Startups of the Month March 2020


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT

Unsere fünf Startups of the Month March auf einen Blick

Im Monat März haben wir euch in unserem Startup der Woche Format fünf Startups in einem Interview vorgestellt. Interviews führten wir mit Blue Boson, FSIGHT, Motius, SPAROX und AMPEERS ENERGY. Ihre Lösungsansätze auf einen Blick findet ihr hier in unserem Startups of the Month March Beitrag.
Wer mehr über ihre Angebote erfahren möchte, kann ebenso einen Blick auf ihr Profil in unserer Innoloft Datenbank werfen. Ebenso findet ihr dort ihre und weitere Kunden- und Partnergesuche (Requests).

 

Blue Boson – Wasseraufbereitung ganz ohne chemische Zusätze

Blue Boson nutzt eine Technologie zur Aufbereitung von verunreinigtem Abwasser, die ganz ohne chemische Zusätze auskommt. Damit können sie auf umweltfreundliche Weise Verkrustungen und Ablagerungen entfernen. Indem sie Systeme vor Korrosionen schützen, verlängern sie deren Lebensdauer. Mit zwei patentierten Produkten unter der Bezeichnung SCAT® und SCAT REXCIT® sind sie bereits am Markt. Ihre hydraulischen Durchflussmodule sorgen für eine supramolekulare Aufbereitung von Wasser, eignen sich aber genauso zur Aufbereitung von anderen flüssigen oder gasförmigen Medien. Ihre Geräte stellen sie je nach Anforderung und Einsatzzweck her oder modifizieren sie. Vollautomatisiert können sie rund um die Uhr betrieben werden. Ihre Produkte vertreiben sie nach dem ESCO-Modell. Damit gemeint ist ein Energie-Einspar-Contracting Modell, das auf Energieeffizienz und Kosteneinsparungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus bieten sie die Vermietung und den Verkauf von Ausrüstung sowie weitere Services an.

Zum Startup der Woche Interview KW10

FSIGHT – Künstliche Intelligenz Plattform für den Energiesektor

Das Startup FSIGHT setzt ganz auf Künstliche Intelligenz und zeigt, wie diese sich gewinnbringend in der Energiewirtschaft einsetzen lässt. Mit ihrer Energiemanagement Plattform können Energieströme vorausschauend berechnet und bedarfsgerecht angepasst werden. Mithilfe ihrer Energy-AI Plattform können sie das Verbrauchsverhalten von Konsumenten mit dem der Energieerzeugung von erneuerbaren Energien sowie Energiemarktpreisen verbinden. Dazu nutzen sie über 40 Machine Learning-Modelle. Ihr Handelsmodell für Energiegemeinschaften erlaubt es Privathaushalten, Gewerbekunden und Industrieunternehmen den eigens erzeugten Strom zu handeln. Darüber hinaus lassen sich Energieeinsparungen für den Endkonsumenten von bis zu 20 Prozent erzielen. Zugleich hilft ihre Plattform lokale Stromnetze zu stabilisieren. Von ihrer Software-as-a-Service-Lösung profitieren Energiekunden und Verbraucher gleichermaßen wie Energieunternehmen und Netzbetreiber. Die Kunden von FSIGHT finden sich über den gesamten Erdball verstreut.

Zum Startup der Woche Interview KW11

Motius – Moderne Technologien für jede Art Use-Case

Auf die rasanten Veränderungen in der Tech-Welt hat die Motius GmbH eine Antwort. Ihre Mission besteht darin für Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen für ihre jeweiligen Einsatzbereiche Technologien zu erschließen. Dazu nutzt das Motius-Team umfangreiche Tech-Expertise. Als Technologieexperten bedienen sie den Innovationsbedarf ihrer Kunden zum einen über ihren interdisziplinären Talent Pool und zum anderen über Einbindung von Technologie- und Managementhubs. Dabei bieten sie Unterstützung bei der Generierung von Ideen und Anwendungen, beim Erbringen des Proof-of-Concepts bis hin zum Produkt-Rollout. Ihren Fokus legt Motius weniger auf spezielle Branchen und Zielgruppen als vielmehr die Anwendung neuer Technologien in einem breiten Kundensegment. Seit sieben Jahren besteht Motius am Markt. Sie gehören seit einiger Zeit zu den am stärksten wachsenden Startups in Deutschland.

Zum Startup der Woche Interview KW12

SPAROX – Amazon für Ersatzteile im Energiesektor

Sparox vermittelt Ersatzteile für Energieanlagen. Über ihre Plattform beliefern sie Anlagenbetreiber jeglicher Energieerzeugungsart im deutschsprachigen Raum. Dazu haben sie sich ein Lieferantennetzwerk mit breitem Produktspektrum aufgebaut. In ihrem Portfolio befinden sich derzeit über 15.000 Ersatzteile. Für Ersatzteile, die schnell benötigt werden, um einen Ausfall der Anlagen zu verhindern, gibt es eine Notfallfunktion auf der Plattform. Mit SPAROX3D bedienen sie zusätzlich ein Segment, in der 3D gedruckte Ersatzteile bestellt werden können. Für Anlagenbetreiber ist die Nutzung der Plattform kostenfrei. Für Lieferanten erheben sie eine Transaktionsgebühr. Gerade in der aktuellen Corona-Krise zeigt sich der Mehrwert der Plattform von Sparox, bei der es nicht zuletzt um die Vermeidung von Stillständen und die Sicherstellung der Energieversorgung geht.

Zum Startup der Woche Interview KW13

AMPEERS ENERGY – Energiemanagement 4.0 für die dezentrale Energieversorgung

Mit ihrer Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung geben AMPEERS ENERGY der dezentralen Energiewende richtigen Anschub. Sie erlaubt auf Basis einer selbstlernenden Technologie die dezentrale Erzeugung mit dem Verbrauch von Energie zu verbinden und zu steuern. AMPEERS ENERGY hat drei cloudbasierte Applikationen im Angebot, die auch einzeln genutzt werden können. Dazu zählen ihr AE District Manager als umfassende Quartiers-Energiemanagement-Lösung, ihre AE Local Supplier vollautomatisierte, integrierbare Mieterstromsoftware und ihre AE Fleet Optimizer-Lösung für eine intelligente Steuerung von Ladevorgängen und Lasten bei Elektro-Flotten. Alle drei Komponenten greifen technisch ineinander, kennzeichnet ein hohe Nutzerfreundlichkeit und verbindet Marktteilnehmer. Ihr SaaS-Lösung ermöglicht nicht nur neuartige Geschäftsmodelle, sondern verschafft allen Beteiligten umweltfreundliche Effizienzvorteile sowie Kosteneinsparungen. Mit ihrem Lösungsansatz konnten AMPEERS ENERGY nicht nur die Jury-Mitglieder der kraftwerk city acceleration bremen Challenge im vergangenen Jahr überzeugen, sondern gewannen ebenso den Fraunhofer Gründerpreis 2019.

Zum Startup der Woche Interview KW14

Digitales B2B-Unterstützungsangebot hilft beim Abfedern der Corona-Krise


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, Mobilität, Smart City & Buildings

Innoloft unterstützt euch mit seinem digitalen Netzwerk in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie greift weltweit um sich. Sie betrifft uns alle und bringt viel Unsicherheit mit sich. Was in den nächsten Monaten auf uns zukommt, weiß im Moment keiner. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise können derzeit kaum beziffert werden. Dennoch stehen wir der Krise nicht vollkommen hilflos gegenüber. Während es für das analoge Wirtschaftsleben große Einschnitte gibt und es durch den „Lockdown“ beinahe zum Erliegen kommt, können digitale Lösungen helfen, das komplette Herunterfahren zu überbrücken. Millionen von Menschen in Deutschland und der Welt arbeiten derzeit vom Home-Office. Ohne Internetanbindung, digitale Tools und Plattformen wäre dies nicht möglich.


Zahlreiche Unternehmen bieten derzeit ihre digitalen Lösungen zur Unterstützung an. Auch wir von Innoloft möchten uns aktiv beteiligen und einen Beitrag leisten, die wirtschaftlichen Einschränkungen, hervorgerufen durch die Corona-Krise, abzufedern. Wir stellen unsere digitale Netzwerk-Plattform als „White Label-Applikation“ Netzwerken, Verbänden, Clustern, Messen und weiteren privaten Organisationen zur Verfügung. Dazu passen wir sie entsprechend eurem Corporate Design an. Unser Innoloft Netzwerk-Betriebssystem ist darauf ausgelegt, Business-Kontakte zu initiieren und Lösungsanbieter, wie zum Beispiel Startups mit Lösungssuchenden zu verbinden.

