Innoloft Highlights 2019 – Unsere größten Erfolge im Jahresrückblick


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Mit dem Abschluss von 2019 geht unser bis dato stärkstes und energiegeladenes Geschäftsjahr seit Bestehen der Innoloft GmbH zu Ende. Auch wenn wir auf noch keine allzu lange Firmenhistorie blicken können, gab es im Jahr 2019 etliche Highlights für uns. Diese möchten wir durch einen Rückblick auf das Jahr mit euch teilen.  

Los geht’s!  

 

Plattform im neuem Gewand und mit erweitertem Funktionsumfang

Ein für uns weichenstellender Schritt war ohne Zweifel der Relaunch unserer Plattform mit Neugestaltung des Designs. Dafür haben wir unsere Plattform komplett überarbeitet. Wir haben sie nicht nur durch einen optimierten Aufbau und die Nutzung moderner Webtechnologien nutzerfreundlicher gestaltet, sondern auch durch neue Features erweitert. Damit bietet sie größere Mehrwerte für unsere Nutzer.

Somit geht die neue Plattform mit allerlei neuen Funktionen einher, wodurch sich der Funktionsumfang erweitert hat. Wie ihr dadurch noch besser eure Innovationsprojekte mit passenden Partnern umsetzen könnt, seht ihr in der nachfolgenden Grafik und beschreiben wir euch im Blog-Beitrag Bühne frei …

 

Infographik benefits innoloft

 

Doch damit nicht genug!

 

Rebranding öffnet Pforte zu neuen Branchen und Internationalisierung

Im rasanten Tempo ging es weiter, denn auch unser bisheriger (Marken-)Name “Energieloft” stand auf dem Prüfstand und damit unser gesamtes Corporate Design. Dessen Ausarbeitung, Anpassung und Neugestaltung hat mehrere Monate gedauert und uns den Sommer hinweg in Anspruch genommen. Happy waren wir, als wir dann am 1. Oktober 2019 unser Rebranding offiziell bekannt geben konnten. Wie aus Energieloft schließlich Innoloft wurde, haben wir ebenfalls in einem separaten Blog-Beitrag Aus Energieloft wird Innoloft: Here’s why! … für euch festgehalten. Ganz nebenbei erfahrt ihr mehr über den evolutionären Prozess, den wir mit unserem B2B Innovationsnetzwerk seit Gründung Ende 2015 beschritten haben.

Zwar wird der Energiesektor für uns weiterhin eine ganz zentrale Säule bleiben. Doch auch in anderen Branchen, wie beispielsweise im Gesundheits-, Finanz- und Industriesektor warten Innovationen auf Umsetzung. Zudem haben wir uns dem ambitionierten Ziel verschrieben, branchenübergreifend und weltweit Innovationen zu beschleunigen, gemeinsam mit euch über Deutschlands Grenzen hinweg – “Create Tomorrow Together”.

Innoloft platforms requests

 

Event Highlights und Projekterfolge 2019

Natürlich haben wir uns in dem Jahr nicht nur mit unserem Design und unserer Plattform befasst. Neben der neuen strategischen Ausrichtung und Positionierung haben wir unser “daily business”  nicht aus den Augen verloren. Aus unserem Business-Repertoire gefiltert, folgen einige ausgewählte Event- und Projekt-Highlights des vergangenen Geschäftsjahres, die wir gemeinsam mit Kunden und Partnern umgesetzt haben.

 

Startup Speed-Datings 2019

Ein zentrales Kernelement, das zwar einerseits zu unserem digitalen Innovationssystem zählt, aber andererseits analog stattfindet, sind unsere Startup Speed-Datings. Dafür waren wir im letzten Jahr quer verteilt in Deutschland unterwegs und kamen im Herbst sogar bis nach Paris. Mit unseren Startup Speed-Datings bringen wir Startups gezielt mit etablierten Unternehmen und Investoren zusammen. Auf sehr effektive Weise, in kurzen 8-minütigen Gesprächsrunden, können sich die Teilnehmenden, die sich zuvor auf den entsprechenden Webpages angemeldet haben, ihren Wünschen, Interessen und Kooperationsgesuchen entsprechend vernetzen lassen. Dazu setzen wir einen intelligenten Algorithmus ein, der auf Basis der eingegebenen Daten exakt die richtigen Gesprächspartner vermittelt.

Auf folgenden Events waren wir in 2019 mit einem Startup Speed-Dating vertreten und haben hier insgesamt mehr als 700 Teilnehmende bei rund 2.800 Dates gematcht.

 

Innoloft Speed Dating

 

 

Startup Challenges 2019

Während sich unsere Startup Speed-Datings darauf fokussieren, den Teilnehmenden passende Kontakte für mögliche Kooperationsprojekte zu vermitteln, geht es bei unseren Startup Challenges um Wettbewerbe auf Knopfdruck. Die Startup Challenges sind ebenso zentraler Baustein unseres B2B Innovationsnetzwerkes. Sie ermöglichen Startups, sich gezielt an Ausschreibungen zu beteiligen.

Gleichzeitig können etablierte Unternehmen ihre Innovationsprojekte voranbringen und sich dafür passende Partner aus dem Startup-Ecosystem suchen. Daraus resultiert ein win-win für beide Seiten. Schließlich verfügen Startups selten über eigene, über lange Jahre gewachsene Kundennetzwerke. Ihnen fehlt ebenfalls oft noch die entsprechende Erfahrung und Bekanntheit am Markt. Dafür bringen sie häufig viel frisches Know-how, neue Technologien, Mut und Risikobereitschaft mit – also genau genommen den sogenannten “entrepreneurial Spirit”, den eine Umsetzung von Innovationsprojekten braucht.

Mit unseren Challenges betätigen wir uns als Vermittler und können dazu unsere Plattform einsetzen, die inzwischen mehr als 2.500 etablierte Unternehmen und rund 2.000 Startups zählt. Allein in 2019 konnten wir insgesamt 314 Bewerbungen für unsere Startup Challenges screenen und an unsere Partner weiterleiten.

Zu den erfolgreichsten Challenges des letzten Jahres zählten:

  • U-START Challenge 2019 | Veolia, Thüga & BS | Energy
  • Metro Startup Challenge
  • EWE Mobility Challenge
  • E.DIS Startup Challenge

 

Hier könnt ihr selbst einen Blick auf unsere Challenges … werfen.

 

Erfolgreiche Innovationsprojekte

Neben unserer digitalen Plattform und unseren White Label Partnerplattformen, den Events und Challenges begleiten wir Innovationsprozesse, um Innovationen auch auf direktem Weg in Unternehmen zu beschleunigen. Dazu unterstützen wir euch mit Know-how und Innovation-Consulting bei der Entwicklung und Auswahl von Ideen, beim Konzeptionieren und Umsetzen sowie bei der Vermarktung und Skalierung.

Unsere auf Branchen und Technologien spezialisierten Innovation Manager helfen euch dabei passende Partner via Screening und Scouting zu finden und in Projekte einzubinden. Sie beraten bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen und erarbeiten Customer Journeys. Auf die Weise haben wir im letzten Jahr etliche Innovationsprojekte gemeinsam mit Kunden und Partnern realisiert.

Hier findet ihr eine Auswahl an durchgeführten Innovationsprojekten …

  • IoT-Plattform Stadtwerke Aachen
  • IoT Plattform evo Oberhausen
  • Digitalstrom-Produkt, Stadtwerke Aachen
  • E-Roller-Sharing Aachen, Business Crowdfunding
  • Mobilitätsplattform Stadtwerke Neuss

 

Bei Fragen zu den einzelnen Projekten sprecht uns gern an!

