sondern wird im Unternehmen gelebt.

Uns unterscheidet, dass wir unsere App und die ergänzenden Leistungen universell aufbauen, sodass wir sie über das App-Design und die KI sowohl personalisieren als auch skalieren können. Wir können verschiedene Fähigkeiten abbilden und entwickeln den Ansatz mit jeder Erfahrung weiter, um das Erlernen der Fähigkeiten stetig zu vereinfachen. Das eröffnet uns graduell die Skalierung in weitere Inhalte, Zielgruppen und Branchen.

Wie integriert ihr die App und eure anderen Leistungen in ein Geschäftsmodell?

Im B2B-Bereich verfügen wir über verschiedene Einnahmequellen. Dazu gehören App-Lizenzen, Beratungs- und Trainingshonorare sowie White-Label-Angebote.

Zu einem späteren Zeitpunkt können wir eine für den B2C-Markt adaptierte App über die Appstores vermarkten.

Trainingsangebote gibt es für alle denkbaren Branchen. Fokussiert ihr euch auf Unternehmen eines bestimmten Sektors?

Es bieten sich weite Einsatzbereiche für unser Produkt. Wir starten zunächst in der uns vertrauten Energiewirtschaft, um Energieversorgern bei ihrer spezifischen Change-Journey zu unterstützen. Für die Zukunft ist geplant, unser Angebot auf weitere Themen und Branchen auszuweiten. Auch den B2C-Markteintritt werden wir prüfen.

Generelle Zielgruppe der App sind Personen und Unternehmen, die erkannt haben, dass die Weiterentwicklung von Fähigkeiten beruflichen und persönlichen Mehrwert bietet. Bei Unternehmen trägt Veränderungsdruck (z.B. branchen- oder technologiebedingt) dazu bei, dass sie sich in diese Richtung orientieren.

Ist eure App schon einsatzbereit?

Die Entwicklung der webbasierten App ist abgeschlossen und wir haben bereits eine Reihe von Trainings u.a. in den Bereichen Innovation, Kommunikation und Nachhaltigkeit durchgeführt. Derzeit konzentrieren wir uns voll auf die Vermarktung, wo wir bereits viele positive Leads aufgebaut haben und eine Kooperation mit einer Unternehmensberatung eingegangen sind. Zudem haben international bereits Kooperationspartner gefunden, um die App weiter zu vermarkten.

Daneben entwickeln wir unsere App und unsere Formate stetig weiter. Dafür suchen wir auch Entwicklungspartner und Investoren, um die Basis für eine weitreichende Skalierung innerhalb und außerhalb Deutschlands in den Bereichen B2B und B2C zu schaffen.

Ralf, damit sind wir leider schon am Ende angelangt. Danke dir für das spannende Interview! Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg, insbesondere mit der Investorensuche.

Wer mehr über cappabilities erfahren möchte, findet mehr Informationen auf ihrem Innoloft Profil.

Digitales B2B-Unterstützungsangebot hilft beim Abfedern der Corona-Krise


Energie & Umwelt, Health & FoodTech, Industrie 4.0 & Logistik, Mobilität, Smart City & Buildings

Innoloft unterstützt euch mit seinem digitalen Netzwerk in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie greift weltweit um sich. Sie betrifft uns alle und bringt viel Unsicherheit mit sich. Was in den nächsten Monaten auf uns zukommt, weiß im Moment keiner. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise können derzeit kaum beziffert werden. Dennoch stehen wir der Krise nicht vollkommen hilflos gegenüber. Während es für das analoge Wirtschaftsleben große Einschnitte gibt und es durch den „Lockdown“ beinahe zum Erliegen kommt, können digitale Lösungen helfen, das komplette Herunterfahren zu überbrücken. Millionen von Menschen in Deutschland und der Welt arbeiten derzeit vom Home-Office. Ohne Internetanbindung, digitale Tools und Plattformen wäre dies nicht möglich.

Zahlreiche Unternehmen bieten derzeit ihre digitalen Lösungen zur Unterstützung an. Auch wir von Innoloft möchten uns aktiv beteiligen und einen Beitrag leisten, die wirtschaftlichen Einschränkungen, hervorgerufen durch die Corona-Krise, abzufedern. Wir stellen unsere digitale Netzwerk-Plattform als „White Label-Applikation“ Netzwerken, Verbänden, Clustern, Messen und weiteren privaten Organisationen zur Verfügung. Dazu passen wir sie entsprechend eurem Corporate Design an. Unser Innoloft Netzwerk-Betriebssystem ist darauf ausgelegt, Business-Kontakte zu initiieren und Lösungsanbieter, wie zum Beispiel Startups mit Lösungssuchenden zu verbinden.