Welche Funktionen bietet euch unsere digitale B2B-Netzwerkplattform?

  • – Unternehmensprofil anlegen

  • – Ein persönliches Mitarbeiterprofil anlegen

  • – Produkte hinterlegen

  • – Partnergesuche einstellen

  • – Automatisches Matchmaking zwischen Gesuchen und Angeboten

  • – News einstellen

 

Neben diesen zentralen Funktionen bietet die digitale Netzwerk-Plattform mit ihrem Netzwerk-Feed, Chat- und Mailing-Funktionen weitere Möglichkeiten, um sich auszutauschen und mit Netzwerk-Usern in Kontakt zu treten. Damit unterstützt die Plattform euch dabei zeitlich und örtlich unabhängig neue Geschäftsbeziehungen anzubahnen sowie bestehende zu bedienen.

Wirtschaftliche Mehrwerte durch digitalisierte Geschäftsbeziehungen auch für die Zeit nach Corona

Mit unserer digitalen B2B-Netzwerkplattform möchten wir euch unterstützen, die schwierige Corona-Zeit zu überbrücken. Dafür stellen wir euch die Plattform für einen Zeitraum von sechs Monaten in eurem Design zur Verfügung. Die Plattform eignet sich ausschließlich als Business-Netzwerk und ist nicht für private Anwendungen konzipiert.

 

Langfristig und über die Corona-Krise hinaus, möchten wir euch als ein digitales B2B-Netzwerk bereitstehen, mit dem ihr auch nach der Corona-Pandemie euch für die digitale Zukunft aufstellen könnt. Unsere Plattform bietet euch und euren Netzwerkmitgliedern die Chance, sich auf effektive Weise mit anderen Unternehmen, Startups, Organisationen zu vernetzen. Auf digitalem Weg könnt ihr Geschäftsbeziehungen anbahnen und pflegen. Unsere Plattform bietet mit den genannten Funktionen zahlreiche Möglichkeiten für neue “Kundenleads”, Partnerschaften, Kontakte, Austausch, Innovationen und Projekte.

Details zu unserer Plattform erfahren

 

Wer Interesse an unserem sechsmonatigen Unterstützungsangebot hat und mehr darüber erfahren möchte, kann direkt Kontakt zu unserem CEO, Sven Pietsch aufnehmen.

Anfragen und weitere Informationen zum Corona B2B-Unterstützungsangebot:
Email: s.pietsch@innoloft.com
Tel. +49 152 33668237

Einen Gesprächstermin vereinbaren

„Flexibilität im Energiemarkt“ – Wo liegen lukrative Geschäftschancen für Energieunternehmen?


Energie & Umwelt

Antworten gibt unser neuer „blue oceans“ Branchen-Trendreport #3

Wie sich „Flexibilität als Geschäftsmodell“ nutzen lässt, damit beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe unseres gemeinsam mit energate erstellten Branchen-Trendreports „blue oceans“. Die dritte Ausgabe zu dem Thema ist im Februar 2020 erschienen. Neben einer umfassenden Marktanalyse anhand der Innoloft Datenbank und Insights unseres Partners energate stellen wir euch anhand von Beispielen vor. Ihr findet in dem Report News, Interviews mit Startups, Kooperationsgesuche in Form von Calls sowie einen detaillierten Business Case. Mit diesem stellen wir euch ein bislang noch wenig bekanntes, aber bereits profitables Geschäftsmodell für die Flexibilitätsvermarktung vor.

Flexibilität im Energiesektor ist ein breites Thema. Dessen Bedeutung wächst vor dem Hintergrund neuer technologischer Entwicklungen sowie der zunehmenden Verbreitung von erneuerbaren Energien, Energiespeichern, Elektromobilität bei gleichzeitiger Reduktion konventioneller Energieerzeugung.Damit betrifft Flexibilität die Bereiche Erzeugung und Verbrauch genauso wie die Bereiche Handel oder sektorenübergreifende Nutzung von Energie.

Sechs Startup Beispiele mit Anwendungen für „Flexibilität als Geschäftsmodell“

Welche Flexibilitätslösungen junge Unternehmen und Startups bereitstellen und welche Geschäftsansätze sie damit verfolgen, möchten wir euch anhand von sechs Beispielen aus unserem blue oceans Trendreport #3 hier in Auszügen vorstellen. In Interviews teilen deren CEOs ihre Sicht auf die Entwicklung der Thematik. Weitere Startups und Details hält der Trendreport sowie unsere Innoloft-Datenbank für euch bereit.

Zum blue oceans Trendreport

 

Sympower – Flexibilität für Netze mit Hilfe von Demand Response

Das niederländische Startup Sympower wurde 2015 gegründet. Ihr Produkt erschließt Flexibilität auf Basis von flexiblen Verbrauchern, wie beispielsweise intelligente Heiz- und Kühlsysteme von Haushalten und Unternehmen für die Energieversorgung. Mit ihrer Demand-Side-Management (DSM) Lösung bieten sie dem Energieversorgungssystem eine Alternative zu fossilen Brennstoffen als Flexibilitätsreserven. Anstelle von Kohle- und Gaskraftwerken binden sie Heizsysteme, Energiespeicher, Lüftungssysteme, Wasserkessel und andere sich in der Umgebung befindende Geräte ein. Diese Flexibilitätsquellen poolen sie auf einer Plattform. Mit ihrer DSM Lösung lassen sich Treibhausgasemissionen reduzieren und Angebotsschwankungen von erneuerbaren Energien ausbalancieren. Mehrwerte aus ihrem Angebot ziehen können Übertragungsnetzbetreiber als ihre Hauptkunden. Diese sind dadurch in der Lage auf zunehmende Anforderungen am Energiemarkt zu reagieren. Gleichzeitig können Übertragungsnetzbetreiber Assets für ihre Kunden generieren.

Im Interview im Blue Oceans Trendreport verrät Simon Bushell, Gründer und CEO von Sympower B.V. über weitere Details zur ihrer Demand Response Lösung für Netze.

Sympower Profil anschauen

Bl!xt – Analoge Leistungsschalter in digitale Multifunktions-Schalter verwandelt

Das 2018 in Schweden gegründete Startup Blixt hat seinen Fokus auf Leistungsschalter gelegt. Während herkömmliche Leistungsschalter dem Abschalten von Strom und damit der Stromunterbrechung dienen, hat Blixt eine digitale Alternative entwickelt. Mit ihrem multifunktionalen Schalter können sie nicht nur Energieflüsse steuern, sondern diesen auch überwachen. Über ihre Leistungsschalter wird eine Echtzeit-Fernsteuerung von Haushaltslasten möglich. Damit geben sie dem Verbraucher, aber auch Energiedienstleistern ein neues Werkzeug in die Hand. Mit diesem schaffen sie die Voraussetzung für eine intelligente Nachfragesteuerung, bei der eine Steuerung auch aus der Ferne erfolgen kann. Blixt hat sich als B2B-Unternehmen zur Aufgabe gemacht, eine neue digitale Leistungsschalter-Infrastruktur in den Markt zu bringen. Das tun sie jedoch nicht auf sich allein gestellt. Vielmehr wollen sie sich mit bestehenden Anbietern zusammenschließen und sich gemeinsam den Anforderungen eines zukünftigen Energiemarktes zu stellen.

Über die Gründe, warum sich Bl!xt mit Leistungsschaltern beschäftigt und welchen Beitrag ihre Technologie für mehr Flexibilität bedeutet, darüber spricht Charlotta Holmquist, Co-Gründerin und CFO von Bl!xt in ihrem Interview im blue oceans Trendreport.

Blixt Profil anschauen

Urban Energy – Ladesäulen mit Hilfe von Smart-Grid-Technologien netzdienlich steuern

Mit ihrem Energy Data Hub bringt das gleichnamige Startup urban Energy Verbraucher und Erzeuger auf intelligentem Weg zusammen. Dazu hat das Berliner Startup eine B2B-Software-Plattform erstellt, die auf Basis von intelligenten Algorithmen alle Daten in städtischen Quartieren in Echtzeit erfasst. Um Anlagen, Gebäude und Ladesäulen netzentlastend zu managen, erstellen KI-Modelle Prognosen. Diese berechnen, wann der günstigste Zeitpunkt beispielsweise zum Laden eines Elektrofahrzeugs ist. Mit ihrer Smart-Grid-Lösung konzentriert sich urban Energy zunächst auf Stadtwerke und Wohnungsbaugesellschaften. Die Lösung kann ebenso für Logistik- und Gewerbekunden von Interesse sein, die auf eine elektrische Flotte umstellen.