 

Was es sonst noch zu berichten gibt …

Noch vieles mehr ließe sich über das vergangene Jahr berichten. Daher möchten wir hier in einer abgespeckten Form auf weitere Highlights verweisen …

Unser Team wächst von 18 zu Beginn des Jahres auf 28 Teammitgliedern Ende des Jahres. Gemeinsam verbringen wir eine Team-Week in der Eifel und lassen das Jahr mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier ausklingen.

 

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner energate GmbH bringen wir den Trendradar für die Energiewirtschaft blue oceans – einem neuen Branchenreport zu bedeutenden Energie-Trends heraus. Der erste Report erfolgt zum Thema Smart Building Solutions und wird im Februar auf der E-world 2019 präsentiert. Ein zweiter Branchenreport folgte im Sommer zum Thema Smart Mobility Services.

 

Wir starten mit neuen Social Media Formaten, um euch am aktuellen Innoloft Geschehen teilhaben zu lassen. Unsere Followerzahlen entwickeln sich positiv und unsere Social Media Community wächst erfreulicherweise. Ihr findet uns auf den folgenden Kanälen: Twitter, Facebook, Instagram, Youtube und Linkedin.

 

Erste Kooperationen und Projekte haben wir 2019 in Asien gestartet und setzen die Zusammenarbeit mit unseren White-Label Innovationsplattformen fort, die wir ebenfalls relauncht haben.

 

Last but not least … zum Ende des Jahres freuen wir uns, dass Gründerszene Awards uns als eines der am schnellsten wachsenden Startups im Bereich digitale Businessmodelle gekürt hat. Immerhin haben wir es mit unserem Startup unter die TOP 50 auf Platz 21 in Deutschland geschafft und sind Branchensieger im Bereich Energie. Wie wir das erreicht haben, könnt ihr in einem Interview mit unserem CEO Sven bei Gründerszene … nachlesen.

 

Ein großes Danke an unser Team, Kunden & Partner

All das, was wir im letzten Jahr auf die Beine gestellt haben, wäre weder ohne unsere Kunden und Partner noch ohne ein schlagkräftiges und engagiertes Team möglich gewesen. Daher gilt euch ein großer Dank und wir freuen uns auf die Fortsetzung in diesem und in den nächsten Jahren. Denn nun heißt es, den Blick nach vorne gerichtet und mit voller Kraft voraus.

 

Ausblick auf 2020

Erste Projekte stehen bereits in den Startlöchern. Folgende Termine könnt ihr euch für euren Terminkalender vormerken.

Das sind die Events auf die wir uns in den ersten Monaten dieses Jahres freuen. Weitere werden folgen!

 

Startup Speed-Datings

 

  • 11. & 12. Februar 2020, E-world Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 05. & 06. März 2020, Fiberdays Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung
  • 24. März 2020, Tech Festival Startup-Dating – Infos & Anmeldung
  • 20. April. 2020, HANNOVER MESSE Startup Speed-Dating – Infos & Anmeldung

 

Das neue Jahr kann kommen!

 

 

Breit gefächerte Innovationen für den Umbau des Energiesystems


Energie & Umwelt

Österreich stärkt seine Rolle als Energieinnovationsland

 

Unsere österreichischen Nachbarn arbeiten ebenfalls intensiv an der Umstellung ihres Energiesystems auf nachhaltig und erneuerbar. Mit ihrer Klima- und Energiestrategie #Mission2030 forcieren sie den Ausbau erneuerbarer Energien. Ebenso unterstützen Umweltförderung (UFI) und der Klima- und Energiefonds (KLI.EN) bei der Förderung von Vorhaben für den sektorgekoppelten Einsatz erneuerbarer Energie im Wärme-, Gebäude- und Mobilitätsbereich. Dadurch könnten jährlich allein in Österreich rund 9 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß eingespart werden. Vorausgesetzt der Anteil erneuerbarer Energie steigt.

Nur mit den gegenwärtigen Technologien wird es kaum machbar sein. So sind für den weiteren Ausbau einerseits Technologien und Innovationen sowie andererseits Akteure und Märkte nötig. Denn Anwendungen entstehen nur dort, wo Forschungsergebnisse und Technologien die Forschungslabore verlassen. Sie können den Weg in die Praxis beispielsweise durch Pilotprojekte finden. Ebenfalls bilden innovative Geschäftsmodelle die Grundlage für neue Lösungen auf dem Markt. Hier sind Rahmenbedingungen, finanzielle Mittel und Leuchtturmprojekte hilfreiche Wegbereiter. Diese Botschaften übermittelten Dr. Leonhard Schitter, MA, Präsident Oesterreichs Energie (OE) und Maria Patek, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus den Teilnehmern des vierten Oesterreichs Energie Trendforums.

 

Viertes Oesterreichs Energie Trendforum zum Thema Innovationen und Startups

 

Dieses fand am 21. November 2019 zum vierten Mal in diesem Jahr in Wien zum Thema „Innovationen für das Energiesystem des 21. Jahrhunderts“ statt. Bei diesem wurde die Bedeutung von Forschungs- und Zukunftstechnologien sowie deren Umsetzung in der Energiewirtschaft und industrieintensiven Industrie zur Dekarbonisierung betont.

„Energie ist das Top-Thema unserer Zeit“ so Dipl. Ing.in Maria Patek, Bundeswirtschaftsministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, MBA

„Österreich und die EU haben sich sehr ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2050 soll Europa der erste klimaneutrale Kontinent sein. Dabei sind Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit weiter hoch zu halten. Mut zur Innovation ist der Motor zu einer ökosozialen Marktwirtschaft, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erfolgreich begegnen. Forschung und Innovation sind eine Grundvoraussetzung für die Erreichung der nationalen und internationalen Klima- und Energieziele.“

 

Dekarbonisierung benötigt neue Technologien und Innovationen

 

Demzufolge ist ein hoher Bedarf für Innovationen gegeben. Gemeinsam hat Innoloft mit der Interessenvertretung der Österreichischen E-Wirtschaft OE eine Innovationsplattform auf den Weg gebracht. Auf dieser sammeln und filtern wir Informationen und Kooperationsgesuche, um die Realisierung innovativer Projekte zu beschleunigen. So können Unternehmen, Startups und Investoren eigene Profile anlegen. Startups können Gesuche kostenfrei veröffentlichen, um passende Entwicklungs-, Vertriebs- oder strategische Partner sowie Investoren zu finden. Dadurch erhalten sie bei etablierten E-Wirtschaftsunternehmen Sichtbarkeit. Gleichzeitig können auch sie Kooperationsgesuche einstellen oder themenspezifische Challenges initiieren. Bei diesen bewerben sich innovative Startups für Kooperationsprojekte.

„Auf die Weise können wir Innovationen gezielt beschleunigen. Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit OE,“ zeigt sich unser CEO, Sven Pietsch über die Kooperation mit OE erfreut. „Sie hilft uns dabei, die Innovations-Ecosysteme aus Deutschland und Österreich weiter miteinander zu verzahnen. Bei der Aufgabe, die wir uns vorgenommen haben, sind wir auf Partner angewiesen. Daher wäre das Vorgehen ohne OE gar nicht möglich. Die Kooperation mit OE läuft seit 2 Jahren. Nach den ersten guten Erfahrungen haben wir die Plattform nun nochmals verbessert, um den Mitgliedern des Verbands noch mehr Funktionen wie beispielsweise das LIVE-Matching an die Hand zu geben“, so Sven weiter und ergänzt: „Nutzer können einfach einstellen, in welchen Bereichen sie derzeit auf der Suche nach Innovationen sind und erhalten über die Plattform regelmäßig Vorschläge, zu innovativen Projektideen oder Umsetzungspartnern.“

Einen Klick hier, um einen Blick auf die neue OE Innovationsplattform zu werfen.

