Startups des Monats – Juni 2020


Energie & Umwelt, Health & FoodTech, IT & IKT, Mobilität

Unsere fünf Startups der Woche im Juni auf einen Blick

Spannende Einblicke zu ihren Lösungen und Innovationen gaben uns im Juni die Startups OMNIA, Genie Enterprise, Famedly, Vimbee und Synertics mit ihren Startup of the Week Interviews. Wir haben hier in Kürze Aussagen zu ihren Geschäftsmodellen, Märkten, Zielgruppen und Lösungsansätzen für Euch in unserem Startups des Monats Format zusammengetragen. Die Details könnt ihr in den einzelnen Interviews nachlesen. Eine direkte Kontaktaufnahme ermöglicht unsere Messenger-Funktion in unserem Netzwerk. Hier könnt ihr euch ebenfalls mit eigenem Profil darstellen und in Kontakt zu den Startups treten.

 

OMNIA – Transformationsprozesse zum Erfolg führen (KW23)

Wir folgen einem sehr einfachen Ansatz in dem, was wir tun: ‘master, quantify, implement’.“ – Andreas Pointvogl, Managing Partner bei OMNIA 

Die Energiewende ist weiterhin in vollem Gange. Immer mehr Unternehmen und Energieversorger stellen ihre gesamten Systeme um. Allerdings kostet das Zeit, Geld und wahrscheinlich auch einiges an Nerven. Daher fokussiert sich das Startup OMNIA auf genau diese Transformationsprozesse. Ihre Expertise bezieht sich nicht nur auf das Theoretische, sondern auch um die wirkliche Umsetzung. Ihre Partner berät und begleitet OMNIA durch jeden Schritt des Prozesses und die Berater werden Teil des Teams. Es kommt zu deiner Mischung aus Fachexperten, Entwicklungshelfern und Politikern, was so am Markt einmalig ist. Zu den Kunden zählen unter anderem Regierungen, internationale Organisationen, Banken, staatliche und private Unternehmen, die sich in einem Transitionsprozess befinden, diesen begleiten oder anstoßen wollen. Aktueller Fokus ist dabei der Bereich der Energie, wobei OMNIA auch neue Leistungen im Bereich Sustainable Financing entwickelt. Mehr Details über sie und ihre Leistungen könnt ihr im Interview nachlesen oder erfahrt ihr in ihren Requests.

Zum Startup der Woche Interview von OMNIA

Genie Enterprise – Künstliche Intelligenz nutzen (KW24)

„Wir digitalisieren die menschliche Wahrnehmung, indem wir die neuesten Forschungsergebnisse nutzen, um praktische, nachhaltige Lösungen zu schaffen.“ – Regina Keßler, Gründerin von Genie Enterprise

Genie Enterprise entwickelt Produkte und Anwendungen mithilfe von künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernen. Außerdem unterstützen sie ihre Kunden mit ihrem Fachwissen mit klassischem Consulting. Mit ihren Produkten lösen sie konkrete Probleme in einem speziellen Bereich. Eines der Anwendungen ist WineGenie, ein digitaler Sommelier, der Kunden im Online Shop, aber auch vor Ort die passenden Weine vorschlägt. Das Startup bietet auch Lösungen für den Customer Service Bereich, die entsprechend der Kundenbedürfnisse anpassbar sind. Menschliches Verhalten und Wahrnehmung sind dabei immer die wichtige Basis, auf der aufgebaut wird. Aktuell steht WineGenie kurz vor dem Markteintritt. Auch ihre anderen Lösungen werden weiter entwickelt und getestet. Mit großen Mittelständlern und Großunternehmen als Zielgruppe, widmet sich Genie Enterprise einer Vielzahl an Projekten, um dem Menschen das Leben mithilfe von KI zu erleichtern. Weitere Infos und Kontaktdetails erfahrt ihr in unserer Datenbank in ihren Requests. 