David Stolz, CEO, berichtet in seinem Interview im blue ocean Trendreport unter anderem, wie sie Stromnetze davor bewahren zum Flaschenhals der Elektromobilität zu werden und wie sie selbst Flexibilität Vermarktung nutzen wollen, um zu wachsen.

Urban Energy Profil anschauen

EnergyCortex – Transparenz bei Energiedaten herstellen

Hohe Energieverbräuche erzeugen hohe Energiekosten. Beides ist direkt miteinander verbunden und spielt gerade für produzierende Gewerbe- und Industriekunden eine erhebliche Rolle. Das 2018 in Aachen gegründete Unternehmen EnergyCortex verfolgt das Ziel Energiekosten und damit verbunden die Energieverbräuche für Letztverbraucher durch den Einsatz von KI-basierten Datenanalysen zu senken. Mit Visual Cortex hat EnergyCortex eine Software entwickelt. Sie stellt eine Kundenschnittstelle zu den Daten ihrer Kunden und den eigenen Services bereit. Über sie lassen sich Daten aufbereiten und visualisiert darstellen. Derzeit bedienen sie mit ihren sektorenübergreifenden, intelligenten Services das B2B-Segment in Deutschland. Gleichwohl besteht die Möglichkeit für einen weltweiten Roll-out.

 

Bastian Baumgart, CEO, erzählt wie sie Transparenz für für Industrie- und Gewerbekunden herstellen und welche Mehrwerte ihre Lösung für sie bedeutet.

Energy Cortex Profil anschauen

Senfal – Wirtschaftliche Mehrwerte für Kunden auf Basis von KI erzeugen

Das 2014 in den Niederlanden gegründete Unternehmen Senfal hat eine Demand Response Plattform mit Hilfe eines selbstlernenden Algorithmus entwickelt. Ihre auf KI basierende Lösung regelt auf Grundlage von Energieverbrauchsdaten von Anlagen und Unternehmen Stromeinkäufe, deren Marktpreise für den Intra-day-Stromhandel prognostiziert werden. Dadurch können sie den Verbrauch der Anlagen flexibel steuern, als auch den Einkauf von Strom optimieren. Das Startup kann auf die Weise einen wirtschaftlichen Mehrwert für seine Kunden generieren. Zugleich erhalten Kunden einen transparenten Zugriff auf die Informationen. Senfal wurde 2019 von Vattenfall gekauft.

Bart de Vries, Business Owner, Vattenfall Flexibility Services gibt tiefer gehende Einblicke in die Lösung von Senfal in seinem „blue oceans“ Trendreport Interview. Er beantwortet zudem detailliert die Frage,  worin der Vorteil besteht Teil eines großen etablierten Energieversorgers zu sein.

Senfal Profil anschauen

gridX – Kundennutzen mit Hilfe flexibler Plattformlösungen stärken

Das 2016 in Aachen gegründete Startup hat eine Plattform in Verbindung mit einer ganzheitlichen Energie-IoT Lösung entwickelt. Über diese vernetzt sie herstellerunabhängig End-Geräte und managt deren Energieverbrauch. Mit ihren Lösungen Independent Homes, Smart Charging, Microgrids und Smart Commerical stellen sie Konnektivität und Kommunikation von Geräten her. Dabei verbinden sie unterschiedlichste Hersteller und Geräte. Langfristig sollen in die Plattform neben Energieverbrauchern und -speichern auch Erzeuger, wie beispielsweise virtuelle Kraftwerke integriert werden. Für die Vermarktung ihrer Lösungen setzt gridX heute schon auf starke Partnerschaften, um win-win-Situationen zu erzielen und einen größtmöglichen Kundennutzen herzustellen.

Wie gridX sein Ziele zur zentralen Plattform für Energieerzeuger und -konsumenten erreichen will und warum Kunden an ihrem Business Model teilhaben können, erklärt David Balensiefen, Co-Gründer und CEO in seinem „blue ocean“ Trendreport Interview.

gridX Profil anschauen

Fazit

Flexibilitätslösungen für den Energiemarkt gibt es reichlich. Diese gezielt durch Einsatz neuer intelligenter Technologien zu nutzen, ist eine Aufgabe, der sich Startups und junge Unternehmen angenommen haben. Vor dem Hintergrund einer globalen Energiewende und der weltweiten Transformation von Energiesystemen mit wachsender Einbindung von erneuerbaren Energien sowie sektorenübergreifender Nutzung von Elektrizität gewinnt das Thema „Flexibilität als Geschäftsmodell“ an Gewicht. Das zeigt unsere Trendanalyse, genauso wie die Beispiele und die von energate erfolgte Befragung von Marktakteuren aus der Energiewirtschaft.

Allen innovativen Marktakteuren, die sich mit neuen Geschäftsfeldern im Energiemarkt allgemein und vielversprechenden Geschäftsmodellen im Bereich Flexibilität im Besonderen beschäftigen, bietet blue oceans relevante Informationen zum Flexibilitätstrend als Zukunftsthema der Energiebranche.

Wer schnuppern möchte, findet hier eine Leseprobe und bei Interesse auch den vollständigen Report.

Zur Leseprobe

 

Einen Auszug zum Marktüberblick gewährt Peter Hinßen, Innovationsmanager bei Innoloft und Mitverfasser des blue oceans Trendreports, in seinem Gastbeitrag auf dem Blog Regelleistung-Online

Blue Boson ist das Startup der Woche 10: sauberes Wasser und Gas auf supramolekularen Level


Energie & Umwelt, Energieeffizienz & Umwelt

Vor allem in der Industrie wird viel Wasser verunreinigt. Die meisten Lösungen verwenden jedoch Chemikalien, um das verschmutzte Wasser zu reinigen. Unser Startup der Woche hat eine Lösung für die nicht-chemische Wasseraufbereitung entwickelt. Die Technologie von Blue Boson entfernt vorhandene Verkrustungen, Ablagerungen und Korrosion. Außerdem verlängert ihre umweltfreundliche Lösung die geplante Lebensdauer der Systeme. Wir treffen heute Robert Zagozdzon, CEO von Blue Boson, um mehr darüber zu erfahren.

Hey Robert! Schön, dass du heute Zeit hast. Lass uns direkt anfangen: Wie würdest du Blue Boson in einem Satz beschreiben?

Hey Innoloft! Das wäre dann sowas wie: Nachhaltige technische Lösungen, die eine zweistellige Reduzierung der Strom-, Heiz- und Kühlkosten durch die Behandlung von Wasser, Dampf und anderen flüssigen oder gasförmigen Medien ermöglichen.

Welche Technologien nutzt ihr dafür?

Einfach ausgedrückt, reinigen wir Wasser ohne jegliche Chemikalien. Das ist mit unseren patentierten Produkten namens SCAT® und SCAT REXCIT® möglich. Es handelt sich um hydraulische Durchflussmodule, die aus Einlass- und Auslassabschnitten bestehen. Außerdem verfügen sie über eine Ionisierungs- und eine Polarisierungskammer. Die patentierte Methodik unserer Geräte gewährleistet die Behandlung der supramolekularen Struktur von Wasser sowie anderer flüssiger und gasförmiger Medien auf drei Ebenen – physikalisch, chemisch und energetisch.

Das Ziel der Technologie besteht darin, intra- und intermolekulare Veränderungen der Energie und Kräfte in zwei Stufen zu erreichen. Das Gerät kann mit einem Sedimentaustrag und einer Entlüftungsöffnung zum Auffangen verschiedener Substanzen ausgestattet werden. Auch Luft, Gas und Flüssigkeiten mit unterschiedlichem spezifischen Gewicht werden aufgefangen. Der Anschluss kann mit einem Flansch oder einem Gewinde versehen werden.

Welchen besonderen Mehrwert liefern eure Produkte?

