E-Car-Sharing ist nur der Anfang: Wie die Stadtwerke Neuss mit Innoloft ein neues Geschäftsfeld erschließen


Energie & Umwelt, Mobilität

 

Energiewende, Digitalisierung und neue Mobilitätskonzepte – Trends verändern das Umfeld, in dem Stadtwerke und Energieversorger agieren. Angetrieben durch diese Veränderungen verfolgen viele den Ausbau von umweltfreundlichen Energieformen sowie die Entwicklung hin zu einem digitalen Unternehmen, um sich nachhaltig am Markt zu positionieren. So auch die Stadtwerke Neuss in Nordrhein-Westfalen, der Energieversorger für die 150.000 Bürger der Stadt.
Doch mit welchen neuen Angeboten und Geschäftsmodellen anfangen? Welche Technologien und Partner werden für die Umsetzung gebraucht? Und wie sicherstellen, dass langfristig ein nachhaltiges und profitables Geschäftsmodell entsteht? Fragen, die sich auch die Stadtwerke Neuss gestellt haben und auf die Innoloft Antworten hat. Wie wir diese Antworten finden – dazu nun mehr.

Von der Idee zum Geschäftsmodell

Als Innovationstreiber unterstützen wir von Innoloft bei der Ideenfindung, Geschäftsmodellentwicklung als auch der entsprechenden Umsetzung. Im ersten Schritt wurden in einem gemeinsamen Workshop mit den Stadtwerken Neuss innovative Ideen zu neuen Geschäftsmodellen sowie deren Funktionsweise erläutert und Einnahmequellen als auch Kostenstrukturen evaluiert. Ziel ist es, gemeinsam ein auf die Anforderungen des Kunden zugeschnittenes Geschäftsmodell zu erarbeiten. Im Fokus der Stadtwerke Neuss stand vor allem die Schaffung eines neuen, umfassenden Mobilitätsangebots sowohl für die eigenen Mitarbeitenden als auch für Kunden*innen, Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt Neuss.
Als Lösung soll nun eine Mobilitätsplattform dienen, die langfristig Zugang zu flexibler Mobilität in Neuss in Form von elektrischen Sharing-Angeboten bietet. Einnahmen werden einerseits direkt durch den Sharing-Betrieb erzielt, andererseits auch durch Kooperation mit lokalen Unternehmen.

Passende Umsetzungspartner aus dem Innoloft Innovationsnetzwerk

Nach Festlegung des Geschäftsmodells werden die zur Umsetzung benötigten Komponenten ermittelt und mit bereits vorhandenen Ressourcen des Kunden abgeglichen. Für die zusätzlich zu beschaffenden Komponenten wird der Markt nach potenziellen Partnern gescreent. Hierzu nutzen wir vorrangig unser digitales Innovationsnetzwerk, welches über 4000 Produkte von innovativen Startups und etablierten Unternehmen als Lösungsanbieter abbildet.
Das Aachener Startup Digital Mobility Solutions (kurz “MOQO”) – als Teil unserer Netzwerks – wurde im Neusser Projekt bspw. mit der technischen Umsetzung der Sharing-Angebote beauftragt. MOQO bietet eine Shared Mobility Plattform als White-Label-Lösung an, über welche die unterschiedlichsten Fahrzeuge eingebunden und Nutzern zur Verfügung gestellt werden können. Die Plattform digitalisiert dabei von der Buchung über die Abrechnung bis hin zur Führerscheinvalidierung alle Prozesse.

Die Wirtschaftlichkeit bleibt nicht auf der Strecke

Parallel wird auf Basis von indikativen Angeboten eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung durchgeführt. Hierzu werden alle absehbaren Kosten summiert und anschließend ein tragfähiges Geschäftsmodell bzw. ein umfassender Finanzplan entwickelt. Nach Abstimmung der Wirtschaftlichkeitsberechnung werden die in Frage kommenden Partner ausgewählt. Neben den finanziellen Gesichtspunkten werden auch Schnittstellenfunktionen und Integrierbarkeit berücksichtigt.
Ergänzend zur Konzeptarbeit begleiten wir ebenfalls die Projektumsetzung. Hierbei stellen wir als Projektmanager sicher, dass nicht nur alle Beteiligten reibungslos zusammenarbeiten, sondern auch alle Komponenten nahtlos zusammenfinden.

Ein Ergebnis mit Zukunft

Die Stadtwerke Neuss konnten somit als Resultat unserer gemeinsamen Arbeit ihre ersten zwei Mobilstationen eröffnen. Den Menschen in Neuss stehen hier ab sofort vier elektrische Renault Zoes zur Verfügung, die über eine Buchungsplattform entliehen werden können. Langfristig werden die Mobilstationen um weitere Mobilitätsformen bzw. Fahrzeugtypen ergänzt. Dann wird es Kunden möglich sein, auch auf E-Rollern durch die Straßen Neuss’ zu gleiten. Komplettiert wird das Angebot mit Pedelecs. Auch eine Aufstockung mit Hinblick auf die Anzahl der Stationen ist geplant. Zudem freut sich der Neusser Bauverein bereits jetzt über eine Kooperation mit den Stadtwerken. Dieser kann in den kommenden Wochen seinen Mietern ebenfalls zwei elektrische Renault Zoes in einem seiner Wohnquartiere zur Nutzung anbieten.

Mit dem Innovationsnetzwerk Innoloft innovative Geschäftsfelder erschließen

Das Beispiel der Stadtwerke Neuss zeigt, dass Trends erfolgreich neue Geschäftsfelder für Energieversorger schaffen und dass bei der Umsetzung entsprechender Angebote und Geschäftsmodelle oftmals auf bereits vorhandene Lösungsanbieter zurückgegriffen werden kann. Deshalb bietet das Innoloft Innovationsnetzwerk Unternehmen die Möglichkeit, nach innovativen Produkten und Dienstleistungen zu suchen und direkt über die Plattform mit dem entsprechenden Anbieter in Kontakt zu treten.
Zudem unterstützen wir auf unterschiedliche Weise bei der schnellen und kostengünstigen Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen sowie bei der Entwicklung von ganzheitlichen Innovationsprozessen. Bei Interesse an unseren Angeboten und Leistungen wende dich gerne direkt an uns und vereinbare noch heute einen unverbindlichen Termin.

 

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen und Innoloft launchen digitale Innovationsplattform für EUREGIO Maas-Rhein


Banking & Finance, Energie & Umwelt, Health & FoodTech, IT & IKT, Mobilität

Digitale Plattform unterstützt Aachens Unternehmen und Startups

Mit ihrer digitalen Innovationsplattform (DIP) unterstützt die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen Unternehmen und Startups: Die Plattform bietet die Möglichkeit neue Geschäftspartner (zum Beispiel B2B-Kunden) zu erhalten. Darüber hinaus stellt die Innovationsplattform innovative Technologien und Lösungen aus der Region vor und unterstützt Unternehmen somit beim Innovationsscouting.

Plattformlösung für Business-Aktivitäten

Die DIP steht allen Unternehmen aus der Region Aachen kostenlos zur Verfügung. So ermöglichen zahlreiche Features der Plattform das Anbahnen von Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und den direkten Austausch untereinander. Dazu können sich Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Startups auf der Plattform registrieren und ihr eigenes Profil hinterlegen. Auf diesem lassen sich dann Produkte, Dienstleistungen und Technologien einstellen, um sie in Aachen und darüber hinaus zu kommunizieren. Damit sich Lösungsanbieter und Lösungssuchende auf der Plattform direkt finden, gibt es die Möglichkeit, Kunden- und Kooperationsgesuche in Form von “Anfragen” (Requests) auf der Plattform zu veröffentlichen. Ein Matchmaking-Algorithmus hilft beim automatisierten Finden passender Partner und Kunden.