 

Startup Pitches beim vierten Oesterreichs Energie Trendforum

 

Drei weitere Startups; Greenwell Energie GmbH, MYPV und Luvside präsentierten ihre Innovationen in Form von Pitches beim vierten Trendforum. Greenwell Energie GmbH hat eine schlaue Lösung zur Bereitstellung von Erdwärme für den Agrarsektor entwickelt. Das Startup MYPV sorgt für die Nutzung von PV-Strom zur Wärmeversorgung in Räumen und für die Warmwasseraufbereitung. Startup Luvside arbeitet an vertikalen Rotoren für den Offshore-Bereich. Greenwell Energie wird seine Lösung im Rahmen von Oesterreichs Energie Kongress 2020 einem großen Fachpublikum vorstellen.

Diese und viele weitere Startups findet ihr auf der Plattform – unserer Innoloft-Datenbank.

 

*Bildnachweis: Oesterreichs Energie/Christian Fürthner

Bildbeschreibung: Dr. Leonhard Schitter, Präsident von Oesterreichs Energie (l.außen), Maria Patek, als Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus für Energiepolitik(m.links), Sven Pietsch (m.rechts), CEO Innoloft GmbH; Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie (r.außen)

Aus Energieloft wird Innoloft: Here´s why! The Story behind


Energie & Umwelt, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

 

Liebes Netzwerkmitglied, lieber Netzwerkpartner,

1. Oktober 2019: Aus Energieloft wird Innoloft. Ein Tag und Ereignis auf das wir lange hingearbeitet und hin gefiebert haben. Du fragst dich, was uns zu diesem bedeutungsvollen Schritt bewegt hat? Das möchten wir dir hier gern erzählen und dich by the way auf unsere Startup-Reise mitnehmen. Doch dazu werfen wir zunächst einen kurzen Blick zurück auf den Anfang als Ausgangspunkt unserer Reise.

 

Wie es begann

 

Warum geht der Fortschritt bei der Energiewende, eine unserer größten gesellschaftlichen Herausforderungen nur so langsam voran? Diese Frage stellten wir uns vor vier Jahren Ende 2015. Wir, das Gründerteam, befanden uns gerade in den letzten Zügen unseres Studiums und suchten Antwort auf die Frage in unserem direkten Umfeld. Wie sich zeigte, bleiben viele Forschungsergebnisse in den Schubladen liegen und werden nicht in der Wirtschaft umgesetzt. Unsere Lösung: Eine digitale Plattform, die den Forschungstransfer digitalisiert – “ener.wi – transparente Energiewende” war geboren.

Schnell merkten wir, dass Forschung und etablierte Unternehmen recht gut vernetzt sind und sich das Interesse an unserer Plattform in Grenzen hielt. Von etablierten Unternehmen erhielten wir jedoch immer wieder die Anfrage: “Wir suchen Startups mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen. Habt ihr diese auch in eurem Netzwerk?”

Da wir selbst ein Startup sind, sahen wir uns ebenfalls damit konfrontiert, dass uns niemand kannte und sich so das Finden von Pilotkunden und Partnern als schwierig erwies. So wurde uns klar, dass gerade junge und unbekannte Startups, die jedoch hoch innovative Geschäftsmodelle und Technologien entwickeln, nicht ausreichend vernetzt sind. Aus dieser Problemstellung heraus ist Anfang 2016 Energieloft entstanden.

 

Von der Datenbank zum Netzwerk

 

Anfänglich „nur“ mit einer Startup-Datenbank gestartet, wurde uns nach einiger Zeit bewusst, dass eine Datenbank allein das Vernetzungsproblem nicht hinreichend löst und die Digitalisierung weitaus mehr Möglichkeiten bietet. So führte uns die Entwicklung von neuen, intelligenten Formaten, wie z.B. unsere Startup Speed-Datings oder Challenges, weg von einer reinen Datenbank hin zu einem Netzwerk.

Gleichzeitig erkannten immer mehr Unternehmen, dass sie die Innovationskraft junger, innovativer Unternehmen benötigen. Wohingegen sich neu gegründete Startups auf die Suche nach Partnerschaften mit etablierten Unternehmen machen, um Zugang zu Kunden und Ressourcen zu erhalten. Für beide Seiten liegen damit handfeste win-win-Vorteile auf der Hand. Von Partnerschaften profitieren sowohl Newcomer als auch Etablierte. Seitdem haben sich immer mehr Startups und etablierte Unternehmen aus der Energiebranche in Deutschland unserem Netzwerk angeschlossen und über unsere Plattform, unsere Formate aber auch unsere Projekte im Bereich Geschäftsmodellentwicklung zusammengefunden.
Ein Erfolg, auf den wir schon recht stolz sind.

 

Branchenkonvergenz und Internationalisierung trifft auf Energieloft

 

In den letzten Jahren ist zu beobachten, wie etablierte Unternehmen der Energiebranche sich immer mehr neuen Branchen zuwenden und dort im Rahmen ihrer Innovationsaktivitäten nach neuen Geschäftsfeldern suchen. Das hatte für uns zur Folge, dass wir immer öfter gefragt wurden, ob wir als Energieloft auch neue Themen wie Mobilität, Smart City oder Industrie 4.0. adressieren. Etwas irritiert haben wir stets darauf geantwortet: “Ja, klar! Wir sind ein Innovationsnetzwerk.” Damit kam uns der Gedanke, dass der Name Energieloft vielleicht sogar für die etablierte Energiebranche gar nicht so optimal gewählt ist.

Gleichzeitig wollten nicht nur wir mit unserem Netzwerk Innovationen im Ausland beschleunigen, sondern auch die Startups in unserem Netzwerk signalisierten uns Interesse an einer Vernetzung ins Ausland. Als wir anfingen bei ersten Partnern und Kunden im Ausland über den Namen “Energyloft” zu stolpern, dachten wir uns: “Nein, so heißen wir bzw. so schreibt man uns nicht.”

Nicht nur die zuvor geschilderten Erfahrungen, sondern auch die Erkenntnis, dass weltweit und branchenübergreifend Innovationen notwendig sind, um gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit zu lösen, führte uns zu dem Entschluss, dass aus Energieloft Innoloft werden muss.

Und da sind wir nun: Innoloft

 

Nicht nur neuer Look: Aus Energieloft wird Innoloft

 

Seit einigen Wochen und Monaten haben wir nicht nur intensiv daran gearbeitet, dass Energieloft jetzt Innoloft heißt, sondern, dass unsere Plattform ebenso in neuem Look und mit neuen Features daherkommt, um dich noch schneller und einfacher zu vernetzen.

So wartet auf dich unser neues intelligentes Matching, welches dich auf Basis deiner Gesuche in Sekundenschnelle mit passenden Geschäftskontakten zusammenbringt. Zudem bietet dir Innoloft nicht nur erstmals einen personalisierten Netzwerk-Feed, der dich über relevante Netzwerkaktivitäten up-to-date hält, sondern auch viele neue Such- und Filterfunktionen, um dir das Auffinden von Innovationen und Partnern noch stärker zu erleichtern.