Die SCAT®- und SCAT REXCIT®-Geräte werden entsprechend den Anforderungen der verwendeten speziellen Technologie und der erforderlichen Heizungs-/Kühlungsquelle entwickelt und hergestellt. Sie werden auf die Größe und die spezifischen Anforderungen der Technologie zugeschnitten. Die Rohrleitungen werden bei Bedarf an den dafür vorgesehenen Stellen modifiziert, um die Installation der Geräte zu ermöglichen. Die Geräte sind vollautomatisch und für den autonomen Betrieb rund um die Uhr geeignet.

Der SCAT® und der SCAT REXCIT® haben viele Vorteile, z.B. die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der Treibhausgase sowie die Verlängerung des Lebenszykluses des gesamten Systems.

Welches Geschäftsmodell nutzt ihr zur Generierung von Gewinn?

Wir bieten Lösungen nach dem ESCO-Modell sowie die Vermietung und den Verkauf von Ausrüstung an. Unser Geldkreislauf beträgt 3 bis 12 Monate – basierend auf einem Geschäftsmodell für gemeinsame Einsparungen. Wir bieten Upgrades an und unsere Ausrüstung erfordert keine Wartung.

Du bist eben auf die vielen verschiedenen Vorteile eurer Produkte eingegangen. Adressiert ihr deshalb auch verschiedene Märkte?

Ja, wir sprechen mehrere verschiedene Märkte an. Man könnte unsere Technologie zum Beispiel in den Bereichen Trinkwasseraufbereitung, Energie- und Wärmeerzeugung und in chemischen Anlagen einsetzen. Darüber hinaus befassen wir uns auch mit der Produktion von Wärme, Kälte und Dampf, sowie mit der Sanierung von Seen und Flüssen.

Wir entwickeln Lösungen in den Bereichen Brennstoffeffizienz, Wasserverschmutzung und Abwasserentsorgung, Bergbau und Landwirtschaft. Unsere Technologie bringt jährlich eine Einsparung von etwa 100 Milliarden Euro allein in der Industrie in Europa, ohne dass Investitionen und zusätzliche Kosten entstehen.

Wo steht ihr mit der Entwicklung von Blue Boson?

Unsere umweltfreundlichen Geräte SCAT® und SCAT REXCIT® sind das Ergebnis von mehr als zwanzig Jahren Entwicklung, Prüfung und Anwendung in Dutzenden von Anlagen in verschiedenen Industriezweigen. Wir sind derzeit in Mitteleuropa ansässig und bereiten uns auf die Skalierung auf den globalen Markt vor. Im Moment suchen wir nun finanzielle und verwaltungstechnische Kooperationen für die internationale Expansion und die Entwicklung neuer Anwendungen. Wir haben Installationen in der Tschechischen Republik, in Polen, der Slowakei und in Österreich. Außerdem wollen viele Kunden unsere Dienste weltweit nutzen.

Robert, vielen Dank für dieses sehr aufschlussreiche Interview! Wir sind auf die weitere Entwicklung von Blue Boson gespannt. Um mehr über Blue Boson zu erfahren, schaut in dem entsprechendem Innoloft Profil nach!

Venios geht als Sieger der FNN-InnovationHub Challenge hervor


Energie & Umwelt

 

Am 4. und 5. Dezember 2019 kamen Fachexperten aus der Branche, sowie Akteure aus der Politik beim FNN-Kongress Netze in Nürnberg zusammen. Sie tauschten sich zu Fragen der Netztechnik und dem Netzbetrieb in Deutschland aus. Eine Bühne bot der FNN-Kongress Netze innovativen Startups, die ihre Smart Grid, Netztechnik und Netzbetriebs-Lösungen dem Fachpublikum vorstellten.

Denn die am vielversprechendsten Startups hatten im Anschluss an ihre Bewerbung bei der FNN InnovationHub Challenge eine Einladung zum FNN-Kongress erhalten. Als Finalisten pitchten sie nun auf dem Event um den Sieg bei der Startup-Challenge des „FNN-InnovationHub“. Ihn hatte der VDE | FNN ins Leben gerufen, um Innovationen und digitale Lösungen für das Energiesystem zu beschleunigen. Zudem geht es um eine künftige Vernetzung von Akteuren und Anlagen. Diesem Anliegen Rechnung tragen können moderne Technologien im Zuge einer voranschreitenden Digitalisierung. Sie machen auch ein Smart Grid von Tag zu Tag greifbarer.

 

Finalisten pitchen um den Sieg

Als Sieger der Challenge setzte sich das Startup Venios bei seinen Mitbewerbern durch. Dieses gewann mit seiner Plattformtechnologie die Challenge und damit ebenso einen Auftrag im Wert von 25.000 Euro. Überzeugt hat Venios die Jury beim FNN-Kongress mit ihrer Lösung zur Erkennung des Systemzustands von Netzen. Venios kann in Echtzeit orts- und zeitbasierte Informationen über den Lastzustand in der Nieder- und Mittelspannung bereitstellen. Ebenso können sie dank ihrer Lösung Auskunft zur Belastung von Betriebsmitteln geben.

Dazu führen sie Messungen an netzkritischen Stellen durch. Zudem nutzen sie mathematische Modelle, auf deren Grundlage sie Simulationen erstellen. Auf diese Weise können sie relevante Informationen bereitstellen. Ebenso nutzen sie Sekundärdaten, die ebenfalls in ihre Prognosen einfließen. So können Netzengpässe frühzeitig erkannt und darauf vorausschauend reagiert werden. Indem Flexibilitäten geschaffen werden, können Netzbetreiber rechtzeitig eingreifen. Dadurch sind eine netzdienliche Steuerung ebenso wie der Ausgleich von Energieengpässen möglich. Das verhindert die Überbeanspruchung von Netzen und damit Netzausfälle. Zudem kann der Netzbetrieb auf diese Weise optimiert werden und fallen weniger Kosten für den Netzausbau an.

 

Nächste Schritte

Im Anschluss an die Challenge wird Venios gemeinsam mit dem VDE | FNN bis Ende 2020 eine App entwickeln. Mit ihr soll der Systemzustand einer Region auf Grundlage der Anwendungsregel „Schnittstelle Übertragungs- und Verteilnetze“ (VDE-AR-N 4141-1) abgebildet werden. Die Softwarelösung soll Verteilnetzbetreibern helfen, die Anforderungen aus der Anwendungsregel zu erfüllen. FNN-Mitglieder sollen die Software später zu einem Vorzugspreis erhalten können.

 

Innoloft war als Partner und Begleiter an der Umsetzung der FNN-InnovationHub Challenge durch unsere White Label Website, dem digitalen Bewerbungsprozess und Marketing beteiligt.

 

Innoloft Highlights 2019 – Unsere größten Erfolge im Jahresrückblick


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Mit dem Abschluss von 2019 geht unser bis dato stärkstes und energiegeladenes Geschäftsjahr seit Bestehen der Innoloft GmbH zu Ende. Auch wenn wir auf noch keine allzu lange Firmenhistorie blicken können, gab es im Jahr 2019 etliche Highlights für uns. Diese möchten wir durch einen Rückblick auf das Jahr mit euch teilen.  

Los geht’s!  

 

Plattform im neuem Gewand und mit erweitertem Funktionsumfang

Ein für uns weichenstellender Schritt war ohne Zweifel der Relaunch unserer Plattform mit Neugestaltung des Designs. Dafür haben wir unsere Plattform komplett überarbeitet. Wir haben sie nicht nur durch einen optimierten Aufbau und die Nutzung moderner Webtechnologien nutzerfreundlicher gestaltet, sondern auch durch neue Features erweitert. Damit bietet sie größere Mehrwerte für unsere Nutzer.

Somit geht die neue Plattform mit allerlei neuen Funktionen einher, wodurch sich der Funktionsumfang erweitert hat. Wie ihr dadurch noch besser eure Innovationsprojekte mit passenden Partnern umsetzen könnt, seht ihr in der nachfolgenden Grafik und beschreiben wir euch im Blog-Beitrag Bühne frei …

 

Infographik benefits innoloft

 

Doch damit nicht genug!

 

Rebranding öffnet Pforte zu neuen Branchen und Internationalisierung

Im rasanten Tempo ging es weiter, denn auch unser bisheriger (Marken-)Name “Energieloft” stand auf dem Prüfstand und damit unser gesamtes Corporate Design. Dessen Ausarbeitung, Anpassung und Neugestaltung hat mehrere Monate gedauert und uns den Sommer hinweg in Anspruch genommen. Happy waren wir, als wir dann am 1. Oktober 2019 unser Rebranding offiziell bekannt geben konnten. Wie aus Energieloft schließlich Innoloft wurde, haben wir ebenfalls in einem separaten Blog-Beitrag Aus Energieloft wird Innoloft: Here’s why! … für euch festgehalten. Ganz nebenbei erfahrt ihr mehr über den evolutionären Prozess, den wir mit unserem B2B Innovationsnetzwerk seit Gründung Ende 2015 beschritten haben.