Kontaktanbahnung und Vernetzung auf digitalem Weg 

Über die eingebaute Chat-Funktionen haben Nutzer die Möglichkeit, untereinander in Kontakt zu treten. Das erleichtert den Austausch in Zeiten von Home-Office ohne Gelegenheit für persönliche Treffen. „Die DIP-Plattform kann somit eine Teilaufgabe von Messen, Veranstaltungen und Konferenzen übernehmen, nämlich das Kennenlernen, Vernetzen und Anbahnen von Geschäften und innovativen Projekten,“ sagt Dieter Begaß, Leiter der Wirtschaftsförderung Aachen. Mit ihr lassen sich räumliche Distanzen überwinden, denn sie ermöglicht sich zeit- und ortsunabhängig mit Geschäftspartnern auszutauschen. Auch nach Corona wird die DIP für registrierte Nutzer weiter betrieben und kann Unternehmen, Forschungsinstituten und Startups bei der Initiierung von Kooperationen und dem Finden von innovativen Lösungen wertvolle Unterstützung leisten.

Genau mit diesem Anliegen wurde die HYPEREGIO DIP vom Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa der Stadt Aachen sowie weiteren Akteuren wie der AGIT im Rahmen des Interregio Programms “Hyperegio EarlyTech” initiiert und gemeinsam mit der Innoloft GmbH umgesetzt. Am 7. September findet der offizielle Launch der Plattform statt. Interessierte werden gebeten, sich über https://kurzelinks.de/diplaunch zur digitalen Launch-Veranstaltung anzumelden. Ab dem 7. September ist eine kostenfreie Registrierung unter dem Link  https://hyperegio-dip.eu möglich.

 

Über die DIP Plattform

Die Zielsetzung des “Early Tech Programms” ist Innovationen von Unternehmen und Forschungsinstituten in der Euregio zu vernetzen. Mit dem Herstellen von Synergien und einer beschleunigten Markteinführung von Technologien sind wirtschaftliche Mehrwerte generierbar. Für das Vernetzen und das Herstellen von Transparenz im Innovationsbereich wird ein Großteil der Aktivitäten digital gebündelt. Hierzu dient die digitale Innovationsplattform (DIP). Sie ist an das stetig wachsende digitale Innovationsnetzwerk der Innoloft GmbH und an die Hyperegio-Plattform als Nutzerschnittstelle angedockt. Mit ihrer Präsentation auf der Plattform können Startups, Forschungseinrichtungen und Unternehmen Aufmerksamkeit auf Projekte und eigene Produkte lenken, sich untereinander vernetzen und neue Kooperationen eingehen. Bei der Suche nach Kompetenzen und innovativen Kundenlösungen hilft die DIP beim Innovationsscouting. 

Über die Innoloft GmbH

Das Innoloft Netzwerk fördert Innovationen, indem es die innovativsten Akteure aus allen Technologiebranchen verbindet. Das Netzwerk ist darauf ausgerichtet, Barrieren zwischen Unternehmen, Investoren und Startups weltweit abzubauen und ihnen wirtschaftliche Chancen zu erschließen. Diesem Zweck dienen spezifische digitale Formate, die Entwicklungspartner, neue Technologien, Investment Cases oder Kunden identifizieren und entsprechende Akteure auf der B2B-Plattform zusammenbringen. Nutzer werden so bei der Partnerakquise, dem Innovations-Scouting und der Lead-Generierung unterstützt.

Breeze Technologies ist das Startup der Woche 35: Sensoren für die Luftqualität


Energie & Umwelt, Energieeffizienz & Umwelt, IT & IKT

In den letzten Monaten haben wir gesehen, welche positiven Auswirkungen der Lockdown auf unsere Umwelt hat. Der Smog hat sich verzogen, die Luft war vielerorts wieder klar. Allerdings messen viele Städte nur punktuell ihre Luftqualität, was große Lücken in den Daten lässt. Das soll sich jetzt ändern. Wir haben mit Robert Heinecke über sein Startup Breeze Technologies zu dieser Mission gesprochen.

Hallo Robert! Danke, dass du uns heute unsere Fragen beantwortest. Lass uns direkt loslegen: Was macht ihr bei Breeze Technologies?

Breeze Technologies liefert flächendeckende Luftqualitäts- und Klimadaten, generiert daraus Handlungsempfehlungen und hilft damit Städten und Unternehmen eine lebenswertere Umwelt zu schaffen.

Das klingt sehr spannend! Könntest du uns erläutern, wie das genau funktioniert?

Gerne! Wir entwickeln kleine und kostengünstige Luftqualitätssensoren, die alle gängigen Luftschadstoffe in Echtzeit erfassen, und sammeln die so gewonnenen Daten in einer zentralen Cloud. Daneben integrieren wir aber auch andere Datenquellen, zum Beispiel Satellitendaten, um ein möglichst genaues Abbild der Luftqualität in unseren Städten zu erzielen. Eine von uns entwickelte künstliche Intelligenz wertet diese Daten in Echtzeit aus und liefert optimale Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der lokalen Luftqualität. Diese speisen sich aus einem Katalog von über 3.500 Einzelmaßnahmen und reichen von photokatalytischem Asphalt im Straßenbau bis zur Verkehrssteuerung auf der Basis von Luftqualitätsdaten, wie sie zum Beispiel in der Stadt Köln als Pförtnerampeln erprobt wird.

Dadurch, dass ihr auch künstliche Intelligenz einsetzt, gibt euer System je nach Situation neue Empfehlungen, richtig?

Genau. Die Wirkung der implementierten Maßnahmen misst unser System wiederum ebenfalls und kann hierdurch in der Zukunft noch bessere Empfehlungen abgeben. Eine ähnliche Dienstleistung erbringen wir auch für Gebäudemanager, denen wir bei der Messung und Optimierung der Luftqualität in Büroumgebungen helfen. Unser System kann also sowohl drinnen als auch draußen eingesetzt werden.

Wie habt ihr euer Geschäftsmodell aufgebaut?

Wir vermieten unsere Sensoren an Unternehmen und Städte und nehmen hierfür eine jährlich anfallende Miet- und Wartungsgebühr. Zu den von uns empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität werden Dienstleister und Hersteller als Partner gewonnen, die ein Vermittlungsgebühr für über uns erzielte Umsätze zahlen.

Haltet ihr eure Zielgruppe da recht allgemein?

Ja. Wir adressieren vor allem HSE- und Facility-Manager in größeren Unternehmen und die kommunale Verwaltung. Die Branche, in der sich das Unternehmen befindet spielt vorerst keine Rolle.

Vor zwei Jahren habt ihr den Hamburger Gründerpreis gewonnen und auch sonst habt ihr schon spannende Projekte gestartet. Kannst du uns da einen kleinen Einblick geben?

Na klar. Mit renommierten Pilotkunden wie der Deutschen Telekom und Smart City-Projekten in Hamburg und Berlin konnten wir bereits viele Erfolge für uns verbuchen. Über eine Bürgerplattform stellen wir einen Teil der gesammelten Daten auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Unser Unternehmen wurde außerdem in zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben als eines der vielversprechendsten europäischen Startups ausgezeichnet. Hierzu gehören zum Beispiel der Hamburger Gründerpreis, den du ja gerade schon genannt hast, die EU Top 50, eine Auszeichnung durch den Bundespräsidenten und die Aufnahme in die Forbes 30 Under 30-Liste für Sozialunternehmer.

Robert, vielen Dank für dieses spannende Interview! Wir wünschen euch weiterhin ganz viel Erfolg.
Wer mehr über Breeze Technologies erfahren möchte, kann sich auf ihrem Innoloft Profil über ihre Produkte und Gesuche informieren.