Wir laden dich herzlich ein, wirf doch einen Blick auf unsere neue Plattform! Über Feedback freuen wir uns jederzeit unter kontakt@innoloft.com.

 

Dein (nun) Innoloft Team

LiveEO ist das Startup der Woche 36: Innovative Infrastructure Monitoring from Space


Energie & Umwelt, IT & IKT

LiveEO ist ein Berliner Startup, das erstmalig anhand von Satteliten-Daten in der Lage ist Infrastrukturen, wie Schienen, Stromnetze oder Rohrsysteme zu überwachen. Dabei erfolgt ihr Monitoring in Echtzeit und auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Mit Co-Founder Sven Przywarra von der LiveEO GmbH haben wir uns über ihren innovativen Geschäfts- und Lösungsansatz zur Überwachung von Infrastrukturen aus dem All ausgetauscht.

Hi Sven, könntest du uns in einem Satz die Frage beantworten, was das Besondere an LiveEO ist?

LiveEO nutzt Satellitenbilder zur automatisierten Überwachung großflächiger Infrastrukturnetzwerke und ermöglicht es den Betreibern Betriebskosten zu sparen, indem ihnen direkt nutzbare Informationen zu Gefahren durch Vegetation, Höhenunterschiede und Interaktionen mit Dritten entlang der Netze zur Verfügung gestellt werden.

Das hört sich nach einer vielversprechenden technischen Lösung an, die einen großen Nutzen und Mehrwert verspricht. Wie stellt ihr eine hochfrequente und gründliche Überwachung von Infrastrukturnetzwerken sicher?

Weltweit gibt es über 20 Millionen Kilometer Infrastrukturnetzwerke. Diese müssen nicht nur wiederholt, sondern auch effizient überwacht werden. In jüngster Zeit sind die Waldbrände in Nordamerika und Portugal, die durch zu vegetationsnahe Stromnetze verursacht wurden, und die Pipeline-Katastrophe vom Januar 2019 in Mexiko dramatische Beispiele für die Probleme, mit denen die Industrie konfrontiert ist. Gleichzeitig führt die zunehmende Anzahl von extremen Wetterereignissen zu immer häufigeren und gewalttätigeren Bedrohungen für unsere Gesellschaft und ihre Infrastruktur. Das Verständnis der Risiken, ihre Kontrolle und Minderung wird weltweit zu einer immer unerlässlicheren Aufgabe werden. LiveEO zielt darauf ab, die notwendige hochfrequente und gründliche Überwachung industrieller Infrastrukturnetze wie Eisenbahn-, Strom-, Öl- und Gaspipeline-Netze zu gewährleisten, unabhängig davon, ob es sich um kleine, lokalisierte oder länderübergreifende Netze handelt.
Das Monitoring ist als „Information-as-a-Service“-Plattform konzipiert, bestehend aus einem Frontend und einer mobilen App, die den Zugriff auf unsere Monitoring-Services ermöglicht. Diese bestehen aus Satelliten gestützten Vegetationsanalysen zur Erkennung von Gefahren für Oberleitungen und Bahntrassen durch Bäume, sowie der Identifizierung von Bodenbewegungen und Fremdeinflüssen in der Nähe von Rohrleitungen. Auf diese Weise können unsere Kunden, die Betreiber von Infrastrukturnetzen, den aktuellen Zustand ihrer Anlagen mit hoher Effizienz beurteilen und bei Bedarf vorbeugende Maßnahmen ergreifen – basierend auf den Erkenntnissen unserer, auf Satellitendaten basierenden, künstlichen Intelligenz.

Wie erfolgt derzeit und ohne Einsatz eurer satellitenbasierten KI-Software-Lösung die Zustandsüberwachung von zentralen Infrastrukturen durch die Betreiber?

Betreiber von Infrastrukturnetzen nutzen zurzeit hauptsächlich manuelle, unflexible, eng fokussierte Lösungen, z.B. den Einsatz von Autos oder Hubschraubern zur Überwachung von Infrastrukturnetzen, trotz der Verfügbarkeit von Satellitendaten. Diese manuellen Überwachungsprozesse sind oft ineffizient und führen zu hohen Netzbetriebskosten. Großflächige Überwachungen oder Bestandsaufnahmen von Netzwerken, die ein ganzes Land abdecken, können mit den bisherigen Methoden Jahre dauern. Hier setzt die innovative Satellitendaten basierte künstliche Intelligenz von LiveEO an und verkürzt die Analyse auf unter 48 Stunden. Die aus der Analyse abgeleiteten Erkenntnisse ermöglichen fundierte Managmententscheidungen über tausende Kilometer Netzwerk ohne eine weitere Verarbeitung durch Geowissenschaftler zu benötigen. Die Verteilung der Erkenntnisse über ein Frontend und eine mobile App an das Personal vor Ort führen dabei zu einem hocheffizienten und transparenten Arbeitskräftemanagement, bei gleichzeitig kostengünstiger Integration in bestehende Prozesse via API und Datenbank (SAP) Anbindungen.

Damit verkürzt ihr Arbeitsprozesse erheblich und könnt wertvolle Informationen für Management-Entscheidungen und die Einleitung von Maßnahmen schnell liefern. Wie sieht euer Geschäftsmodell aus?

Unser Produkt wird als Software as a Service (SaaS) bzw. Information as a Service (IaaS) angeboten. Der Kunde kann seinen Service dabei nach seinen jeweiligen Wünschen konfigurieren. Die Kosten für den Zugang zum Service werden dabei nach überwachten Netzwerkkilometern berechnet.

Wie wird euer Produkt- bzw. Serviceangebot bislang von Infrastrukturbetreibern angenommen?

Der angebotene Service richtet sich vor allem an Stromnetz-, Bahnnetz- und Pipelinebetreiber und ist international ausgerichtet. Es können sowohl Übertragungsnetze, als auch Verteilernetze analysiert werden. Innerhalb der Netzbetreiber gibt es zwei Gruppen von Anwendern. Das Frontend ist für die Entscheidungsträger und das Management konzipiert und bietet einen Überblick über das gesamte Netz. Als Gegenstück dazu erlaubt die mobile App dem Personal vor Ort gezielt Aufgaben vom Management entgegen zunehmen und den Fortschritt bei der Bearbeitung zu dokumentieren. Dies ermöglicht eine transparente Kommunikation zwischen allen Anwenderebenen.

Könnt ihr auf erste Projekterfahrungen zurückblicken, d.h. in welcher Phase befindet ihr euch aktuell?

Nach einigen erfolgreichen Pilotprojekten befinden wir uns derzeit in der Phase der Markteinführung. Wir konnten erste Ankerkunden gewinnen und analysieren beispielsweise ganze Schiennenetze über tausende Kilometer auf Gefahren durch Vegetation. Wir befinden uns in mehreren fortgeschrittenen Projekten und haben Stromnetze im Bereich der Verteil- und Übertragungsnetze  analysiert.

