Digitales B2B-Unterstützungsangebot hilft beim Abfedern der Corona-Krise


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, Mobilität, Smart City & Buildings

Innoloft unterstützt euch mit seinem digitalen Netzwerk in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie greift weltweit um sich. Sie betrifft uns alle und bringt viel Unsicherheit mit sich. Was in den nächsten Monaten auf uns zukommt, weiß im Moment keiner. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise können derzeit kaum beziffert werden. Dennoch stehen wir der Krise nicht vollkommen hilflos gegenüber. Während es für das analoge Wirtschaftsleben große Einschnitte gibt und es durch den „Lockdown“ beinahe zum Erliegen kommt, können digitale Lösungen helfen, das komplette Herunterfahren zu überbrücken. Millionen von Menschen in Deutschland und der Welt arbeiten derzeit vom Home-Office. Ohne Internetanbindung, digitale Tools und Plattformen wäre dies nicht möglich.


Zahlreiche Unternehmen bieten derzeit ihre digitalen Lösungen zur Unterstützung an. Auch wir von Innoloft möchten uns aktiv beteiligen und einen Beitrag leisten, die wirtschaftlichen Einschränkungen, hervorgerufen durch die Corona-Krise, abzufedern. Wir stellen unsere digitale Netzwerk-Plattform als „White Label-Applikation“ Netzwerken, Verbänden, Clustern, Messen und weiteren privaten Organisationen zur Verfügung. Dazu passen wir sie entsprechend eurem Corporate Design an. Unser Innoloft Netzwerk-Betriebssystem ist darauf ausgelegt, Business-Kontakte zu initiieren und Lösungsanbieter, wie zum Beispiel Startups mit Lösungssuchenden zu verbinden.

Welche Funktionen bietet euch unsere digitale B2B-Netzwerkplattform?

  • – Unternehmensprofil anlegen

  • – Ein persönliches Mitarbeiterprofil anlegen

  • – Produkte hinterlegen

  • – Partnergesuche einstellen

  • – Automatisches Matchmaking zwischen Gesuchen und Angeboten

  • – News einstellen

 

Neben diesen zentralen Funktionen bietet die digitale Netzwerk-Plattform mit ihrem Netzwerk-Feed, Chat- und Mailing-Funktionen weitere Möglichkeiten, um sich auszutauschen und mit Netzwerk-Usern in Kontakt zu treten. Damit unterstützt die Plattform euch dabei zeitlich und örtlich unabhängig neue Geschäftsbeziehungen anzubahnen sowie bestehende zu bedienen.

Wirtschaftliche Mehrwerte durch digitalisierte Geschäftsbeziehungen auch für die Zeit nach Corona

Mit unserer digitalen B2B-Netzwerkplattform möchten wir euch unterstützen, die schwierige Corona-Zeit zu überbrücken. Dafür stellen wir euch die Plattform für einen Zeitraum von sechs Monaten in eurem Design zur Verfügung. Die Plattform eignet sich ausschließlich als Business-Netzwerk und ist nicht für private Anwendungen konzipiert.

 

Langfristig und über die Corona-Krise hinaus, möchten wir euch als ein digitales B2B-Netzwerk bereitstehen, mit dem ihr auch nach der Corona-Pandemie euch für die digitale Zukunft aufstellen könnt. Unsere Plattform bietet euch und euren Netzwerkmitgliedern die Chance, sich auf effektive Weise mit anderen Unternehmen, Startups, Organisationen zu vernetzen. Auf digitalem Weg könnt ihr Geschäftsbeziehungen anbahnen und pflegen. Unsere Plattform bietet mit den genannten Funktionen zahlreiche Möglichkeiten für neue “Kundenleads”, Partnerschaften, Kontakte, Austausch, Innovationen und Projekte.

Details zu unserer Plattform erfahren

 

Wer Interesse an unserem sechsmonatigen Unterstützungsangebot hat und mehr darüber erfahren möchte, kann direkt Kontakt zu unserem CEO, Sven Pietsch aufnehmen.

Anfragen und weitere Informationen zum Corona B2B-Unterstützungsangebot:
Email: s.pietsch@innoloft.com
Tel. +49 152 33668237

Einen Gesprächstermin vereinbaren

„Flexibilität im Energiemarkt“ – Wo liegen lukrative Geschäftschancen für Energieunternehmen?