 

Solarworx ist das Startup der Woche 31: Solar power for rural electrification


Energie & Umwelt, Energieversorgung

Führt man in Deutschland einen politischen Diskurs über die Stromversorgung, fallen häufig Buzzwords wie „erneuerbare Energien“, „smart grid“ oder „Speichersysteme“. Diese Begriffe sind von technologischem Fortschritt geprägt, denn ist bereits ein Stromnetz aufgebaut und etabliert, folgen Weiterentwicklungen und Optimierungsmaßnahmen. Was dabei jedoch oft nicht berücksichtigt wird: 1,2 Milliarden Menschen auf der Erde leben noch gänzlich ohne Stromzugang. Stattdessen werden fossile Brennstoffe, wie bspw. Diesel oder Kerosin eingesetzt – selbstredend mit erheblichen Auswirkungen auf Natur und Gesellschaft. Unser Startup der Woche, Solarworx, hat daher die Initiative ergriffen und reagiert auf diese Problemstellungen. Wie? Das erläutert uns CEO Felix Boldt im Interview.

Hallo Felix, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast! Wir freuen uns, heute mehr über Solarworx zu erfahren. Deswegen starte ich auch direkt mit der ersten Frage: Wie würdest du euch in einem Satz vorstellen?

Wir bieten innovative Solarstromlösungen für 1.2 Milliarden Menschen ohne Stromzugang.

Ein sehr sozialer Ansatz. Könntest du da ein bisschen weiter ins Detail gehen? Wie ist eure Lösung bspw. technisch aufgebaut?

Unsere Solarstromlösungen richten sich an Menschen in Sub-Sahara Afrika, die fernab des öffentlichen Stromnetzes leben. Unsere Systeme lassen sich modular erweitern und sprechen mit unseren Kunden in lokalen Sprachen wie Suaheli und Wolof. Einzelne Anlagen können untereinander zu einem DC-Microgrid verbunden werden, wodurch Nachbarn Strom teilen und größere Verbraucher problemlos betrieben werden können. Unsere Produkte sind IoT integriert und lassen sich bequem über das Handyguthaben der Kunden in Raten bezahlen (PayGo). Wir nutzen sauberen Solarstrom, verwenden Kunststoffe auf Holzbasis für unsere Produktgehäuse und innovative Batterietechnologien ohne Verwendung seltener Erden.

Du hast gerade schon einige Aspekte aufgezählt, die eure Technologie und eure Mission auszeichnen. Schafft ihr darüber hinaus weitere Mehrwerte?

Wir haben unsere langjährige Erfahrung als Gründer im off-grid Solarsektor genutzt, um eine einzigartige, auf unsere Zielmärkte zugeschnittene Lösung zu entwickeln. Die Systeme können zum Betrieb von Haushaltsgeräten (Lampen, Fernseher, Kühlschrank) genutzt werden aber auch lokale Kleinbetriebe ohne Stromnetzzugang unterstützen. Im Vergleich zu Dieselgeneratoren und dem Anschluss an ein Stomnetz bieten wir eine kostengünstigere und ökologisch nachhaltige Alternative.

Der durch eure Anlagen produzierte Strom ist ja für den Endverbraucher gedacht. Ist euer Geschäftsmodell dementsprechend aufgebaut?

Nein, wir verfolgen da ein anderes Konzept. Aus unserer Erfahrung hat sich gezeigt, dass vertikal integrierte B2C Konzepte mit regionalem Fokus riskant sind und eine schnelle Skalierung verhindern. Wir vertreiben unsere Produkte daher auf B2B Basis an lokale, in den Zielmärkten (zurzeit West-Afrika) erfahrene Distributoren. Abgesehen davon bieten wir Beratungsleistungen für Distributoren, NGOs und weitere internationale Akteure an.

Verstehe. Zu Anfang hast du von 1,2 Milliarden Menschen gesprochen, die derzeit ohne Stromzugang leben. Welche Auswirkungen hat eine solche Lebensweise?

Genau, mehr als 1 Milliarde der ärmsten Menschen der Welt haben keinen Zugang zu Strom. 600 Millionen allein in Sub-Sahara Afrika. Die meisten von Ihnen nutzen fossile Brennstoffe, wie Kerosin für Licht und Diesel für Generatoren. Der fehlende Zugang zu einer sauberen und kostengünstigen Stromversorgung schränkt die Bildungschancen von Kindern ein, schädigt die Gesundheit von Familien und bietet nur sehr begrenzt Möglichkeiten Einkommen zu generieren. Diese Auswirkungen können dann natürlich gesellschaftlich und politisch weitergesponnen werden.

Solarworx wurde 2018 gegründet und ihr habt seitdem schon einige Meilensteine bestritten. kannst du uns darüber etwas mehr erzählen?

Seit Ende 2018 haben wir unsere Solarstromsysteme in zwei Pilotprojekten mit insgesamt 250 Anlagen in Senegal und Kamerun getestet. Die erste kommerzielle Produktion ist letztes Jahr gestartet. Parallel haben wir ein Microgrid-Modul entwickelt. Wir konnten uns ein Seed-Investment von InnoEnergy und diverse andere Zuschüsse sichern. Für unsere Solar Home Systeme wurden wir u.a. mit dem „Digital Solar & Storage“ Award ausgezeichnet und haben uns für die globale Finalrunde von „Empower a billion lives“ von IEEE qualifiziert. Ende letzten Jahres haben wir den zweiten Platz beim MakeItBetter Award belegt.

Vielen Dank für das spannende Interview, Felix. Wir finden euer Projekt klasse und wünschen euch auch weiterhin viel Erfolg! 

Um die Serienproduktion ihrer  modularen Lösung anzugehen, sucht Solarworx noch Investoren. Mehr dazu findet ihr auf ihrem Innoloft Profil.

Nuventura ist das Startup der Woche 30: Innovative gasisolierte Schaltanlagen


Energie & Umwelt, Energieeffizienz & Umwelt

Bei Diskussionen und Berichterstattungen um Treibhausgase ist der Begriff CO2 wohl am präsentesten. Weniger häufig fallen Verbindungen wie Methan oder Lachgas. Aber nur, wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigt, ist schonmal auf die Familie der fluorierten Treibhausgase gestoßen. Anders als die klassischen Treibhausgase, werden die sogenannten F-Gase nämlich nicht als unerwünschte Nebenprodukte (bspw. bei der Verbrennung fossiler Rohstoffe) freigesetzt, sondern gezielt produziert, zum Beispiel für gasisolierte Schaltanlagen. Dabei ist ihr Effekt auf die Ozonschicht laut Umwelt Bundesamt je nach Substanz 100- bis 24.000-mal höher als bei Kohlendioxid. Unser Startup der Woche, nuventura, sieht dort zurecht Handlungsbedarf und entwickelt daher eine Technologie, die ohne SF6 auskommt. CEO Fabian Lemke erklärt uns im Interview, was dahinter steckt.

Hallo Fabian! Vielen Dank, dass du dir die Zeit für uns nimmst! Würdest du uns zum Einstieg einen kurzen Pitch geben?

Nuventura ermöglicht ein sichereres und effizienteres Energienetz ohne SF6 – dem stärksten Treibhausgas, dass es gibt.

Ein Energienetz beinhaltet eine Vielzahl von Komponenten. Wo setzt eure Lösung da konkret an?

Nuventura hat eine neue revolutionäre Schaltanlage erfunden – ein wesentlicher Bestandteil jedes Stromnetzes –, die frei von Treibhausgasen ist und den bestehenden Industriestandard übertrifft. Bestehende gasisolierte Schaltanlagen (GIS) basieren auf SF6 – dem stärksten Treibhausgas, das die Menschheit kennt. Es ist 23.500 mal schlechter als CO2 in Bezug auf seine globale Erwärmungswirkung. Es handelt sich um ein synthetisches Gas, für das weder eine natürliche Senke noch eine wirksame Entsorgungsmethode zur Verfügung steht, so dass seine Anhäufung in der Atmosphäre nahezu irreversibel ist. Darüber hinaus ist das Gas extrem langlebig: Die atmosphärische Lebensdauer von SF6 beträgt 3.200 Jahre, was weit über die Lebensdauer von CO2 von 100-200 Jahren hinausgeht.