Welche Funktionen bietet euch unsere digitale B2B-Netzwerkplattform?

  • – Unternehmensprofil anlegen

  • – Ein persönliches Mitarbeiterprofil anlegen

  • – Produkte hinterlegen

  • – Partnergesuche einstellen

  • – Automatisches Matchmaking zwischen Gesuchen und Angeboten

  • – News einstellen

 

Neben diesen zentralen Funktionen bietet die digitale Netzwerk-Plattform mit ihrem Netzwerk-Feed, Chat- und Mailing-Funktionen weitere Möglichkeiten, um sich auszutauschen und mit Netzwerk-Usern in Kontakt zu treten. Damit unterstützt die Plattform euch dabei zeitlich und örtlich unabhängig neue Geschäftsbeziehungen anzubahnen sowie bestehende zu bedienen.

Wirtschaftliche Mehrwerte durch digitalisierte Geschäftsbeziehungen auch für die Zeit nach Corona

Mit unserer digitalen B2B-Netzwerkplattform möchten wir euch unterstützen, die schwierige Corona-Zeit zu überbrücken. Dafür stellen wir euch die Plattform für einen Zeitraum von sechs Monaten in eurem Design zur Verfügung. Die Plattform eignet sich ausschließlich als Business-Netzwerk und ist nicht für private Anwendungen konzipiert.

 

Langfristig und über die Corona-Krise hinaus, möchten wir euch als ein digitales B2B-Netzwerk bereitstehen, mit dem ihr auch nach der Corona-Pandemie euch für die digitale Zukunft aufstellen könnt. Unsere Plattform bietet euch und euren Netzwerkmitgliedern die Chance, sich auf effektive Weise mit anderen Unternehmen, Startups, Organisationen zu vernetzen. Auf digitalem Weg könnt ihr Geschäftsbeziehungen anbahnen und pflegen. Unsere Plattform bietet mit den genannten Funktionen zahlreiche Möglichkeiten für neue “Kundenleads”, Partnerschaften, Kontakte, Austausch, Innovationen und Projekte.

Details zu unserer Plattform erfahren

 

Wer Interesse an unserem sechsmonatigen Unterstützungsangebot hat und mehr darüber erfahren möchte, kann direkt Kontakt zu unserem CEO, Sven Pietsch aufnehmen.

Anfragen und weitere Informationen zum Corona B2B-Unterstützungsangebot:
Email: s.pietsch@innoloft.com
Tel. +49 152 33668237

Einen Gesprächstermin vereinbaren

ICE-ON Battery ist das Startup der Woche 18: Energie in Kälte umwandeln


Energie & Umwelt, Energieeffizienz & Umwelt, Energiespeicherung

Was wäre wenn man den Phasenübergang von Wasser zu Eis nutzen könnte? Zum Beispiel für die Energiespeicherung? Unser Startup der Woche hat ein Produkt entwickelt, welches Energiespeicherung und Energieabgabe mit diesen Phasenübergängen ermöglicht. Die Idee von ICE-ON Battery ist nicht nur innovativ, sondern auch gut für die Umwelt. In unserem Interview haben wir von CEO Dariusz Ziemski mehr darüber erfahren.

Hallo Dariusz! Schön, dass du heute unsere Fragen beantwortest. Erkläre uns doch noch einmal kurz, was es mit dem Projekt ICE-ON auf sich hat.

Wir bei ICE-ON Battery arbeiten an einem innovativen Kälteenergiespeicher. Die Technologie ist patentiert und erlaubt Energieüberschuss zu speichern und Treibhausgase zu reduzieren.

Welche Technologie steckt dahinter?

Der Kälteenergiespeicher ICE-ON nutzt den Phasenübergang von Wasser zu Eis zwecks der Energiegewinnung. Im Grunde wird bei der ICE-ON Battery Eis als Energieträger verwendet. Die Energie wird in Form von Kälte freigesetzt, die in Klimaanlagen oder bei industriellen Kühlungsvorgängen genutzt wird. Die ICE-ON Battery bietet darüber hinaus eine einzigartige Möglichkeit elektrische Energie aus konventionellen und erneuerbaren Energien zu speichern. Diese wird in Zeiten des Energieüberschusses als Eis gespeichert.