Damit könnt ihr bereits auf einige erfolgreiche Piloten blicken und habt namhafte Unternehmen als Partner gewinnen können. Respekt! Wir wünschen euch viel Erfolg weiterhin und hoffen, euch noch oft zu begegnen. Wer mehr über euch und euer Angebot erfahren möchte, kann sich gern hier über euer Energieloft-Profil informieren. Eure Kontakt-Infos sind auch in eurem Kunden Request hinterlegt.

blue oceans Trend-Report Vol. #2: Smart Mobility Services


Energie & Umwelt, Mobilität

Mit welchen Geschäftsmodellen den Markt für die geteilte Mobilität erobern? – Branchenreport analysiert Markttrends

Das Angebot an Shared Mobility Services in Städten wächst. Neben den bereits seit Jahren existierenden Car-, Bike- und Ride-Sharing Angeboten kommen neuzeitlich nun auch vermehrt E-Scooter und elektrisch betriebene Tretroller sowie Pooling-Services hinzu. Das diese Service an Attraktivität gewinnen, liegt unter anderem an ihrem einfachen Zugang. Standort und Verfügbarkeit lassen sich leicht per App über das Smartphone ermitteln. Die Abrechnungen erfolgen in der Regel automatisiert durch das Abmelden. Die Preise sind transparent und akzeptabel. Somit gewinnen Smart Mobility Services immer mehr Nutzer.

Dazu zählen nicht nur Touristen und Besucher. Das Angebot wird ebenso von lokalen Unternehmen und Einwohnern von Städten genutzt. So haben auch Firmen Sharing und Pooling Services für sich entdeckt. Immer mehr Firmen bauen eigene Fahrzeugflotten auf, die sie für ihre Mitarbeiter bereitstellen oder es diesen freistellen, solche Angebote zu nutzen. Denn vielerorts stoßen Städte an ihre verkehrstechnischen Grenzen. Die Folgen sind Stau, Lärm und Luftverschmutzungen durch Emissionen. Doch es gibt technisch ausgereifte wirtschaftliche Lösungen, die in Form neuer Angebote und Services für Entlastung sorgen können.

Breites Spektrum neuer Mobilitätsdienste für den Personen- und Gütertransport

Von diesen Mobilitätsdiensten kann nicht nur der individuelle Personenverkehr profitieren. Es lassen sich ebenso Güter auf vielfältige Weise mit innovativen Transportmitteln transportieren. Ein großes Markt- und Anwendungspotenzial für Mobilitätsdienste stellt der Bereich Logistik und Transportwesen bereit. Denn gerade für die letzte Meile in Städten halten Sharing und Smart Mobility Angebote Möglichkeiten bereit, den Verkehr zu entlasten.

Nur wie sieht es mit den Anbietern aus? Wer sind Dienstleister? Welche Lösungen bieten sie an? Aus welchen Branchen kommen sie? Welche Geschäftschancen sehen sie und welche Geschäftsmodelle wenden sie an? Diese und weitere Fragen haben wir uns gestellt und gemeinsam mit dem energate Energiefachverlag, als einem führenden B2B-Kommunikationsdienstleister, den aktuellen Trend-Report „blue oceans“ mit Fokus auf das Thema „Smart Mobility Services“ erstellt.

Trendreport analysiert Wachstumschancen von Smart Mobility Services

Ihr erfahrt darin nicht nur, welche Trends von Startups aufgegriffen und weiterverfolgt werden oder welche Angebote Unternehmen aus dem Mobilitäts- und Energiebereich bereits etabliert haben. Denn gerade für Energieversorger (EVU) und Stadtwerke eröffnet der Markt für Mobilitätsdienstleistungen neue Geschäftschancen. Wie sie diese für sich nutzen und welche Markttrends sich abzeichnen, haben wir in einer Trendanalyse zusammengestellt.

In Interviews erzählen euch Insider ausgewählter Startups und Unternehmen aus dem Mobilitäts- und Energiesektor über ihre Projekterfahrungen und zeigen Hintergründe auf. In News und Calls erfahrt ihr über Kooperationschancen. Wir stellen euch zudem die gängigsten Geschäftsmodelle im Mobilitätssektor für Smart Mobility Services vor. Alle Informationen zu Unternehmensgründungen, Geschäftsmodellen und Investitionen basieren auf exklusiven Daten aus unserer Energieloft Datenbank.

Eine exklusiv für den Trend-Report erstellte Marktumfrage, die energate unter den Nutzern ihrer Informationsdienste durchgeführt hat, offenbart, wie Entscheider und Manager aus dem Energie- und Mobilitätsbereich den Mobilitätsmarkt und seine Entwicklungen einschätzen. Mehr als 80 Unternehmen aus Stadtwerken, Energieversorgern, Energie– und Mobilitätsdienstleistern, Automobil- und Beratungsunternehmen haben daran teilgenommen. Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse der Umfrage hat euch energate zusammengestellt. Alle Details zu der Umfrage einschließlich Grafiken hält die Full-Version des Reports für euch bereit, den ihr auch auf Wunsch als Print-Version bestellen könnt.

Inhaltsübersicht

 

Wer möchte, kann einen Blick in den Branchen-Report werfen und hier eine kleine Kostprobe erhalten.

Kostenlose Leseprobe

Die Full-Version des Branchenreports findet ihr unter: blueoceans.energy/

node.energy ist das Startup der Woche 34: Dezentrale Energiekonzepte optimal planen & managen


Energie & Umwelt, Energieversorgung

Die Hardware für die Energiewende ist vorhanden. Es existiert eine breite Palette an technischen Lösungen. Nur erschweren sich beständig ändernde Gesetze, Regeln und Vorschriften eine Marktdurchdringung dezentraler Energiekonzepte. Damit sich erneuerbare Energielösungen auch ohne Fördermittel rechnen, hat unser Startup der Woche 34 Software und Services für dezentrale Energiekonzepte entwickelt. Sie vereinfachen nicht nur die Planung und das Management dezentraler Energiesysteme, sondern bieten gleichzeitig ein neues Geschäftsmodell für Energieversorger und Energiedienstleister. Wie diese dank der Software zum digitalen Komplettanbieter für dezentrale Energielösungen werden und von diesen profitieren können, erzählt uns im Interview Matthias Karger, Geschäftsführer der node.energy GmbH.

Hallo Matthias. Schön, dass du uns heute ein paar Einblicke in euer Startup node.energy gibst. Kannst du kurz in einem Satz zusammenfassen, was eure Mission ist?

Gerne. Wir haben eine Softwarelösung entwickelt, mit der Energieversorger (EVUs) die steigende Eigenerzeugung bei Gewerbekunden als eigene Geschäftschance nutzen können.

Das klingt interessant. Wie können wir uns das konkret vorstellen? Kannst du etwas mehr darüber erzählen?

Mit node.energy haben wir ein spezielles Software- und Dienstleistungsangebot entwickelt, mit dem sich EVUs schnell und kostengünstig als digitaler Full-Service Dienstleister für Ihre Gewerbekunden aufstellen können. Mit Hilfe der Software-as-a-Service Lösung opti.node können EVUs auf Basis von wenigen, meist bekannten Kundendaten Ihren Gewerbekunden in wenigen Minuten den individuell idealen Mix aus Eigenerzeugung und Netzbezug empfehlen. Durch diesen proaktiven Ansatz positioniert sich das EVU als erster Ansprechpartner für die Planung und Umsetzung der vorgeschlagenen Lösungen und Dienstleistungen. Durch das anschließende digitale Management der Energiekonzepte, sowie durch die Reststrombelieferung und Überschussvermarktung können dauerhafte und profitable Kundenbeziehungen aufgebaut werden. opti.node kann eine Vielzahl von Erzeugern und Verbrauchern, sowie Speicher und E-Mobilty Infrastruktur berücksichtigen. Dabei werden sämtliche regulatorische Wechselwirkungen, wie Umlagen und Steuern in die Optimierung der Energiekosten mit einbezogen. Damit können EVUs Ihren Kunden jeweils die günstigsten Energiekosten sicherstellen.