Die vorliegenden Daten zeigen, dass jedes Jahr ca. 8000t SF6 in die Atmosphäre abgegeben werden (entspricht 188.000.000.000t CO2). 80% des produzierten SF6 werden in gasisolierten Schaltanlagen eingesetzt. nuventura hat ein GIS entwickelt, das anstelle von SF6 einfach die Luft nutzt, die wir alle atmen, so dass die Verwendung dieses hochwirksamen Treibhausgases entfällt.

Das klingt sehr vielversprechend. Gibt es neben der Reduktion von Treibhausgasen weitere Vorteile, die mit eurer Schaltanlage einhergehen?

Die Technologie hat nicht nur das Potenzial, eine Treibhausgasemissionsminderung in Höhe von 100 Millionen Autos auszulösen, sondern verbessert auch die Leistung der Schaltanlagen erheblich. Es ermöglicht erstmals ein integriertes, typgeprüftes Sensorsystem. Die Technologie ebnet den Weg für Anwendungen in der Industrie 4.0, wie z.B. Zustandsüberwachung, vorausschauende Wartung oder dynamische Anpassung von maximal zulässigen Lasten. Sein innovatives Design reduziert die Gesamtbetriebskosten aufgrund der aktivierten Vorteile und der verlängerten Lebensdauer. Darüber hinaus ermöglicht es eine wettbewerbsfähige Produktion und einen wettbewerbsfähigen Betrieb, indem es den Herstellungsprozess vereinfacht und die Notwendigkeit einer Gasbehandlung und teurer Herstellungsverfahren, wie sie bei SF6-basierten Designs üblich sind, überflüssig macht.

Wie gestaltet sich denn der Vertrieb eurer Entwicklung?

Wir lizenzieren unsere Anlagen an Hersteller, die in diesem Kontext zudem als Research & Developement Center agieren. Wir arbeiten außerdem mit Endverbrauchern (DSOs und Industrie) zusammen, um sicherzustellen, dass unsere Technolgie auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Du bist gerade schon am Rande auf den Industriebereich als potenziellen Markt eingegangen. Wie groß ist denn der gesamte Markt, auf dem ihr euch bewegt?

Genau, unsere Zielkunden sind die globale Gemeinschaft der Schaltanlagenhersteller und unser Produkt ist für den globalen Einsatz geeignet. Insgesamt adressiert unsere Technologie einen Markt von 11,1 Mrd. €, der bis 2024 mit einer 10 %igen CAGR zu einem 23,1 Mrd. € Markt weiter wachsen wird.

Da ist natürlich ein großes Potenzial. Welche Unternehmungen habt ihr denn bereits angestellt, um diesen Markt zu erschließen?

Wir haben im letzten Jahr unsere Seed-Investment-Runde mit E.ON, dem von der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH verwalteten VC Fonds Technologie Berlin, Apex Energy Teterow und bestehenden Investoren abgeschlossen. Nach der Investition, mehreren Zuschüssen, Darlehen und nationalen und internationalen Innovationspreisen verfügt nuventura nun über einen beachtlichen 7-stelligen EUR-Betrag, um die anstehenden Ziele und Meilensteine zu realisieren. Unser Fokus liegt nun darauf, unsere nachhaltige, patentierte Technologie für gasisolierte Schaltanlagen für den gewerblichen Einsatz im Mittelspannungsbereich weiter zu zertifizieren und als Technologielizenzunternehmen in den Markt für Schaltanlagentechnologien einzusteigen.

Fabian, vielen Dank für dieses spannende Interview! Wir hoffen, auch in Zukunft noch viel von euch zu hören und wünschen euch weiterhin viel Erfolg!

Ihr möchtet mehr über nuventura erfahren? Nuventuras Innoloft Profil gibt euch mehr Informationen über mögliche Kooperationschancen.

ChemiTek ist das Startup der Woche 29: Fortgeschrittene Chemie für eine fortgeschrittene Zukunft


Energie & Umwelt

Die meisten Reinigungsprodukte sind eigentlich voller Chemikalien, die einen negativen Einfluss auf unsere Umwelt haben. Dies gilt nicht nur für die in unseren eigenen Schränken, sondern auch für die Produkte, die von der Industrie verwendet werden. Startup der Woche ChemiTek entwickelt Reinigungs- und Pflegeprodukte für die Industrie, die biologisch abbaubar sind. CEO César Martins erzählte uns im Interview mehr über ihre Mission und ihr Produkt Solar Wash Protect.

Hallo César! Schön, dass du heute hier bist! Lass uns direkt mit der ersten Frage starten: Wie würdest du ChemiTek pitchen?

Wir von ChemiTek sind ein portugiesisches Unternehmen, das sich der Entwicklung, Produktion und Kommerzialisierung von maßgeschneiderten und innovativen Lösungen für die industrielle Instandhaltung widmet, um spezifische Reinigungs- und Wartungsanforderungen zu erfüllen. Wir bieten eine Reihe verschiedener Produkte an, von denen eines in der Photovoltaikbranche eingesetzt wird. Dabei achten wir darauf, dass unsere Produkte biologisch abbaubar sind.

Lass uns über euer Produkt Solar Wash Protect sprechen. Was genau ist das? Und warum habt ihr es entwickelt? 

Das Potenzial von Photovoltaikmodulen als Quelle erneuerbarer Energie ist bekannt und unbestreitbar. Die Leistung von Sonnenkollektoren wird jedoch von vielen Faktoren beeinflusst, einschließlich der Ansammlung von Schmutz, Staub, Moos und anderen Partikeln. Tatsächlich kann die Produktion von photovoltaischen Solaranlagen, die nicht ordnungsgemäß gereinigt werden, um 50% bis 86% zurückgehen. 

Unsere Lösung dafür heißt Solar Wash Protect. Sobald du das Produkt aufbringst, wird dein Panel über längere Zeiträume mehr Energie produzieren. Warum funktioniert das? Weil mit sauberen Solarpaneelen auch die Zeit zwischen den Wartungsarbeiten zunimmt, wodurch Arbeitskraft und Wasser gespart werden. Solar Wash Protect ist biologisch abbaubar, und Schmutz bleibt nicht an dem Panel haften. 

Warum sticht Solar Wash Protect heraus? Was ist euer USP?

Solar Wash und Solar Wash Protect (SWP) stehen bei einigen Produkten in direkter Konkurrenz, wenn es um ihre Wascheigenschaften geht. Andere Produkte sind nur ein Produkt, das man waschen kann, ohne die Paneele zu schützen. Der Preis ist ebenfalls recht hoch. Unser Produkt schützt neben der Reinigung auch vor Schmutz. Dadurch wird die Energieproduktion erhöht und gleichzeitig werden die Reinigungs- und Wasserkosten gesenkt.

Was ist euer Geschäftsmodell?

Wir verkaufen unsere Produkte an Solarparks, O&M-Teams und Panelhersteller. Normalerweise ist dieser Verkauf ein B2B-Prozess, aber in einigen Fällen und Märkten werden wir auch über Reseller verkaufen können.

Bei deinen vorherigen Antworten hast du eure Kunden kurz angesprochen: Solarparks und den Industriesektor. Grenzt ihr diese Zielgruppe noch weiter ein?

Nein, nicht wirklich. Wie ich bereits erwähnt habe, richten wir uns hauptsächlich an Solarparks, Panelhersteller und O&M-Teams. Unsere Kunden haben ihren Sitz nicht nur in Portugal, sondern auf der ganzen Welt. Mit unserer starken globalen Expansion und einer internationalen Kultur, wollen wir gute und nachhaltige Beziehungen zu lokalen Geschäftspartnern auf fünf Kontinenten aufbauen.

ChemiTek wurde 2018 gegründet und hat seitdem die Entwicklung seiner Produkte sicherlich stetig vorangetrieben. In punkto Agilität: Hat sich Ihre strategische Ausrichtung seither geändert oder verfolgen Sie noch immer Ihre Kernvision?