Energie & Umwelt

Antworten gibt unser neuer „blue oceans“ Branchen-Trendreport #3

Wie sich „Flexibilität als Geschäftsmodell“ nutzen lässt, damit beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe unseres gemeinsam mit energate erstellten Branchen-Trendreports „blue oceans“. Die dritte Ausgabe zu dem Thema ist im Februar 2020 erschienen. Neben einer umfassenden Marktanalyse anhand der Innoloft Datenbank und Insights unseres Partners energate stellen wir euch anhand von Beispielen vor. Ihr findet in dem Report News, Interviews mit Startups, Kooperationsgesuche in Form von Calls sowie einen detaillierten Business Case. Mit diesem stellen wir euch ein bislang noch wenig bekanntes, aber bereits profitables Geschäftsmodell für die Flexibilitätsvermarktung vor.

Flexibilität im Energiesektor ist ein breites Thema. Dessen Bedeutung wächst vor dem Hintergrund neuer technologischer Entwicklungen sowie der zunehmenden Verbreitung von erneuerbaren Energien, Energiespeichern, Elektromobilität bei gleichzeitiger Reduktion konventioneller Energieerzeugung.Damit betrifft Flexibilität die Bereiche Erzeugung und Verbrauch genauso wie die Bereiche Handel oder sektorenübergreifende Nutzung von Energie.

Sechs Startup Beispiele mit Anwendungen für „Flexibilität als Geschäftsmodell“

Welche Flexibilitätslösungen junge Unternehmen und Startups bereitstellen und welche Geschäftsansätze sie damit verfolgen, möchten wir euch anhand von sechs Beispielen aus unserem blue oceans Trendreport #3 hier in Auszügen vorstellen. In Interviews teilen deren CEOs ihre Sicht auf die Entwicklung der Thematik. Weitere Startups und Details hält der Trendreport sowie unsere Innoloft-Datenbank für euch bereit.

Zum blue oceans Trendreport

 

Sympower – Flexibilität für Netze mit Hilfe von Demand Response

Das niederländische Startup Sympower wurde 2015 gegründet. Ihr Produkt erschließt Flexibilität auf Basis von flexiblen Verbrauchern, wie beispielsweise intelligente Heiz- und Kühlsysteme von Haushalten und Unternehmen für die Energieversorgung. Mit ihrer Demand-Side-Management (DSM) Lösung bieten sie dem Energieversorgungssystem eine Alternative zu fossilen Brennstoffen als Flexibilitätsreserven. Anstelle von Kohle- und Gaskraftwerken binden sie Heizsysteme, Energiespeicher, Lüftungssysteme, Wasserkessel und andere sich in der Umgebung befindende Geräte ein. Diese Flexibilitätsquellen poolen sie auf einer Plattform. Mit ihrer DSM Lösung lassen sich Treibhausgasemissionen reduzieren und Angebotsschwankungen von erneuerbaren Energien ausbalancieren. Mehrwerte aus ihrem Angebot ziehen können Übertragungsnetzbetreiber als ihre Hauptkunden. Diese sind dadurch in der Lage auf zunehmende Anforderungen am Energiemarkt zu reagieren. Gleichzeitig können Übertragungsnetzbetreiber Assets für ihre Kunden generieren.

Im Interview im Blue Oceans Trendreport verrät Simon Bushell, Gründer und CEO von Sympower B.V. über weitere Details zur ihrer Demand Response Lösung für Netze.

Sympower Profil anschauen

Bl!xt – Analoge Leistungsschalter in digitale Multifunktions-Schalter verwandelt

Das 2018 in Schweden gegründete Startup Blixt hat seinen Fokus auf Leistungsschalter gelegt. Während herkömmliche Leistungsschalter dem Abschalten von Strom und damit der Stromunterbrechung dienen, hat Blixt eine digitale Alternative entwickelt. Mit ihrem multifunktionalen Schalter können sie nicht nur Energieflüsse steuern, sondern diesen auch überwachen. Über ihre Leistungsschalter wird eine Echtzeit-Fernsteuerung von Haushaltslasten möglich. Damit geben sie dem Verbraucher, aber auch Energiedienstleistern ein neues Werkzeug in die Hand. Mit diesem schaffen sie die Voraussetzung für eine intelligente Nachfragesteuerung, bei der eine Steuerung auch aus der Ferne erfolgen kann. Blixt hat sich als B2B-Unternehmen zur Aufgabe gemacht, eine neue digitale Leistungsschalter-Infrastruktur in den Markt zu bringen. Das tun sie jedoch nicht auf sich allein gestellt. Vielmehr wollen sie sich mit bestehenden Anbietern zusammenschließen und sich gemeinsam den Anforderungen eines zukünftigen Energiemarktes zu stellen.