Verstehe. Ihr generiert für EVUs und Energiedienstleister Mehrwert, indem ihr ihnen eine Software-Lösung offeriert, die auf dezentralen Eigenstrom Konzepten basiert und die ihnen neue Umsätze verschafft. Woraus setzen sich die Umsätze zusammen?

Richtig. Mit unserer Software-as-a-Service Lösung können auch komplexe dezentrale Eigenstrom Konzepte in Minuten geplant und gemanagt werden. Somit können EVUs die wachsende Eigenversorgung ihrer Industrie und Gewerbekunden als eigene Geschäftschance nutzen. Neues Umsatzpotential entsteht durch die Planung, Bau und Implementierung von Eigenstrom Konzepten. Zusätzlich kann durch die Betriebsführung, sowie durch das automatische erfüllen von Melde- und Betreiberpflichten via opti.node eine kontinuierliche Management Fee etabliert werden. Berücksichtigt werden z.B. atypische Netznutzung, oder EEG Mengenabgrenzungen und Meldungen, sowie sämtliche E-Mobility Betreiberpflichten. Abgerundet wird das Konzept durch die Reststrombelieferung und die Überschussvermarktung durch den EVU. Durch diesen idealen Mix aus Eigenversorgung und Reststrombelieferung entsteht ein hybrides Produkt mit hoher Kundenbindung.

Somit reduziert ihr mit eurer Software und dem Service Angebot nicht nur Komplexität und Bürokratieaufwand für Kunden, sondern ihr gebt EVUs ein Erlös-Modell an die Hand, welches auf neue Marktanforderungen zugeschnitten ist. Auf welche Weise generiert ihr selbst Einnahmen?

Wir bieten unser Produkt als Software-as-a-Service Modell an für das eine jährliche Nutzungsgebühr fällig ist. Im kontinuierlichen Management wird diese nur fällig, wenn tatsächlich neue Umsätze mit Kunden generiert werden.

Und an wen ist eure Lösung adressiert?

Wir adressieren die gesamte Wertschöpfungskette der dezentralen Energieerzeugung und automatisieren diese weitestgehend.

2016 habt ihr euch gegründet und sicher einige Zeit für die Entwicklung eurer opti.node Software verwendet. Seit wann gibt es die Lösung am Markt?

Unsere Software ist seit Januar am Markt und wird ständig auf Basis von neuen Kundenforderungen weiterentwickelt. Unsere Kunden profitieren also von einem ständig wachsenden Funktionsumfang.

Matthias, vielen Dank für die spannenden Einblicke in euer Startup und ganz viel Erfolg weiterhin. Wir werden eure Entwicklungen weiterverfolgen. Wer das auch tun und mehr über eure SaaS-Lösung erfahren möchte, kann einen Blick in euer Energieloft Profil oder eure Energieloft Requests werfen, denn ihr sucht noch nach weiteren Kunden und Vertriebspartnern. Wer Kontakt zu euch aufnehmen möchte, findet dort ebenso eure Kontaktinfos.

Bühne frei für den neuen ENERGIELOFT Auftritt


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

Seit Monaten arbeiten wir intensiv an dem Relaunch unseres Portals. Jetzt freuen wir uns euch mit diesem Blog-Beitrag unser Release offiziell bekannt zu geben. Viele neue Funktionen gehen mit einher. Nicht nur das Frontend hat sich gewandelt, auch unser Dashboard sowie Backend hält viele Neuerungen für euch bereit. So geben wir euch zahlreiche neue Tools an die Hand, mit denen ihr eure Innovationen noch schneller voranbringen könnt. Welche Funktionen das sind und wie sie sich in unser LOFT-System einfügen, wir stellen sie euch vor.

Alle neuen ENERGIELOFT-Funktionen im Blick

Seit 2015 beschleunigen wir als Innovationsnetzwerk mit unserem Ökosystem Innovationen in den Bereichen Energie, Mobilität und Smart City sowie in den angrenzenden Bereichen, wie IKT, Industrie 4.0 oder Financing. Die ENERGIELOFT-Datenbank ist hier zentrales Herzstück. Sie unterstützt beim Screening des Marktes, Scouting von Anwendungen, Analyse neuer Produktkonzepte sowie Erschließung von Geschäftsfeldern auf Basis neuer Technologien und Businessmodelle.

Sorgfältig strukturiert nach einzelnen Technologiesegmenten können über sie auf relevante Informationen zugegriffen werden. Mit dem Relaunch wird von jetzt an in einem persönlich auf euch zugeschnittenen Feed relevanter Content angezeigt. Wir informieren euch in Echtzeit über aktuelle Lösungen von Startups, Request und News, die euch interessieren.

Ihr selbst könnt mit der Funktion Request Gesuche aufgeben und so passende Investoren oder Produkte und Lösungen finden. Unser neues Live Matching vereinfacht die Kontaktanbahnung. Ihr erhaltet schnellen und vereinfachten Zugriff zu passenden Kontakten. Darüber hinaus haben wir in unser digitales Innovations-Ecosystem eine Vielzahl weiterer intelligenter Unterstützungssysteme integriert.

Gemeinsam mit euch Innovationen beschleunigen

„Create Tomorrow Together“ heißt unser Slogan und mit den Neuerungen sowie erweiterten Funktionsumfang könnt ihr jetzt noch besser Kooperationen anstoßen, schneller relevante Informationen erhalten und eure Innovationsprojekte beschleunigen. Wir vereinfachen damit ebenso Prozesse und das Management der bereits über 3.000 aktiven User unserer ENERGIELOFT-Datenbank.

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SolarWorX ist das Startup der Woche 27: Solar power for rural electrification


Energie & Umwelt, Energieerzeugung, Energieversorgung

Führt man in Deutschland einen politischen Diskurs über die Stromversorgung, fallen häufig Buzzwords wie „erneuerbare Energien“, „smart grid“ oder „Speichersysteme“. Diese Begriffe sind von technologischem Fortschritt geprägt, denn ist bereits ein Stromnetz aufgebaut und etabliert, folgen Weiterentwicklungen und Optimierungsmaßnahmen. Was dabei jedoch oft nicht berücksichtigt wird: 1,2 Milliarden Menschen auf der Erde leben noch gänzlich ohne Stromzugang. Stattdessen werden fossile Brennstoffe, wie bspw. Diesel oder Kerosin eingesetzt – selbstredend mit erheblichen Auswirkungen auf Natur und Gesellschaft. Unser Startup der Woche, SolarWorX, hat daher die Initiative ergriffen und reagiert auf diese Problemstellungen. Wie? Das erläutert uns CEO Felix Boldt im Interview.

Hallo Felix, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast! Wir freuen uns, heute mehr über SolarWorX zu erfahren. Deswegen starte ich auch direkt mit der ersten Frage: Wie würdest du euch in einem Satz vorstellen?

Wir bieten innovative Solarstromlösungen für 1.2 Milliarden Menschen ohne Stromzugang.

Ein sehr sozialer Ansatz. Könntest du da ein bisschen weiter ins Detail gehen? Wie ist eure Lösung bspw. technisch aufgebaut?