Ja, wir verkaufen nach wie vor unseren Solar Wash Protect und führen mit unseren anderen Produkten Kundentests durch. Die Daten aller Produkte konnten wir bereits mit einem Preis, den wir von INL.int gewonnen haben, validieren. Während der Pandemie erhalten wir für die gesteigerte die Produktion unseres SANI PROTECT, eines Desinfektions- und Hygieneprodukts, finanzielle Unterstützung. Auf diese Weise sind wir sehr engagiert im Kampf gegen COVID-19.

Leider war dies unsere letzte Frage. Vielen Dank für diese faszinierenden Einblicke, César! Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg. Wenn jemand mehr über ChemiTek wissen möchte, sollte sich das entsprechende Innoloft Profil anschauen!

Volle Power für unser erstes „Digital Business Speed-Dating“


Energie & Umwelt

Erfolgreicher Start unseres neuen Speed-Dating Formats  

Der “Lockdown” in Folge der COVID-19 Pandemie hat viele kreative Lösungen in Unternehmen hervorgebracht. Dabei wurde vornehmlich auf digitale Lösungen gesetzt. Diesem Ansatz folgend, haben auch wir bei Innoloft unser erstes digitales Business Speed-Dating gestartet. 

Damit wir auch in Corona-Zeiten unsere Mission – die innovativsten Akteure aller Tech-Branchen vernetzen und ihre Projekte voranbringen – haben wir am 16. Juni 2020 erstmals ein digitales Business Speed-Dating Event gemeinsam mit 11 Partnern auf die Beine gestellt. Denn infolge von COVID-19 wurden alle Events abgesagt oder verschoben, für die wir im zweiten und dritten Quartal ein analoges Business Speed-Dating Event geplant hatten. Eine schnelle Lösung war gefragt. Elf Partner unseres Netzwerks gaben grünes Licht für ein virtuelles Business Speed-Dating. Sie unterstützten uns tatkräftig mit ihren Netzwerken bei der Umsetzung.  

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Mit 272 Teilnehmern gelang uns unser bis dato größtes Business Speed-Dating Event. Teilgenommen haben eine Vielzahl an Startups aus unseren Netzwerken, zahlreiche etablierte Unternehmen wie auch Investoren und Vertreter aus der Forschung.

Insgesamt 720 Matches kamen an dem Tag zustande. In 12-minütigen Online-Gesprächen hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit sich bilateral auszutauschen. Mit der Videofunktion erfolgten Face-to-Face Gespräche, so wie ihr es sonst auch über persönliche, analoge Treffen auf Messen und Konferenzen gewohnt seid. 

Über euer positives Feedback haben wir uns sehr gefreut.  

Digitales Networking-Event mit internationaler Ausrichtung

 

Digital Business Speed-Dating

Durch unseren Matchmaking-Process über unsere Plattform bauen wir für euch Brücken, um passende B2B-Kontakte für eure Lösungen und Projekte zu finden. Die Kontakte generierten wir auf Basis eurer Interessen und Kooperationsgesuche. Die Kontakte könnt ihr dann im Anschluss weiter vertiefen. Damit unterstützen wir euch beim Generieren von Leads.

Diese Gelegenheit haben sich auch zahlreiche Unternehmen und Startups aus aller Welt nicht nehmen lassen. Mit einem Anteil von 23 Prozent waren beim Digital Business Speed-Dating Teilnehmer aus Singapur, China, Indonesien, Indien, Australien, Kanada, USA, Brasilien und der Ukraine vertreten.

Was ist unsere Mission dahinter?

Innovative Lösungen benötigen ein Testfeld oder den Zugang zum Markt. Ihr als Start-up habt viel Arbeit in eure technische Lösung bzw. Innovation investiert. Schließlich wartet sie darauf, von potenziellen Nutzern getestet zu werden. Dieses Testfeld könnt ihr als Unternehmen den Startups bereitstellen und womöglich seid ihr selbst auf der Suche nach solch einer Lösung für eure Kunden.

Unsere Speed-Dating Events ermöglichen euch eine schnelle und unkomplizierte Kontaktanbahnung zu Machern und Entscheidern. Ebenso könnt ihr als Unternehmen oder Investoren Kontakte zu Startups knüpfen, denen ihr bislang noch nicht begegnet seid.

Unser zentrales Anliegen ist, euch als potenzielle Kooperationspartner zusammen zu bringen, um gemeinsam an innovativen Lösungen und Projekten zu arbeiten. Diese Mission haben unsere Partner des Digital Business Speed-Datings mit Einbringen ihrer Netzwerke unterstützt. Dafür möchten wir uns bei ihnen herzlich bedanken und sie euch hier einzeln vorstellen.

First Digital Business Speed-Dating powered by

Digital Business Speed-Dating

BDEW – Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

Als Spitzenverband vertritt der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. eure Interessen, wenn es um die Bereiche Strom, Gas, Nah- und Fernwärme, Trinkwasser und Abwasser, Strom- und Gasnetze sowie Wärme- und Kältenetze geht. Mehr als 1.900 kommunale und private Unternehmen aus dem Bereich vereint der BDEW bereits. Großen Wert legt der BDEW auf eine nachhaltige, wirtschaftliche und sichere Energieversorgung in Deutschland. Damit setzt sich der BDEW für Klimaschutz und eine Neugestaltung der Energieversorgung unter Berücksichtigung der Anliegen seiner Mitglieder ein.

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH

Mit maßgeschneiderten Services und Netzwerken in Wissenschaft und Politik bietet euch die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Unterstützung an. Mit ihren kostenlosen Services  für Startups, Unternehmen und Investoren hilft Berlin Partner euch dabei in Berlin Fuß zu fassen. Berlin Partner unterstützt bei all euren Wirtschaftsaktivitäten am Standort Berlin. Hinter Berlin Partner steht eine Public Private Partnership Initiative. Diese trägt der Senat des Landes Berlin sowie über 280 Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen des Landes Berlin. Berlin Partner verantwortet zudem das weltweite Hauptstadt-Marketing.

Digitale Wirtschaft (DWNRW) des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen – sechs DWNRW Hubs

Die Initiative “Digitale Wirtschaft NRW” des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Lands NRW hilft Startups und Unternehmen beim Aufsetzen und Etablieren neuer digitaler Geschäftsmodelle. Digitale Lösungen und digitales Know-how sind heute überall gefragt. Als Startups mit digitalen Geschäftslösungen bekommt ihr Support für eure Vorhaben und bei der Skalierung in einem der sechs  Digital Hubs der Initiative „Digitale Wirtschaft NRW“. An sechs Standorten: digitalHUB Aachen, Digital Hub Bonn, digihub Düsseldorf, Digital Hub Cologne, Digital Hub münsterLAND, ruhr:HUB vernetzen sie euch mit Investoren, Mittelstand, Großunternehmen und Forschung. Als etabliertes Unternehmen erhaltet ihr über die Hubs Zugang zu neuen Digitaltechnologien für euren digitalen Wandel und die Neuausrichtung eurer Prozesse und Geschäftsmodelle.

E-world energy & water

Wenn ihr kein heiß diskutiertes Thema der Energiebranche mehr verpassen wollt, dann ist die E-world energy & water Leitmesse ‘the place to be’. Alljährlich trifft sich hier im Februar Europas Energiebranche. Auf dieser großartigen Plattform könnt ihr euch mit Entscheidern und Machern vernetzen und austauschen. Als etabliertes Unternehmen könnt ihr hier eure Highlights und Neuheiten präsentieren. Als Startups trefft ihr auf internationale Entscheider und ein interessiertes B2B-Publikum. Zudem gibt es spannende Impulse zu aktuellen Markttrends, den Herausforderungen und Lösungen für die Energiewelt. Die E-world energy & water ist somit Impulsgeber für die Branche und darüber hinaus.

EIT – European Institute of Innovation and Technology

Das EIT verfolgt die Mission Innovationen und Partnerschaften breit über den europäischen Kontinent zu befördern. Mit seinen verschiedenen Innovation Communities vereint es Business, Ausbildung und Forschung, um Universitäten, Labs und Unternehmen zusammen zu bringen und Lösungen für bestehende Herausforderungen zu schaffen. Dazu führt das EIT eine Bandbreite an Innovations- und Entrepreneurship Aktivitäten durch. Es beinhaltet Trainings und Kurse, die technische und unternehmerische Kompetenzen vermitteln, wie auch Business Creation und Acceleration Services.