Zwar wird der Energiesektor für uns weiterhin eine ganz zentrale Säule bleiben. Doch auch in anderen Branchen, wie beispielsweise im Gesundheits-, Finanz- und Industriesektor warten Innovationen auf Umsetzung. Zudem haben wir uns dem ambitionierten Ziel verschrieben, branchenübergreifend und weltweit Innovationen zu beschleunigen, gemeinsam mit euch über Deutschlands Grenzen hinweg – “Create Tomorrow Together”.

Innoloft platforms requests

 

Event Highlights und Projekterfolge 2019

Natürlich haben wir uns in dem Jahr nicht nur mit unserem Design und unserer Plattform befasst. Neben der neuen strategischen Ausrichtung und Positionierung haben wir unser “daily business”  nicht aus den Augen verloren. Aus unserem Business-Repertoire gefiltert, folgen einige ausgewählte Event- und Projekt-Highlights des vergangenen Geschäftsjahres, die wir gemeinsam mit Kunden und Partnern umgesetzt haben.

 

Startup Speed-Datings 2019

Ein zentrales Kernelement, das zwar einerseits zu unserem digitalen Innovationssystem zählt, aber andererseits analog stattfindet, sind unsere Startup Speed-Datings. Dafür waren wir im letzten Jahr quer verteilt in Deutschland unterwegs und kamen im Herbst sogar bis nach Paris. Mit unseren Startup Speed-Datings bringen wir Startups gezielt mit etablierten Unternehmen und Investoren zusammen. Auf sehr effektive Weise, in kurzen 8-minütigen Gesprächsrunden, können sich die Teilnehmenden, die sich zuvor auf den entsprechenden Webpages angemeldet haben, ihren Wünschen, Interessen und Kooperationsgesuchen entsprechend vernetzen lassen. Dazu setzen wir einen intelligenten Algorithmus ein, der auf Basis der eingegebenen Daten exakt die richtigen Gesprächspartner vermittelt.

Auf folgenden Events waren wir in 2019 mit einem Startup Speed-Dating vertreten und haben hier insgesamt mehr als 700 Teilnehmende bei rund 2.800 Dates gematcht.

 

Innoloft Speed Dating

 

 

Startup Challenges 2019

Während sich unsere Startup Speed-Datings darauf fokussieren, den Teilnehmenden passende Kontakte für mögliche Kooperationsprojekte zu vermitteln, geht es bei unseren Startup Challenges um Wettbewerbe auf Knopfdruck. Die Startup Challenges sind ebenso zentraler Baustein unseres B2B Innovationsnetzwerkes. Sie ermöglichen Startups, sich gezielt an Ausschreibungen zu beteiligen.

Gleichzeitig können etablierte Unternehmen ihre Innovationsprojekte voranbringen und sich dafür passende Partner aus dem Startup-Ecosystem suchen. Daraus resultiert ein win-win für beide Seiten. Schließlich verfügen Startups selten über eigene, über lange Jahre gewachsene Kundennetzwerke. Ihnen fehlt ebenfalls oft noch die entsprechende Erfahrung und Bekanntheit am Markt. Dafür bringen sie häufig viel frisches Know-how, neue Technologien, Mut und Risikobereitschaft mit – also genau genommen den sogenannten “entrepreneurial Spirit”, den eine Umsetzung von Innovationsprojekten braucht.

Mit unseren Challenges betätigen wir uns als Vermittler und können dazu unsere Plattform einsetzen, die inzwischen mehr als 2.500 etablierte Unternehmen und rund 2.000 Startups zählt. Allein in 2019 konnten wir insgesamt 314 Bewerbungen für unsere Startup Challenges screenen und an unsere Partner weiterleiten.

Zu den erfolgreichsten Challenges des letzten Jahres zählten:

  • U-START Challenge 2019 | Veolia, Thüga & BS | Energy
  • Metro Startup Challenge
  • EWE Mobility Challenge
  • E.DIS Startup Challenge

 

Hier könnt ihr selbst einen Blick auf unsere Challenges … werfen.

 

Erfolgreiche Innovationsprojekte

Neben unserer digitalen Plattform und unseren White Label Partnerplattformen, den Events und Challenges begleiten wir Innovationsprozesse, um Innovationen auch auf direktem Weg in Unternehmen zu beschleunigen. Dazu unterstützen wir euch mit Know-how und Innovation-Consulting bei der Entwicklung und Auswahl von Ideen, beim Konzeptionieren und Umsetzen sowie bei der Vermarktung und Skalierung.

Unsere auf Branchen und Technologien spezialisierten Innovation Manager helfen euch dabei passende Partner via Screening und Scouting zu finden und in Projekte einzubinden. Sie beraten bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen und erarbeiten Customer Journeys. Auf die Weise haben wir im letzten Jahr etliche Innovationsprojekte gemeinsam mit Kunden und Partnern realisiert.

Hier findet ihr eine Auswahl an durchgeführten Innovationsprojekten …

  • IoT-Plattform Stadtwerke Aachen
  • IoT Plattform evo Oberhausen
  • Digitalstrom-Produkt, Stadtwerke Aachen
  • E-Roller-Sharing Aachen, Business Crowdfunding
  • Mobilitätsplattform Stadtwerke Neuss

 

Bei Fragen zu den einzelnen Projekten sprecht uns gern an!

 

Was es sonst noch zu berichten gibt …

Noch vieles mehr ließe sich über das vergangene Jahr berichten. Daher möchten wir hier in einer abgespeckten Form auf weitere Highlights verweisen …

Unser Team wächst von 18 zu Beginn des Jahres auf 28 Teammitgliedern Ende des Jahres. Gemeinsam verbringen wir eine Team-Week in der Eifel und lassen das Jahr mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier ausklingen.

 

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner energate GmbH bringen wir den Trendradar für die Energiewirtschaft blue oceans – einem neuen Branchenreport zu bedeutenden Energie-Trends heraus. Der erste Report erfolgt zum Thema Smart Building Solutions und wird im Februar auf der E-world 2019 präsentiert. Ein zweiter Branchenreport folgte im Sommer zum Thema Smart Mobility Services.

 

Wir starten mit neuen Social Media Formaten, um euch am aktuellen Innoloft Geschehen teilhaben zu lassen. Unsere Followerzahlen entwickeln sich positiv und unsere Social Media Community wächst erfreulicherweise. Ihr findet uns auf den folgenden Kanälen: Twitter, Facebook, Instagram, Youtube und Linkedin.

 

Erste Kooperationen und Projekte haben wir 2019 in Asien gestartet und setzen die Zusammenarbeit mit unseren White-Label Innovationsplattformen fort, die wir ebenfalls relauncht haben.

 

Last but not least … zum Ende des Jahres freuen wir uns, dass Gründerszene Awards uns als eines der am schnellsten wachsenden Startups im Bereich digitale Businessmodelle gekürt hat. Immerhin haben wir es mit unserem Startup unter die TOP 50 auf Platz 21 in Deutschland geschafft und sind Branchensieger im Bereich Energie. Wie wir das erreicht haben, könnt ihr in einem Interview mit unserem CEO Sven bei Gründerszene … nachlesen.

 

Ein großes Danke an unser Team, Kunden & Partner

All das, was wir im letzten Jahr auf die Beine gestellt haben, wäre weder ohne unsere Kunden und Partner noch ohne ein schlagkräftiges und engagiertes Team möglich gewesen. Daher gilt euch ein großer Dank und wir freuen uns auf die Fortsetzung in diesem und in den nächsten Jahren. Denn nun heißt es, den Blick nach vorne gerichtet und mit voller Kraft voraus.

 

Ausblick auf 2020

Erste Projekte stehen bereits in den Startlöchern. Folgende Termine könnt ihr euch für euren Terminkalender vormerken.

Das sind die Events auf die wir uns in den ersten Monaten dieses Jahres freuen. Weitere werden folgen!