Zum Startup der Woche Interview von Genie Enterprise

Famedly – Gute Kommunikation in der Medizin (KW25)

„Gute Medizin entsteht durch gute Kommunikation und Teamarbeit, daher bündelt Famedly sämtliche Kommunikationskanäle und stellt sicher, dass die richtigen Informationen bei den richtigen Ansprechpartnern landen.“ – Dr. Phillipp Kurtz, CEO von Famedly

Jede Sekunde werden neue Gesundheitsdaten generiert. Um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten, müssen diese Daten sicher und effizient ausgetauscht werden. Sonst kann es zu Fehlern in der Behandlung oder Diagnose kommen. Einen Lösungsansatz hat Famedly entwickelt. Famedly ist eine dezentrale Plattform für medizinische Zusammenarbeit. Damit können eine vielzahl von medizinischen Einrichtungen, wie zum Beispiel Krankenhäuser und Arztpraxen aber auch Apotheken und die stationäre Pflege die Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Einrichtung verbessern. Je nach Bedürfnis gibt es unterschiedliche Funktionen, die genutzt werden können. Alle Funktionen erfüllen die Auflagen des Datenschutzes und sind absolut sicher in der Anwendung und Datenweiterleitung. Die von Famedly verwendeten Open Source Technologien bieten ein so hohes Maß an Datensicherheit, dass sie auch von der französischen Regierung und der deutschen Bundeswehr eingesetzt werden. Mit Famedly verlangsamt Sicherheit und Datenschutz nicht mehr den digitalen Fortschritt in der Medizin, sondern bietet die dezentrale Plattform für einen reibungslosen digitalen Wandel. Direkten Kontakt zu Famedly aufnehmen, könnt ihr über unsere Datenbank und ihre Requests.

Zum Startup der Woche Interview von Famedly

Vimbee – Plattform für Kunden und Unternehmen (KW26)

 „Vimbee kann zum weltweit ersten und einzigen Prosumer Netzwerk werden, das Konsumenten für Unternehmen zu wertvollen Prosumern werden lässt.” –  Ehsan Shirangi, CEO von Vimbee

Vimbee entwickelt eine Plattform für den Austausch von Kunden und Unternehmen. Auf dieser Plattform können Verbraucher produktbezogenes Feedback abgeben. So erhalten Unternehmen direkt eine Rückmeldung über den Erfolg ihres Produktes. Diese Erkenntnisse über den Konsument können zum Beispiel auch zu Marktforschungszwecken genutzt werden. Das globale Wirtschaftssystem wird in digitaler Form abgebildet wodurch echte Data Mining Innovation, Wachstum und Wissen auf globalem Level gefördert wird. Durch den User Generated Content gibt es die Möglichkeit, Empfehlungsmarketing zu betreiben. Für die Verbraucher ist die Nutzung der Plattform kostenlos, während die Unternehmen für ihren Zugang bezahlen müssen. Hier bietet Vimbee verschiedene Preisstufen an. Aktuell befindet sich Vimbee am Ende der Test- und Entwicklungsphase. Werft einen Blick in die Datenbank, um mehr über ihre Requests zu erfahren.

Zum Startup der Woche Interview von Vimbee

Synertics – Datengetriebene Mobilitätslösungen (KW27)

“Im Vergleich zu anderen Lösungen, die oft nur deskriptiv Daten darstellen, bieten wir Lösungen an, die gezielt Daten auswerten, mit externen Datenbanken verschmelzen und so durch die Erstellung von Algorithmen und die Anwendung von KI Methoden für die Nutzer signifikante Mehrwerte generieren.” – Manuel Pessanha, CEO bei Synertics