Inno Energy

Als Innovationsmotor für nachhaltige Energie ist InnoEnergy für euch Ansprechpartner für eure Innovationsprojekte in ganz Europa. InnoEnergy wird vom Europäischen Innovations- und Technologieinstitut unterstützt. Mit einem ganzheitlichen Blick auf die Energiewertschöpfungskette setzen sie sich für die Einführung bahnbrechender neuer Technologien ein.

EIT Digital

EIT Digital hilft euch beim vergrößern eures Deep-Tech-Geschäfts in ganz Europa. Mit seinem Fokus auf Entrepreneurship bietet das EIT Digital euch maßgeschneiderte Wachstumsunterstützung, um euch als europäische Technologie-Scale-ups beim Aufbau zu internationalen Kundenbeziehungen und der Kapitalbeschaffung unter die Arme zu greifen. Ihr Fokus liegt auf strategischen und gesellschaftliche Herausforderungen Europas.

EnergieAgentur.NRW

Ein breites Aufgabenfeld und umfassende Expertise im Energiebereich findet ihr bei der EnergieAgentur.NRW vor. Im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalens unterstützt sie euch in allen Fragen rund um das Thema Energie. Ihr Aufgabenfeld umschließt die Bereiche Energieforschung, technischen Entwicklung, Demonstrationen und Pilotprojekte, wie auch die Markteinführung. Die EnergieAgentur.NRW begleitet und berät nicht nur Unternehmen und Endverbraucher, sondern ebenso Kommunen. Sie bietet euch ein breites Veranstaltungsprogramm, genauso wie ein vielfältiges Informationsangebot zu Themen die Energie, einen sparsamen Umgang mit Energie und Klimaschutz. Über ihre Social Media Kanäle bleibt ihr was die Aktivitäten und Events der EnergieAgentur.NRW betrifft auf dem Laufenden.

GTAI – Germany Trade & Invest

Germany Trade & Invest GTAI ist die Außenwirtschaftsagentur der Bundesrepublik Deutschland. Sie wirbt für den Standort Deutschland und hilft ausländischen Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland, indem sie euch kostenfrei Branchenanalysen, Informationen zu steuerlichen und rechtlichen Fragen sowie zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten in Deutschland bereitstellt. Sie unterstützt euch ebenfalls dabei, eure Produkte ins Ausland zu exportieren oder auf ausländischen Märkten Fuss zu fassen. Hier unterstützt sie ebenfalls mit Recherchen, Informationen und Updates zu Ausschreibungen.

HANNOVER MESSE

Ihr legt euren Fokus nicht allein auf den Energiesektor, sondern arbeitet an Lösungen für die Industrie? Dann seid ihr bei der HANNOVER MESSE richtig. Sie ist die wohl wichtigste Plattform für alle, die an  Technologien rund um industrielle Prozesse von Forschung und Entwicklung, über Fertigung, Industrieautomation, Logistik, Services bis hin zu Energie- und Mobilitätstechnologien arbeiten. Damit vereint sie Schlüsseltechnologien und die Kernbereiche der Industrie an einem Ort. Daraus entstehende Synergien könnt ihr für euer Business nutzen und internationale Kontakte zu Entscheidern von Industrieunternehmen knüpfen. Jedes Jahr im April öffnet die HANNOVER MESSE für euch ihre Pforten.

SET – Startup Energy Transition der Deutschen Energie-Agentur (dena)

Als globale Innovationsplattform unterstützt euch SET beim Finden von Partnern und der Umsetzung eurer Innovationen für die Energiewende. Die SET Plattform bringt euch mit Unternehmen und Investoren zusammen. Der SET Award und das SET Tech Festival schaffen eine Bühne für all eure Lösungen und Geschäftsmodelle, mit denen eine nachhaltige Zukunft gestaltet werden kann. Mit ihrem global wachsenden Netzwerk verbindet euch SET ebenso mit politischen Entscheidern und organisiert für euch den direkten Austausch. SET ist eine Initiative der Deutschen Energie Agentur dena in Kooperation mit dem World Energy Council WEC.

VINCI Energies

VINCI Energies unterstützt euch als Dienstleister und Systemintegrator bei der Modernisierung eurer Infrastrukturen und dem Aufbau digitaler Lösungen in den Bereichen Industrietechnik, Energietechnik, IT und Gebäudetechnik. Mit ihrem Fokus für die Implementierung neuer Technologien sorgt VINIC Energies dafür, dass Energie-, Verkehrs- und Kommunikationsinfrastrukturen in Fabriken, Gebäuden und Informationssystemen auf neuestem technischen Stand sind. Damit legen sie Grundsteine für die digitale Transformation und Energiewende.

 


Abschließend noch ein paar Infos in eigener Sache …

Wer kein Event von uns mehr verpassen möchte, registriert sich am besten gleich auf unserer Plattform. Alle, die an innovativen Lösungen arbeiten und Kooperationspartner für ihre Innovationsprojekte suchen, können Mitglied unseres Innovationsnetzwerkes werden.

Indem ihr euch mit einem persönlichen und/oder Unternehmensprofil auf Innoloft registriert, könnt ihr zahlreiche Features unserer Plattform vollkommen kostenfrei nutzen.

Als Startup könnt ihr mit einem vollständig ausgefüllten Profil und eurem Kooperationsgesuch euch als “Startup der Woche” bewerben. Mit einem Interview promoten wir euch auf unserem Blog sowie auf unseren und den White Label Partner-Plattformen. Ebenso verbreiten wir euer Interview über unsere Social Media Kanäle.

Jetzt Mitglied der Innoloft Community werden!

dena und SET launchen mit Innoloft das SET Network: Innovationen, Netzwerke und Partnerschaften für die Energiewende


Energie & Umwelt, Energieeffizienz & Umwelt, Energiemarkt & -handel

Das Thema Energiewende ist aktueller denn je. Aufgrund unseres digitalisierten Lebenswandels verbrauchen wir heutzutage etwa zehnmal so viel Strom wie unsere Mitmenschen vor ca. fünfzig Jahren. Die Zeit drängt. Doch wie kann es uns gelingen, Energie ausschließlich sauber, bezahlbar und sicher zu erzeugen sowie zu nutzen? 

In Deutschland stammt etwa ein Drittel des Stroms aus erneuerbaren Energien, also aus Windkraft, Sonnenenergie oder Biomasse. Der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase wird sukzessive reduziert und bis zum Jahr 2022 sollen die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden. Das ist ein richtiger Ansatz, aber kein Allheilmittel.

Innovative Energiewirtschaft: Startups bringen neuen Wind in die Energiewende

Um die politischen Ansätze und Entscheidungen zu unterstützen, braucht es frischen Wind, Spontanität und Flexibilität in der Energiewirtschaft. Umso besser, dass es immer mehr junge Gründerinnen und Gründer gibt, die mit innovativen Ideen und Lösungen aufwarten. Doch genau diese jungen Gründerinnen und Gründer brauchen Unterstützung von Investoren und etablierten Unternehmen, um ihre Innovationen entwickeln und etablieren zu können. Oft scheitert es genau an diesem Punkt und gute und innovative Ideen können nicht weiter verfolgt werden, weil Geld und Expertise fehlen.

Start Up Energy Transition launcht SET Network – mit Unterstützung von Innoloft

Genau da setzt die Deutsche Energie-Agentur (dena) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) an: Die globale Innovationsplattform Start Up Energy Transition (SET) soll Start-ups im Bereich der Energiewende verschiedene Formen der Unterstützung bieten, z.B. durch den jährlichen SET Award und das SET Tech Festival.