 

Startup Speed-Datings

 

  • 11. & 12. Februar 2020, E-world Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 05. & 06. März 2020, Fiberdays Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 24. März 2020, Tech Festival Startup-Dating – Infos & Anmeldung
  • 20. April. 2020, HANNOVER MESSE Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung

 

Das neue Jahr kann kommen!

 

 

Breit gefächerte Innovationen für den Umbau des Energiesystems


Energie & Umwelt

Österreich stärkt seine Rolle als Energieinnovationsland

 

Unsere österreichischen Nachbarn arbeiten ebenfalls intensiv an der Umstellung ihres Energiesystems auf nachhaltig und erneuerbar. Mit ihrer Klima- und Energiestrategie #Mission2030 forcieren sie den Ausbau erneuerbarer Energien. Ebenso unterstützen Umweltförderung (UFI) und der Klima- und Energiefonds (KLI.EN) bei der Förderung von Vorhaben für den sektorgekoppelten Einsatz erneuerbarer Energie im Wärme-, Gebäude- und Mobilitätsbereich. Dadurch könnten jährlich allein in Österreich rund 9 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß eingespart werden. Vorausgesetzt der Anteil erneuerbarer Energie steigt.

Nur mit den gegenwärtigen Technologien wird es kaum machbar sein. So sind für den weiteren Ausbau einerseits Technologien und Innovationen sowie andererseits Akteure und Märkte nötig. Denn Anwendungen entstehen nur dort, wo Forschungsergebnisse und Technologien die Forschungslabore verlassen. Sie können den Weg in die Praxis beispielsweise durch Pilotprojekte finden. Ebenfalls bilden innovative Geschäftsmodelle die Grundlage für neue Lösungen auf dem Markt. Hier sind Rahmenbedingungen, finanzielle Mittel und Leuchtturmprojekte hilfreiche Wegbereiter. Diese Botschaften übermittelten Dr. Leonhard Schitter, MA, Präsident Oesterreichs Energie (OE) und Maria Patek, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus den Teilnehmern des vierten Oesterreichs Energie Trendforums.

 

Viertes Oesterreichs Energie Trendforum zum Thema Innovationen und Startups

 

Dieses fand am 21. November 2019 zum vierten Mal in diesem Jahr in Wien zum Thema „Innovationen für das Energiesystem des 21. Jahrhunderts“ statt. Bei diesem wurde die Bedeutung von Forschungs- und Zukunftstechnologien sowie deren Umsetzung in der Energiewirtschaft und industrieintensiven Industrie zur Dekarbonisierung betont.

„Energie ist das Top-Thema unserer Zeit“ so Dipl. Ing.in Maria Patek, Bundeswirtschaftsministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, MBA

„Österreich und die EU haben sich sehr ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2050 soll Europa der erste klimaneutrale Kontinent sein. Dabei sind Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit weiter hoch zu halten. Mut zur Innovation ist der Motor zu einer ökosozialen Marktwirtschaft, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erfolgreich begegnen. Forschung und Innovation sind eine Grundvoraussetzung für die Erreichung der nationalen und internationalen Klima- und Energieziele.“

 

Dekarbonisierung benötigt neue Technologien und Innovationen

 

Demzufolge ist ein hoher Bedarf für Innovationen gegeben. Gemeinsam hat Innoloft mit der Interessenvertretung der Österreichischen E-Wirtschaft OE eine Innovationsplattform auf den Weg gebracht. Auf dieser sammeln und filtern wir Informationen und Kooperationsgesuche, um die Realisierung innovativer Projekte zu beschleunigen. So können Unternehmen, Startups und Investoren eigene Profile anlegen. Startups können Gesuche kostenfrei veröffentlichen, um passende Entwicklungs-, Vertriebs- oder strategische Partner sowie Investoren zu finden. Dadurch erhalten sie bei etablierten E-Wirtschaftsunternehmen Sichtbarkeit. Gleichzeitig können auch sie Kooperationsgesuche einstellen oder themenspezifische Challenges initiieren. Bei diesen bewerben sich innovative Startups für Kooperationsprojekte.

„Auf die Weise können wir Innovationen gezielt beschleunigen. Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit OE,“ zeigt sich unser CEO, Sven Pietsch über die Kooperation mit OE erfreut. „Sie hilft uns dabei, die Innovations-Ecosysteme aus Deutschland und Österreich weiter miteinander zu verzahnen. Bei der Aufgabe, die wir uns vorgenommen haben, sind wir auf Partner angewiesen. Daher wäre das Vorgehen ohne OE gar nicht möglich. Die Kooperation mit OE läuft seit 2 Jahren. Nach den ersten guten Erfahrungen haben wir die Plattform nun nochmals verbessert, um den Mitgliedern des Verbands noch mehr Funktionen wie beispielsweise das LIVE-Matching an die Hand zu geben“, so Sven weiter und ergänzt: „Nutzer können einfach einstellen, in welchen Bereichen sie derzeit auf der Suche nach Innovationen sind und erhalten über die Plattform regelmäßig Vorschläge, zu innovativen Projektideen oder Umsetzungspartnern.“

Einen Klick hier, um einen Blick auf die neue OE Innovationsplattform zu werfen.

 

Startup Pitches beim vierten Oesterreichs Energie Trendforum

 

Drei weitere Startups; Greenwell Energie GmbH, MYPV und Luvside präsentierten ihre Innovationen in Form von Pitches beim vierten Trendforum. Greenwell Energie GmbH hat eine schlaue Lösung zur Bereitstellung von Erdwärme für den Agrarsektor entwickelt. Das Startup MYPV sorgt für die Nutzung von PV-Strom zur Wärmeversorgung in Räumen und für die Warmwasseraufbereitung. Startup Luvside arbeitet an vertikalen Rotoren für den Offshore-Bereich. Greenwell Energie wird seine Lösung im Rahmen von Oesterreichs Energie Kongress 2020 einem großen Fachpublikum vorstellen.

Diese und viele weitere Startups findet ihr auf der Plattform – unserer Innoloft-Datenbank.

 

*Bildnachweis: Oesterreichs Energie/Christian Fürthner

Bildbeschreibung: Dr. Leonhard Schitter, Präsident von Oesterreichs Energie (l.außen), Maria Patek, als Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus für Energiepolitik(m.links), Sven Pietsch (m.rechts), CEO Innoloft GmbH; Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie (r.außen)

Aus Energieloft wird Innoloft: Here´s why! The Story behind


Energie & Umwelt, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

 

Liebes Netzwerkmitglied, lieber Netzwerkpartner,

1. Oktober 2019: Aus Energieloft wird Innoloft. Ein Tag und Ereignis auf das wir lange hingearbeitet und hin gefiebert haben. Du fragst dich, was uns zu diesem bedeutungsvollen Schritt bewegt hat? Das möchten wir dir hier gern erzählen und dich by the way auf unsere Startup-Reise mitnehmen. Doch dazu werfen wir zunächst einen kurzen Blick zurück auf den Anfang als Ausgangspunkt unserer Reise.

 

Wie es begann

 

Warum geht der Fortschritt bei der Energiewende, eine unserer größten gesellschaftlichen Herausforderungen nur so langsam voran? Diese Frage stellten wir uns vor vier Jahren Ende 2015. Wir, das Gründerteam, befanden uns gerade in den letzten Zügen unseres Studiums und suchten Antwort auf die Frage in unserem direkten Umfeld. Wie sich zeigte, bleiben viele Forschungsergebnisse in den Schubladen liegen und werden nicht in der Wirtschaft umgesetzt. Unsere Lösung: Eine digitale Plattform, die den Forschungstransfer digitalisiert – “ener.wi – transparente Energiewende” war geboren.

Schnell merkten wir, dass Forschung und etablierte Unternehmen recht gut vernetzt sind und sich das Interesse an unserer Plattform in Grenzen hielt. Von etablierten Unternehmen erhielten wir jedoch immer wieder die Anfrage: “Wir suchen Startups mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen. Habt ihr diese auch in eurem Netzwerk?”

Da wir selbst ein Startup sind, sahen wir uns ebenfalls damit konfrontiert, dass uns niemand kannte und sich so das Finden von Pilotkunden und Partnern als schwierig erwies. So wurde uns klar, dass gerade junge und unbekannte Startups, die jedoch hoch innovative Geschäftsmodelle und Technologien entwickeln, nicht ausreichend vernetzt sind. Aus dieser Problemstellung heraus ist Anfang 2016 Energieloft entstanden.