Über die Gründe, warum sich Bl!xt mit Leistungsschaltern beschäftigt und welchen Beitrag ihre Technologie für mehr Flexibilität bedeutet, darüber spricht Charlotta Holmquist, Co-Gründerin und CFO von Bl!xt in ihrem Interview im blue oceans Trendreport.

Blixt Profil anschauen

Urban Energy – Ladesäulen mit Hilfe von Smart-Grid-Technologien netzdienlich steuern

Mit ihrem Energy Data Hub bringt das gleichnamige Startup urban Energy Verbraucher und Erzeuger auf intelligentem Weg zusammen. Dazu hat das Berliner Startup eine B2B-Software-Plattform erstellt, die auf Basis von intelligenten Algorithmen alle Daten in städtischen Quartieren in Echtzeit erfasst. Um Anlagen, Gebäude und Ladesäulen netzentlastend zu managen, erstellen KI-Modelle Prognosen. Diese berechnen, wann der günstigste Zeitpunkt beispielsweise zum Laden eines Elektrofahrzeugs ist. Mit ihrer Smart-Grid-Lösung konzentriert sich urban Energy zunächst auf Stadtwerke und Wohnungsbaugesellschaften. Die Lösung kann ebenso für Logistik- und Gewerbekunden von Interesse sein, die auf eine elektrische Flotte umstellen.

David Stolz, CEO, berichtet in seinem Interview im blue ocean Trendreport unter anderem, wie sie Stromnetze davor bewahren zum Flaschenhals der Elektromobilität zu werden und wie sie selbst Flexibilität Vermarktung nutzen wollen, um zu wachsen.

Urban Energy Profil anschauen

EnergyCortex – Transparenz bei Energiedaten herstellen

Hohe Energieverbräuche erzeugen hohe Energiekosten. Beides ist direkt miteinander verbunden und spielt gerade für produzierende Gewerbe- und Industriekunden eine erhebliche Rolle. Das 2018 in Aachen gegründete Unternehmen EnergyCortex verfolgt das Ziel Energiekosten und damit verbunden die Energieverbräuche für Letztverbraucher durch den Einsatz von KI-basierten Datenanalysen zu senken. Mit Visual Cortex hat EnergyCortex eine Software entwickelt. Sie stellt eine Kundenschnittstelle zu den Daten ihrer Kunden und den eigenen Services bereit. Über sie lassen sich Daten aufbereiten und visualisiert darstellen. Derzeit bedienen sie mit ihren sektorenübergreifenden, intelligenten Services das B2B-Segment in Deutschland. Gleichwohl besteht die Möglichkeit für einen weltweiten Roll-out.

 

Bastian Baumgart, CEO, erzählt wie sie Transparenz für für Industrie- und Gewerbekunden herstellen und welche Mehrwerte ihre Lösung für sie bedeutet.

Energy Cortex Profil anschauen

Senfal – Wirtschaftliche Mehrwerte für Kunden auf Basis von KI erzeugen

Das 2014 in den Niederlanden gegründete Unternehmen Senfal hat eine Demand Response Plattform mit Hilfe eines selbstlernenden Algorithmus entwickelt. Ihre auf KI basierende Lösung regelt auf Grundlage von Energieverbrauchsdaten von Anlagen und Unternehmen Stromeinkäufe, deren Marktpreise für den Intra-day-Stromhandel prognostiziert werden. Dadurch können sie den Verbrauch der Anlagen flexibel steuern, als auch den Einkauf von Strom optimieren. Das Startup kann auf die Weise einen wirtschaftlichen Mehrwert für seine Kunden generieren. Zugleich erhalten Kunden einen transparenten Zugriff auf die Informationen. Senfal wurde 2019 von Vattenfall gekauft.

Bart de Vries, Business Owner, Vattenfall Flexibility Services gibt tiefer gehende Einblicke in die Lösung von Senfal in seinem „blue oceans“ Trendreport Interview. Er beantwortet zudem detailliert die Frage,  worin der Vorteil besteht Teil eines großen etablierten Energieversorgers zu sein.