Analog dazu stellt sich die Start Up Energy Transition (SET) mit einem internationalen Fokus als globales Forum und mit der Überzeugung auf, dass eine nachhaltige Zukunft unmittelbar mit innovativen Geschäftsmodellen und politischem Willen einhergeht. Als Betreiber gilt auch hier die dena – in Zusammenarbeit mit dem Word Energy Council.

Um diesen vielversprechenden Ansatz nicht nur weiter zu verfolgen, sondern gleichwohl auch zu vertiefen, wurde am 1. Juli gemeinsam mit Innoloft das SET Network mit internationalem Ansatz ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um ein Netzwerk, dass sich gleichermaßen an Startups, etablierte Unternehmen und interessierte Investoren richtet. Startups können sich gezielt mit interessierten Unternehmen vernetzen, Investoren interessante Investitionsmöglichkeiten vergleichen und etablierte Unternehmen die Zusammenarbeit mit jungen Startups forcieren. So können letzten Endes gemeinsame, innovative Produktideen entwickelt und auf den Markt gebracht werden. 

Zahlreiche Features bieten schnelle und unkomplizierte Möglichkeiten, um die Vernetzung der einzelnen Akteure zu beschleunigen und so Innovationen für die Energiewende voranzutreiben: Mithilfe von Gesuchen können Startups beispielsweise direkt kommunizieren, welche Ressourcen sie für die Produktentwicklung benötigen oder ob Investoren gesucht werden. Währenddessen nutzen Unternehmen und Corporates gezielt die Suche nach Startups in der Energiebranche, um die firmeneigenen Use Cases zu verfolgen, und Investoren wird eine Übersicht über die neuesten Innovationen geboten, um interessante Projekte zu finden.

Hier gehts zur kostenlosen Registrierung und weiteren Informationen zum SET Network.

Startups des Monats – Juni 2020


Energie & Umwelt, Health & FoodTech, IT & IKT, Mobilität

Unsere fünf Startups der Woche im Juni auf einen Blick

Spannende Einblicke zu ihren Lösungen und Innovationen gaben uns im Juni die Startups OMNIA, Genie Enterprise, Famedly, Vimbee und Synertics mit ihren Startup of the Week Interviews. Wir haben hier in Kürze Aussagen zu ihren Geschäftsmodellen, Märkten, Zielgruppen und Lösungsansätzen für Euch in unserem Startups des Monats Format zusammengetragen. Die Details könnt ihr in den einzelnen Interviews nachlesen. Eine direkte Kontaktaufnahme ermöglicht unsere Messenger-Funktion in unserem Netzwerk. Hier könnt ihr euch ebenfalls mit eigenem Profil darstellen und in Kontakt zu den Startups treten.

 

OMNIA – Transformationsprozesse zum Erfolg führen (KW23)

Wir folgen einem sehr einfachen Ansatz in dem, was wir tun: ‘master, quantify, implement’.“ – Andreas Pointvogl, Managing Partner bei OMNIA 

Die Energiewende ist weiterhin in vollem Gange. Immer mehr Unternehmen und Energieversorger stellen ihre gesamten Systeme um. Allerdings kostet das Zeit, Geld und wahrscheinlich auch einiges an Nerven. Daher fokussiert sich das Startup OMNIA auf genau diese Transformationsprozesse. Ihre Expertise bezieht sich nicht nur auf das Theoretische, sondern auch um die wirkliche Umsetzung. Ihre Partner berät und begleitet OMNIA durch jeden Schritt des Prozesses und die Berater werden Teil des Teams. Es kommt zu deiner Mischung aus Fachexperten, Entwicklungshelfern und Politikern, was so am Markt einmalig ist. Zu den Kunden zählen unter anderem Regierungen, internationale Organisationen, Banken, staatliche und private Unternehmen, die sich in einem Transitionsprozess befinden, diesen begleiten oder anstoßen wollen. Aktueller Fokus ist dabei der Bereich der Energie, wobei OMNIA auch neue Leistungen im Bereich Sustainable Financing entwickelt. Mehr Details über sie und ihre Leistungen könnt ihr im Interview nachlesen oder erfahrt ihr in ihren Requests.

Zum Startup der Woche Interview von OMNIA

Genie Enterprise – Künstliche Intelligenz nutzen (KW24)

„Wir digitalisieren die menschliche Wahrnehmung, indem wir die neuesten Forschungsergebnisse nutzen, um praktische, nachhaltige Lösungen zu schaffen.“ – Regina Keßler, Gründerin von Genie Enterprise

Genie Enterprise entwickelt Produkte und Anwendungen mithilfe von künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernen. Außerdem unterstützen sie ihre Kunden mit ihrem Fachwissen mit klassischem Consulting. Mit ihren Produkten lösen sie konkrete Probleme in einem speziellen Bereich. Eines der Anwendungen ist WineGenie, ein digitaler Sommelier, der Kunden im Online Shop, aber auch vor Ort die passenden Weine vorschlägt. Das Startup bietet auch Lösungen für den Customer Service Bereich, die entsprechend der Kundenbedürfnisse anpassbar sind. Menschliches Verhalten und Wahrnehmung sind dabei immer die wichtige Basis, auf der aufgebaut wird. Aktuell steht WineGenie kurz vor dem Markteintritt. Auch ihre anderen Lösungen werden weiter entwickelt und getestet. Mit großen Mittelständlern und Großunternehmen als Zielgruppe, widmet sich Genie Enterprise einer Vielzahl an Projekten, um dem Menschen das Leben mithilfe von KI zu erleichtern. Weitere Infos und Kontaktdetails erfahrt ihr in unserer Datenbank in ihren Requests. 

Zum Startup der Woche Interview von Genie Enterprise

Famedly – Gute Kommunikation in der Medizin (KW25)

„Gute Medizin entsteht durch gute Kommunikation und Teamarbeit, daher bündelt Famedly sämtliche Kommunikationskanäle und stellt sicher, dass die richtigen Informationen bei den richtigen Ansprechpartnern landen.“ – Dr. Phillipp Kurtz, CEO von Famedly

Jede Sekunde werden neue Gesundheitsdaten generiert. Um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten, müssen diese Daten sicher und effizient ausgetauscht werden. Sonst kann es zu Fehlern in der Behandlung oder Diagnose kommen. Einen Lösungsansatz hat Famedly entwickelt. Famedly ist eine dezentrale Plattform für medizinische Zusammenarbeit. Damit können eine vielzahl von medizinischen Einrichtungen, wie zum Beispiel Krankenhäuser und Arztpraxen aber auch Apotheken und die stationäre Pflege die Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Einrichtung verbessern. Je nach Bedürfnis gibt es unterschiedliche Funktionen, die genutzt werden können. Alle Funktionen erfüllen die Auflagen des Datenschutzes und sind absolut sicher in der Anwendung und Datenweiterleitung. Die von Famedly verwendeten Open Source Technologien bieten ein so hohes Maß an Datensicherheit, dass sie auch von der französischen Regierung und der deutschen Bundeswehr eingesetzt werden. Mit Famedly verlangsamt Sicherheit und Datenschutz nicht mehr den digitalen Fortschritt in der Medizin, sondern bietet die dezentrale Plattform für einen reibungslosen digitalen Wandel. Direkten Kontakt zu Famedly aufnehmen, könnt ihr über unsere Datenbank und ihre Requests.

Zum Startup der Woche Interview von Famedly

Vimbee – Plattform für Kunden und Unternehmen (KW26)

 „Vimbee kann zum weltweit ersten und einzigen Prosumer Netzwerk werden, das Konsumenten für Unternehmen zu wertvollen Prosumern werden lässt.” –  Ehsan Shirangi, CEO von Vimbee

Vimbee entwickelt eine Plattform für den Austausch von Kunden und Unternehmen. Auf dieser Plattform können Verbraucher produktbezogenes Feedback abgeben. So erhalten Unternehmen direkt eine Rückmeldung über den Erfolg ihres Produktes. Diese Erkenntnisse über den Konsument können zum Beispiel auch zu Marktforschungszwecken genutzt werden. Das globale Wirtschaftssystem wird in digitaler Form abgebildet wodurch echte Data Mining Innovation, Wachstum und Wissen auf globalem Level gefördert wird. Durch den User Generated Content gibt es die Möglichkeit, Empfehlungsmarketing zu betreiben. Für die Verbraucher ist die Nutzung der Plattform kostenlos, während die Unternehmen für ihren Zugang bezahlen müssen. Hier bietet Vimbee verschiedene Preisstufen an. Aktuell befindet sich Vimbee am Ende der Test- und Entwicklungsphase. Werft einen Blick in die Datenbank, um mehr über ihre Requests zu erfahren.