 

Von der Datenbank zum Netzwerk

 

Anfänglich „nur“ mit einer Startup-Datenbank gestartet, wurde uns nach einiger Zeit bewusst, dass eine Datenbank allein das Vernetzungsproblem nicht hinreichend löst und die Digitalisierung weitaus mehr Möglichkeiten bietet. So führte uns die Entwicklung von neuen, intelligenten Formaten, wie z.B. unsere Startup Speed-Datings oder Challenges, weg von einer reinen Datenbank hin zu einem Netzwerk.

Gleichzeitig erkannten immer mehr Unternehmen, dass sie die Innovationskraft junger, innovativer Unternehmen benötigen. Wohingegen sich neu gegründete Startups auf die Suche nach Partnerschaften mit etablierten Unternehmen machen, um Zugang zu Kunden und Ressourcen zu erhalten. Für beide Seiten liegen damit handfeste win-win-Vorteile auf der Hand. Von Partnerschaften profitieren sowohl Newcomer als auch Etablierte. Seitdem haben sich immer mehr Startups und etablierte Unternehmen aus der Energiebranche in Deutschland unserem Netzwerk angeschlossen und über unsere Plattform, unsere Formate aber auch unsere Projekte im Bereich Geschäftsmodellentwicklung zusammengefunden.
Ein Erfolg, auf den wir schon recht stolz sind.

 

Branchenkonvergenz und Internationalisierung trifft auf Energieloft

 

In den letzten Jahren ist zu beobachten, wie etablierte Unternehmen der Energiebranche sich immer mehr neuen Branchen zuwenden und dort im Rahmen ihrer Innovationsaktivitäten nach neuen Geschäftsfeldern suchen. Das hatte für uns zur Folge, dass wir immer öfter gefragt wurden, ob wir als Energieloft auch neue Themen wie Mobilität, Smart City oder Industrie 4.0. adressieren. Etwas irritiert haben wir stets darauf geantwortet: “Ja, klar! Wir sind ein Innovationsnetzwerk.” Damit kam uns der Gedanke, dass der Name Energieloft vielleicht sogar für die etablierte Energiebranche gar nicht so optimal gewählt ist.

Gleichzeitig wollten nicht nur wir mit unserem Netzwerk Innovationen im Ausland beschleunigen, sondern auch die Startups in unserem Netzwerk signalisierten uns Interesse an einer Vernetzung ins Ausland. Als wir anfingen bei ersten Partnern und Kunden im Ausland über den Namen “Energyloft” zu stolpern, dachten wir uns: “Nein, so heißen wir bzw. so schreibt man uns nicht.”

Nicht nur die zuvor geschilderten Erfahrungen, sondern auch die Erkenntnis, dass weltweit und branchenübergreifend Innovationen notwendig sind, um gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit zu lösen, führte uns zu dem Entschluss, dass aus Energieloft Innoloft werden muss.

Und da sind wir nun: Innoloft

 

Nicht nur neuer Look: Aus Energieloft wird Innoloft

 

Seit einigen Wochen und Monaten haben wir nicht nur intensiv daran gearbeitet, dass Energieloft jetzt Innoloft heißt, sondern, dass unsere Plattform ebenso in neuem Look und mit neuen Features daherkommt, um dich noch schneller und einfacher zu vernetzen.

So wartet auf dich unser neues intelligentes Matching, welches dich auf Basis deiner Gesuche in Sekundenschnelle mit passenden Geschäftskontakten zusammenbringt. Zudem bietet dir Innoloft nicht nur erstmals einen personalisierten Netzwerk-Feed, der dich über relevante Netzwerkaktivitäten up-to-date hält, sondern auch viele neue Such- und Filterfunktionen, um dir das Auffinden von Innovationen und Partnern noch stärker zu erleichtern.

Wir laden dich herzlich ein, wirf doch einen Blick auf unsere neue Plattform! Über Feedback freuen wir uns jederzeit unter kontakt@innoloft.com.

 

Dein (nun) Innoloft Team

LiveEO ist das Startup der Woche 36: Innovative Infrastructure Monitoring from Space


Energie & Umwelt, IT & IKT

LiveEO ist ein Berliner Startup, das erstmalig anhand von Satteliten-Daten in der Lage ist Infrastrukturen, wie Schienen, Stromnetze oder Rohrsysteme zu überwachen. Dabei erfolgt ihr Monitoring in Echtzeit und auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Mit Co-Founder Sven Przywarra von der LiveEO GmbH haben wir uns über ihren innovativen Geschäfts- und Lösungsansatz zur Überwachung von Infrastrukturen aus dem All ausgetauscht.

Hi Sven, könntest du uns in einem Satz die Frage beantworten, was das Besondere an LiveEO ist?

LiveEO nutzt Satellitenbilder zur automatisierten Überwachung großflächiger Infrastrukturnetzwerke und ermöglicht es den Betreibern Betriebskosten zu sparen, indem ihnen direkt nutzbare Informationen zu Gefahren durch Vegetation, Höhenunterschiede und Interaktionen mit Dritten entlang der Netze zur Verfügung gestellt werden.

Das hört sich nach einer vielversprechenden technischen Lösung an, die einen großen Nutzen und Mehrwert verspricht. Wie stellt ihr eine hochfrequente und gründliche Überwachung von Infrastrukturnetzwerken sicher?

Weltweit gibt es über 20 Millionen Kilometer Infrastrukturnetzwerke. Diese müssen nicht nur wiederholt, sondern auch effizient überwacht werden. In jüngster Zeit sind die Waldbrände in Nordamerika und Portugal, die durch zu vegetationsnahe Stromnetze verursacht wurden, und die Pipeline-Katastrophe vom Januar 2019 in Mexiko dramatische Beispiele für die Probleme, mit denen die Industrie konfrontiert ist. Gleichzeitig führt die zunehmende Anzahl von extremen Wetterereignissen zu immer häufigeren und gewalttätigeren Bedrohungen für unsere Gesellschaft und ihre Infrastruktur. Das Verständnis der Risiken, ihre Kontrolle und Minderung wird weltweit zu einer immer unerlässlicheren Aufgabe werden. LiveEO zielt darauf ab, die notwendige hochfrequente und gründliche Überwachung industrieller Infrastrukturnetze wie Eisenbahn-, Strom-, Öl- und Gaspipeline-Netze zu gewährleisten, unabhängig davon, ob es sich um kleine, lokalisierte oder länderübergreifende Netze handelt.
Das Monitoring ist als „Information-as-a-Service“-Plattform konzipiert, bestehend aus einem Frontend und einer mobilen App, die den Zugriff auf unsere Monitoring-Services ermöglicht. Diese bestehen aus Satelliten gestützten Vegetationsanalysen zur Erkennung von Gefahren für Oberleitungen und Bahntrassen durch Bäume, sowie der Identifizierung von Bodenbewegungen und Fremdeinflüssen in der Nähe von Rohrleitungen. Auf diese Weise können unsere Kunden, die Betreiber von Infrastrukturnetzen, den aktuellen Zustand ihrer Anlagen mit hoher Effizienz beurteilen und bei Bedarf vorbeugende Maßnahmen ergreifen – basierend auf den Erkenntnissen unserer, auf Satellitendaten basierenden, künstlichen Intelligenz.

Wie erfolgt derzeit und ohne Einsatz eurer satellitenbasierten KI-Software-Lösung die Zustandsüberwachung von zentralen Infrastrukturen durch die Betreiber?

Betreiber von Infrastrukturnetzen nutzen zurzeit hauptsächlich manuelle, unflexible, eng fokussierte Lösungen, z.B. den Einsatz von Autos oder Hubschraubern zur Überwachung von Infrastrukturnetzen, trotz der Verfügbarkeit von Satellitendaten. Diese manuellen Überwachungsprozesse sind oft ineffizient und führen zu hohen Netzbetriebskosten. Großflächige Überwachungen oder Bestandsaufnahmen von Netzwerken, die ein ganzes Land abdecken, können mit den bisherigen Methoden Jahre dauern. Hier setzt die innovative Satellitendaten basierte künstliche Intelligenz von LiveEO an und verkürzt die Analyse auf unter 48 Stunden. Die aus der Analyse abgeleiteten Erkenntnisse ermöglichen fundierte Managmententscheidungen über tausende Kilometer Netzwerk ohne eine weitere Verarbeitung durch Geowissenschaftler zu benötigen. Die Verteilung der Erkenntnisse über ein Frontend und eine mobile App an das Personal vor Ort führen dabei zu einem hocheffizienten und transparenten Arbeitskräftemanagement, bei gleichzeitig kostengünstiger Integration in bestehende Prozesse via API und Datenbank (SAP) Anbindungen.