Die Mobilitätsbranche steht vor vielen Herausforderungen: E-Autos, Sharing-Modelle und die Gewährleistung der Effizienz. Dazu braucht man vor allem eines – Daten. Diese Daten müssen analysiert und ausgewertet werden, bevor sie genutzt werden können. Synertics entwickelt passende Anwendungen für genau diesen Fall. Durch ihre Plattformlösungen wird Produktivität und Wirtschaftlichkeit von Produkten und Leistungen in der Mobilitätsindustrie gefördert. Synertics fokussiert sich dabei auf Investoren, Betreiber und Gemeinden, die sich in den Bereichen Ladeinfrastruktur, Car Sharing und Mikromobilität bewegen. Sie bieten also ein analytisches Tool an, das durch Auswertung von Daten wertvolle Einblicke gewährt. Anfang 2020 gegründet, ist Synertics jetzt dabei ihre Technologie zu verfeinern. Eine Beta-Version wurde schon 2019 getestet.

Zum Startup der Woche Interview von Synertics

 

Startups of the Month March 2020


Energie & Umwelt, Industrie 4.0 & Logistik, IT & IKT

Unsere fünf Startups of the Month March auf einen Blick

Im Monat März haben wir euch in unserem Startup der Woche Format fünf Startups in einem Interview vorgestellt. Interviews führten wir mit Blue Boson, FSIGHT, Motius, SPAROX und AMPEERS ENERGY. Ihre Lösungsansätze auf einen Blick findet ihr hier in unserem Startups of the Month March Beitrag.
Wer mehr über ihre Angebote erfahren möchte, kann ebenso einen Blick auf ihr Profil in unserer Innoloft Datenbank werfen. Ebenso findet ihr dort ihre und weitere Kunden- und Partnergesuche (Requests).

 

Blue Boson – Wasseraufbereitung ganz ohne chemische Zusätze

Blue Boson nutzt eine Technologie zur Aufbereitung von verunreinigtem Abwasser, die ganz ohne chemische Zusätze auskommt. Damit können sie auf umweltfreundliche Weise Verkrustungen und Ablagerungen entfernen. Indem sie Systeme vor Korrosionen schützen, verlängern sie deren Lebensdauer. Mit zwei patentierten Produkten unter der Bezeichnung SCAT® und SCAT REXCIT® sind sie bereits am Markt. Ihre hydraulischen Durchflussmodule sorgen für eine supramolekulare Aufbereitung von Wasser, eignen sich aber genauso zur Aufbereitung von anderen flüssigen oder gasförmigen Medien. Ihre Geräte stellen sie je nach Anforderung und Einsatzzweck her oder modifizieren sie. Vollautomatisiert können sie rund um die Uhr betrieben werden. Ihre Produkte vertreiben sie nach dem ESCO-Modell. Damit gemeint ist ein Energie-Einspar-Contracting Modell, das auf Energieeffizienz und Kosteneinsparungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus bieten sie die Vermietung und den Verkauf von Ausrüstung sowie weitere Services an.

Zum Startup der Woche Interview KW10

FSIGHT – Künstliche Intelligenz Plattform für den Energiesektor

Das Startup FSIGHT setzt ganz auf Künstliche Intelligenz und zeigt, wie diese sich gewinnbringend in der Energiewirtschaft einsetzen lässt. Mit ihrer Energiemanagement Plattform können Energieströme vorausschauend berechnet und bedarfsgerecht angepasst werden. Mithilfe ihrer Energy-AI Plattform können sie das Verbrauchsverhalten von Konsumenten mit dem der Energieerzeugung von erneuerbaren Energien sowie Energiemarktpreisen verbinden. Dazu nutzen sie über 40 Machine Learning-Modelle. Ihr Handelsmodell für Energiegemeinschaften erlaubt es Privathaushalten, Gewerbekunden und Industrieunternehmen den eigens erzeugten Strom zu handeln. Darüber hinaus lassen sich Energieeinsparungen für den Endkonsumenten von bis zu 20 Prozent erzielen. Zugleich hilft ihre Plattform lokale Stromnetze zu stabilisieren. Von ihrer Software-as-a-Service-Lösung profitieren Energiekunden und Verbraucher gleichermaßen wie Energieunternehmen und Netzbetreiber. Die Kunden von FSIGHT finden sich über den gesamten Erdball verstreut.