Bei der Umwandlung von elektrischer Energie in Kälte entstehen große Mengen an Wärme. Je nach Lösung geht diese entweder verloren oder wird tatsächlich genutzt. In Kombination mit einem Fernsteuerungsprogramm ermöglichen wir eine optimale Bewirtschaftung und Nutzung der gespeicherten Energie. Diese Funktionalität von ICE-ON bietet unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten. Zum einen in Zusammenarbeit mit Klima- und Kälteanlagen und zum anderen als Bestandteil eines Energie-Multisystems.

Welche Vorteile bietet euer Kälteenergiespeicher noch?

Durch die Anwendung unserer Kältespeicher kann man die Verwaltung des Energieverbrauchs (Kühlung und Heizungssysteme) optimieren. Dank der Synergie-Effekte mit Photovoltaik und Windrädern erhöht ICE-ON den Wirkungsgrad der erneuerbaren Energiequellen. So trägt die Verwendung von ICE-ON zum „Peakshaving“ und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei.

Wofür zahlen eure Kunden genau?

Wir bieten unseren Kunden und Partnern ein umfassendes Dienstleistungspaket an, von der Durchführbarkeitsstudie und Unterstützung bei den Entwurfsarbeiten bis hin zur Überwachung der Ausführung der Installation und Wartung. Als Hersteller der ICE-ON Kältespeicher bieten wir außerdem die Lieferung der Produkte und die Schulung der Handwerker an. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Softwarelösung für das Fernsteuerungsprogramm zu erhalten. Hierdurch können weitere Einnahmen auf unserer Seite erzielt werden.

Da ihr einen Kälteenenergiespeicher herstellt, zählen sicher Energieunternehmen zu euren Kunden, oder?

Das stimmt. Generell sind wir offen für vielfältige Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien und mit ihren Systemanbietern. Aber auch an einer Zusammenarbeit mit Branchenverbände, staatliche Organisationen und Forschungsinstitute sind wir interessiert. Dabei operieren wir sowohl national, als auch international.

Kann euer Produkt, der Kältespeicher ICE-ON schon genutzt werden? Und was möchtet ihr dieses Jahr noch erreichen?

Die ersten Pilotprojekte bestätigten die Vorteile der ICE-ON Batterien. Wir haben bereits ein Forschungsprojekt beim Fraunhofer Institut eingeleitet. Hier werden Tests im Hinblick auf die technischen Daten durchgeführt. Darüber hinaus werden die Auswirkungen der ICE-ON Batterien auf die deutsche Energiewirtschaft analysiert. Die Produktion startet dann Ende diesen Jahres. Es werden gerade die ersten Pilotprojekte auf dem deutschen Markt vorbereitet und realisiert.

Dariusz, vielen Dank für das spannende Interview! Wir wünschen ICE-ON Batteries in dieser Zeit nur das Beste und sind gespannt, wie ihr euch weiter entwickelt. Wer mehr über euch erfahren möchte, kann sich euer Innoloft Profil und eure Requests anschauen.

IoT connctd ist das Startup der Woche 16: IoT Service Creation simplified


Energie & Umwelt, IT & IKT, Mobilität

Mittlerweile sind wir schon gewohnt, dass uns die Technologie dabei hilft, Tätigkeiten aufzuführen. Das Internet der Dinge verbindet für uns physische und virtuelle Gegenstände miteinander und lässt sie zusammenarbeiten. Unser Startup der Woche nutzt IoT nicht unbedingt für Smart Homes und Sprachassistenten, sondern für die Entwicklung von datenbasierten Services. CEO Axel Schüßler von IoT connctd hat uns im Interview mehr darüber erzählt.

Hallo Axel! Schön, dass du dir heute die Zeit nimmst. Was bietet ihr bei IoT connctd?

Wir haben die offene und skalierbare Service Creation IoT Plattform entworfen und realisiert, um die Entwicklung von datenbasierten Services zu vereinfachen. Damit bieten wir Service Providern und Herstellern das flexible und universelle System. Dabei verfolgen wir 3 übergeordnete Ziele.

Zum Beispiel die Unterstützung der Kreatvität der Kunden bei der Service-Entwicklung und Nutzung von Daten aus vernetzten Geräten. Sie müssen sich nicht mehr mit technischen Besonderheiten und Spezifikationen auseinandersetzen.

Das zweite Ziel ist die Untersützung agiler Entwicklungen. Erst Simulieren, dann testen und Pilotieren, dann skalieren. Jeder dieser Schritte wird mit der Plattform mit unterstützt.