Damit verkürzt ihr Arbeitsprozesse erheblich und könnt wertvolle Informationen für Management-Entscheidungen und die Einleitung von Maßnahmen schnell liefern. Wie sieht euer Geschäftsmodell aus?

Unser Produkt wird als Software as a Service (SaaS) bzw. Information as a Service (IaaS) angeboten. Der Kunde kann seinen Service dabei nach seinen jeweiligen Wünschen konfigurieren. Die Kosten für den Zugang zum Service werden dabei nach überwachten Netzwerkkilometern berechnet.

Wie wird euer Produkt- bzw. Serviceangebot bislang von Infrastrukturbetreibern angenommen?

Der angebotene Service richtet sich vor allem an Stromnetz-, Bahnnetz- und Pipelinebetreiber und ist international ausgerichtet. Es können sowohl Übertragungsnetze, als auch Verteilernetze analysiert werden. Innerhalb der Netzbetreiber gibt es zwei Gruppen von Anwendern. Das Frontend ist für die Entscheidungsträger und das Management konzipiert und bietet einen Überblick über das gesamte Netz. Als Gegenstück dazu erlaubt die mobile App dem Personal vor Ort gezielt Aufgaben vom Management entgegen zunehmen und den Fortschritt bei der Bearbeitung zu dokumentieren. Dies ermöglicht eine transparente Kommunikation zwischen allen Anwenderebenen.

Könnt ihr auf erste Projekterfahrungen zurückblicken, d.h. in welcher Phase befindet ihr euch aktuell?

Nach einigen erfolgreichen Pilotprojekten befinden wir uns derzeit in der Phase der Markteinführung. Wir konnten erste Ankerkunden gewinnen und analysieren beispielsweise ganze Schiennenetze über tausende Kilometer auf Gefahren durch Vegetation. Wir befinden uns in mehreren fortgeschrittenen Projekten und haben Stromnetze im Bereich der Verteil- und Übertragungsnetze  analysiert.

Damit könnt ihr bereits auf einige erfolgreiche Piloten blicken und habt namhafte Unternehmen als Partner gewinnen können. Respekt! Wir wünschen euch viel Erfolg weiterhin und hoffen, euch noch oft zu begegnen. Wer mehr über euch und euer Angebot erfahren möchte, kann sich gern hier über euer Energieloft-Profil informieren. Eure Kontakt-Infos sind auch in eurem Kunden Request hinterlegt.

node.energy ist das Startup der Woche 34: Dezentrale Energiekonzepte optimal planen & managen


Energie & Umwelt, Energieversorgung

Die Hardware für die Energiewende ist vorhanden. Es existiert eine breite Palette an technischen Lösungen. Nur erschweren sich beständig ändernde Gesetze, Regeln und Vorschriften eine Marktdurchdringung dezentraler Energiekonzepte. Damit sich erneuerbare Energielösungen auch ohne Fördermittel rechnen, hat unser Startup der Woche 34 Software und Services für dezentrale Energiekonzepte entwickelt. Sie vereinfachen nicht nur die Planung und das Management dezentraler Energiesysteme, sondern bieten gleichzeitig ein neues Geschäftsmodell für Energieversorger und Energiedienstleister. Wie diese dank der Software zum digitalen Komplettanbieter für dezentrale Energielösungen werden und von diesen profitieren können, erzählt uns im Interview Matthias Karger, Geschäftsführer der node.energy GmbH.

Hallo Matthias. Schön, dass du uns heute ein paar Einblicke in euer Startup node.energy gibst. Kannst du kurz in einem Satz zusammenfassen, was eure Mission ist?

Gerne. Wir haben eine Softwarelösung entwickelt, mit der Energieversorger (EVUs) die steigende Eigenerzeugung bei Gewerbekunden als eigene Geschäftschance nutzen können.

Das klingt interessant. Wie können wir uns das konkret vorstellen? Kannst du etwas mehr darüber erzählen?

Mit node.energy haben wir ein spezielles Software- und Dienstleistungsangebot entwickelt, mit dem sich EVUs schnell und kostengünstig als digitaler Full-Service Dienstleister für Ihre Gewerbekunden aufstellen können. Mit Hilfe der Software-as-a-Service Lösung opti.node können EVUs auf Basis von wenigen, meist bekannten Kundendaten Ihren Gewerbekunden in wenigen Minuten den individuell idealen Mix aus Eigenerzeugung und Netzbezug empfehlen. Durch diesen proaktiven Ansatz positioniert sich das EVU als erster Ansprechpartner für die Planung und Umsetzung der vorgeschlagenen Lösungen und Dienstleistungen. Durch das anschließende digitale Management der Energiekonzepte, sowie durch die Reststrombelieferung und Überschussvermarktung können dauerhafte und profitable Kundenbeziehungen aufgebaut werden. opti.node kann eine Vielzahl von Erzeugern und Verbrauchern, sowie Speicher und E-Mobilty Infrastruktur berücksichtigen. Dabei werden sämtliche regulatorische Wechselwirkungen, wie Umlagen und Steuern in die Optimierung der Energiekosten mit einbezogen. Damit können EVUs Ihren Kunden jeweils die günstigsten Energiekosten sicherstellen.

Verstehe. Ihr generiert für EVUs und Energiedienstleister Mehrwert, indem ihr ihnen eine Software-Lösung offeriert, die auf dezentralen Eigenstrom Konzepten basiert und die ihnen neue Umsätze verschafft. Woraus setzen sich die Umsätze zusammen?

Richtig. Mit unserer Software-as-a-Service Lösung können auch komplexe dezentrale Eigenstrom Konzepte in Minuten geplant und gemanagt werden. Somit können EVUs die wachsende Eigenversorgung ihrer Industrie und Gewerbekunden als eigene Geschäftschance nutzen. Neues Umsatzpotential entsteht durch die Planung, Bau und Implementierung von Eigenstrom Konzepten. Zusätzlich kann durch die Betriebsführung, sowie durch das automatische erfüllen von Melde- und Betreiberpflichten via opti.node eine kontinuierliche Management Fee etabliert werden. Berücksichtigt werden z.B. atypische Netznutzung, oder EEG Mengenabgrenzungen und Meldungen, sowie sämtliche E-Mobility Betreiberpflichten. Abgerundet wird das Konzept durch die Reststrombelieferung und die Überschussvermarktung durch den EVU. Durch diesen idealen Mix aus Eigenversorgung und Reststrombelieferung entsteht ein hybrides Produkt mit hoher Kundenbindung.

Somit reduziert ihr mit eurer Software und dem Service Angebot nicht nur Komplexität und Bürokratieaufwand für Kunden, sondern ihr gebt EVUs ein Erlös-Modell an die Hand, welches auf neue Marktanforderungen zugeschnitten ist. Auf welche Weise generiert ihr selbst Einnahmen?

Wir bieten unser Produkt als Software-as-a-Service Modell an für das eine jährliche Nutzungsgebühr fällig ist. Im kontinuierlichen Management wird diese nur fällig, wenn tatsächlich neue Umsätze mit Kunden generiert werden.

Und an wen ist eure Lösung adressiert?

Wir adressieren die gesamte Wertschöpfungskette der dezentralen Energieerzeugung und automatisieren diese weitestgehend.

2016 habt ihr euch gegründet und sicher einige Zeit für die Entwicklung eurer opti.node Software verwendet. Seit wann gibt es die Lösung am Markt?

Unsere Software ist seit Januar am Markt und wird ständig auf Basis von neuen Kundenforderungen weiterentwickelt. Unsere Kunden profitieren also von einem ständig wachsenden Funktionsumfang.

Matthias, vielen Dank für die spannenden Einblicke in euer Startup und ganz viel Erfolg weiterhin. Wir werden eure Entwicklungen weiterverfolgen. Wer das auch tun und mehr über eure SaaS-Lösung erfahren möchte, kann einen Blick in euer Energieloft Profil oder eure Energieloft Requests werfen, denn ihr sucht noch nach weiteren Kunden und Vertriebspartnern. Wer Kontakt zu euch aufnehmen möchte, findet dort ebenso eure Kontaktinfos.