Zum Startup der Woche Interview KW11

Motius – Moderne Technologien für jede Art Use-Case

Auf die rasanten Veränderungen in der Tech-Welt hat die Motius GmbH eine Antwort. Ihre Mission besteht darin für Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen für ihre jeweiligen Einsatzbereiche Technologien zu erschließen. Dazu nutzt das Motius-Team umfangreiche Tech-Expertise. Als Technologieexperten bedienen sie den Innovationsbedarf ihrer Kunden zum einen über ihren interdisziplinären Talent Pool und zum anderen über Einbindung von Technologie- und Managementhubs. Dabei bieten sie Unterstützung bei der Generierung von Ideen und Anwendungen, beim Erbringen des Proof-of-Concepts bis hin zum Produkt-Rollout. Ihren Fokus legt Motius weniger auf spezielle Branchen und Zielgruppen als vielmehr die Anwendung neuer Technologien in einem breiten Kundensegment. Seit sieben Jahren besteht Motius am Markt. Sie gehören seit einiger Zeit zu den am stärksten wachsenden Startups in Deutschland.

Zum Startup der Woche Interview KW12

SPAROX – Amazon für Ersatzteile im Energiesektor

Sparox vermittelt Ersatzteile für Energieanlagen. Über ihre Plattform beliefern sie Anlagenbetreiber jeglicher Energieerzeugungsart im deutschsprachigen Raum. Dazu haben sie sich ein Lieferantennetzwerk mit breitem Produktspektrum aufgebaut. In ihrem Portfolio befinden sich derzeit über 15.000 Ersatzteile. Für Ersatzteile, die schnell benötigt werden, um einen Ausfall der Anlagen zu verhindern, gibt es eine Notfallfunktion auf der Plattform. Mit SPAROX3D bedienen sie zusätzlich ein Segment, in der 3D gedruckte Ersatzteile bestellt werden können. Für Anlagenbetreiber ist die Nutzung der Plattform kostenfrei. Für Lieferanten erheben sie eine Transaktionsgebühr. Gerade in der aktuellen Corona-Krise zeigt sich der Mehrwert der Plattform von Sparox, bei der es nicht zuletzt um die Vermeidung von Stillständen und die Sicherstellung der Energieversorgung geht.

Zum Startup der Woche Interview KW13

AMPEERS ENERGY – Energiemanagement 4.0 für die dezentrale Energieversorgung

Mit ihrer Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung geben AMPEERS ENERGY der dezentralen Energiewende richtigen Anschub. Sie erlaubt auf Basis einer selbstlernenden Technologie die dezentrale Erzeugung mit dem Verbrauch von Energie zu verbinden und zu steuern. AMPEERS ENERGY hat drei cloudbasierte Applikationen im Angebot, die auch einzeln genutzt werden können. Dazu zählen ihr AE District Manager als umfassende Quartiers-Energiemanagement-Lösung, ihre AE Local Supplier vollautomatisierte, integrierbare Mieterstromsoftware und ihre AE Fleet Optimizer-Lösung für eine intelligente Steuerung von Ladevorgängen und Lasten bei Elektro-Flotten. Alle drei Komponenten greifen technisch ineinander, kennzeichnet ein hohe Nutzerfreundlichkeit und verbindet Marktteilnehmer. Ihr SaaS-Lösung ermöglicht nicht nur neuartige Geschäftsmodelle, sondern verschafft allen Beteiligten umweltfreundliche Effizienzvorteile sowie Kosteneinsparungen. Mit ihrem Lösungsansatz konnten AMPEERS ENERGY nicht nur die Jury-Mitglieder der kraftwerk city acceleration bremen Challenge im vergangenen Jahr überzeugen, sondern gewannen ebenso den Fraunhofer Gründerpreis 2019.

Zum Startup der Woche Interview KW14