Als drittes Ziel soll die Plattform mit den Kundenanforderungen Wachsen. Darüber hinaus wollen wir auf effiziente Weise die digitale Trnasformation unterstützen. Dabei gewährleisten wir gleichtzeitig hohe Qualität und Verfügbarkeit.

Ein sehr spannendes Thema. Kannst du uns mehr zu eurer Technologie verraten?

Das Internet funktioniert seit Jahren durch Schnittstellen und die vielfältigen Kombinationen, um daraus Services und Produkte zu generieren. Wir bringen dieses Modell in die physische Welt. Internet Services und die Dinge des Alltags verschmelzen. Dafür haben wir die cloudbasierte Service Creation IoT-Plattform mit einer Reihe von Funktionalitäten entwickelt. Unabhängig von spezifischen Infrastrukturen werden „Dinge“ in einer besonders „Internet-tauglichen“ Art beschrieben. Das heißt bei uns Things-Konzept und ist abgeleitet und kompatibel zum „Web of Things“ die Internet-Standardisierungsgruppe W3C. Diesen Dingen geben wir eine physische oder logische Struktur. Das heißt bei uns UNIT-Konzept und unterstützt jedwede Form eines digital twins.

Daten wollen ausgelesen werden oder Dinge wollen gesteuert werden. Dafür bieten alle APIs an. Wenn diese APIs aber nicht gut konzipiert sind, bleibt es für den Entwickler mühsam. Deswegen bieten wir neben klassischer REST-API eine sehr innovative GRAPH-API an. Sie ist ein echt cooles Instrument für Entwickler, die unsere Plattform darüber wie eine Google-Search-Engine für das Internet der Dinge nutzen können! Wir entkoppeln strikt die User Daten von den IoT-Daten, weil nur unsere Kunden diese Verlinkung herstellen sollen. IoT connctd ist keine „data copy company“. Alle Interaktionen sind verschlüsselt und Zugriffe nur über sichere Authentifizierung möglich!

Laufen alle Services über die Cloud?

Natürlich sind wir eine Cloud-Company, aber das heißt nicht, dass immer und überall alles in der Cloud läuft. Wir bieten die Möglichkeit, Services kombiniert in der Cloud und lokal auszuführen. Das heißt, Datenerfassung, Datenverarbeitung kann auch im EDGE-Device – also lokal – erfolgen. Der Service-Entwickler entscheidet dann darüber welche Dienste bzw. Daten in der Cloud genutzt werden. Für uns ist das ganz natürlich und die Frage Cloud oder „on premise“ stellt sich hier gar nicht. Es ist ein klares „Sowohl als auch“.

Unsere Plattform wächst in Minutenschnelle mit den Anforderungen unserer Kunden. Das Hosting findet in Deutschland und der EU statt. Wir können aber auch mit den Kunden nah an internationale Märkte auf allen Kontinenten ran. Mit unseren Infrastrukturpartnern sichern wir damit sehr schnelle Plattform-Interaktionen.

Bildet euer Plattformmodell dann auch euer USP?

Herstellern bieten wir Software an, um unsere IoT-Plattform als IoT-Backend zu nutzen und dabei die volle Kontrolle über die Geräte zu behalten, bzw. diese während der Lebensphase zu behalten (via remote access und Device Management).

Service-Entwicklern bieten wir eine sehr flexible Arbeitsumgebung und die schon erwähnte GRAPH-API an. Was ist das? Das erklärt sich ganz gut an einem einfachen und vertrauten Beispiel.

Als Betreiber von Parkhäusern will ich einen Service anbieten, den exakten Parkplatz zuzuweisen. Dafür habe ich meine Parkhäuser und meine Parkdecks und die einzelnen Parkplätze digital erfasst, einige mit Sensoren, andere mit Kameras. Einige Parkplätze verfügen zusätzlich über Ladeinfrastruktur für E-Autos. Es ist das Ziel des Entwicklers, die Abfrage so zu entwickeln, dass sie effizient und schnell durchgeführt werden. Es wäre also doof, wenn ich hier jeden Parkplatz einzeln abfragen muss. Also funktioniert unsere Plattform wie eine Suchmaschine: „gib mir den am Nächsten gelegenen freien Parkplatz mit Lade-Säule“ + „Setze die Nutzungsanzeige auf reserviert“ + „Starte den Timer, wenn der Sensor das Auto als geparkt erfasst“. Alle diese kombinierten Abfragen sind in klassischer API-Logik nicht durchführbar und führen so sehr vielen einzelnen Abfragen. Mit unserer API sind es im Grunde 3 kombinierte und filternde Abfragen. Das Ganze ist wirklich effizient!