Senfal Profil anschauen

gridX – Kundennutzen mit Hilfe flexibler Plattformlösungen stärken

Das 2016 in Aachen gegründete Startup hat eine Plattform in Verbindung mit einer ganzheitlichen Energie-IoT Lösung entwickelt. Über diese vernetzt sie herstellerunabhängig End-Geräte und managt deren Energieverbrauch. Mit ihren Lösungen Independent Homes, Smart Charging, Microgrids und Smart Commerical stellen sie Konnektivität und Kommunikation von Geräten her. Dabei verbinden sie unterschiedlichste Hersteller und Geräte. Langfristig sollen in die Plattform neben Energieverbrauchern und -speichern auch Erzeuger, wie beispielsweise virtuelle Kraftwerke integriert werden. Für die Vermarktung ihrer Lösungen setzt gridX heute schon auf starke Partnerschaften, um win-win-Situationen zu erzielen und einen größtmöglichen Kundennutzen herzustellen.

Wie gridX sein Ziele zur zentralen Plattform für Energieerzeuger und -konsumenten erreichen will und warum Kunden an ihrem Business Model teilhaben können, erklärt David Balensiefen, Co-Gründer und CEO in seinem „blue ocean“ Trendreport Interview.

gridX Profil anschauen

Fazit

Flexibilitätslösungen für den Energiemarkt gibt es reichlich. Diese gezielt durch Einsatz neuer intelligenter Technologien zu nutzen, ist eine Aufgabe, der sich Startups und junge Unternehmen angenommen haben. Vor dem Hintergrund einer globalen Energiewende und der weltweiten Transformation von Energiesystemen mit wachsender Einbindung von erneuerbaren Energien sowie sektorenübergreifender Nutzung von Elektrizität gewinnt das Thema „Flexibilität als Geschäftsmodell“ an Gewicht. Das zeigt unsere Trendanalyse, genauso wie die Beispiele und die von energate erfolgte Befragung von Marktakteuren aus der Energiewirtschaft.

Allen innovativen Marktakteuren, die sich mit neuen Geschäftsfeldern im Energiemarkt allgemein und vielversprechenden Geschäftsmodellen im Bereich Flexibilität im Besonderen beschäftigen, bietet blue oceans relevante Informationen zum Flexibilitätstrend als Zukunftsthema der Energiebranche.

Wer schnuppern möchte, findet hier eine Leseprobe und bei Interesse auch den vollständigen Report.

Zur Leseprobe

 

Einen Auszug zum Marktüberblick gewährt Peter Hinßen, Innovationsmanager bei Innoloft und Mitverfasser des blue oceans Trendreports, in seinem Gastbeitrag auf dem Blog Regelleistung-Online

Breit gefächerte Innovationen für den Umbau des Energiesystems


Energie & Umwelt

Österreich stärkt seine Rolle als Energieinnovationsland

 

Unsere österreichischen Nachbarn arbeiten ebenfalls intensiv an der Umstellung ihres Energiesystems auf nachhaltig und erneuerbar. Mit ihrer Klima- und Energiestrategie #Mission2030 forcieren sie den Ausbau erneuerbarer Energien. Ebenso unterstützen Umweltförderung (UFI) und der Klima- und Energiefonds (KLI.EN) bei der Förderung von Vorhaben für den sektorgekoppelten Einsatz erneuerbarer Energie im Wärme-, Gebäude- und Mobilitätsbereich. Dadurch könnten jährlich allein in Österreich rund 9 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß eingespart werden. Vorausgesetzt der Anteil erneuerbarer Energie steigt.

Nur mit den gegenwärtigen Technologien wird es kaum machbar sein. So sind für den weiteren Ausbau einerseits Technologien und Innovationen sowie andererseits Akteure und Märkte nötig. Denn Anwendungen entstehen nur dort, wo Forschungsergebnisse und Technologien die Forschungslabore verlassen. Sie können den Weg in die Praxis beispielsweise durch Pilotprojekte finden. Ebenfalls bilden innovative Geschäftsmodelle die Grundlage für neue Lösungen auf dem Markt. Hier sind Rahmenbedingungen, finanzielle Mittel und Leuchtturmprojekte hilfreiche Wegbereiter. Diese Botschaften übermittelten Dr. Leonhard Schitter, MA, Präsident Oesterreichs Energie (OE) und Maria Patek, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus den Teilnehmern des vierten Oesterreichs Energie Trendforums.