Zum Startup der Woche Interview von Vimbee

Synertics – Datengetriebene Mobilitätslösungen (KW27)

“Im Vergleich zu anderen Lösungen, die oft nur deskriptiv Daten darstellen, bieten wir Lösungen an, die gezielt Daten auswerten, mit externen Datenbanken verschmelzen und so durch die Erstellung von Algorithmen und die Anwendung von KI Methoden für die Nutzer signifikante Mehrwerte generieren.” – Manuel Pessanha, CEO bei Synertics

Die Mobilitätsbranche steht vor vielen Herausforderungen: E-Autos, Sharing-Modelle und die Gewährleistung der Effizienz. Dazu braucht man vor allem eines – Daten. Diese Daten müssen analysiert und ausgewertet werden, bevor sie genutzt werden können. Synertics entwickelt passende Anwendungen für genau diesen Fall. Durch ihre Plattformlösungen wird Produktivität und Wirtschaftlichkeit von Produkten und Leistungen in der Mobilitätsindustrie gefördert. Synertics fokussiert sich dabei auf Investoren, Betreiber und Gemeinden, die sich in den Bereichen Ladeinfrastruktur, Car Sharing und Mikromobilität bewegen. Sie bieten also ein analytisches Tool an, das durch Auswertung von Daten wertvolle Einblicke gewährt. Anfang 2020 gegründet, ist Synertics jetzt dabei ihre Technologie zu verfeinern. Eine Beta-Version wurde schon 2019 getestet.

Zum Startup der Woche Interview von Synertics

 

Smart City – LoRaWAN als Chance für Stadtwerke


Energie & Umwelt

In den letzten Jahrzehnten haben wir eine rasante Entwicklung digitaler Technologien erlebt. Produkte und Lösungen, die auf diesen Technologien basieren, nehmen einen immer größeren Raum ein. Parallel zu dieser Entwicklung ist die Urbanisierung ein anhaltender Trend. Viele Menschen zieht es in Städte, was gleichzeitig Städte vor logistische und infrastrukturelle Herausforderungen stellt. Räumlich voneinander getrennte Wohn-, Arbeits- und Freizeitstätten führen zu einem hohen Verkehrsaufkommen und belasten Städte. Neben hohen Emissionen, Feinstaub und Schadstoffausstößen, die die Luft in Städten verunreinigen, kommen Staus und Lärm als negative Beeinträchtigungen hinzu. Diese zu vermeiden und Städte dadurch lebenswerter zu machen, ist Anliegen von Smart City Lösungsansätzen.

Was ist unter einer „Smart City“ zu verstehen?

„Smart City“ meint eine intelligente, vernetzte Stadt. Das Anliegen von Smart City Lösungsansätzen ist, das Leben für die Bewohner von Städten angenehmer und schöner zu gestalten. Städte sollen durch sie sauberer und bürgerfreundlicher werden bei gleichzeitig steigender Lebensqualität. Nur wie lässt sich das erreichen? Die Antwort lautet, indem neueste digitale Technologien angewandt werden, die eine schlaue Vernetzung ermöglichen. Dazu zählt in erster Linie das sogenannte Internet der Dinge – IoT / Internet of Things. Dieses basiert auf einem sensorgestützten Datennetz, über das Daten erfasst und ausgewertet werden können. Voraussetzung dafür ist der Aufbau einer entsprechenden Kommunikationsinfrastruktur.

Bei dieser kommen moderne Kommunikationstechnologien, wie beispielsweise die LoRaWAN-Technologie ins Spiel. LoRaWAN steht für Low Power Wide Area Network. Bei dieser Technologie handelt es sich um eine drahtlose, batteriebetriebene Funktechnologie mit hoher Reichweite und starker Durchdringung. Durch sie können Städte sich ein eigenes lizenzfreies IoT-Netz aufbauen. Indem städtische Infrastruktur, wie Leitungen, Straßen, Laternen, Gebäude und Anlagen mit Sensoren versehen werden, können Daten erfasst und per Funk über Gateways an Netzwerk-Server weitergeleitet werden. Die ankommenden Daten können nun aufbereitet und schließlich analysiert werden. Es kann somit eine Auswertung für gezielte Zwecke und Anwendungen in Bereichen des täglichen Lebens erfolgen.

Welche Anwendungen erlauben Smart City Lösungsansätze?

Eine Vielzahl von Smart City Anwendungen können mit dem Aufbau eines funkbasierten IoT-Kommunikationsnetzwerks mit Hilfe der LoRaWan-Technologie realisiert werden. Die Use Cases reichen von der lokalen, nachhaltigen Energieversorgung, über ein intelligent gesteuertes Abfallmanagement, bis hin zu intelligent gesteuerter Straßenbeleuchtung, Parkraumbewirtschaftung, Gebäudemanagement oder Anlagenmonitoring. So kann beispielsweise auf Basis von LoRaWAN-Daten auch eine intelligente Steuerung des öffentlichen Nahverkehrs erfolgen. Über die Ansammlung und Auswertung von Daten lassen sich Prozesse effizienter managen. Das wiederum unterstützt Prozessoptimierungen bei Versorgungsunternehmen, wie Stadtwerken oder Verkehrsunternehmen und hilft Kosten zu reduzieren.

Smart City Anwendungen als neuer Geschäftsbereich für Versorger?

Für die Versorger bedeutet es zweierlei: Zum einen können sie sich durch den Aufbau solch einer Infrastruktur neue Geschäftsbereiche erschließen und Services etablieren. Zum anderen leisten sie einen Beitrag zum Lösen zentraler Herausforderungen von Städten. Indem sie die benötigte Infrastruktur für IoT-Anwendungen aufbauen, können sie dabei helfen, Städte von Luftverschmutzung, Feinstaub, Staus, Lärm etc. zu befreien. Dabei können sich Versorger als moderne Infrastrukturanbieter und bürgerfreundliches Unternehmen positionieren. Das Erschließen neuer digitaler Geschäftsfelder setzt jedoch Innovationsbereitschaft bei den Unternehmen voraus und diese neuen Bereiche einzusteigen. Ebenso setzt es voraus, sich mit seinen eigenen Unternehmensprozessen intensiv zu befassen, technische und digitale Kompetenzen, beispielsweise im Bereich IoT und LoRaWAN aufzubauen. Hinzu kommt, dass sich ein Hinbewegen zu neuen digitalen Geschäftsmodellen Investitionsbereitschaft erfordert.

 Welche Schlussfolgerungen lassen sich ziehen?

Wenn Versorgungsunternehmen, wie Stadtwerke und Verkehrsbetriebe bereit sind, diesen Weg einzuschlagen, haben sie nicht nur die Chance sich als moderne Infrastrukturanbieter zu positionieren. Sie ermöglichen durch den Aufbau von digitalen Kommunikationsinfrastrukturen anderen Unternehmen den Aufbau neuer Services und Geschäftsfelder und damit eine Neujustierung von Wertschöpfung. Für Bürger bereiten sie den Weg hin zu einer smarten, bürgerfreundlichen und lebenswerten Stadt.

Aktuell setzt Innoloft Projekte in Aachen und Oberhausen um und hilft dabei, die Smart City als neues Geschäftsmodell zu etablieren.

Ansprechpartner:

Marcel Nebeling
Head of Innovation Management

Email: m.nebeling@innoloft.com
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