Verstehe. Wie gestaltet sich denn das Geschäftsmodell hinter den Services?

Die Service-Creation IoT-Plattform ist zunächste gebaut für Service-Entwickler.
Deswegen bieten wir einen freien Zugang zum Testen und ein faires pay-per-use Modell für die kommerzielle Nutzung an.Wir wissen aber auch, dass nicht jeder unserer Partner IoT-Kompetenzen oder Service-Creation Erfahrung besitzt, sehr wohl aber sich mit Kundenwünschen oder betrieblichen Prozessproblemen auseinandersetzt. Dafür bieten wir projektbasiert von IoT-Coaching bis full-stack Co-Development eine Reihe von Unterstützung an, die wir teilweise mit einem Partnernetzwerk umsetzen.Als zusätzliches Modell bereiten wir derzeit vor, den Eigentümern der Daten die Weitergabe dieser Daten an berechtigte Nachfrager zu ermöglichen und dafür eine Data-fee zu erhalten. Die Rolle von connctd ist hier, einen Datenmarktplatz zu orchestrieren ohne selber Owner der Daten zu sein und einen sehr einfachen Prozess zur vielfältigen Daten-Bereitstellung und Daten-Nutzung zu sichern. Es wird viel von Open-Data gesprochen: Wir sind der Auffassung, dass es daneben auch einen koordinierten Marktplatz für Daten verschiedenster Art geben sollte bei dem die Akteure auch kommerziell interagieren können.

Welche Branchen sprecht ihr mit eurer Lösung an?

Unsere Ausrichtung von Beginn an war, eine universelle Service-Creation IoT-Plattform bereitzustellen, damit jede Art von Herstellern von Geräten ihre innovativen Produkte im Internet repräsentieren können und Service-Entwickler (Energieversorger, Telkos, Banken, Versicherungen, Facility-Manager, Medienhäuser/Verlage, Gesundheitsdienstleister, Logistikunternehmen uvm.) sicher auf ihre Sparte und Anwendungen konzentrieren können. Unser Know-How liegt in IoT und Cloud-Services. Die Anwendungsbereiche sind damit vielschichtig und beginnen bei Smart Home/Building, gehen weiter über Smart City und erstrecken sich auch in die Bereiche Mobilität, Logistik, Transport und Produktion. Unsere performante IoT-Plattform unterstüzt Service-Angebote weltweit, wohingegen wir bei Projekten uns bisher auf den europäischen Markt konzentrieren.

Wie weit ist eure Plattform mit ihren Services nun?

Unser Angebot ist „ready to use“ und wird natürlich trotzdem stets weiterentwickelt. Wir haben eine Reihe von weiteren Plattform-Funktionalitäten in Vorbereitung, um Service-Entwickler und Hersteller noch umfassender zu unterstützen. Vor allem geht es dabei um Tools zur Data Analytics. Heute ist unsere Plattform bereits in verschiedenen Branchen im Einsatz. Dazu berichten wir auch regelmäßig auf unserer Website.

Wir wissen um die Situation – insbesondere auch in der Energiebranche – dass erstmalige Berührung mit IoT besondere Vorgehensweisen benötigt. Aus diesem Grund haben wir auf der E-world 2020 in Essen auch den Service-Creation Prozess in den Mittelpunkt gestellt. Damit zeigen wir wie sehr sich unsere Partner und Kunden auf das WAS konzentrieren können und wie wenig sie sich um das WIE kümmern müssen. Auf der E-world haben wir weiter Beispiele gezeigt wie unsere Plattform und vorbereitete Lösungen, die live Open Data Portale unterstützt, sich hervorragend für ein sichereres Data Sharing mit third-party Developern eignet, denen kein direkter Zugriff auf die eigene, z.B. LoRaWAN Infrastruktur, gewährt werden soll oder wie einfach z.B. energienahe Dienstleistungen auf unterschiedlichen Systeme abgestützt werden kann.

Axel, wir danken dir für das spannende Interview! Wir wünschen euch weiterhin noch viel Erfolg und verfolgen gespannt eure Entwicklungen. Wer mehr über euch erfahren möchte, der findet auf eurem Innoloft Profil und in euren Requests mehr Informationen.