 

Viertes Oesterreichs Energie Trendforum zum Thema Innovationen und Startups

 

Dieses fand am 21. November 2019 zum vierten Mal in diesem Jahr in Wien zum Thema „Innovationen für das Energiesystem des 21. Jahrhunderts“ statt. Bei diesem wurde die Bedeutung von Forschungs- und Zukunftstechnologien sowie deren Umsetzung in der Energiewirtschaft und industrieintensiven Industrie zur Dekarbonisierung betont.

„Energie ist das Top-Thema unserer Zeit“ so Dipl. Ing.in Maria Patek, Bundeswirtschaftsministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, MBA

„Österreich und die EU haben sich sehr ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2050 soll Europa der erste klimaneutrale Kontinent sein. Dabei sind Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit weiter hoch zu halten. Mut zur Innovation ist der Motor zu einer ökosozialen Marktwirtschaft, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erfolgreich begegnen. Forschung und Innovation sind eine Grundvoraussetzung für die Erreichung der nationalen und internationalen Klima- und Energieziele.“

 

Dekarbonisierung benötigt neue Technologien und Innovationen

 

Demzufolge ist ein hoher Bedarf für Innovationen gegeben. Gemeinsam hat Innoloft mit der Interessenvertretung der Österreichischen E-Wirtschaft OE eine Innovationsplattform auf den Weg gebracht. Auf dieser sammeln und filtern wir Informationen und Kooperationsgesuche, um die Realisierung innovativer Projekte zu beschleunigen. So können Unternehmen, Startups und Investoren eigene Profile anlegen. Startups können Gesuche kostenfrei veröffentlichen, um passende Entwicklungs-, Vertriebs- oder strategische Partner sowie Investoren zu finden. Dadurch erhalten sie bei etablierten E-Wirtschaftsunternehmen Sichtbarkeit. Gleichzeitig können auch sie Kooperationsgesuche einstellen oder themenspezifische Challenges initiieren. Bei diesen bewerben sich innovative Startups für Kooperationsprojekte.

„Auf die Weise können wir Innovationen gezielt beschleunigen. Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit OE,“ zeigt sich unser CEO, Sven Pietsch über die Kooperation mit OE erfreut. „Sie hilft uns dabei, die Innovations-Ecosysteme aus Deutschland und Österreich weiter miteinander zu verzahnen. Bei der Aufgabe, die wir uns vorgenommen haben, sind wir auf Partner angewiesen. Daher wäre das Vorgehen ohne OE gar nicht möglich. Die Kooperation mit OE läuft seit 2 Jahren. Nach den ersten guten Erfahrungen haben wir die Plattform nun nochmals verbessert, um den Mitgliedern des Verbands noch mehr Funktionen wie beispielsweise das LIVE-Matching an die Hand zu geben“, so Sven weiter und ergänzt: „Nutzer können einfach einstellen, in welchen Bereichen sie derzeit auf der Suche nach Innovationen sind und erhalten über die Plattform regelmäßig Vorschläge, zu innovativen Projektideen oder Umsetzungspartnern.“

Einen Klick hier, um einen Blick auf die neue OE Innovationsplattform zu werfen.

 

Startup Pitches beim vierten Oesterreichs Energie Trendforum

 

Drei weitere Startups; Greenwell Energie GmbH, MYPV und Luvside präsentierten ihre Innovationen in Form von Pitches beim vierten Trendforum. Greenwell Energie GmbH hat eine schlaue Lösung zur Bereitstellung von Erdwärme für den Agrarsektor entwickelt. Das Startup MYPV sorgt für die Nutzung von PV-Strom zur Wärmeversorgung in Räumen und für die Warmwasseraufbereitung. Startup Luvside arbeitet an vertikalen Rotoren für den Offshore-Bereich. Greenwell Energie wird seine Lösung im Rahmen von Oesterreichs Energie Kongress 2020 einem großen Fachpublikum vorstellen.

Diese und viele weitere Startups findet ihr auf der Plattform – unserer Innoloft-Datenbank.