Unsere Solarstromlösungen richten sich an Menschen in Sub-Sahara Afrika, die fernab des öffentlichen Stromnetzes leben. Unsere Systeme lassen sich modular erweitern und sprechen mit unseren Kunden in lokalen Sprachen wie Suaheli und Wolof. Einzelne Anlagen können untereinander zu einem DC-Microgrid verbunden werden, wodurch Nachbarn Strom teilen und größere Verbraucher problemlos betrieben werden können. Unsere Produkte sind IoT integriert und lassen sich bequem über das Handyguthaben der Kunden in Raten bezahlen (PayGo). Wir nutzen sauberen Solarstrom, verwenden Kunststoffe auf Holzbasis für unsere Produktgehäuse und innovative Batterietechnologien ohne Verwendung seltener Erden.

Du hast gerade schon einige Aspekte aufgezählt, die eure Technologie und eure Mission auszeichnen. Schafft ihr darüber hinaus weitere Mehrwerte?

Wir haben unsere langjährige Erfahrung als Gründer im off-grid Solarsektor genutzt, um eine einzigartige, auf unsere Zielmärkte zugeschnittene Lösung zu entwickeln. Die Systeme können zum Betrieb von Haushaltsgeräten (Lampen, Fernseher, Kühlschrank) genutzt werden aber auch lokale Kleinbetriebe ohne Stromnetzzugang unterstützen. Im Vergleich zu Dieselgeneratoren und dem Anschluss an ein Stomnetz bieten wir eine kostengünstigere und ökologisch nachhaltige Alternative.

Der durch eure Anlagen produzierte Strom ist ja für den Endverbraucher gedacht. Ist euer Geschäftsmodell dementsprechend aufgebaut?

Nein, wir verfolgen da ein anderes Konzept. Aus unserer Erfahrung hat sich gezeigt, dass vertikal integrierte B2C Konzepte mit regionalem Fokus riskant sind und eine schnelle Skalierung verhindern. Wir vertreiben unsere Produkte daher auf B2B Basis an lokale, in den Zielmärkten (zurzeit West-Afrika) erfahrene Distributoren. Abgesehen davon bieten wir Beratungsleistungen für Distributoren, NGOs und weitere internationale Akteure an.

Verstehe. Zu Anfang hast du von 1,2 Milliarden Menschen gesprochen, die derzeit ohne Stromzugang leben. Welche Auswirkungen hat eine solche Lebensweise?

Genau, mehr als 1 Milliarde der ärmsten Menschen der Welt haben keinen Zugang zu Strom. 600 Millionen allein in Sub-Sahara Afrika. Die meisten von Ihnen nutzen fossile Brennstoffe, wie Kerosin für Licht und Diesel für Generatoren. Der fehlende Zugang zu einer sauberen und kostengünstigen Stromversorgung schränkt die Bildungschancen von Kindern ein, schädigt die Gesundheit von Familien und bietet nur sehr begrenzt Möglichkeiten Einkommen zu generieren. Diese Auswirkungen können dann natürlich gesellschaftlich und politisch weitergesponnen werden.

Ihr habt euch 2018 gegründet und seitdem schon einige Meilensteine bestritten. kannst du uns darüber etwas mehr erzählen?

Seit Ende 2018 testen wir unsere Solarstromsysteme in zwei Pilotprojekten mit insgesamt 250 Anlagen in Senegal und Kamerun. Die erste kommerzielle Produktion findet ab kommenden Monat statt. Parallel entwickeln wir zuzeit ein Microgrid-Modul, welches kommenden Herbst pilotiert wird. Wir konnten uns ein Seed-Investment von InnoEnergy sichern, diverse Zuschüsse und möchten nun Ende Juni unser Series-A Funding schließen. Für unsere Solar Home Systeme wurden wir u.a. mit dem „Digital Solar & Storage“ Award ausgezeichnet und haben uns für die globale Finalrunde von „Empower a billion lives“ von IEEE qualifiziert.

Vielen Dank für das spannende Interview, Felix. Wir finden euer Projekt klasse und wünschen euch auch weiterhin viel Erfolg! Um die Serienproduktion eurer Lösung und weitere Entwicklungen wie bspw. Lösungsgeschäfte für Micro-Grids und die Entwicklung und Sicherung von Q&A-Prozessen anzugehen, sucht ihr noch Investoren. Mehr dazu ist in eurem Energieloft Call zu finden.

TLK Energy ist das Startup der Woche 26: Engineering Services for Energy Systems


Energie & Umwelt, IT & IKT

Vor allem große Firmen beschäftigen sich seit einiger Zeit zunehmend mit Simulationen und dementsprechend auch mit den dazugehörigen Tools. Da diese jedoch häufig viel Expertenwissen voraussetzen und thematisch nicht unbedingt auf Spezialgebiete ausgerichtet sind, bietet TLK Energy, unser Startup der Woche, Abhilfe. Wie genau die aussieht, erklärt uns Geschäftsführer Manuel Gräber im Interview.

Hallo Manuel, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast! Wir starten direkt mit der ersten Frage: Wie stellst du euer Startup in einem Satz vor?

Wir bieten spezialisierte Dienstleistung und Software zur Simulation von thermischen Systemen.

Und was bedeutet das konkret? Mich würden insbesondere die technischen Komponenten der Simulationen interessieren.

Wir sind Experten auf dem Gebiet der Thermodynamik, Verfahrenstechnik und Systemsimulation. Für Kunden erstellen wir individuelle Simulationsmodelle in der Modellierungssprache Modelica und führen Simulationsstudien durch. Neben diesem etablierten Geschäftsmodell wollen wir mit webbasierten Simulationstools neue Zielgruppen für die Systemsimulation begeistern. Dabei setzen wir auf die gleichen professionellen Werkzeuge, die wir in unserer täglichen Dienstleistungsarbeit nutzen. Die Modelica Simulationsmodelle werden exportiert und in moderne Webapplikationen eingebunden. Mit THEDA haben wir ein Produkt für die thermische Simulation von Gebäuden bereits kurz vor der Markteinführung. Für die Zukunft wollen wir weitere solche webbasierten anwendungsspezifischen Simulationstools entwickeln.

Verstehe. Meines Wissens nach gibt es bereits einige Simulationstools auf dem Markt, die thematisch ähnliche Schwerpunkte haben wie eure Produkte. Bietet ihr bestimmte Mehrwerte, die Konkurrenten so nicht aufweisen?

Auf jeden Fall. THEDA und zukünftige ähnliche Produkte bauen im Kern auf Simulationstechnik nach neuestem Stand der Technik auf, das betrifft sowohl die mathematischen Gleichungen als auch die numerischen Lösungsalgorithmen. Solche Methoden sind bisher nur in mächtigen Simulationstools verfügbar, deren Benutzung viel Expertenwissen voraussetzt. Mit unseren webbasierten Simulationstools wollen wir diese Technik normalen Anwendern verfügbar machen, die keine Simulationsexperten sind. Die Idee entspricht dem Grundgedanken von Apps: anstatt von mächtigen allgemeinen Simulationstools erstellen wir schlanke, intuitiv zu bedienende Anwendungen für spezielle Fragestellungen.

Wie gestaltet sich denn der Verkauf eurer Produkte? Setzt ihr bspw. auf Lizenzmodelle oder nutzt ihr da andere Methoden?

Eigene Simulationsprodukte wollen wir durch Mietlizenzen an professionelle Kunden vermarkten. Bei THEDA machen wir das gemeinsam mit einem Vertriebspartner, der magis consult GmbH. Der zweite Weg ist, dass wir solche Simulations-Apps für Kunden entwickeln. Wir stellen also unsere Technologie als White-Label-Produkt zur Verfügung, und eine Firma kann dann unter ihrem Namen ein schönes Simulationstool online stellen. Das könnten zum Beispiel ein Wärmepumpenhersteller sein, der mit Simulationen seinen Kunden die Auswahl eines geeigneten Produkts vereinfachen will.