 

*Bildnachweis: Oesterreichs Energie/Christian Fürthner

Bildbeschreibung: Dr. Leonhard Schitter, Präsident von Oesterreichs Energie (l.außen), Maria Patek, als Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus für Energiepolitik(m.links), Sven Pietsch (m.rechts), CEO Innoloft GmbH; Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie (r.außen)

Aus Energieloft wird Innoloft: Here´s why! The Story behind


Energie & Umwelt, IT & IKT, Mobilität, Smart City & Buildings

 

Liebes Netzwerkmitglied, lieber Netzwerkpartner,

1. Oktober 2019: Aus Energieloft wird Innoloft. Ein Tag und Ereignis auf das wir lange hingearbeitet und hin gefiebert haben. Du fragst dich, was uns zu diesem bedeutungsvollen Schritt bewegt hat? Das möchten wir dir hier gern erzählen und dich by the way auf unsere Startup-Reise mitnehmen. Doch dazu werfen wir zunächst einen kurzen Blick zurück auf den Anfang als Ausgangspunkt unserer Reise.

 

Wie es begann

 

Warum geht der Fortschritt bei der Energiewende, eine unserer größten gesellschaftlichen Herausforderungen nur so langsam voran? Diese Frage stellten wir uns vor vier Jahren Ende 2015. Wir, das Gründerteam, befanden uns gerade in den letzten Zügen unseres Studiums und suchten Antwort auf die Frage in unserem direkten Umfeld. Wie sich zeigte, bleiben viele Forschungsergebnisse in den Schubladen liegen und werden nicht in der Wirtschaft umgesetzt. Unsere Lösung: Eine digitale Plattform, die den Forschungstransfer digitalisiert – “ener.wi – transparente Energiewende” war geboren.

Schnell merkten wir, dass Forschung und etablierte Unternehmen recht gut vernetzt sind und sich das Interesse an unserer Plattform in Grenzen hielt. Von etablierten Unternehmen erhielten wir jedoch immer wieder die Anfrage: “Wir suchen Startups mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen. Habt ihr diese auch in eurem Netzwerk?”

Da wir selbst ein Startup sind, sahen wir uns ebenfalls damit konfrontiert, dass uns niemand kannte und sich so das Finden von Pilotkunden und Partnern als schwierig erwies. So wurde uns klar, dass gerade junge und unbekannte Startups, die jedoch hoch innovative Geschäftsmodelle und Technologien entwickeln, nicht ausreichend vernetzt sind. Aus dieser Problemstellung heraus ist Anfang 2016 Energieloft entstanden.

 

Von der Datenbank zum Netzwerk

 

Anfänglich „nur“ mit einer Startup-Datenbank gestartet, wurde uns nach einiger Zeit bewusst, dass eine Datenbank allein das Vernetzungsproblem nicht hinreichend löst und die Digitalisierung weitaus mehr Möglichkeiten bietet. So führte uns die Entwicklung von neuen, intelligenten Formaten, wie z.B. unsere Startup Speed-Datings oder Challenges, weg von einer reinen Datenbank hin zu einem Netzwerk.

Gleichzeitig erkannten immer mehr Unternehmen, dass sie die Innovationskraft junger, innovativer Unternehmen benötigen. Wohingegen sich neu gegründete Startups auf die Suche nach Partnerschaften mit etablierten Unternehmen machen, um Zugang zu Kunden und Ressourcen zu erhalten. Für beide Seiten liegen damit handfeste win-win-Vorteile auf der Hand. Von Partnerschaften profitieren sowohl Newcomer als auch Etablierte. Seitdem haben sich immer mehr Startups und etablierte Unternehmen aus der Energiebranche in Deutschland unserem Netzwerk angeschlossen und über unsere Plattform, unsere Formate aber auch unsere Projekte im Bereich Geschäftsmodellentwicklung zusammengefunden.
Ein Erfolg, auf den wir schon recht stolz sind.

 

Branchenkonvergenz und Internationalisierung trifft auf Energieloft

 

In den letzten Jahren ist zu beobachten, wie etablierte Unternehmen der Energiebranche sich immer mehr neuen Branchen zuwenden und dort im Rahmen ihrer Innovationsaktivitäten nach neuen Geschäftsfeldern suchen. Das hatte für uns zur Folge, dass wir immer öfter gefragt wurden, ob wir als Energieloft auch neue Themen wie Mobilität, Smart City oder Industrie 4.0. adressieren. Etwas irritiert haben wir stets darauf geantwortet: “Ja, klar! Wir sind ein Innovationsnetzwerk.” Damit kam uns der Gedanke, dass der Name Energieloft vielleicht sogar für die etablierte Energiebranche gar nicht so optimal gewählt ist.