Du hast gerade exemplarisch Wärmepumpenhersteller als potenzielle Kundengruppe genannt. In welchen Bereichen siedeln sich eure Kunden noch an?

Wir sind ausschließlich im B2B Markt unterwegs. Das heißt unsere Kunden sind Firmen. Ein Simulationstool für Privatkunden zu entwickeln, wäre auch denkbar. Das würden wir aber nur mit einem Partner machen, der sich um Vertrieb und Kundenservice kümmern würde. Mit unserem klassischen Dienstleistungsgeschäft sind wir international unterwegs. Als spezialisierte Experten haben wir Kunden aus allen Teilen der Welt.

Nutzen diese Kundengruppen eure Produkte auch schon oder seid ihr noch in der Entwicklung?

Die Vermarktung von THEDA startet gerade. Wir sind gespannt, wie sich das entwickelt, und welche Features sich die ersten Kunden oder Interessenten wünschen. Sobald wir Rückmeldung von den ersten Nutzern haben, planen wir die Weiterentwicklung von THEDA. Für weitere Simulations-Apps würden wir uns über Anfragen von Interessenten freuen, mit denen wir gemeinsam ein schönes Produkt entwickeln könnten.

Vielen Dank für das spannende Interview, Manuel! Wir wünschen euch für die Markteinführung von THEDA und den weiteren Ausbau eures Unternehmens viel Erfolg. Wer TLK Energy dabei bspw. in Form einer Vertriebspartnerschaft unterstützen möchte, kann gerne einen Blick in euren Energieloft Call werfen oder sich über euer Profil weitere Informationen einholen.

Eturnity ist das Startup der Woche 25: Effiziente Beratung zu erneuerbaren Energien


Energie & Umwelt, Energiemarkt & -handel

Das fast schon omnipräsente Thema „erneuerbare Energien“ wirft vor allem bei Endverbrauchern viele Fragen auf. Wer sich bspw. ein PV-Sytem anschaffen möchte, muss sich zunächst durch einen Dschungel aus Informationen, Technologien und Anbietern kämpfen – und das oftmals ohne greifbares Ergebnis. Unser Startup der Woche, Eturnity, entwickelt daher eine Software, die den gesamten Beratungsprozess zu erneuerbaren Energien abdeckt. Wie das genau funktioniert, erklärt uns CEO Matthias Wiget im Interview.

Hallo Matthias! Vielen Dank, dass du dir heute die Zeit für uns nimmst. Wir starten auch direkt mit der ersten Frage, die du gerne kurz und bündig beantworten kannst. Was ist Eturnity?

Die Softwarelösung für effiziente und kundenorientierte Beratung zu erneuerbaren Energiesystemen für Energieversorger, Grosshändler und PV- und Heizinstallateure.

So ein Beratungsprozess umfasst von der Erstberatung bis hin zum (Kauf-)Abschluss sicher zahlreiche Zwischenschritte. Werden die alle von eurer Software abgedeckt?

Genau. Unsere Lösungen integrieren den gesamten Prozess von der Kundenakquise und Erstberatung über die Simulation und Auslegung von Anlagen und die Verfassung von Angeboten auf einer Plattform. Die Simulation von Solaranlagen und Heizsystemen erfolgt basierend auf einer ausgeklügelten Simulation in 15-Minuten Auflösung. Dabei werden individuelle Verbrauchsprofile, lokale Klimadaten und Ertragsprofile oder auch variierende Einspeise- und Verbrauchstarife berücksichtigt. Unsere Kunden können die Simulationen und Beratungen basierend auf Ihren Preisen und den am häufigsten verwendeten Komponenten durchführen. Wenn die Zusammenstellung der benötigten Komponenten erfolgt ist, kann per Knopfdruck ein versandfertiges PDF erstellt werden. Im PDF für den Endkunden sind alle wichtigen Informationen zum neuen System, den Umweltauswirkungen und der weiteren Vorgehensweise enthalten. Natürlich kommen die PDF Angebote im individuellen Design unserer Kunden daher.

Das klingt sehr spannend! Nichtsdestotrotz sind Beratungstätigkeiten, gerade von komplexen Produkten, häufig noch von persönlicher Interaktion geprägt. Was bietet ihr dem Endkunden für Mehrwerte, die in diesem klassichen Modell vielleicht nicht vorhanden sind?

Mit unseren Produkten können unsere Kunden den Zeitaufwand für die Prozesse von der Kundenakquise bis zum finalen Angebot um 50 – 80 % reduzieren. Das führt natürlich zu massiven Kosteneinsparungen. Zusätzlich erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein potentieller Endkunde ein Angebot akzeptiert. Mit unseren Beratungstools und den ansprechend aufbereiteten Informationen fühlen sich die Endkunden sehr professionell beraten. Dank der Online-Präsenz mit dem individuell gebrandeten Solarrechner und Heizungsrechner stellen unsere Kunden zudem sicher, dass sich potentielle Endkunden rund um die Uhr und auch am Wochenende über ein potentielles neues Heizsystem oder eine Solaranlage informieren können.

Verstehe. Wie bildet sich denn das Geschäftsmodell zu eurer Software?

Unsere Produkte können in einem Lizenzmodell mit jährlich anfallenden Lizenzgebühren genutzt werden. Ausschlaggebend für den Preis ist dabei die Anzahl der Projekte, für welche ein Kunde jährlich Beratungen durchführt. Zusätzlich zu unseren Kernprodukten leisten wir für unsere Kunden auch individuelle Anpassungen.

Und auf welchen Märkten agiert ihr aktuell?

Ursprünglich sind wir aus der Schweiz. Wir freuen uns, dass wir in der Schweiz bereits viele Installateure und Energieversorger zu unseren geschätzten Kunden zählen dürfen. Seit letztem Jahr sind unsere Produkte nun auch in Deutschland und in Skandinavien erhältlich.

Wirft man einen Blick auf eure Website, ist dort eine Liste mit Referenzen, die sich durchaus sehen lässt. Ihr seid also nicht mehr ganz neu im Geschäft. Würdest du deswegen nochmal darauf eingehen, wo ihr euch aktuell in der Entwicklung von Eturnity befindet und was ihr in näherer Zukunft geplant habt?

Wir befinden uns aktuell in der Wachstumsphase und freuen uns tagtäglich neue Kunden von unseren Produkten überzeugen zu können. In diesem Jahr freuen wir uns besonders, unsere Produkte im Heizungsbereich weiter auszbauen. Bereits jetzt ist es möglich mit unserer Plattform Solaranlagen, Batteriespeicher, Ladestationen, Energiemanagementsysteme und Heizsysteme zu verkaufen. In Zukunft möchten wir diese Palette stetig erweitern und stärker integrieren und so einen Beitrag zur nachhaltigeren Entwicklung der Gebäudeinfrastruktur leisten.

Matthias, vielen Dank für das spannende Interview! Wir wünschen euch auch weiterhin viel Erfolg und Tatendrang bei der Entwicklung eures Unternehmens. Wer Eturnity dabei bspw. als Vertriebspartner unterstützen will, kann gerne einen Blick in euren Energieloft Call werfen oder sich direkt bei euch melden.