Gleichzeitig wollten nicht nur wir mit unserem Netzwerk Innovationen im Ausland beschleunigen, sondern auch die Startups in unserem Netzwerk signalisierten uns Interesse an einer Vernetzung ins Ausland. Als wir anfingen bei ersten Partnern und Kunden im Ausland über den Namen “Energyloft” zu stolpern, dachten wir uns: “Nein, so heißen wir bzw. so schreibt man uns nicht.”

Nicht nur die zuvor geschilderten Erfahrungen, sondern auch die Erkenntnis, dass weltweit und branchenübergreifend Innovationen notwendig sind, um gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit zu lösen, führte uns zu dem Entschluss, dass aus Energieloft Innoloft werden muss.

Und da sind wir nun: Innoloft

 

Nicht nur neuer Look: Aus Energieloft wird Innoloft

 

Seit einigen Wochen und Monaten haben wir nicht nur intensiv daran gearbeitet, dass Energieloft jetzt Innoloft heißt, sondern, dass unsere Plattform ebenso in neuem Look und mit neuen Features daherkommt, um dich noch schneller und einfacher zu vernetzen.

So wartet auf dich unser neues intelligentes Matching, welches dich auf Basis deiner Gesuche in Sekundenschnelle mit passenden Geschäftskontakten zusammenbringt. Zudem bietet dir Innoloft nicht nur erstmals einen personalisierten Netzwerk-Feed, der dich über relevante Netzwerkaktivitäten up-to-date hält, sondern auch viele neue Such- und Filterfunktionen, um dir das Auffinden von Innovationen und Partnern noch stärker zu erleichtern.

Wir laden dich herzlich ein, wirf doch einen Blick auf unsere neue Plattform! Über Feedback freuen wir uns jederzeit unter kontakt@innoloft.com.

 

Dein (nun) Innoloft Team

In nur sechs Monaten zum CarSharing-Mobilitätsanbieter


Mobilität

Stadtwerke sind seit jeher zuverlässige Versorgungsdienstleister in Sachen Strom und Gas. Doch neben Energie als ihrem wesentlichen Standbein erschließen sie sich im Zuge sich verändernder Märkte und Angebote neue Geschäftsfelder. So auch die Stadtwerke Langenfeld.

In nur sechs Monaten haben sie gemeinsam mit dem Startup Digital Mobility Solutions GmbH (MOQO) und Unterstützung durch ENERGIELOFT ein neues Mobilitätsservice-Angebot auf Langenfelds Straßen gebracht. Seit Anfang dieses Jahrs steht den Einwohnern Langenfelds ein flexibel nutzbarer Carsharing-Service LFeld.mobil zur Verfügung.

Den Zugang erhalten Kunden über die Langenfelder Mobilitätsplattform. Hier können sie sich zunächst kostenlos registrieren, ihren Führerschein bestätigen lassen und Zahlungsinformationen hinterlegen. Über das Herunterladen der App, am besten auf das Smartphone im Google Play Store (Android) oder im App Store (iPhone), erfolgt der Zugriff auf die Fahrzeuge. Zur Auswahl stehen derzeit ein Elektrofahrzeug Smart ForTwo und ein Seat Leon.

Wird ein Fahrzeug der Langenfelder CarSharing-Flotte benötigt, kann es einfach per Smartphone freigeschaltet werden. Die Türen lassen sich nach Freischaltung auch ohne Schlüssel öffnen. Nach Beendigung der Fahrt erfolgt automatisch die Abrechnung über die hinterlegten Bankdaten.

Realisiert werden konnte das Projekt durch das Whitelabel Angebot der Digital Mobility Solutions GmbH. Sie übernehmen für Unternehmen mit Bereitstellung ihrer Mobilitätsplattform den Betrieb und das Management der Shared Mobility Services. Zudem kümmern sie sich um den schlüssellosen Zugriff auf die CarSharing-Fahrzeuge, kümmern sich um die Kundensupport und Apps.

Damit ist das CarSharing-Konzept auch auf andere Kommunen und Unternehmen übertragbar. Mit ihrem Whitelabel Ansatz und ihrem Software-as-a-Services Paket bieten sie verschiedensten Akteuren die Möglichkeit für die Einbindung an. ENERGIELOFT unterstützt beim Prozess der Geschäftsmodellentwicklung.

Video zur Geschäftsmodellentwicklung